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News und Berichte


Eishackler mit Scheck und Matveenko in der Bezirksliga am Start

Eishackler mit Scheck und Matveenko in der Bezirksliga am Start

Der DEC Inzell hat das Angebot des Bayrischen Eissportverbandes abgelehnt, in der kommenden Saison in der Eishockey Landesliga weiter zu spielen. Nach dem sportlichen Abstieg des DEC in die Bezirksliga sind durch die Neu-Strukturierung der Oberliga, Plätze in der Landesliga freigeworden. Dieses Angebot wird der DEC Inzell nach Worten von Abteilungsleiter Olaf Becker nicht annehmen. „Nachdem wir nach dem Abstieg mit der Bezirksliga geplant haben, war die Nachrückerentscheidung für uns derart kurzfristig, dass wir nicht sicherstellen konnten, den notwendigen Kader bis zum Rundenbeginn aufzustellen“, so Becker. Außerdem will der DEC in Zukunft den Weg mit eigenen Nachwuchsspielern bestreiten. „Viel Geld für fremde Spieler oder gar Kontingentspieler werden wir nicht ausgeben“, betont Becker. Damit spielt der DEC Inzell in der Saison 2016/17 in der Eishockey Bezirksliga. SHu

Verstärkung für unser Eishockey-Team: Thomas Scheck und Oleg Matveenko kommen. Jiri Lupomesky wird als leitender Trainer im Nachwuchsbereich tätig werden.

DEC Frillensee/Abt. Eishockey/Nachwuchs

DEC Frillensee/Abt. Eishockey/Nachwuchs

Hoch die Hände – Saisonende

Alle Nachwuchsfalken vom DEC
Sog´n “Measse – de Saison war echt schee!“
Unser Dank gilt vor Allem dem Trainer-Stab,
der Blut, Schweiß, Tränen und Freizeit für uns gab,
außerdem an Grafei mit seiner Crew,
do g´hör´n natürlich da Fred und d´Silvi dazu,
nicht zu vergessen, an Olaf, Vereinshäuptling,
an Brandy, der macht des “Jugendding“,
dann nu de fleißigen Helfer vom Inzeller BRK
de san oiwei wia a Brezen da.
Da Märkl Werner und´s Rob´nbauern-Baier-Gespann,
packten oft aushilfsweise in der Sprecherkabine an,
dafür “Vergelt´s Gott“, des miass´ma moi sog´n,
a zu de Eltern, de oiwei ihr Scherflein beitrog´n,
oder zu Herbert, Michi (Geisreiter u. Lorenz) und an Geppert Marcus
vo dene hamma in der Not oiwei an Bus,
auch de Schiedsrichter, und derer gibt´s ned vie,
a wenn ma hiando maulen, ohne Eich gab´s koa Spie.
Zum Schluß noch ein herzlicher Dank,
an olle de ma jetz´vielleicht vergessen ham,
an Zuschauer, Schlittschuhschleifer und Schlittschuhbinder,
Tränentrockner und Halskrausenfinder,
mia hoffen es macht´s weiter so,
wei sunst Eishockey ned stattfinden ko!

“Measse!“

Abstieg besiegelt - Niederlage auch im letzten Spiel der Saison

Abstieg besiegelt - Niederlage auch im letzten Spiel der Saison

Bild von Tami Kühn: Sehr gelungene Aktion der Fans in Richtung Mannschaft

Der DEC Inzell hat den Klassenerhalt in der Eishockey Landesliga nicht geschafft. Die Truppe von Coach Thomas Schwabl hat das letzte Saisonspiel beim ESC Kempten mit 4:11 verloren. Allerdings hätte auch ein Sieg seines Teams nichts mehr gebracht, da Hauptkonkurrent Oberstdorf zur gleichen Zeit mit 5:4 gegen Reichersbeuern gewann. Deswegen gab es nach dem Spiel nicht nur bei den Inzellern betroffene Mienen, auch Kempten muss absteigen. Die Partie bei den Sharks in Kempten war schnell entschieden, nach 16 Minuten führten die Hausherren mit 4:0. Im zweiten Drittel gelang Matthias Meyer durch einen Penalty der Anschluss zum 1:4. Allerdings klingelte es anschließend wieder im Kasten von Peter Zeller und die Hausherren führten bis zur zweiten Drittelpause 7:2. Geburtstagkind Martin Zahora hatte in seinem letzten Spiel für den DEC getroffen. Das hat er im letzten Drittel dann noch zweimal, darüber freuen konnte sich der 22-jährige nur wenig. „Dieses Spiel ist ein Spiegelbild der gesamten Saison gewesen“, meinte Thomas Schwabl. „Dumme Fehler und die Chancen nicht verwertet.“ Im letzten Drittel brachten den Trainer auch noch einige unverständliche Entscheidungen der Schiedsrichter in Rage. „Da frag ich mich schon, was da gepfiffen worden ist. Wir sind ja nur noch in Unterzahl gewesen.“ Die Konsequenz daraus, die „Sharks“ schraubten das Ergebnis noch in den zweistelligen Bereich. „Bei uns sind die Akkus ziemlich leer. Heute hat uns auch noch ein echter Mittelstürmer gefehlt“, klagte Schwabl. So war Julian Meyer gesperrt und Thomas Kilian plagt sich mit einer Verletzung. „Ich denke, wir müssen das alles sacken lassen. Später eine Analyse machen und in der Bezirksliga unser Glück versuchen“, so das Schlusswort des Trainers. SHu.

Statistik: ESC Kempten – DEC Inzell 11:4 (4:0/3:2/4:2) Tore: (2.) 1:0 Manuel Endras, (8.) 2:0 Andreas Ziegler, (10.) 3:0 Benedikt Stempfel, (16.) 4:0Tobias Pichler, (23.) 4:1 Matthias Meyer (Penalty), (27.) 5:1 Benedikt Stempfel, (33./34.) 6:1/7:1 Tobias Pichler, (35./43.) 7:2/7:3 Martin Zahora, (52.) 8:3 Marius Neu, (52.) 8:4 Martin Zahora, (56.) 9:4 Manuel Endres, (56.) 10:4 Alessandro Feldmaier, (57.) 11:4 Tobias Pichler. Strafen: ESC 15+20 – DEC 22, Zuschauer: 400.

Das letzte Spiel mit Anstand beenden - noch mal zeigen was wir drauf haben

Das letzte Spiel mit Anstand beenden - noch mal zeigen was wir drauf haben

Bild von SHu. "Unterzahlsituationen vermeiden und mit einem klaren Sieg die letzte Chance wahren"

Für die Inzeller Eishockeyspieler kann es an diesem Wochenende zwei Möglichkeiten geben. Die erste, den Abstieg aus der Landesliga, die zweite, die Entscheidung wird um eine Woche vertagt. Eines ist sicher, der DEC Inzell muss am Sonntag (18:30 Uhr) sein Auswärtsspiel der Landesliga-Abstiegsrunde in Kempten mindestens mit zwei Toren Unterschied gewinnen. Dann hätten beide Teams 15 Punkte, Inzell wäre im direkten Vergleich aber besser. Da ist aber auch noch der EC Oberstdorf im Spiel. Die haben bereits 15 Punkte auf dem Konto und haben im Heimspiel zeitgleich den SC Reichersbeuern zu Gast. Ein Punkt würde zum Klassenerhalt reichen. Sollte Oberstdorf das Spiel verlieren, gibt es in einer Woche eine letzte Chance beim Nachholspiel in Forst. Sollte Oberstdorf in den beiden ausstehenden Spielen nicht punkten und damit mit Inzell punktgleich sein, hätte der DEC im direkten Vergleich die Nase vorne. Diese Rechnerei interessiert DEC-Trainer Thomas Schwabl nur bedingt. Er will in Kempten drei Punkte einfahren. „Wir wollen gewinnen um in der Runde nicht letzter zu werden“, so die Vorgabe des Trainers. Bei einem „Dreier“ würde sein Team auf dem sechsten Platz auf alle Fälle landen und Burgau sowie Kempten hinter sich lassen. Verzichten muss Schwabl auf den verletzten Thomas Kilian und dem nach dem Hinspiel gegen Kempten gesperrten Julian Meyer. „Wir probieren unser Bestes und dann schauen wir mal was rauskommt“, sagt Schwabl angesichts der verzwickten Situation. „Wir möchten in unserem letzten Saisonspiel etwas an jene zurückgeben, die uns immer so extrem unterstützt haben.“ Übrigens, im Falle eines Abstiegs in die Bezirksliga wird die Mannschaft des DEC Inzell zusammenbleiben. „Möglicherweise beenden einige ältere Spieler ihre Karriere“, so Abteilungsleiter Olaf Becker. SHu.

Wieder einmal selbst geschlagen...

Wieder einmal selbst geschlagen...

Bild von SHu.: „Christian Rieder wird von zwei Gästespielern in die Zange genommen“

Das ist es dann wohl gewesen, der DEC Inzell ist dem Abstieg aus der Eishockey Landesliga ein großes Stück näher gekommen. Gegen den ESC Kempten setzte es in der Abstiegsrunde der Landesliga in der heimischen Max Aicher Arena eine 6:7 Niederlage. Ausgerechnet gegen den Mitkonkurrenten ließen sich die DEC-Akteure die Butter vom Brot nehmen. 2:0, 5:2 und 6:3 haben die Hausherren bereits geführt und ansehnliche zwei gute Drittel gespielt. Allerdings zeigte die DEC-Abwehr bereits in dieser Phase erhebliche Schwächen bis im Schlussdrittel alle Dämme in der Hintermannschaft brachen. Fassungslos zeigte sich DEC-Trainer Thomas Schwabl: „Eigentlich will ich heute gar nichts sagen“, meinte er mit blasser Mine. „Das zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison. Plötzlich versuchen wir Pässe zu spielen, die nie hinhauen können und fangen uns die Tore ein. Dabei begannen die Inzeller mit einem gut aufgelegten Martin Zahora furios. Der 21-jährige aus Budweis sorgte mit seinen zwei Toren nach fünf Minuten für einen 2:0 Vorsprung. Vor allem das 1:0 war ein sehenswerter Alleingang des jungen Tschechen. Bis zur ersten Pause kamen die Gäste jedoch zum 2:2 heran. Im zweiten Drittel brachten Sebastian Schwabl in Überzahl und Christian Rieder in Unterzahl sowie Julian Meyer den DEC mit 5:2 in Führung. Trotz des Gegentreffers kurz vor der Drittelpause erhöhte Martin Zahora mit seinem dritten Treffer auf 6:3 in der 42. Minute, wobei er den Puck förmlich ins Netz nagelte. Während die Zuschauer bereits mit weiteren Toren ihres Teams rechneten, nahmen die Gäste die Einladungen der völlig konfusen Abwehr des DEC dankend an. Auf die Palme brachte Schwabl die Spieldauer-Disziplinarstrafe von Julian Meyer wegen eines Checks mit Verletzung des Gegenspielers. „So kann ich in den Mann nicht reingehen, das kann man anders lösen. Da fällt mir nichts mehr dazu ein“, schimpfte der Trainer der dann binnen 15 Minuten vier Gegentreffer schlucken musste. Rein rechnerisch haben die Inzeller noch immer die Chance auf den Ligaerhalt. „Da muss aber ein Wunder passieren. Das Problem ist aber, wir schlagen uns immer selber. Wir sind oft die bessere Mannschaft, aber halt nur 45 Minuten. Es hat sich wohl nicht bei allen durchgesprochen, dass ein Spiel 60 Minuten dauert“, meinte Schwabl. Auf die Frage, ob er sich die sportliche Lage seines Teams auch selbst ankreidet, meinte er: „Mit Sicherheit habe ich einige Fehler gemacht. Ich kann mir aber nicht ankreiden lassen, wie sie zum Beispiel heute die letzten Minuten gespielt haben. Schließlich haben sie lange Zeit ein wirklich gutes Spiel gezeigt.“ Nun heißt es für die Inzeller 14 Tage warten und schauen, was die Konkurrenz aus Oberstdorf, Burgau, Kempten und Forst macht. Im allerletzten Spiel der Abstiegsrunde kann es am 6. März in Kempten möglicherweise doch noch zum großen Showdown kommen. SHu.

Statistik: DEC Inzell – ESC Kempten 6:7 (2:2/3:1/1:4), Tore: (3./5.) 1:0/2:0 Martin Zahora, (8.) 2:1 Nikolas Oppenberger, (11.) 2:2 Sebastian Schütze, (24.) 3:2 Sebastian Schwabl, (27.) 4:2 Christian Rieder, (37.) 5:2 Julian Meyer, (40.) 5:3 Benedikt Stempfel, (42.) 6:3 Martin Zahora, (45.) 6:4 Eugen Scheffler, (47.) 6:5 Benedikt Stempfel, (50.) 6:6 Nikolas Oppenberger, (58.) 6:7 Eugen Scheffler. Strafen: DEC (23+20 für Julian Meyer) – ESC (20), Zuschauer: 200.

Letztes Heimspiel am Sonntag - DEC will noch einmal einen Sieg zeigen und hofft auf eine volle Halle

Letztes Heimspiel am Sonntag - DEC will noch einmal einen Sieg zeigen und hofft auf eine volle Halle

Bild von SHu. „Jetzt heißt es zusammenrücken“

In der Abstiegsrunde der Eishockey-Landesliga steht am Sonntag (18Uhr) für den DEC Inzell das letzte Heimspiel in dieser Saison auf dem Programm. Dabei geht es gegen den ESC Kempten. Kein Spiel wie jedes andere, bei einer Niederlage gegen den Mitkonkurrenten können die Inzeller für die Bezirksliga planen. „Das ist eines von zwei Endspielen“, weiß DEC-Trainer Thomas Schwabl. Schließlich geht es in 14 Tagen zum letzten Saisonspiel nach Kempten. „Wir haben es selbst nicht mehr in der Hand“, weiß Schwabl nach der zuletzt mageren Punkteausbeute in Burgau und Oberstdorf. „Die Mannschaft ist ziemlich geknickt und die Stimmung gedrückt. Das ist aber verständlich, nun müssen wir neue Kräfte sammeln“, so Schwabl. Auch er sei nach dem 5:6 nach Penaltyschießen in Oberstdorf sehr enttäuscht gewesen und hat seinen Frust mit einigen knackigen Äußerungen freiem Lauf gelassen. „Das ist vorbei. Immerhin kann haben wir am Sonntag den kompletten Kader zur Verfügung. Wir müssen den Gegner zu Fehlern zwingen und endlich unsere Torchancen nützen“, fordert Schwabl der auf zahlreiche Unterstützung der Fans hofft. Sollte der DEC das Spiel am Sonntag gewinnen, dann heißt es abwarten, wie sich die Abstiegskandidaten Forst, Kempten, Burgau und Oberstdorf in den nächsten Spielen schlagen. So haben Kempten noch vier- und Oberstdorf noch fünf Spiele. Forst darf noch vier- und Burgau dreimal ran. Die besten Karten hat auf jeden Fall der SC Forst. Kempten spielt bereits am Freitag (19.02.) gegen Schlusslicht Oberstdorf. Nach dem Spiel gegen Inzell geht es nach Forst und dann kommen die Heimspiele gegen Trostberg und Inzell. Das schwerste Restprogramm haben Burgau (H-Trostberg und in Oberstdorf und Bad Wörishofen) sowie Obersdorf mit noch fünf Spielen und bereits sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. „Wir können es schaffen, aber nur, wenn wir als Einheit auftreten“, gibt Schwabl seinen Jungs mit auf den Weg. SHu.

Nur 1 Punkt aus dem Allgäu... Zu wenig für den DEC

Nur 1 Punkt aus dem Allgäu... Zu wenig für den DEC

Bild von BG: DEC vergibt gleich 2 Chancen und stärkt die Konkurrenten...

Für den DEC Inzell bleibt es weiter eng im Kampf um den Klassenerhalt in der Eishockey Landesliga. Aus dem geplanten Befreiungsschlag am Wochenende mit den Spielen in Burgau und Oberstdorf ist es nichts geworden. Vor allem beim 5:6 nach Penaltyschießen beim EC Oberstdorf haben die Inzeller drei Punkte liegen gelassen. Zuvor setzte es in Burgau eine deftige 3:8-Niederlage. „Wir sind zu dumm um zu gewinnen“, polterte DEC-Trainer Thomas Schwabl nach dem Spiel beim Tabellenletzten in Oberstdorf. 3:0, 4:1 und 5:3 sind seine Puckjäger in Führung gelegen. Eine Minute vor Schluss war Schwabl endgültig auf der Palme. In Überzahl wurde die Scheibe vertändelt und die Hausherren nutzten das Geschenk zum Ausgleich. Bereits zuvor luden die DEC-Akteure ihren Gegner immer wieder zum Tore schießen ein und vergaben ihrerseits jede Menge Chancen. Im ersten Drittel waren es Sebastian Schwabl, Matthias Meyer und Thomas Plenk die ihren DEC bei einem Gegentreffer mit 3:1 in Führung brachten. Als im zweiten Drittel erneut Plenk traf und zum 4:1 erhöhte, schien die Partie entschieden.

Vergebene Penaltys verhinderten Zusatzpunkt

Der Knackpunkt wohl kurz danach, Thomas Plenk konnte einen Penalty nicht verwandeln. „Das kommt vor“, nahm Schwabl seinen Spieler in Schutz. Nachdem Oberstdorf in der Folge auf 3:4 herankam war es Martin Zahora der auf 5:3 erhöhte. Doch der DEC ließ sich in der Schlussphase doch noch die Butter vom Brot nehmen. Im anschließenden Penaltyschießen trafen Andi Wieser und Matthias Schwabl. Ausgerechnet Martin Zahora versiebte gleich zwei Strafschüsse und so wurde es nichts mit dem Zusatzpunkt. „Bei uns ist an jedem Spieltag Weihnachten“, schimpfte Schwabl angesichts der Geschenke seiner Mannschaft an den Gegner. Grund zum schimpfen hatte er bereits nach dem Spiel in Burgau bei der 3:8-Niederlage. „Wir bekommen nur depperte Tore“, so die kernige Aussage des Trainers. Nach einem ersten Drittel in dem die Gäste von allen guten Geistern verlassen waren, führten die Hausherren schnell mit 4:0. Nach einer Kabinenpredigt kam der DEC besser ins Spiel und konnte durch ein Tor von Martin Zahora verkürzen. Binnen 60 Sekunden schoss Burgau die nächsten beide Tore zum 6:1. „Beim 0:1 haben wir die große Chance und fangen einen Konter. Dann merken wir im zweiten Drittel, dass doch was gehen könnte und wir fangen uns wieder überflüssige Gegentore ein“, so die Analyse von Schwabl. Was ihn noch ärgerte, die vielen überflüssigen Strafzeiten seiner Spieler. „Auf der Strafbank gewinnst du kein Spiel“, so die alte Eishockeyweisheit.

Jetzt kommen die Endspiele gegen Kempten

Unrühmlicher Höhepunkt die Spieldauer-Disziplinarstrafe für Julian Meyer nach einer harten Attacke. Auf den Weg in die Kabine soll er von vier sogenannten Fans des ESV Burgau angegriffen worden sein. Ordner sollen laut Inzeller Sicht erst viel zu spät eingegriffen haben. Die Verantwortlichen des ESV Burgau sahen die Situation anders und sprachen von einem Zuschauer und einem schnellen Einschreiten der Ordner. Einziger positiver Aspekt aus diesem Wochenende. Auch die Mitkonkurrenten Kempten und Forst kassierten Niederlagen. Nun stehen für die Inzeller noch zwei Spiel auf dem Programm und die haben es in sich. Es geht zweimal gegen Mitkonkurrent Kempten. Zunächst am Sonntag (18Uhr) in der heimischen Max Aicher Arena. „Das sind genau die zwei Endspiele die ich nicht haben wollte“, meinte Schwabl abschließend. SHu.

Statistik: ESV Burgau – DEC Inzell 8:3 (4:0/3:3/1:0), Tore: (2.) 1:0 Maximilian Rieß, (14.) 2:0 Tobias Zweckbronner, (17.) 3:0 Vladimir Zvornik, (18.) 4:0 Pavel Mojtek, (21.) 4:1 Martin Zahora, (22./23.) 5:1/6:1 Maximilian Rosenbaum, (32.) 6:2 Thomas Plenk, (36.) 7:2 Patrick Hau, (37.) 7:3 Martin Zahora, (50.) 8:3 Maximilian Rosenbaum. Strafen: ESV (23+20) – DEC (29+20 Spieldauer für Julian Meyer), Zuschauer: 170.
Statistik: EC Oberstdorf – DEC Inzell 6:5 (1:3/2:1/2:1/1:0 ), Tore: (3.) 0:1 Sebastian Schwabl, (10.) 0:2 Matthias Meyer, (11.) 0:3 Thomas Plenk, (19.) 1:3 Florian Umbreit, (24.) 1:4 Thomas Plenk, (31.) 2:4 Markus Bauer, (36.) 3:4 Tobias Waibel, (44.) 3:5 Martin Zahora, (53.) 4:5 Christian Engler, (58.) 5:5 Christian Sauer. Strafen: ECO (16)-DEC (12), Zuschauer: 150.
Besondere Vorkommnisse: Thomas Plenk vergibt Penalty in der 32. Minute. Beim abschließenden Penaltyschießen vergibt Martin Zahore beide, Andi Wieser und Matthias Schwabl treffen für Inzell.

DEC Frillensee/Abt. Eishockey/Schüler

DEC Frillensee/Abt. Eishockey/Schüler

SG Waldkraiburg/Berchtesgaden eine andere Liga?

(mr) – Ein zweites Mal an diesem Wochenende besuchte die SG Waldkraiburg/Berchtesgaden die Max Aicher Arena in Inzell, diesmal jedoch mussten die Schüler der SG Trostberg/Inzell ran.
Diese hatten heuer eine schwere Saison, und konnten leider noch kein Spiel gewinnen. Dass dies bei diesem Spiel anders werden würde, dass war kaum zu glauben, noch dazu, da die Gäste mit einigen Spielern kamen, die auch schon im Jugendbereich spielen, aber die Hoffnung auf ein Wunder, oder zumindest auf eine nicht ganz so bittere Niederlage darf man immer hegen.
Wie erwartet eröffneten die Gäste zwei Minuten nach Spielbeginn den Torreigen. Aber anders als gedacht, hielt sich die Ausbeute der Besucher mit insgesamt drei Toren im ersten Drittel in Grenzen, was auch an einer sehr bemühten und kämpferischen Inzeller Mannschaft lag.
Im zweiten Spielabschnitt war der Klassenunterschied zwischen den beiden Mannschaften noch deutlicher zu erkennen, nicht zuletzt an den 9 Toren der Gäste, was aber nicht heißt, das Inzell nicht im Rahmen seiner Möglichkeiten alles Erdenkliche getan hätte, um irgendwie am Ball, bzw. Puck zu bleiben.
Den Trostberger/Inzeller Jungs war im Schlussdrittel dann anzumerken, das ihre körperlichen Reserven fast ausgeschöpft waren, und doch konnten sie sich ein paar wenige Möglichkeiten herausspielen, die sie aber nicht umzusetzen wussten.
Zum Schluss hieß es 0:19, wobei man nicht vergessen darf, dass hier zwei Welten aufeinander geprallt sind. Erfreulich ist, dass sich die Strafminuten auf Inzeller Seite auf nur zwei beliefen, während bei den Gästen doch unerfreuliche 10 Minuten zu Buche geführt werden mussten. Außerdem hatten die Jungs nach eigener Aussage trotz ihrer Niederlage Spaß, und wenn sie nicht ernsthaft vorhaben eine DEL-Karriere anzustreben, ist das wohl das Beste, das man als Kind von seinem Hobby sagen kann.
Abschließend bleibt noch zu sagen, dass die Schüler in dieser Saison ihre Sache wirklich gut gemeistert haben, denn sie sind auf heimischem Boden praktisch herrenlos, da sie zwar bei Knaben und Jugend mittrainieren dürfen, aber hier in Inzell keinen eigenen Trainer haben.

*Mannschaftsaufstellung SG Trostberg/Inzell: *
Marcel Käsmeier, Lukas Haidenthaler, Sebastian Schmidberger, Benedikt Fritscher, Tobias Holzner, Valentin Häusler, Matthias Geutner, Stefan Rieder, Vincent Simon, Florian Kloft, Thomas Hallweger, Josef Rieder, Eva Fritscher, Benedikt Schmid, Tim Sossau und Andreas Kloft.

Weitere Ergebnisse vom Wochenende:
Die Jugend verlor noch ein zweites Mal an diesem Wochenende gegen Bad Aibling mit 2:8, und die Kleinschüler mussten sich Passau mit 8:9 geschlagen geben.

DEC Frillensee/Abt. Eishockey/Jugend

DEC Frillensee/Abt. Eishockey/Jugend

SG BGD/Waldkraiburg gewinnt in Inzell

(mr) – Am letzten Wochenende lief die Jugend der SG Berchtesgaden/Waldkraiburg in der Max Aicher Arena in Inzell auf, und die DEC Jungs samt Trainerteam harrte gespannt der Dinge die da kommen würden. Das letzte Spiel gegen die Stöckl-Truppe fand im Januar hinterm Hallthurmer Berg statt, und man konnte zwar nicht siegreich nach Hause fahren, hatte sich aber mit einer 5:1 Niederlage wacker geschlagen, und die Buam hatten tapfer gekämpft. Schon dies Spiel hätte nicht verloren sein müssen, bei besserer Chancenverwertung usw., aber “…hätte, hätte, Fahrradkette..“.
Wie bei so ziemlich jedem Spiel der Schuhbeck/Strehuber-Truppe taten sich die Buam schwer ins Spiel zu finden, “aufgescheuchter Hühnerhaufen“ beschreibt den Zustand höchstwahrscheinlich am besten. So war das erste Tor der Gäste, nach nur knapp 3 Minuten auch kaum verwunderlich, aber es wirkte auch wie ein Weckruf für die Inzeller. Danach wurde gespielt was das Zeug hielt, und die Zuschauer sahen ein Eishockeyspiel auf Augenhöhe, bei dem sich die DEC Akteure wirklich ins Zeug legten, leider ohne eine zwingende Torchance herauszuarbeiten. Die Berchtesgadener Sturmreihen wurden ein ums andere Mal von einer soliden Abwehr oder vom Goalie Seppi Mayer gestoppt. Leider war der Eishockey-Gott nicht mit den Seinen, und zwei Minuten vor Drittelende gelang den Berchtesgadenern der zweite Treffer. Dieser war anscheinend die Initialzündung, die die Buam gebraucht hatten, denn nur eine Sekunde vor der Pausensirene konnte Yannick Dumberger auf Zuspiel von David Stöberl die Scheibe im gegnerischen Netz zappeln lassen.
Noch in der ersten Minute des zweiten Spielabschnitts fiel dann der Ausgleich für die Inzeller, den sie sich bis zu diesem Zeitpunkt auch redlich verdient hatten. Sie bemühten sich weiterhin, konnten aber nicht wirklich gefährlich werden, da sie zwar die Scheibe bis ans gegnerische Drittel brachten, aber dann war “Schicht im Schacht“, denn die SG BGD/Waldkraiburg sammelte sich schneller vorm eigenen Tor, als Inzells Jungs reagieren können. Aber anstatt sich das gegenwärtige Unentschieden vor Augen zu führen, nicht die fehlgeschlagenen Versuche zu zählen, sondern den Anreiz zu sehen noch siegen zu können, wenn sie eine Schippe drauflegen würden, wirkten die Buam teilweise wie gelähmt und ohne jegliche Motivation. Dagegen kam der gegnerische Sturm zum Ende des Drittels so richtig in Fahrt, und nahm noch zwei Tore als Geschenk mit.
Im letzten Drittel konnten die Jungs der Spielgemeinschaft schon nach zwei Minuten ihr fünftes Tor erzielen. Zwar legte nochmals Dumberger, wiederum auf Zuspiel von David Stöberl, nach, aber der Berchtesgadener Torreigen war eröffnet, und es folgten schön verteilt über den ganzen letzten Spielabschnitt die Tore 6, 7, 8 und 9 für den EVB.
Endstand 3:9, schade, dieses Spiel hätte nicht so hoch verloren werden müssen. Aber hier sind wir wieder beim “hätte“, oder wie ein schönes bayerisches Sprichwort sagt: “Wenn da Hund ned g´sch…´n häd´.“

Buam, auch wenn´s mal nicht so läuft, denkt an Eure Vorgaben:
Spielt zusammen, haltet Eure Positionen, seid bereit Einsatz zu zeigen, bleibt in Bewegung, seid anspielbar, habt keine Angst, geht auf den Mann(fair), geht schnell zum Puck, unterstützt Euch gegenseitig, nehmt konstruktive Kritik an (auch aus den eigenen Reihen), denn man kann sich immer verbessern, habt Eure Emotionen im Griff und vor allen Dingen, bemüht Euch umzusetzen was Eure Trainer Euch sagen, zu Hause müsst Ihr Euren Eltern doch auch “foig´n“, auch wenn sie nerven, oder ned? Diskutieren könnt´s am Stammtisch, aber nicht mit dem Trainer oder dem Schiri.
“Nobody´s perfect!“, selbst bessere, ältere und erfahrenere Eishockeyspieler als Ihr machen die gleichen Fehler wie Ihr. Aber lernt aus deren und Euren Fehlern, und lernt Euch selber richtig einzuschätzen, keiner ist so gut oder so schlecht wie er glaubt, und seid ehrlich zu Euch selbst.
Jeder von Euch hatte mindestens eine gute Situation in diesem Spiel, genauso wie jeder von Euch mindestens eine schlechte hatte. Denkt´s immer dran, alleine seid Ihr nix, gemeinsam könnt Ihr die Eishockey-Welt erobern, aber bleibt´s fair. Um es mit den Worten eines “berühmten“ Inzeller Eishockey-Cracks zu sagen: „“…knüppelhart, aber pingelig fair!“. In diesem Sinne, nix für ungut, bis zum nächsten Jahr – Neues Jahr, neues Glück.

Doppel-Auswärtsfahrt am Wochenende

Doppel-Auswärtsfahrt am Wochenende

Die Eishockeyspieler des DEC Inzell gehen in der Landesliga-Abstiegsrunde auf Reisen, Übernachtung inklusive. Am heutigen Freitag (20Uhr) tritt die „Schwabl-Truppe beim ESV Burgau an, morgen (20 Uhr) geht es nach Oberstdorf. Beide Teams sind in der Tabelle hinter dem DEC Inzell, die Inzeller belegen derzeit mit dem fünften Rang sogar einen „Nichtabstiegsplatz“. Das könnte auch so bleiben, sollten die Inzeller ihre Siege aus dem Hinspielen bestätigen. Gegen Burgau gab es vergangenen Samstag einen klaren 6:2-Erfolg. Etwas mühsamer ist es beim 3:2 gegen Oberstdorf gewesen. In dieser Partie erzielte Martin Zahora drei Tore. Der Tscheche hat allerdings in den beiden letzten Spielen nicht getroffen. „Egal, wenn er unsere Mitspieler in Szene setzt, wie zuletzt, habe ich auch nichts dagegen“, so DEC-Trainer Thomas Schwabl. Während der Woche hat das Team locker trainiert und die Scheibe laufen lassen. „Sie haben auch wunderbare Tore gemacht, das will ich am Wochenende auch sehen“, hofft der Trainer. Schwabl hofft auf die volle Punkte-ausbeute, wobei Burgau auf eigenen Eis wohl stärker auftreten wird als in Inzell. „Die haben einen großen Kader, aber auch wir haben drei Reihen dabei, alle sind fit.“ Verzichten muss er auf Dominik Wallner nach seiner Spieldauer gegen Burgau. Gegen Oberstdorf am Samstag darf er aber wieder ran. „Mal schauen, wie sich Oberstdorf präsentiert, sie sind ja doch schon ziemlich abgeschlagen am Tabellenende“, weiß Schwabl. SHu.

Wichtiger Erfolg gegen Burgau

Wichtiger Erfolg gegen Burgau

Bild von SHu: "Wird im nächsten Spiel fehlen - Dominik Wallner"

Der DEC Inzell hat das erste von fünf Endspielen um den Klassenerhalt in der Eishockey-Landesliga überzeugend gewonnen. Gegen den ebenfalls vom Abstieg bedrohten ESV Burgau setzte sich die Truppe von Thomas Schwabl mit 6:2 durch. Große Aufregung gab es aber bereits vor dem Spiel. Bereits am Dienstag war eine Warnung der Polizei aus Burgau in Inzell eingegangen, dass gewaltbereite Fans des ESV zum Spiel in die Max Aicher Arena kommen würden. Dementsprechend wurde vor dem Spiel ein größeres Polizeiaufgebot erstellt, zu Zwischenfällen kam es allerdings nicht. Die „Drei“ angereisten Fans der Burgauer zeigten sich friedlich. Ebenfalls wurde vor dem Spiel bekannt, dass den Gästen der 3:2 Sieg gegen Reichersbeuern annulliert worden ist, da sie einen gesperrten Spieler eingesetzt hatten. Letztendlich wurde die Partie dann aber eine klare Angelegenheit für die Hausherren. Trotzdem stand es nach drückender Überlegenheit des DEC nach dem ersten Drittel nur 1:1. Christian Rieder hatte bei fünf gegen drei sein Team mit einem schönen Schlagschuss in Führung geschossen. Der Ausgleich des ESV fiel nach zehn Minuten aus heiterem Himmel. Im zweiten Drittel musste ein Penalty herhalten, um die Inzeller erneut in Führung zu bringen. Julian Meyer verwandelte sicher und wenig später erhöhte wieder bei fünf gegen drei, Matthias Meyer zum 3:1. Zu diesem Zeitpunkt hatte der DEC Dominik Wallner bereits mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen eines Bandenchecks verloren. Kurz vor der zweiten Drittelpause schaffte Thomas Plenk mit dem 4:1 die Vorentscheidung. Im letzten Drittel hofften die Fans des DEC auf einen Treffers ihres Neuzugangs Martin Zahora. Dieser hielt sich aber in diesem Spiel etwas bedeckt und vergab einige große Chancen. Umso mehr glänzte der Mann aus Budweis aber als Vorbereiter. Andreas Wieser und Thomas Plenk machten dann den Sack mit zwei weiteren Treffern zu. „Wir haben konstant gut gespielt, allerdings wieder einmal einen Haufen Chancen liegen lassen“, meinte Thomas Schwabl nach dem Spiel. „Wir hätten es weitaus lockerer nach Hause spielen können. Die Tore haben wir aber teilweise genial heraus gespielt.“ Was den Trainer besonders gefallen hat, dass fünf verschiedene Spieler unter den Torschützen zu finden waren. „Ich hoffe dass jetzt das Zehnerl gefallen ist und spannen, dass jeder Tore schießen kann.“ Zu den Vorkommnissen vor dem Spiel meinte Schwabl: „Das interessiert die Spieler nicht, dass kann man ausblenden. Wir stehen auf dem Eis und alles andere ist uns wurscht.“ Kommenden Freitag geht es bereits zum Rückspiel nach Burgau und am Samstag wartet Oberstdorf auf den DEC. „Wir haben jetzt Selbstvertrauen getankt. Nur in Burgau wird es schwer, sie haben bei uns nur zwölf Spieler dabei gehabt, das wird am Freitag anders. Und gegen Oberstdorf haben wir beim 3:2 im Heimspiel schon große Mühe gehabt“, leicht wird das alles bestimmt nicht“, so Schwabl abschließend.

Statistik: DEC Inzell – ESV Burgau 6:2 (1:1/3:0/2:1), Tore: (3.) 1:0 Christian Rieder, (10.) 1:1 Pavel Mojtek, (30.) 2:1 Julian Meyer (Penalty), (34.) 3:1 Matthias Meyer, (39.) 4:1 Thomas Plenk, (52.) 5:1 Andreas Wieser, (55.) 6:1 Thomas Plenk, (59.) 6:2 Tobias Zweckbronner. Strafen: DEC (21+20 für Dominik Wallner)-ESV (24+10), Zuschauer: 120. SHu

DEC kämpft um den Verbleib in der Landesliga

DEC kämpft um den Verbleib in der Landesliga

Bild von Gordon Baier: "Auf ihn wird in Inzell mit gesetzt - Neuzugang Martin Zahora"

Noch fünf Mal müssen die Eishockeyspieler des DEC Inzell in der Landesliga-Abstiegsrunde antreten. „Das sind fünf Endspiele für uns“, bringt es DEC-Trainer Thomas Schwabl auf den Punkt. Am Samstag (19Uhr) geht es in der heimischen Max Aicher Arena gegen den ESV Burgau. „Das ist ein unmittelbarer Konkurrent um den Klassenerhalt, die Mannschaft weiß das und wird dementsprechend auftreten“, ist sich Schwabl sicher. Personell kann der Trainer fast aus dem Vollem schöpfen. Nur hinter dem Einsatz von Kapitän Sebastian Schwabl steht noch ein dickes Fragezeichen. Ob er spielen kann, wird sich erst kurz vor Spielbeginn herausstellen. Beim Derby in Trostberg ist bei dem Abwehrspieler wieder eine alte Schulterverletzung aufgebrochen. Die 0:2-Derbyniederlage ist mittlerweile abgehakt. Nach den katastrophalen Eisverhältnissen im Trostberger Freiluftstadion dürfte in der kuschligen heimischen Arena der Puck wieder besser laufen. Vor allem Torjäger Martin Zahora schmeckten die Verhältnisse bei Regen und Schnee nicht besonders. „Damit hatten aber beide Teams zu kämpfen“, so Schwabl. Mit Burgau kommt eine sehr unberechenbare Mannschaft nach Inzell. Mit neun Pluspunkten haben sie einen Zähler mehr als der DEC auf der Habenseite. Zuletzt sorgte der ESV mit Trainer Stanislav Hlozek mit einem Sieg gegen Spitzenreiter Bad Wörishofen für Aufsehen. Danach gab es für die Eisbären aber ein 2:7-Heimpleite gegen den SC Forst. In diesem Spiel beklagten sie allerdings eine lange Verletztenliste. So fehlte der angeschlagene Torjäger Vladimir Zvonik der neben Neuzugang Pavel Mojtek zu den Leistungsträgern der Burgauer zählt. „Das alles ist zwar recht und schön, wir müssen eigentlich nur gewinnen“, bringt es Schwabl auf den Punkt. Spielerisch ist er mit seinem Team äußerst zufrieden, wenn da nicht ein großes Manko wäre. Es geht um das schon fast fahrlässige Auslassen von Torchancen. „Wenn wir da abgeklärter wären, müssten wir uns um den Klassenerhalt keine Sorgen machen“, weiß Thomas Schwabl. SHu.

Langsam wird's eng für den DEC

Langsam wird's eng für den DEC

Jetzt wird es eng für den DEC Inzell um den Klassenerhalt in der Eishockey Landesliga. Nach dem 0:2 im Lokalderby bei den Trostberg Chiefs schrillen die Alarmglocken. Vor über 300 Zuschauern war es diesmal kein gutes Spiel, was aber nicht an den beiden Teams, sondern am Wetter lag. Schneeregen und Regen hatten die Eisfläche im Trostberger Freizeitzentrum langsam und stumpf gemacht. Ein rechter Spielfluss wollte sich nicht einstellen. „Das Eis war im ersten Drittel sehr schlecht. Unser 1:0 ist sehr glücklich gefallen“, so Chiefs Abteilungsleiter Stefan Feldner zur Szene in der 20. Minute. In dieser erzielte Stefan Weberstetter das 1:0 für die Hausherren. Im zweiten Drittel wurde das Eis besser, Tore fielen keine. Den Deckel drauf machte kurz vor dem Spielende Florian Wehle mit einem Konter zum 2:0. „Das erste Tor der Trostberger ist aus dem Nichts gefallen. Den Schuss von der blauen Linie hat unser Goaly zu spät gesehen“, bemerkte DEC-Trainer Thomas Schwabl. Auch er bemerkte, dass das Eis sehr schlecht zu bespielen war. Allerdings die Probleme hatten beide Teams. „Für unseren Neuzugang Martin Zahora war das alles sehr ungewohnt, er ist mit den Verhältnissen gar nicht zurecht gekommen“, nahm der Trainer seinen Neuzugang in Schutz. Nach sieben Treffern in drei Spielen ging der 21-jährige diesmal leer aus. Sorgen bereitet Schwabl das straffe Programm seiner Mannschaft mit einer Reihe von Samstag-Sonntagsspielen. „Das ist sehr hart und meine Spieler gehen jedes Mal ans Limit. Hut ab, vor dieser Einstellung.“ Stefan Feldner dagegen freute sich über die drei Punkte und der guten Leistung seines Torhüters Philipp Hähl. „Der hat schon einiges rausgeholt.“ Den Inzellern versprach Feldner in den Spielen gegen die Abstiegskonkurrenten alles zu geben. Schließlich wolle man auch in der neuen Saison gegeneinander spielen. Für Thomas Schwabl bleibt jetzt eine Woche Zeit sein Team wieder aufzurichten. Am Samstag (19Uhr) kommt mit Burgau ein unmittelbarer Konkurrent um den Klassenerhalt in die Max Aicher Arena. Bis dahin sollte Christian Surauer wieder gesund sein. Ob Kapitän Sebastian Schwabl bis dahin fit wird, entscheidet sich die nächsten Tage. Er musste in Trostberg nach zwei Dritteln wegen einer erneuten Schulterverletzung vom Eis. „Bei einem Schlagschuss hat es richtig gekracht“, schilderte Vater Thomas Schwabl die Situation. SHu.

Statistik: Trostberg Chiefs – DEC Inzell 2:0 (1:0/0:0/1:0), Tore: (20.) 1:0 Stefan Weberstetter, (59.) 2:0 Florian Wehle. Strafen: Chiefs (6)-DEC (8), Zuschauer: 320.

DEC zu fahrlässig mit den Chancen - Niederlage in Wörishofen

DEC zu fahrlässig mit den Chancen - Niederlage in Wörishofen

Viel Lob heimste der DEC Inzell beim Gastspiel der Abstiegsrunde der Eishockey Landesliga beim EV Bad Wörishofen ein. Allerdings am Ende ging die Partie mit 2:3 äußerst unglücklich verloren. „Da können die Wörishofener uns loben wie sie wollen, kaufen können wir uns dafür nichts“, brummelte DEC-Trainer Thomas Schwabl nach dem Spiel. Die Inzeller begannen wie die Feuerwehr und gingen durch Tore von Martin Zahora und Kapitän Sebastian Schwabl mit 2:0 in Führung. Noch vor der ersten Pause verkürzten die Gastgeber auf 1:2. In der Folge berannten die Inzeller weiter das Tor des Tabellenführers. Viermal stand der Pfosten im Weg, einige Male verfehlten die DEC-Angreifer das leere Tor und schließlich blieb der Puck auch noch auf der Torlinie liegen. „Es ist zum verzweifeln“, schimpfte Schwabl auch angesichts der Tatsache, dass Bad Wörishofen seine Chancen einfach besser nutzte. Bedingt auch durch überflüssige Strafen der DEC-Akteure. „Das waren zum Teil dumme Aktionen“, kritisierte der Trainer das Verhalten seiner Mannschaft. Zu allem Überfluss verletzte sich Kapitän Sebastian Schwabl an der Schulter, damit ist ein Einsatz im Sonntagsspiel in Trostberg (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) fraglich. Eine gute Leistung bescheinigte Schwabl Goaly Sebastian Fröhlich und Neuzugang Martin Zahora. „Er hat seine Mitspieler immer toll in Szene gesetzt, allerdings haben sie die Chancen nicht verwertet“, so Schwabl. Das Thema „Abstieg“ wollte der Coach trotz der prekären Situation noch nicht in den Mund nehmen. „Rein rechnerisch ist noch alles möglich“, macht der Trainer sich und seiner Mannschaft Mut. SHu.

Statistik: EV Bad Wörishofen – DEC Inzell 3:2 (1:2/2:0/0:0) Tore: (3.) 0:1 Martin Zahora, (17.) 0:2 Sebastian Schwabl, (19./28.) 1:2/2:2 Marius Dörmer, (32.) 3:2 Florian Döring. Strafen: EVBW (12+10)-DEC (20+10), Zuschauer: 60.

Hartes Wochenende für den DEC

Hartes Wochenende für den DEC

Bild von SHu.: „Eine enge Geschichte soll das Derby zwischen dem DEC und den Chiefs werden“

Das wird das bisher wohl schwerste Wochenende für den DEC Inzell in der Abstiegsrunde der Eishockey Landesliga. Am Samstag (18:30Uhr) geht es zum Tabellenführer nach Bad Wörishofen, einen Tag danach steht das Lokalderby bei den Trostberg Chiefs auf dem Programm. „Das wird ein grimmiges Wochenende“, ist sich DEC-Trainer Thomas Schwabl sicher. Und auch der Abteilungsleiter der Trostberg Chiefs, Stefan Feldner spricht von einem harten Wochenende für sein Team. Die Chiefs spielen am Freitag in Oberstdorf und wollen dort drei Punkte einfahren. „Erst dann denken wir an das Derby“, verspricht Feldner. Thomas Schwabl kann in beiden Spielen auf seinen kompletten Kader, außer auf Dauerausfall Andreas Graf auen. Spielbeginn am Sonntag in Trostberg ist 17:30 Uhr. Am Freitag will Schwabl im Abschlusstraining vor allem das Zusammenspiel der ersten Sturmreihe mit Neuzugang Martin Zahora mit Christian Rieder und Julian Meyer verbessern. Der Neuzugang aus Budweis hat mit sechs Toren in seinen ersten zwei Spielen für den DEC schon für richtiges Aufsehen gesorgt. Das hat sich auch bis nach Trostberg herumgesprochen. Trotzdem wird es für den 21-jährigen Tschechen keinen Sonderbewacher geben. „Es ist nicht möglich, sechzig Minuten lang einen einzigen Spieler zu decken“, so Feldner. So sehr das Derby im Vorfeld in den Köpfen der Verantwortlichen auf beiden Seiten herum spukt, für Inzell gilt es die Aufgabe in Bad Wörishofen zu meistern. Der Spitzenreiter verlor zuletzt überraschend in Burgau. Auch in Inzell stand der EC knapp an einer Niederlage und konnte sich beim 5:5 gerade noch ins Penaltyschießen retten und den Zusatzpunkt erringen. „Wir müssen unser Spiel machen, dann können wir dort bestehen“, weiß Schwabl. Möglicherweise bekommt das Team moralische Unterstützung vom verletzten Mike Johnstone. Er hat nach seiner OP am Oberarm wieder mit einem leichten Aufbautraining begonnen. „Ich hoffe, er ist bei beiden Auswärtsspielen als Zuschauer dabei“, so der Trainer. Vielleicht spielt es Inzell auch in die Karten, dass Wörishofen einen Tag zuvor beim ESC Kempten antreten muss. „Ich hoffe, wir kommen gut aus dem Spiel am Samstag raus und dann heißt es volle Konzentration im Derby“, verspricht Thomas Schwabl. In den bisherigen drei Saisonspielen konnte Inzell die beiden letzten Spiele mit 5:3 und 5:2 für sich entscheiden. Doch am Sonntag werden die Karten neu gemischt. „Es wird eine enge Sache, wer die wenigeren Fehler macht, wird gewinnen“, prophezeit Schwabl. Stefan Feldner baut auf die Stärke seiner Chiefs im bisherigen Verlauf der Abstiegsrunde. „Bisher haben wir nur einmal nicht gut gespielt und das war beim Derby in Inzell“, sagt der Abteilungsleiter. Auch auf den bisher eroberten zwölf Punkten will sich Feldner nicht ausruhen. „Ich bin mir sicher, zum Klassenerhalt braucht es mindestens zwanzig Punkte“, so seine Rechnung. Zum Thema „Harte Spielweise“ in der Landesliga mit teilweise schwerverletzten Spielern hat Feldner auch eine klare Meinung. „Das Tempo in der Landesliga ist mittlerweile so enorm hoch, das sind die zwei Schiedsrichter oft überfordert und können nicht alles sehen.“ SHu.

Eine Niederlage und Ein Sieg am Wochenende

Eine Niederlage und Ein Sieg am Wochenende

Bild von Gordon Baier: „In zwei Spielen sechs Tore, Neuzugang Martin Zahora ist gut in Inzell angekommen.“

Ein „Sechs-Punkte-Wochenende“ hätte es für den DEC Inzell in der Abstiegsrunde der Eishockey Landesliga werden sollen, letztendlich sind den Inzellern drei Zähler geblieben. Vor dem 3:2-Heimsieg gegen den EC Oberstdorf setzte es beim SC Reichersbeuern eine 5:6-Pleite. Allerdings waren in diesem Spiel die Umstände wie bereits im Hinspiel äußerst fragwürdig. „Das ist zum Teil schon schmutziges Eishockey gewesen, was da einige abgeliefert haben“, kritisierte DEC-Trainer Thomas Schwabl das Auftreten einiger Akteure des Gegners. Auf die Palme brachte die Inzeller die Situation zum 5:5 von Neuzugang Martin Zahora. Dieser bekam von einem Gegenspieler noch einen Schlag mit und verletzte sich dabei am Knie. Letztendlich ist dem 21-jährigen der Meniskus herausgesprungen.

Schlickenrieder spricht von Krieg

Bereits vor dem Spiel war es zwischen den beiden Teams zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen. Offensichtlich angefacht von SCR-Trainer Beppo Schlickenrieder, er hat in ein Zeitungsinterview vor dem Spiel gesagt: „Sie haben sich über unsere raue Spielweise in Inzell beklagt. Wenn die Krieg und es hart wollen, dann sollen sie es auch bekommen“ und legte gleich noch nach: „Ich will endlich wieder einmal Männer-Eishockey sehen, in dem nicht jeder Pfurz abgefpfiffen wird.“ Das bekam er dann im Tölzer Stadion auch zu sehen. Zunächst aber dominierten die Gäste aus Inzell und führten nach dem ersten Drittel durch zwei Tore von Martin Zahora sowie von Thomas Plenk und Andreas Wieser mit 4:1. Trotz einer Reihe von weiteren Großchancen der DEC-Puckjäger im zweiten Drittel, zeigte sich Reichersbeuern effektiver und kam auf 4:4 heran. Im Schlussdrittel nahm das Unheil seinen Lauf und letztendlich besiegelte ein Tor wenige Sekunden vor Schluss die 5:6-Niederlage. „Eigentlich war der Puck auf der Linie, aber was soll es. Das haben wir uns schon selber zuzuschreiben“, meinte Schwabl angesichts des verlorenen Spiels ehrlich.

Physio-Therapeut macht Zahora fit

Bereits einen Tag danach stand das Heimspiel gegen Oberstdorf auf dem Programm und die Sorge um den Einsatz von Martin Zahora. Schließlich schaffte es Physio-Therapeut Florian Bauregger den Stürmer aus Budweis fit zu bekommen. Der Tscheche bedankte sich auf seine Weise und erlegte die Gäste aus Oberstdorf beim 3:2 im Alleingang. „Sensationell, der steht immer richtig“, freute sich Schwabl der aber auch eine sehr nervöse eigene Mannschaft sah. So gingen die Gäste zunächst mit 1:0 in Überzahl in Führung. Den Ausgleich schaffte Zahora noch im ersten Drittel und so war es auch der Neuzugang, der in Überzahl das 2:1 erzielte. Im Schlussdrittel der Ausgleich des EC Oberstdorf, ehe fünf Minuten vor dem Spielende Martin Zahora den DEC-Anhang erneut jubeln ließ. „Es zählen die drei Punkte, alles andere ist egal. Wir müssen während der Woche das Zusammenspiel untereinander verbessern“, so Schwabl abschließend. Immerhin geht es kommendes Wochenende nach Bad Wörishofen und dann zum Derby nach Trostberg. SHu.

Im Zusammenhang mit der Verpflichtung von Martin Zahora bedankt sich der DEC Inzell für die Unterstützung bei folgenden Firmen und Personen:
Autohaus Inzell, Geisreiter und Lorenz GmbH
Metzgerei Hubert Hirschbichler
Markus Stöberl und
Familie Steinbacher, Froschsee

Statistik: SC Reichersbeuern – DEC Inzell 6:5 (1:4/3:0/2:1), Tore: (2.) 1:0 Peter Schreindl, (3.) 1:1 Thomas Plenk, (6.) 1:2 Martin Zahora, (10.) 1:3 Andreas Wieser, (19.) 1:4 Martin Zahora, (21.) 2:4 Lukas Harrer, (34.) 3:4 Roman Nußer, (39.) 4:4 Josef Schreiber, (49.) 5:4 Florian Schmid, (53.) 5:5 Martin Zahora, (60.) 6:5 Michal Telesz. Strafen: SCR (22+10) – DEC (18+10), Zuschauer: 120.

Statistik: DEC Inzell – EC Oberstdorf 3:2 (1:1/1:0/1:1), Tore: (4.) 0:1 Christian Saurer, (12./27.) 1:1/2:1 Martin Zahora, (44.) 2:2 Florian Umbreit, (55.) 3:2 Martin Zahora. Strafen: DEC (18+10) – ECO (20+10), Zuschauer: 160.

Jetzt gilts...

Jetzt gilts...

Bild SHu.: „Jetzt gilt es für Christian Surauer und seinem DEC“

„Es müssen sechs Punkte her“, das ist die Forderung von DEC-Inzell-Trainer Thomas Schwabl vor den zwei Spielen am Wochenende in der Abstiegsrunde der Eishockey Landesliga. Damit das gelingt, hat der DEC auf dem Transfermarkt einen „Hochkaräter“ an Land gezogen. Aus Budweis kommt Stürmer Martin Zahora. Der 21-jährige spielte zuletzt in der zweiten tschechischen Liga bei KLH Jindrichuv Hradec. Bereits heute Abend in Reichersbeuern soll der Tscheche dafür sorgen, dass es ein Erfolgserlebnis gibt. „Martin ist sehr vielseitig, technisch beschlagen und soll unsere Spieler dementsprechend einsetzen“, so Schwabl nach den ersten Trainingseinheiten mit Zahora. „Wir mussten handeln“, so DEC-Abteilungsleiter Olaf Becker. Nach dem Ausfall des Kanadiers Mike Johnstone erreichte den DEC während der Woche eine weitere Hiobsbotschaft. Verteidiger Andreas Graf bekam vom Arzt bis auf weiteres Spielverbot. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, wie lange der Abwehrspieler seinem Team fehlen wird. Zurückkehren soll Kapitän Sebastian Schwabl. Ausgerechnet gegen Reichersbeuern, gegen den Gegner, in dem er vor zwei Wochen nach einem Foul schwerverletzt worden ist. „Wir werden uns auf nichts einlassen“, wiegelt Schwabl Revanchegelüste nach den Verletzungen aus dem Hinspiel von Johnstone und Sebastian Schwabl ab. „Wir brauchen die Punkte und die gewinnst du nicht auf der Strafbank.“ In den bisherigen drei Spielen gegen das Team von Beppo Schlickenrieder zog der DEC bisher immer den Kürzeren. Wie es geht, haben die Trostberg Chiefs zuletzt gezeigt und 4:3 auswärts beim SC gewonnen. Das nächste Spiel der Inzeller steht dann bereits Morgen (19Uhr) am Samstag in der heimischen Max Aicher Arena auf dem Programm. Da kommt Oberstdorf. Die Eisbären haben zuletzt mit ihrem Coach Peter Waibel ihren ersten Sieg in der Abstiegsrunde mit 5:2 beim ESV Burgau gefeiert. Der Sieg war umso bemerkenswerter, da gleich sechs Stammspieler fehlten. „Alles egal“, sagt Thomas Schwabl. „Wir müssen unser Spiel machen und die drei Punkte holen.“ SHu.

Langsam wirds brenzlich...

Langsam wirds brenzlich...

Foto von SHu.: „Abputzen und Aufstehen – das Motto für Inzells Puckjäger“

Jetzt brennt der Baum bei den Eishockeyspielern des DEC Inzell. Nach der Heimniederlage in der Landesliga-Abstiegsrunde gegen den SC Forst mit 4:7 ist man auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. „Jetzt muss aber der Knoten irgendwann platzen“, meinte DEC-Trainer Thomas Schwabl nach dem Spiel. Dieses begann etwas später, da die Gäste wegen des starken Schneefalls auf der Autobahn im Stau standen. Trotzdem legten sie los wie die Feuerwehr und führten nach dem ersten Drittel mit 4:1. „Da haben wir jede Menge Fehler gemacht und sind von den Gegenspielern zu weit weggestanden“, meinte der verletzte Kapitän Sebastian Schwabl in seiner ungewohnten Rolle als Zuschauer. „Wir schenken einfach zu viele Scheiben her, da muss man halt auch mal den Puck aus der eigenen Zone heraushauen“, ergänzte Coach Thomas Schwabl. Er monierte auch die überflüssigen Fouls seiner Mannschaft, die Gäste konnten so im ersten Drittel auch zwei Mal die Überzahl nutzen. Im zweiten Drittel gelang es den Hausherren das Spiel offener zu gestalten. Allerdings führte wiederum ein grober Schnitzer zu einem Gegentor. Im letzten Drittel spielten die Inzeller dann so, wie es ihr Trainer gefordert hat. Jedoch trat in diesem Abschnitt ein weiteres Manko auf, die Chancenverwertung. „Was wir versemmeln, das ist nicht normal“, ärgerte sich Sebastian Schwabl. So versiebte Thomas Plenk einen Penalty. Kurz vor Schluss holten die Inzeller noch Goaly Peter Zeller vom Eis. Diese Chance ließen sich die „Forster“ nicht entgehen und machten mit dem 7:4 den Sack zu. Zufrieden zeigte sich Thomas Schwabl mit dem Auftritt von Neuzugang Anton Wolfgruber von den Trostberg Chiefs. „Er hat seine Sache ordentlich gemacht“, so das Lob des Trainers. Nun geht es für die Inzeller am Freitag (19:30Uhr) nach Reichersbeuern und am Samstag (19Uhr) kommt Oberstdorf. „Da brauchen wir sechs Punkte, sonst wird’s eng“, prophezeit Schwabl. SHu.

Statistik: DEC Inzell – SC Forst 4:7 (1:4/1:1/2:2), Tore: (1.) 0:1 Michael Krönauer, (3.) 1:1 Julian Meyer, (6./13.) 1:2/1:3 Michael Leis, (19.) 1:4 Markus Schneider, (22.) 2:4 Matthias Schwabl, (26.) 2:5 Philipp Birk, (53.) 3:5 Christian Rieder, (58.) 3:6 Thomas Plok, (59.) 4:6 Matthias Meyer, (59.) 4:7 Manuel Weninger. Strafen: DEC (12)-SCF (8). Zuschauer: 100.

DEC Frillensee/Abt. Eishockey/Knaben

DEC Frillensee/Abt. Eishockey/Knaben

SC Riessersee zu Gast in Inzell

(mr) – Am Wochenende bestritten die Knaben der Spielgemeinschaft Waldkraiburg/Trostberg/Inzell ihr fünftes Spiel in der Meisterrunde der Bayerischen Landesliga. Dies war eins von nur zwei Spielen, die auf heimischem Eis in der Max Aicher Arena in Inzell stattfanden. Die anderen “Heimspiele“ fanden und finden alle in Waldkraiburg statt.
Das Hinspiel in Garmisch hatten die Jungs mit 12:4 verloren, was man allerdings dem Umstand zuschrieb, dass die Waldkraiburger Tags zuvor noch ein Freundschaftsspiel bestritten hatten, und ihnen in Folge dessen einfach nicht ihr gesamtes Kräftepotenzial zu Verfügung stand.
Die Truppe von Trainer Armin Schroth ging guter Dinge in dieses Spiel, bekam aber leider schon nach gut einer Minute einen jähen Dämpfer, da die Garmischer Gäste schon zum ersten Mal eingenetzt hatten. Gut eine halbe Minute später revanchierten sich unsere Buam, und somit war der Torreigen des ersten Drittels eröffnet. Zwei Minuten vor Drittelende ließ Stefan Rieder die Scheibe im Netz zappeln, und schaffte damit den Ausgleich zum 4:4, wobei es leider nicht blieb, denn die Riesserseer setzten noch einen drauf, und dass nur 10 Sekunden vor der Drittelpause.
Im zweiten Spielabschnitt vergaßen die Buam der Spielgemeinschaft zeitweilig Eishockey zu spielen, es war als hätten sie ihren Kampfgeist in der Kabine abgegeben, die Gäste, die eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigten, konnten diese Schwäche ausnutzen, und fünf weitere Tore auf ihrem Konto verbuchen. Einziger Lichtblick in diesem Drittel
war aus Inzeller Sicht das Tor von Luca Surauer fünf Minuten vor der Pausensirene.
Zum Abschluss zeigten die Jungs noch mal dass sie durchaus Eishockey spielen können, und nicht ganz zu unrecht in diese Meisterrunde “gerutscht“ sind, was sie mit drei Toren bewiesen, zwei davon mit Inzeller Beteiligung. Leider standen diesen jedoch vier Tore auf Riesserseer Seite gegenüber. Endstand 8:14, letzter Platz der Tabelle, Jungs, Kopf hoch, jetzt kanns nur noch besser werden.
Anzumerken bliebe noch, dass Inzell, auf Grund der angespannten Personalsituation, auch mit zwei Kleinschülern, Marco Mühlberger und Luca Surauer vertreten war, die ihre Sache mehr als gut gemacht haben. Sauber Buam!
Von hier aus auch noch gute Besserung an Quirin Schroth, der verletzungsbedingt vom Eis musste.
Merci auch an die “Baier-Robnbauer-Connection“ die zum wiederholten Male die Sprecherkabine aufgemischt haben.

*Sonstige Ergebnisse vom Wochenende: *
Kleinschüler: SG Trostberg/Inzell ggn. ESV Gebensbach 14:2
Jugend: DEC Frillensee ggn. Ottobrunn 2:8

Nächstes Wochenende: Am Samstag den 23.1. empfangen die Inzeller Schüler um 10.15 Uhr den ERSC Ottobrunn in der Max Aicher Arena in Inzell, und die Kleinschüler müssen in Bad Aibling auflaufen. Die Jugend tritt am Sonntag in Berchtesgaden an und die Knaben müssen zum EHC München.

Sonntag gegen Forst in Inzell

Sonntag gegen Forst in Inzell

Bild von SHu.: „Anspannung auf der Inzeller Bank“

Ein richtungsweisendes Spiel steht für den DEC Inzell am kommenden Sonntag (18Uhr) in der heimischen Max Aicher Arena in der Abstiegsrunde der Eishockey-Landesliga an. Es geht gegen den SC Forst. „Verlieren verboten“, bringt es DEC Trainer Thomas Schwabl auf den Punkt. Zunächst aber galt es während der Woche die Geschehnisse vom Spiel gegen Reichersbeuern aus den Köpfen der Spieler zu bringen. „Am Sonntag ist die Mannschaft ziemlich geschockt gewesen, mittlerweile geht es wieder“, so Schwabl. Die beiden schwerverletzten Spieler aus der Sonntagspartie sind auf dem Weg der Besserung. Bei Kapitän Sebastian Schwabl besteht sogar die vage Möglichkeit, dass er gegen Forst spielen kann. „Er hat das Krankenhaus verlassen, aber noch Kopf- und Genickschmerzen“, so Vater Thomas Schwabl. Der Kapitän ist bei einem Bandencheck mit einem Schleudertrauma am Sonntag ins Klinikum Traunstein gekommen. Ebenso wie Mike Johnstone nach seinem Oberarmbruch. Er ist mittlerweile operiert, der Bruch wurde verschraubt. Seine Blessuren will er bei seiner Schwester in Österreich auskurieren. Immerhin hat der Kanadier angekündigt, in drei Wochen wieder aufs Eis zu gehen. Allerdings scheint das nicht ganz realistisch zu sein. Für die Partie gegen Forst muss Schwabl sowieso schauen, wie es mit der Gesundheit seiner Spieler ausschaut. „Ich habe einige angeschlagene Leute“, so Schwabl. Bauen kann er auf alle Fälle auf die gute Leistung seines Teams im Hinspiel beim 2:2 und die derzeit überragende Form seines Torhüters Peter Zeller. „Wenn wir daran anknüpfen können, dann bin ich zuversichtlich“, so der Coach. SHu.

Verstärkung in der Verteidigung

Verstärkung in der Verteidigung

Der DEC Inzell hat heute einen neuen Spieler verpflichtet. Von den Trostberg Chiefs wechselt Verteidiger Anton Wolfgruber nach Inzell. Er wir bereits kommenden Sonntag gegen den SC Forst eingesetzt.

Schwere Verletzungen überschatten Niederlage

Schwere Verletzungen überschatten Niederlage

Foto von SHu. „Betroffenheit bei den Inzeller Spielern nach den schweren Verletzungen von Sebi Schwabl und Mike Johnstone.“

Am Ende ist das Ergebnis des Spiels der Eishockey Landesliga-Abstiegsrunde zwischen dem DEC Inzell und dem SC Reichersbeuern ziemlich egal gewesen. Zumindest hat die 3:5-Niederlage des DEC bei den Hausherren niemand interessiert. Vielmehr galten ihren Gedanken den zwei schwerverletzten Mannschaftskameraden Mike Johnstone und Sebastian Schwabl. Sie mussten mit dem Notarzt ins Klinikum Traunstein gebracht werden. Am schlimmsten erwischte es Mike Johnstone. Er hat sich wohl nach einem Stockschlag seines Gegenspielers den Oberarm gebrochen und ist sofort operiert worden. Damit ist die Saison für den Kanadier beendet. Kapitän Sebastian Schwabl erhielt von Korbinian Schlickenrieder einen Check an der Bande gegen Kopf und Nacken und brach noch auf dem Spielfeld zusammen. Anschließend klagte er über Schwindelgefühle. Die Diagnose im Krankenhaus: Gehirnerschütterung und Schleudertrauma. Für Übeltäter Schlickenrieder gab es übrigens nur eine 2+10 Strafe. „Was soll ich zum Spiel sagen?“, meinte ein ziemlich geschockter DEC-Trainer Thomas Schwabl. „Ich will jetzt nur noch ins Krankenhaus zu meinem Buben“, so der Trainer.

Inzell sichtlich geschockt

Die Geschichte des Spiels hat eigentlich nur noch statistischen Wert, obwohl die Partie sehr spannend verlief. Nach dem 0:1 der Gäste durch einen schönen Konter, drehten Mike Johnstone und Andi Wieser mit ihren Toren das Spiel zunächst zu einer 2:1-Führung. Kurz vor der Pause dann die schwere Verletzung von Johnstone und die brachte die Inzeller völlig aus dem Konzept. „Die Jungs haben in der Pause in der Kabine ihren vor Schmerzen schreienden Mitspieler gesehen. Wie sollst du da noch konzentriert spielen“, schilderte DEC-Abteilungsleiter Olaf Becker das Geschehen. So kamen die Gäste im Mitteldrittel zu zwei schönen Treffern zum 3:2. Nur Peter Zeller im Tor des DEC verhinderte mit Glanzparaden weitere Gegentore. Gerade als sich die Inzeller wieder etwas fingen, passierte das Malheur mit Sebastian Schwabl. „Lächerlich, dass der Gegenspieler dann auch noch mit so einer Strafe davon kommt“, schimpfte Becker. Im Schlussdrittel erzielten die von Beppo Schlickenrieder trainierten Reichersbeurer das 4:2. Trotzdem bewies Inzell wieder große Moral und Andi Wieser brachte sein Team auf 3:4 heran. Vier Minuten vor dem Spielende holte Schwabl seinen Goaly Peter Zeller vom Eis und setzte alles auf eine Karte. Trotz zahlreicher Chancen konnten am Ende die Gäste jubeln. Robert Schatton erzielte durch ein Empty-Net-Tor den 5:3-Endstand. Das hat auf Inzeller Seite letztendlich keinen mehr interessiert. Kommenden Sonntag kommt der SC Forst um 18 Uhr in die Max Aicher Arena. Bis dahin sollten die DEC-Puckjäger die schlimmen Ereignisse wieder aus dem Kopf bringen. SHu.

Statistik: DEC Inzell – SC Reichersbeuern 3:5 (2:1/0:2/1:2), Tore: (6.) 0:1 Michal Telesz, (8.) 1:1 Mike Johnstone, (16.) 2:1 Andreas Wieser, (26.) 2:2 Michal Telesz, (37.) 2:3 Lukas Harrer, (43.) 2:4 Alexander Nicolaus, (49.) 3:4 Andreas Wieser, (60.) 3:5 Robert Schatton. Strafen: DEC (10)-SCR (10+10), Zuschauer: 150.

Punkt beim SC Forst geholt

Punkt beim SC Forst geholt

Bild von SHu.: „Konzentrierte Inzeller Puckjäger in der Abstiegsrund“

„Immerhin ein Punkt, das ist nicht schlecht“, dieses Fazit zog der Trainer des DEC Inzell, Thomas Schwabl nach dem 2:2 seiner Jungs in der Eishockey Landesliga-Abstiegsrunde beim SC Forst. Der Trainer konnte es auch verschmerzen, dass es im abschließenden Penaltyschießen nichts mit dem Zusatzpunkt geworden ist. Die Dramatik des Spiels lag eindeutig in der Schlussphase. In der 57. Minute gingen die Hausherren mit 2:1 durch Christopher Lorenz in Führung. Die Inzeller stemmten sich mit aller Macht gegen die Niederlage. Kapitän Sebastian Schwabl schnappte sich den Puck in der eigenen Hälfte. Sein Solo über das gesamte Feld schloss er zum 2:2 ab. Er hämmerte die schwarze Scheibe unhaltbar ins Netz. Der Kapitän hatte schon in der 42. Minute für das zwischenzeitliche 1:1 gesorgt.

Peter Zeller wieder überragend

Die Gastgeber hatten im Stadion in Peißenberg den besseren Start und gingen nach sechs Minuten mit 1:0 in Führung. In der Folge neutralisierten sich beide Teams, wobei die Hausherren die besseren Chancen hatten. Doch DEC-Goaly Peter Zeller entpuppte sich wieder als Meister seines Fachs. „Der Peter gehört zu den Besten in der Liga“, so das Lob seines Trainers. Dass er einen guten Tag erwischt hatte, bewies Zeller auch im abschließenden Penaltyschießen. Einen der Gastgeber konnte er zunächst entschärfen. Da auf Inzeller Seite Julian Meyer und Matthias Schwabl genauso wie die Forster zwei Penaltys verwandeln konnten, musste der Tie-Break entscheiden. In diesem sorgte Markus Schneider für den Zusatzpunkt seines Teams, auch weil Sebastian Schwabl seinen zweiten Penalty beim Nachspiel versemmelte. „Kein Vorwurf, das ist immer Glücksache“, nahm Vater und Trainer Thomas Schwabl den Junior in Schutz. „Das war wieder eine tolle Leistung der Mannschaft ähnlich wie gegen Trostberg“, so der Coach. Nicht ganz so schön ging es nach dem Spiel zu. Matthias Meyer und Thorsten Stranninger lieferten sich ein Privatduell. Beide Spieler bekamen dafür eine 5+Spieldauerstrafe aufgebrummt. Auch diese Situation brachte Trainer Schwabl nicht aus der Ruhe. „Das darf nicht passieren, kann aber passieren. Das ist eben Eishockey.“ SHu.

Statistik: SC Forst – DEC Inzell 2:2 (1:0/0:0/1:2/0:1), Tore: (6.) 1:0 Markus Schneider, (42,) 1:1 Sebastian Schwabl, (57.) 2:1 Christopher Lorenz, (58.) 2:2 Sebastian Schwabl. Penalty: 3:2 Markus Schneider. Strafen: SCF (27+20) – DEC ( 23+20 für Matthias Meyer) Zuschauer: 120.

Endlich der ersehnte Heim-Derbysieg

Endlich der ersehnte Heim-Derbysieg

Bild von SHu: "Sicherte mit 2 Toren im Schlussdrittel den Sieg - Michael Johnstone"

Zu einer unerwartet deutlichen Angelegenheit ist das Lokalderby in der Eishockey Landesliga-Abstiegsrunde zwischen dem DEC Inzell und den Trostberg Chiefs geworden. Mit 5:2 setzten sich die Gastgeber vor 600 Zuschauer in der Max Aicher Arena durch. Das Derby begann zunächst mit großem Respekt beider Teams voreinander. In der 18. Minute nutzte Chiefs-Stürmer Rainer Roßmanith eine Überzahlsituation zur 1:0-Führung der Gäste. Im zweiten Drittel nahmen die Inzeller zunächst das Heft in die Hand und drehten binnen kurzer Zeit das Spiel durch Tore von Matthias Meyer und Sebastian Schwabl zum 2:1. Nach einer halben Stunde gelang Rainer Roßmanith erneut in Überzahl das 2:2, doch unmittelbar vor der Pause brachte Andi Wieser den DEC erneut in Führung. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste bereits Stefan Weberstetter mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe verloren. Weberstetter hatte mit einem hohen Stock dem Inzeller Mike Johnstone eine blutende Wunde beigebracht. Nach einem Trikotwechsel und einer Versorgung der Verletzung konnte der Kanadier weiter spielen. Das sollte spielentscheidend sein, denn Johnstone wurde zum Spieler des Schlussdrittels in dem er die zwei Tore zum 5:2-Endstand erzielte. „Die Niederlage tut weh, wir wollten mit sechs Punkten starten“, sagte Chiefs-Abteilungsleiter Stefan Feldner. „Dass es ein Derby ist, das ist zweitranging. In der Abstiegsrunde sind die Gegner egal, es müssen einfach nur Punkte gemacht werden.“

DEC mit großer Willensstärke zum Sieg

Anders sah es DEC-Trainer Thomas Schwabl, er freute sich über den ersten Derbysieg in der heimischen Max Aicher Arena überhaupt. „Gratulation an das Team, über sechzig Minuten diszipliniert gespielt. Es ist einfach nur der Hammer. Trostberg ist mit Bestbesetzung angetreten und wir haben nichts zugelassen.“ Vor allem im letzten Drittel spielten die Inzeller die Gäste sprichwörtlich an die Wand und hätten durchaus noch höher gewinnen können. „Da hat Inzell einen großen Willen gezeigt und die Tore gemacht, da kann man nur gratulieren“, meinte Feldner und wies darauf hin, dass die Partie zwei Drittel lang offen gewesen ist. Den Schlüssel zum Erfolg seiner Mannschaft sah Schwabl in der perfekten Zusammenarbeit zwischen Offensive und Defensive. „Wir haben sie immer sauber abfangen können. Was mich besonders freut, wir haben vier verschiedene Torschützen und sind nicht so leicht auszurechnen.“ Groß gefeiert haben die Inzeller den Derbysieg nicht, schließlich geht es bereits heute nach Peißenberg gegen den SC Forst. „Wir können uns nicht ausruhen, wir haben eine Mission zu erfüllen und die heißt Klassenerhalt“, so Schwabl.

Gegen Reichersbeuern was gutzumachen

Immerhin hat er an die „Forster“ wenig gute Erinnerungen. „Bei denen ist es immer hantig gewesen. Aber, wenn wir so wie heute auftreten, habe ich keine Angst.“ Immerhin kommt der SC Forst mit einem 9:1-Erfolg gegen Burgau als Empfehlung. Das Team von Trainer Robert Balzarek hat jedoch in der Vorrunde mit nur vier Siegen nicht überzeugen können und landete auf dem siebten Platz. Auch nach dem heutigen Spiel bleibt für Schwabl und sein Team wenig Zeit zum durchschnaufen. Am Sonntag (18Uhr) kommt der SC Reichersbeuern in die Max Aicher Arena. Das Team von Trainer Beppo Schlickenrieder ist derzeit arg gebeutelt. Gleich vier Spieler, unter anderem seine beiden Söhne, sind verletzt. In der Abstiegsrunde setzte es bisher zwei Pleiten. Doch Thomas Schwabl warnt: „Da haben wir was gut zu machen. In der Vorrunde haben wir zuhause knapp verloren und Auswärts sind wir gewaltig unter die Räder gekommen. Das wird uns am Sonntag aber nicht passieren“, verspricht der „Derbysieger-Trainer.“ SHu.

Statistik: DEC Inzell – Trostberg Chiefs 5:2 (0:1/3:1/2:0), Tore: (18.) 0:1 Rainer Roßmanith, (23.) 1:1 Matthias Meyer, (27.) 2:1 Sebastian Schwabl, (30.) 2:2 Rainer Roßmanith, (39.) 3:2 Andi Wieser, (42./52) 4:2/5:2 Mike Johnstone. Strafen: DEC (18) – Chiefs (16, 5+Spieldauer Stefan Weberstetter, 2+10 Florian Wehle), Zuschauer: 600.

Mittwoch, 17 Uhr - Derby gegen Trostberg

Mittwoch, 17 Uhr - Derby gegen Trostberg

Bild von SHu: "Bully ist bereits um 17 Uhr"

Der DEC Inzell ist mit einem Teilerfolg in die Abstiegsrunde der Eishockey Landesliga gestartet. Gegen den hocheingeschätzten EV Bad Wörishofen gelang den Hausherren ein 5:5-Unentschieden. Für den Zusatzpunkt im anschließenden Penaltyschießen hat es allerdings nicht gereicht. Das Spiel vor rund 160 Zuschauern in der Max Aicher Arena begann zunächst verhalten, wobei die Gastgeber sehr diszipliniert auftraten. Genauso hatte es DEC-Trainer Thomas Schwabl auch angekündigt. In der 17. Minuten gingen die etwas zielstrebiger agierenden Gäste durch Dustin Vycichlo mit 1:0 in Führung. „Da haben wir ihnen dann plötzlich zu viel Platz gelassen, aber deren erste Reihe ist schon sehr stark“, so Schwabl mit der Analyse des ersten Drittels. Im zweiten Drittel handelte sich Bad Wörishofen eine Bankstrafe ein, die Mannschaft war zum Bully zu spät aus der Kabine gekommen. Die Überzahl nutzte Thomas Kilian postwendend zum Ausgleich. Kurz darauf brachte Jakob Stöberl den DEC mit 2:1 in Führung. In der Folge erhöhte Bad Wörishofen den Druck, nach dem 2:2 schaffte Dominic Weiß in Überzahl mit einem strammen Schuss von der blauen Linie die erneute Führung der Gäste.

Überragender Peter Zeller

Diese bauten sie nach einer schönen Kombination noch vor der Pause zum 4:2 aus. Danach ist es DEC-Goaly Peter Zeller zu verdanken gewesen, das Wörishofen den Vorsprung nicht noch mehr ausbauen konnte. „Da haben wir den Peter einiges zu verdanken. Wir haben immer einen Rückstand hinterherlaufen müssen und sind schließlich doch belohnt worden“, so der Trainer mit Blick auf das Schlussdrittel. In diesem schaffte Thomas Plenk nach wenigen Sekunden den Anschluss zum 3:4, doch die Freude darüber bekam sofort einen Dämpfer mit dem 3:5. Dieser Treffer war der Auftakt zur Inzeller Schlussoffensive in der Dominik Wallner und Matthias Meyer die Tore zum 5:5 erzielten. Leider fand kurz darauf ein Querlattenknaller nicht den Weg ins Tor der Gäste. Eine halbe Minute vor Ende der Partie verhängten die Schiedsrichter einen Penalty gegen Inzell. Peter Zeller soll sein Tor absichtlich verschoben haben. Doch der Inzeller Goaly entschärfte die Riesenchance und brachte so sein Team ins Penaltyschießen um den Zusatzpunkt. In diesem scheiterten alle drei DEC-Schützen, Marius Dörner verwandelte den einzigen für die Gäste. „Da ist immer Glück dabei“, tröstete Schwabl sein Team und meinte abschließend: „Heute haben wir gesehen, dass die Abwehrarbeit bereits bei den Stürmern beginnt. Daran müssen wir weiter arbeiten. Unsere Angreifer müssen die gegnerischen Stürmer bearbeiten, dann wird es auch für die Verteidiger leichter.“

Morgen offenes Derby gegen die Trostberg Chiefs

Ob das bereits morgen im Derby gegen die Trostberg Chiefs (17Uhr in der Max Aicher Arena) klappt, bleibt abzuwarten. „Natürlich ist das Derby ein besonderes Spiel. Wir sind komplett und können mit drei Reihen spielen“, verrät der Trainer. Über die Taktik wollte er nicht viel verraten. „Man kennt sich, wir wissen, auf was wir aufpassen müssen. Im Angriff sind wir nicht schlechter als Trostberg. Wir werden uns sicher nicht hinten reinstellen.“ Ähnlich sieht es der Abteilungsleiter der Chiefs, Stefan Feldner. „Wir wissen, dass wir gut spielen können. Wir haben über Weihnachten hart gearbeitet. Jetzt geht die Runde für uns neu los.“ Nach dem Gesetz der Serie, wären die Chiefs mit einem Sieg dran. In der Vorrunde gab es in Inzell ein 5:1 für Trostberg und im Rückspiel drehten die Inzeller mit 5:3 den Spieß um. „Das alles sind nur Rechenspiele“, lacht Feldner. Er und sein Team freuen sich auf ein tolles Derby morgen. „Der Zeitpunkt passt, kein Team steckt zu diesem Zeitpunkt in einem Schlamassel. Für uns in Trostberg ist der Klassenerhalt in der Landesliga sehr wichtig“, betont der Spartenchef. Einen Schritt dazu hat man bereits am Sonntag mit dem klaren 6:1 gegen Reichersbeuern gemacht. Und auch auf die Verletzung vom Stamm-Goaly Max Kruck haben die Chiefs reagiert und einen neuen Torhüter verpflichtet. Dieser kommt aus Heilbronn und heißt Philipp Hähl. SHu.

Statistik: DEC Inzell – EV Bad Wörishofen 5:6 n.P. (0:1/2:3/3:1/0:1), Tore: (17.) 0:1 Dustin Vycichio, (21.) 1:1 Thomas Kilian, (22.) 2:1 Jakob Stöberl, (24.) 2:2 Michael Simon, (34.) 2:3 Dominic Weiß, (39.) 2:4 Dustin Vycichio, (41.) 3:4 Thomas Plenk, (44.) 3:5 Sascha Hirschbolz, (46.) 4:5 Dominik Wallner, (57.) 5:5 Matthias Meyer. (Penalty: für Inzell vergeben Andi Wieser, Thomas Kilian und Sebastian Schwabl – für Wörishofen trifft als einziger Marius Dörner), Strafen: DEC (8+10)-EV (12), Zuschauer: 160.

DEC Frillensee/Abt. Eishockey/Jugend

DEC Frillensee/Abt. Eishockey/Jugend

“Oh, Canada……”

(mr)02.01.2016 – ….ist nicht nur der Anfang der kanadischen Nationalhymne, sondern das war auch der Gedanke der DEC-Jugend, als sie von dem bevorstehenden Freundschaftsspiel gegen eine Jugendmannschaft aus dem Bundesstaat Ontario in Kanada erfuhren. Am ersten Wochenende des Jahres war es dann soweit, die weitgereisten “Boys“ aus dem hohen amerikanischen Norden trafen in der Max Aicher Arena ein, und sorgten schon durch ihre Aufmachung, mit Anzug und Krawatte, für verwunderte Blicke unserer Buam und bewundernde der Mütter. Die kanadischen “Guys“ besuchen eine private Ganztagsschule, das Hillfield Strathallan College in Hamilton, das zwischen der US-amerikanischen Stadt Buffalo und dem kanadischen Toronto am Ontario-See liegt. Diese Schule besuchte unter anderem auch der heutige Chef-Trainer der San Jose “Sharks“, Peter DeBoer. Die kanadischen Jungs waren drei Wochen in Europa auf Tour, und spielten unter anderem in Bozen in Italien, in Chur und Dübendorf in der Schweiz und in Rosenheim und Inzell gegen die jeweiligen Jugendmannschaften.

Vor dem ersten Drittel war schon zu merken, dass es sich um ein besonderes Spiel, beziehungsweise einen besonderen Gegner handelte, da sich deutlich mehr Zuschauer im Stadion eingefunden hatten, als normalerweise bei einem Jugendspiel üblich sind. Die “Trojans“, so der Name der Gastmannschaft, wurden dem Anlass entsprechend, würdevoll begrüßt, das heißt, wie vor einem internationalen Match spielte man die Nationalhymnen beider Teams, wobei man bei der bayerischen Hymne Inzeller Jungs mit der Hand auf dem Herzen beobachten konnte, was im Publikum zum ein oder anderen Schmunzler führte. Nach den ersten Spielsekunden war klar zu erkennen, dass die Inzeller Buam geschwindigkeitsmäßig eine Schippe zulegen mussten, um mit den Jungs aus dem Mutterland des Eishockeys mithalten zu können. Aber die Buam bemühten sich redlich, wobei sie oftmals einfach nicht nur an ihrer Geschwindigkeit scheiterten, sondern auch am mangelnden Stellungsspiel. Es dauerte bis ins zweite Drittel, bis die Schuhbeck-Truppe einigermaßen ins Spiel gefunden hatte, aber der Ein oder Andere musste an diesem Tag zwangsweise zeigen, dass mehr in ihm steckt als man bisher zu glauben vermochte. Denn die “Trojans“ hielten sich klar an ihre Positionen, nutzten jeden Fehler, und waren einfach wahnsinnig schnell, nicht nur auf den Schlittschuhen, sondern sie schalteten auch wesentlich schneller als unsere Jungs, zu deren Verteidigung man sagen muss, dass der Gegner, wie sich nach einem späteren Gespräch herausstellte, fünf mal die Woche trainiert, und zwei mal die Woche ein Spiel bestreitet. So wie ein Zimmerer, der schon jahrelang in diesem Beruf arbeitet, in traumwandlerischer Sicherheit auf dem Dach herumspaziert, und “zicki-zacki“ beim Auflatten nicht mehr überlegen muss was er tut, genauso spielen diese Jungs Eishockey. Mechanische, automatisierte Abläufe, ohne langes Überlegen, Positionen die in den Gehirnen eingemeißelt sind, und Jungs die ständig in Bewegung sind, bei denen es kein “Standbild“ gibt, oder wie schon der griechische Philosoph Heraklit so schön feststellte, “Alles fließt“. Es war wirklich schön anzusehen, und die Inzeller Buam mussten wohl oder übel zeigen was in ihnen steckt. So konnten sie nach einer schönen Kombination einen Ehrentreffer durch Yannick Dumberger erzielen, was sie sich bei ihrer Einsatzbereitschaft mehr als verdient hatten. Der Endstand 1:7 war bei dem unterschiedlichen Leistungsniveau der beiden Mannschaften durchaus respektabel.

Nach dem Spiel gingen beide Mannschaften zusammen noch zum Pizzaessen, wobei sich nette Gespräche entwickelten, sofern die Buam sich überwinden konnten, und ihre Englisch-Kenntnisse hervorkramten. Alles in Allem eine tolle Erfahrung für die Inzeller Buam, die vielleicht dazu beiträgt den sportlichen Ehrgeiz jedes Einzelnen etwas zu steigern.

Sonntag gegen Bad Wörishofen - Beginn der Abstiegsrunde um 18 Uhr

Sonntag gegen Bad Wörishofen - Beginn der Abstiegsrunde um 18 Uhr

Bild von SHu. - Bully am Sonntag um 18 Uhr in der Max-Aicher-Arena

Für den DEC Inzell geht es am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel in die Abstiegsrunde der Eishockey Landesliga. Zu Gast in der Max Aicher Arena ist der EV Bad Wörishofen, Spielbeginn ist um 18 Uhr. Die Gäste haben bereits ein Erfolgserlebnis im Gepäck. Zum Auftakt der Runde gelang ihnen ein 3:2 beim SC Reichersbeuern. Diese beklagten die defensive Spielweise der Gäste und bescheinigten dem EV Bad Wörishofen eine „Betonabwehr“. Beton will aber auch DEC-Trainer Thomas Schwabl anrühren. „Wir müssen extrem defensiv spielen und unsere Torchancen nutzen“, so Schwabl. Er hat sein Team in den Tagen um Weihnachten nur leichtes Training verordnet, um sich von den Strapazen der Vorrunde zu erholen. „Diese Woche haben wir das Training wieder angezogen“, verrät der Trainer. Er hofft auf den Einsatz von Thomas Plenk nach seiner Schleimbeutel-Operation. Verzichten muss er auf Mike Johnstone. Der Kanadier kommt erst am Montag vom Weihnachtsurlaub aus seiner Heimat zurück. Schwer wird die Aufgabe am Sonntag so oder so werden. Bad Wörishofen hat in der Vorrunde mit 25 Punkten den sechsten Platz erreicht und von 16 Spielen deren neun gewonnen. Eine beeindruckende Bilanz und trotzdem ist Thomas Schwabl zuversichtlich. „Wir werden das Kind schon schaukeln“, meint er augenzwinkernd. SHu.

Abstiegsrunde terminiert - am 3. Januar gehts weiter

Abstiegsrunde terminiert - am 3. Januar gehts weiter

Bild SHu: „DEC Trainer Thomas Schwabl glaubt fest an den Klassenerhalt“

„Es wird eine schwierige aber machbare Runde“, so die erste Reaktion von DEC Inzell-Trainer Thomas Schwabl nach der Gruppeneinteilung zur Abstiegsrunde der Eishockey-Landesliga. Bei der Termintagung in München haben die Inzeller zunächst zwei Heimspiele auf dem Spielplan. Am 3. Januar (So, 18Uhr) kommt Bad Wörishofen und am Heilig Drei-Königstag (17 Uhr) gibt es gleich das Lokalderby gegen die Trostberg Chiefs. „Das freut uns, dass wir Trostberg in der Gruppe haben. Da kommen viele Zuschauer“, so der Trainer. Nun gilt es für ihn aber die Zeit zu nutzen, um sein Team auf die schwierige Aufgabe vorzubereiten. „Wir müssen über die Defensive unser Spiel machen. Ich bin überzeugt, dass wir es spielerisch draufhaben. Es gibt keinen Grund, zum Nervenflattern“, ist Schwabl überzeugt und gibt gleich die Losung an sein Team: „Die nächsten zwei Monaten denken wir an nichts anderes, als an Eishockey.“ Als sehr stark schätzt Schwabl Kempten, Bad Wörishofen und Reichersbeuern ein. Trostberg, Forst, Burgau und Oberstdorf liegen im Bereich seines Teams. Auf alle Fälle werden es noch schwere 14 Spiele für den DEC Inzell, am Ende müssen die schlechtesten drei Teams in die Bezirksliga absteigen. „Wir stehen vor einer sehr sportlichen Aufgabe, wenn das allen bewusst ist, werden wir uns am Ende über den Klassenerhalt freuen können“, so Schwabls vorgezogener Weihnachtswunsch. SHu.

Spieltermine für die Abstiiegsrunde terminiert

Spieltermine für die Abstiiegsrunde terminiert

Die Termine stehen Ihnen hier als Download zur Verfügung:

Download-Spieltermine-Abstiegsrunde als PDF-Datei

Rumpftruppe hält gut dagegen - trotzdem 1:6 verloren

Rumpftruppe hält gut dagegen - trotzdem 1:6 verloren

Am Ende hat sich der DEC Inzell in der Eishockey Landesliga zwar mit einer Niederlage im letzten Vorrundenspiel verabschiedet, allerdings hat trotz des 1:6 beim ESC Vilshofen vieles versöhnlich gestimmt. So stemmte sich der Inzeller Rumpfkader mit einem Goaly und neun Feldspielern vehement gegen die Niederlage. Im zweiten Drittel haben die Inzeller sogar ein 0:0 gehalten. Letztendlich waren aber die Routiniers der Hausherren mit Vladimir Gomow, Robert Suchomski und Co doch zu clever für den DEC. Immerhin konnte Thomas Kilian sogar im Schlussdrittel den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:5 erzielen. „Wir haben defensiv lange gut dagegen gehalten und auch die eine oder andere Chance gehabt“, so DEC-Trainer Thomas Schwabl. „So hätten wir öfters in der Saison stehen sollen, dann hätten wir nicht so viele Tore kassiert“, fügte der Trainer hinzu. Mit 122 Gegentoren in 18 Spielen hat sein Team die meisten Gegentore der zehn Mannschaften kassiert. „Heute gibt es aber keinen Vorwurf an meine drei Verteidiger, am Schluss sind auf dem Zahnfleisch daher gekommen“, meinte Schwabl. Er will nun seinen Spielern etwas Ruhe gönnen und in der Weihnachtswoche leichte Trainingseinheiten abhalten. Danach werden die Zügel wieder angezogen, schließlich beginnt am 3. Januar die Abstiegsrunde. SHu.

Statistik: ESC Vilshofen – DEC Inzell 6:1 (2:0/0:0/4:1) Tore: (10.) 1:0 Andreas Toth, (19./45.) 2:0/3:0 Robert Varroch, (47.) 4:0 Vladimr Gomow, (49.) 5:0 Robert Suchomski, (56.) 5:1 Thomas Kilian, (57.) 6:1 Vladimir Gomow. Strafen: ESC (12)-DEC (6). Zuschauer: 100

Niederlage auch im letzten Heimspiel des Jahres

Niederlage auch im letzten Heimspiel des Jahres

Bild von SHu.: „Das 1:0 für den DEC durch Chris Rieder – da war die Eishockeywelt für Inzell noch in Ordnung“

Der DEC Inzell hätte seinen Fans gerne mit einem Sieg im letzten Heimspiel der Eishockey Landesliga gegen die SG Schliersee-Miesbach ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gemacht. Allerdings ist es daraus nichts geworden, am Ende setzte es eine 3:6-Niederlage. Auffallend dabei, dass den Hausherren am Ende der Saft gefehlt hat. Die Partie begann zunächst nach Maß für die Inzeller. Christian Rieder sorgte mit zwei Toren für eine schnelle 2:0-Führung seines Teams. In der Folge gaben die Inzeller das Heft jedoch aus der Hand und drehten bis zur ersten Pause das Spiel zu einem 3:2-Vorsprung. „Es ist der Wahnsinn, was wir für Fehler machen. Das zieht sich die ganze Saison schon so hin“, bemängelte DEC-Trainer Thomas Schwabl das taktische Verhalten seines Teams. Im zweiten Drittel gelang zunächst Kapitän Sebastian Schwabl der 3:3-Ausgleich. Doch den DEC-Cracks schwanden immer mehr die Kräfte und die Gäste kamen zu weiteren Toren. „Das ist so billig gewesen. Die haben nur zehn Spieler dabei und geben uns taktisch eine Lehrstunde“, erkannte Schwabl. In erster Linie war es die Abwehrarbeit des Gegners, der sich immer schnell zurückzog um dann wieder überfallartig anzugreifen. „Wir haben das genau anders herumgemacht und mit Hurra ins Verderben gelaufen“, wetterte Schwabl. Er hat jetzt über Weihnachten die Aufgabe, sein Team vor allem in der Hintermannschaft zu stärken. „In dieser Liga wirst du brutal bestraft. Bisher ist in der Vorrunde alles ‘Pippifax’ gewesen. Ab Januar ist es vorbei mit der Gaudi“, so der Trainer mit dem Blick auf die Abstiegsrunde. Das heißt jetzt für die DEC-Puckjäger zunächst Regeneration. Immerhin hat die Vorrunde mit 18 Spielen in kurzer Zeit einiges an Substanz gekostet. In der Abstiegsrunde geht es dann mit 16 Partien weiter. SHu.

Statistik: DEC Inzell – SG Schliersee-Miesbach 3:6 (2:3/1:1/0:2), Tore: (5./10.) 1:0/2:0 Christian Rieder, (11.) 2:1 Tobias Eggert, (18./20.) 2:2/2:3 Antonio Landro, (23.) 3:3 Sebastian Schwabl, (34.) 3:4 Tobias Eggert, (50.) 3:5 Fabian Spicker, (57.) 3:6 Lukas Pfeiffer. Strafen: DEC (4+10 für Andreas Graf) – SG (4), Zuschauer: 60.

DEC Frillensee/Abt. Eishockey/Jugend

DEC Frillensee/Abt. Eishockey/Jugend

Spielabbruch gegen Bad Aibling

(mr)19.12.2015 – Gestern musste die Inzeller Jugend vor heimischer Kulisse gegen den Tabellen-Ersten aus Bad Aibling ran. Leider konnte Trainer Schuhbeck nur mit einer Rumpftruppe antreten, da er verletzungsbedingt auf einige Stammspieler verzichten musste.
So versuchten 9 Inzeller Spieler und Goalie Seppi Mayer im ersten Spielabschnitt mühsam ins Spiel zu finden, was ihnen sichtlich Probleme machte. Trotzdem konnten sie die ersten 7 Spielminuten ihren Kasten sauber halten, aber das Spiel mit nur 9 Feldspielern forderte seinen Tribut, und es war kaum verwunderlich, dass Bad Aibling bis zur Pause fünfmal zum Torabschluss kam.
Im zweiten Drittel war eine hundertprozentige Steigerung im DEC-Team erkennbar, wobei hier die Betonung auf Team liegt. Die Buam präsentierten sich als Einheit, und die Zuschauer konnten teilweise schöne Kombinationen und beherztes Eishockey mit keinerlei Scheu vor dem “mächtigen“ Gegner sehen. Der Aiblinger Code war geknackt und die Schuhbeck-Buam waren in dieser Phase des Spiels, auf Augenhöhe mit den Gästen, wobei ihre Torchancen leider immer vom Aiblinger Goalie pariert wurden. Aber auch der EHC konnte bis in die 12. Spielminute keinen Stich machen, erzielte dann aber den Treffer zum 0:6. Kurz vor Drittelende wurde die Gangart der Aiblinger härter, und so mussten innerhalb einer Minute zwei von ihnen in die “Kühlbox“. Dieses Überzahlspiel nutzte der Held des Tages Simon Steinbacher, der mit einem unhaltbaren Schuss den Ehrentreffer für die DEC-Jungs erzielte, den sie sich mit ihrer Spielweise mehr als redlich verdient hatten. Pausenstand 1:6.
Leider hatte die etwas ruppige Aiblinger Spielweise bei der Schuhbeck-Truppe Spuren hinterlassen, denn die Stöberl-Twins hatten sich beide verletzt, so dass es ihnen unmöglich war weiterzuspielen. (Von hier aus gute Besserung Buam, und kommt schnell wieder auf die Haxen). Dadurch ergab sich eine zu geringe Spielstärke von nur 7 Feldspielern, so dass das Match vor Beginn des letzten Drittels vom Schiedsrichter beendet werden musste.
9 Buam, die zwei Drittel lang wacker gekämpft haben, und gezeigt haben was bei ihnen mit gutem Willen und Teamspirit alles möglich wäre. Chapeau! Selbst Trainer Schuhbeck war von dem Kampfgeist seiner Rumpf-Mannschaft mehr als angetan.

Aufstellung DEC: Seppi Mayer, Simon Steinbacher, Florian Daxenberger, Philipp Rieder, David Stöberl, Yannick Dumberger, Lukas Stöberl, Andreas Egger, Ferdinand Simon und Gerhard Vötterl.

Ein herzliches “Vergelt´s Gott“ dem Dream-Team Werner Märkl, Veronika Baier und Gordon Baier , die sich der, bedingt durch den Vorweihnachtsstress, verwaisten Sprecherkabine angenommen haben.

Endspurt in der Vorrunde - Samstag daheim, Sonntag auswärts

Endspurt in der Vorrunde - Samstag daheim, Sonntag auswärts

Bild von SHu: "noch einmal volle Konzentration gefordert"

Für den DEC Inzell steht an diesem Wochenende der letzte Spieltag in der Vorrunde an. Zunächst geht es am Samstag (18Uhr) in der heimischen Max Aicher Arena gegen die SG Schliersee-Miesbach. Am Sonntag (17:15Uhr) geht es nach Vilshofen. Für das Trainer-Team Thomas Schwabl und Armin Schuhbeck ist in dieser Woche Aufarbeitung der beiden zweistelligen Niederlagen gegen Dingolfing und Reichersbeuern angesagt gewesen. „Unser Problem ist das Umschalten bei einem Scheibenverlust. Das dauert dann alles solange“, so die Erkenntnis aus dem „Schwarzen Wochenende.“ Am Samstag kommt mit der SG Schliersee-Miesbach ein Gegner im Schlagbereich der Inzeller. Bei einem Sieg könnten die DEC-Puckjäger sogar an der SG vorbeiziehen und den siebten Tabellenplatz einnehmen. Schliersee hat zuletzt gegen Dingolfing ein 1:10-Debakel kassiert. „Wir wollen das Spiel gewinnen und das mit einem konsequenten Vorgehen“, so die Vorgabe des Trainers. Allerdings muss er auf Thomas Plenk nach einer Operation am Schleimbeutel verzichten. Für ihn ist damit die Vorrunde beendet. Ein Fragezeichen steht hinter Jakob Stöberl, er hat Knieprobleme. Mike Johnstone ist derzeit bei der Eishockey U20 Weltmeisterschaft in Wien als Schiedsrichter im Einsatz. Seine Einsätze im Inzeller Team sind daher fraglich, je nach dem wann er die Spiele in Wien pfeifen muss. Am Sonntag wird es für das „Schwabl-Team“ dann ganz schwer. Es geht zum Tabellenzweiten nach Vilshofen. Obwohl, da war doch was im Hinspiel. Bis fünf Sekunden vor dem Spielende führte der DEC 6:5 und musste nach dem Ausgleich noch ins Penaltyschießen, das an die Gäste ging. „Das wird diesmal weitaus schwerer, in Vilshofen haben wir nur zwei Reihen. Da ist es wichtig, dass wir denen nicht ins offene Messer laufen“, so Schwabl. Auf alle Fälle ist der Coach jetzt froh, dass sein Team bis zur Abstiegsrunde 14 Tage Pause hat. „Wir sind am Limit und die Akkus sind leer“, gibt Schwabl zu. Auf die Tabellensituation schaut er aber nicht. Schließlich werden die Abstiegsrunden nach einem komplizierten System über die jeweiligen Tabellenstände eingeteilt. „Wie es kommt, so kommt es“, sagt der Coach und gibt zu, dass er schon gerne das Derby mit den Trostberg Chiefs auch in den Playoffs hätte. SHu.

Wochenende zum vergessen für den DEC

Wochenende zum vergessen für den DEC

Das ist ein Wochenende zum „Abhaken“ für die Puckjäger des DEC Inzell in der Eishockey-Landesliga gewesen. Mit der 1:10-Niederlage beim SC Reichersbeuern setzte es für das Team von Thomas Schwabl nach dem 1:14 gegen Dingolfing gleich zwei zweistellige Niederlagen. „Da haut es mir die Sicherung raus“, schimpfte Schwabl nach dem Auftritt seiner Jungs im Tölzer Stadion. Allerdings war er nur mit einer Rumpfmannschaft angetreten und so musste er auch noch Torhüter Walter Märkl reaktivieren. Peter Zeller hatte sich am Freitag an der Leiste verletzt und Sebastian Fröhlich ist dienstlich verhindert gewesen. Um es gleich klarzustellen, an Märkl lag es nicht, dass es zehn Mal im Inzeller Kasten klingelte. Vielmehr leisteten sich seine Vorderleute haarsträubende Fehler. Immerhin zeigten die Gäste in der Anfangsphase, dass sie durchaus Eishockey spielen können. Allerdings sorgte kurz vor der Drittelpause ein Doppelschlag der Hausherren zum 2:0. Im zweiten Drittel verkürzte zunächst Mike Johnstone auf 1:2. Bis zur zweiten Pause zog das Team von Trainer Beppo Schlickenrieder auf 5:1 davon. „Wir spielen eine Zeitlang ordentlich, dann bricht alles zusammen und wir machen Fehler um Fehler“, meckerte der Trainer. Er musste im Schlussdrittel machtlos zusehen, wie sein Team auseinandergenommen worden ist. „Klar, fehlt uns ein wenig die Substanz und die Kraft. Dann muss man aber anders spielen und nicht planlos ins Verderben rennen“, so der Ratschlag Schwabls. Kommendes Wochenende stehen in der Vorrunde noch zwei Spiele für die Inzeller an. Am Samstag (18Uhr) kommt die SG Schliersee-Miesbach und am Sonntag geht es nach Vilshofen. Anfang Januar wird es ernst, dann beginnt die Abstiegsrunde. „Bis dahin werden wir einiges abstellen und das kriegen wir auch hin“, so der Trainer abschließend schon wieder etwas milde gestimmt. SHu.

Statistik: DEC Inzell – SC Reichersbeuern 10:1 (2:0/3:1/5:0) (16.) 1:0 Korbinian Schlickenrieder, (17.) 2:0 Sebastian Geltinger, (25.) 2:1 Mike Johnstone, (31.) 3:1 Josef Schreiber, (32.) 4:1 Tobias Reiter, (39.) 5:1 Florian Leitner, (43./49./54.) 6:1/7:1/8:1 Robert Schatton, (58.) 9:1 Florian Schmid, (58.) 10;1 Michal Telesz.

Wieder "Kopfsache" gegen Dingolfing

Wieder "Kopfsache" gegen Dingolfing

Bild von SHu: "in dieser Szene ausnahmsweise mal Inzeller Überzahl"

Der EV Dingolfing bleibt für den DEC Inzell in der Eishockey-Landesliga der Albtraumgegner. Nach dem 0:21 im Hinspiel setzte es in der heimischen Max Aicher Arena eine 1:14-Pleite. Vor der Minuskulisse von nur 60 Zuschauern spielten die Hausherren ein unterirdisches Eishockey. Dabei begann der DEC relativ offensiv und schoss sogar das erste Tor. Allerdings war es ein klares Abseitstor von Kapitän Sebastian Schwabl und fand keine Anerkennung. In der Folge spielten die Gäste mit den Inzellern Katz und Maus und nutzten vor allem das Überzahlspiel gnadenlos aus. Dazu gesellten sich eine Reihe von Abwehrfehlern die Koß, Feistl, Franz und Co dankend zu Toren nutzten. Dementsprechend sauer war DEC-Trainer Thomas Schwabl schon nach dem 0:6-Rückstand im ersten Drittel. „Das geht gar nicht, was die auf dem Eis heute abliefern. So schlecht haben wir eigentlich schon lange nicht mehr gespielt. Das ist Arbeitsverweigerung. Gegen so eine Mannschaft kannst du nur bestehen, wenn du dagegen hältst.“ So brachte Schwabl im zweiten Drittel als Goaly Peter Zeller für den frustrierten Sebastian Fröhlich. Immerhin blieb Zeller zehn Minuten ohne Gegentreffer und zeigte einige starke Paraden gegen die haushoch überlegenden Dingolfinger. Dann aber schossen die EV-Stürmer weitere vier Tore in Überzahl und zur Abwechslung auch in Unterzahl. „Wenn ich mich auf dem Eis nicht bewege, spielen sie uns halt her. Das sind technisch hervorragende Spieler und die wissen wo das Tor steht. Wenn wir ihnen so viel Platz lassen, sind wir schon selber schuld“, meinte Schwabl mit grimmiger Miene. Immerhin wusste Thomas Kilian im Schlussdrittel auch einmal, wo das Gästetor steht. Er stellte zwischenzeitlich auf 1:10. Das motivierte die Gäste umso mehr, sie nahmen nun das Tor von Peter Zeller weiter unter Beschuss. Nach einer Rauferei handelte sich im allgemeinen Trubel der Inzeller Torhüter auch noch eine Zehnminuten Strafe ein. „Gut, die Strafen sind alle ein wenig komisch gewesen. Aber an denen ist es nicht gelegen. Ich glaube eher, wir haben einen ‘Dingolfing-Komplex’ “, so der Trainer abschließend. SHu.

Statistik: DEC Inzell – EV Dingolfing 1:14 (0:6/0:4/1:4), Tore: (10.) 0:1 Alexander Koß, (12.) 0:2 Alexander Feistl, (13.) 0:3 Daniel Harrer, (16.) 0:4 Benjamin Franz, (17./19./30.) 0:5/0:6/0:7 Alexander Koß, (35.) 0:8 Benjamin Franz, (38.) 0:9 Alexander Feistl, (38.) 0:10 Tobias Gilg, (44.) 1:10 Thomas Kilian, (47.) 1:11 Alexander Feistl, (53.) 1:12 Dominik Koß, (56.) 1:13 Tobias Gilg, (56.) 1:14 Oliver Wawrotzki. Strafen: DEC (20+10)-EVD (4), Zuschauer: 60.

Entäuschendes 2:2 gegen Ottobrunn

(mr) – Am Wochenende war die Jugend des ERSC Ottobrunn bei den DEC Buam von Armin Schuhbeck zu Gast. Man ging zuversichtlich an diese Aufgabe heran, hatte man doch die Gäste beim Hinspiel zwar knapp mit 1:0 geschlagen, war dabei aber klar unter seinen Möglichkeiten geblieben. Außerdem konnte man auch aus dem letzten Spiel in Mittenwald Punkte mit nach Hause nehmen, und das obwohl die Truppe krankheitsbedingt geschwächt war, und auf zwei Verteidiger verzichten musste.
Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Eine gewisse Anfangseuphorie lag in der Luft, als schon in der dritten Spielminute das 1:0 durch Philipp Rieder für die Inzeller Buam fiel. Danach aber folgte sofort die Ernüchterung ob der zerfahrenen Spielweise, die gar kein richtiges Zusammenspiel aufkommen ließ. Ein Übriges taten die überflüssigen Strafminuten in der zweiten Hälfte des ersten Drittels, die die Mannschaft nur unnötig schwächten.
Auch im zweiten Spielabschnitt sah man DEC-Jungs, die weit unter ihren Möglichkeiten blieben, nicht zuletzt da so mancher Leistungsträger sein Ego zum Wohl der Mannschaft nicht zurückstellen konnte. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Gäste in der 7. Spielminute den Ausgleich erzielen konnten. Aufgerüttelt durch das 1:1 ließen die Inzeller kurz danach aufblitzen was möglich wäre, wenn man zusammenarbeiten würde, was prompt zum 2:1 führte.
Das Schlussdrittel stand unter keinem guten Stern, da schon in der 5. Spielminute eine Spieldauerstrafe verhängt wurde, was dazu führte dass das Schuhbeck-Team völlig konfus reagierte und teilweise nicht mehr handlungsfähig war. Die Inzeller gaben das Spiel komplett aus der Hand und Ottobrunn startete eine Angriffswelle um die Andere, was Seppi Mayer zur ein oder anderen Parade zwang. Es war abzusehen, dass die chaotische Spielweise Konsequenzen nach sich ziehen würde. Diese folgten auf dem Fuß, leider eineinhalb Minuten vor dem Schlusspfiff durch ein Tor der Ottobrunner, so dass den Inzeller Jungs keine Möglichkeit mehr blieb sich zu sammeln, und das Ergebnis noch zu korrigieren.
So blieb es beim 2:2, ein durchaus gerechtfertigter Ausgang dieses Matchs, das den Buam eventuell klar macht, dass eine vermeintlich schwache Mannschaft mit Teamgeist, einer teilweise grandios besetzten Einzelkämpfertruppe durchaus ebenbürtig ist. Es braucht keine Stars und keine Show sondern handwerklich solides Eishockey um ein Spiel zu gewinnen. Schade, allerdings nicht das Ergebnis, sondern die Art und Weise wie es entstanden ist. Zu diesem Schluss kam auch Trainer Schuhbeck, der meinte, die Buam hätten einen schwachen Gegner erst stark gemacht, und mit vielen Einzelaktionen könne man kein Spiel gewinnen.

Der Tabellenführer, die Jugend des EHC Bad Aibling wird am Freitag den 18.12. um 20.00 Uhr in der Max Aicher Arena auflaufen. Eine sicherlich schwere Aufgabe, bei der es gilt Alles zu geben, sich nicht beeindrucken zu lassen und mit Anstand durchzukommen. Außerdem müssen die Jungs am 20.12. nach Holzkirchen, was aber zu schaffen sein müsste.
Die Schüler müssen am 19.12. nach Geretsried, und die Kleinschüler nach Gebensbach.

*Weitere Ergebnisse des letzten Wochenendes:*
Schüler SG Trostberg/Inzell : SG WKBG/BGD 0 : 12
Knaben SG Trostberg/Waldkraiburg : SC Rießersee 4 : 12
Kleinschüler SG Trostberg/WKBG : EHF Passau 7 : 9

Die Knaben und die Kleinschüler des DEC sind in dieser Spielsaison in Trostberg gemeldet, da die notwendige Spielstärke nicht erreicht werden konnte. Die Verantwortlichen des TSV Trostberg und des DEC Inzell einigten sich letztendlich darauf mit dem EHC Waldkraiburg eine Spielgemeinschaft zu bilden, da man den Kindern unter anderem auch die Möglichkeit geben wollte höherklassig zu spielen. Die Knaben haben die Vorrunde mit dem 2. Tabellenplatz abgeschlossen, und müssen jetzt in der Meisterrunde ran, was sich weitaus schwieriger gestalten dürfte, da man auch die weiten Anfahrtswege gegen Mannschaften wie z.B. Höchstadt, Ravensburg und Schweinfurt in Kauf nehmen muss.

Gelingt am Wochenende eine Überraschung?

Gelingt am Wochenende eine Überraschung?

Bild von SHu.: „Matthias Meyer und Bernhard Balthasar voll konzentriert ins Wochenende“

Nach einer 14-tägigen Pause geht es für den DEC Inzell an diesem Wochenende in der Eishockey-Landesliga wieder weiter. Gleich zwei Spiele müssen die Puckjäger von Trainer Thomas Schwabl bestreiten und beide stehen unter dem Motto: Wiedergutmachung! So kommt am Samstag (18Uhr) der EV Dingolfing in die Max Aicher Arena. Im Hinspiel setzte es für die Inzeller eine 0:21-Niederlage. Anschließend folgt das Spiel am Sonntag (19:45) in Bad Tölz gegen den SC Reichersbeuern. Hier hat es im ersten Spiel ein knappes 6:7 auf eigenem Eis gegeben. „Wir haben einiges gut zu machen“, so DEC-Trainer Schwabl. Er freut sich, dass es nach der durch den Eisschnelllauf-Weltcup verordneten Zwangspause wieder los geht. „Leider haben wir in dieser Zeit nur ein einziges Eistraining gehabt. Ich bin gespannt, wie wir in die Gänge kommen“, so Schwabl. Für die Partie gegen Dingolfing fordert er Vollgas. „Das Spiel in Dingolfing ist unter sehr unglücklichen Umständen verlaufen“, meint Schwabl. Die Gäste als Tabellenvierter sorgten zuletzt für einige ungewöhnliche Ergebnisse. So zum Beispiel bei der 2:5-Niederlage gegen die SG Schliersee-Miesbach oder der 2:3-Schlappe gegen Fürstenfeldbruck. Schwabl kann an diesem Wochenende wohl seinen kompletten Kader einsetzen, nur hinter dem Einsatz von Sohnemann Sebastian Schwabl steht ein Fragezeichen. Er hat sich im Lokalderby gegen Trostberg eine Blessur am Knie zugezogen. Ein Kernspin soll nun Klarheit bringen. „Wir wollen unser Spiel machen und dem Gegner keinen Platz lassen. Dann ist eine Überraschung möglich“, sagt der Trainer und das gilt auch für das Spiel am Sonntag gegen Reichersbeuern. Das Team von Trainer Beppo Schlickenrieder ist fünfter und hat die Playoff noch in Sichtweite. „In Inzell haben wir sehr unglücklich verloren. Die Aufgabe ist aber auch auswärts machbar. Immerhin haben wir noch Rückenwind aus dem Derbysieg in Trostberg“, so Schwabl abschließend. SHu.

Revanche geglückt - Derbysieg bei den Chiefs

Revanche geglückt - Derbysieg bei den Chiefs

Bild SHu.: „Thomas Plenk (7) hat mit seinen zwei Toren im Schlussdrittel den Derbysieg festgemacht“

Der DEC Inzell hat in der Eishockey Landesliga für einen Paukenschlag gesorgt. Die Truppe von Trainer Thomas Schwabl hat das Lokalderby bei den Trostberg Chiefs mit 5:3 gewonnen. Und dazu noch völlig verdient. Nach einem mäßigen ersten Drittel drehten die Inzeller Puckjäger nach einer guten halben Stunde richtig auf und eroberten die Trostberger Festung in überzeugender Manier. Zunächst erwischten die Gastgeber vor über 400 Zuschauer den besseren Start und gingen durch Lukas Feldner mit 1:0 in Führung. Wayne Grapentine erhöhte in der 34. Minute auf 2:0 und Inzell sah bereits ein „Deja vu“ der 0:10-Niederlage vom Freitag in Passau auf sich zukommen. Doch Mike Johnstone und Julian Meyer sorgten zwischen der 34. und 37. Minute für das 2:2. Wenig später brachte Wayne Grapentine in dem fairen Derby mit 3:2 erneut in Führung. Fast mit der Pausensirene gelang Matthias Meyer das 3:3. „Schon in dieser Phase habe ich gemerkt, dass meine Mannschaft heute den unbändigen Willen hat, hier was zu holen“, meinte später Thomas Schwabl und bemängelte aber gleichzeitig die Fehlerquellen bei den Gegentoren. Im letzten Drittel stellte dann Thomas Plenk die Weichen auf den Sieg des DEC, zunächst erzielte er nach einem schönen Spielzug das 4:3 und in der 50. Minute mit einem Hammer von der blauen Linie das 5:3. Dieses Tor sorgte für lange Gesichter bei den Hausherren, die nach den Freitagergebnissen und ihrem Sieg gegen Reichersbeuern (7:3) als Favorit in Spiel gegangen waren. Dass sie Inzell nach dem 0:10 in Passau unterschätzt haben, wies Abteilungsleiter Stefan Feldner zurück. „Sonst wären wir ja nicht so schnell und lange vorne gewesen. Es gibt halt Tage, wo man die Leistung unbedingt bringen will, aber sie nicht auf das Eis bringt.“ Überglücklich war nach dem Spiel Thomas Schwabl: „Das ist extrem wichtig für mich und vor allem für die Mannschaft gewesen. Wir haben alles gegeben und ich bin überglücklich.“ Besonders freute sich der Coach über das gute Überzahlspiel seiner Puckjäger, drei Mal klingelte es dabei im Kasten der Chiefs. Zum Schluss verriet Schwabl noch seine Reaktion auf das 0:10-Debakel in Passau in Hinblick auf die Vorbereitung auf das Derby. „Ich habe da nicht viele Worte verloren. Gut, dass die Passauer vom Spiel ein Video ins Internet gestellt haben. Das haben wir analysiert und kurz über die Fehler gesprochen und uns dann auf Trostberg konzentriert.“ Und mit einem Schmunzeln fügte er hinzu: „Das zwischen Freitag und Sonntag waren für mich Himmel und Hölle.“ SHu.

Statistik: Trostberg Chiefs – DEC Inzell 3:5 (1:0/2:3/0:2), Strafen: Chiefs (14)-DEC (10), Zuschauer: 400. Tore: (3.) 1:0 Lukas Feldner, (32.) 2:0 Wayne Grapentine, (34.) 2:1 Mike Johnstone, (37.) 2:2 Julian Meyer, (38.) 3:2 Wayne Grapentine, (40.) 3:3 Matthias Meyer, (46./50.) 3:4/3:5 Thomas Plenk.

Trotz guter Leistung keine Chance gegen furiose Passauer

Trotz guter Leistung keine Chance gegen furiose Passauer

Bild von SHu.: „Der beste Inzeller beim Spiel in Passau, Goaly Peter Zeller in dieser Szene beobachtet von Matthias Meyer“

Am Ende ist es dann für den DEC Inzell beim Gastspiel der Eishockey-Landesliga in Passau doch noch zweistellig geworden. Daniel Huber schoss 126 Sekunden vor Schluss den Puck zum 10:0 Endstand ins Gehäuse des bedauernswerten Goalys Peter Zeller. Der Inzeller ist aber noch der beste Akteur seines Teams gewesen, dass immerhin eine halbe Stunde lang mithalten konnte. Dann gingen die Gäste im Sturmlauf des Tabellenführers unter. „Wir haben uns vor allem im ersten und auch teilweise noch im zweiten Drittel gut verkauft“, so DEC-Trainer Thomas Schwabl. Allerdings waren die Gäste dem Dauerdruck der Passauer danach hilflos ausgeliefert und damit häuften sich die Fehler bei den Inzellern. „Die Moral hat gestimmt, wir haben ihnen aber sehr viel Platz gelassen und das ist halt eine Mannschaft, die so etwas gnadenlos ausnutzt“, analysierte Schwabl weiter. Letztendlich bleibt für den DEC Inzell die Erkenntnis, dass Passau das absolute Top-Team der Liga ist. „Die Punkte müssen wir woanders holen, obwohl wir hier schon ein paar Chancen liegen lassen haben, um das Ergebnis erträglicher zu gestalten“, meinte der Trainer abschließend. SHu.

Statistik: EHF Passau – DEC Inzell 10:0 (1:0/3:0/6:0), Strafen: EHC (6) – DEC (4+10), Zuschauer: 420. Tore: (6.) 1:0 Jürgen Lederer, (25.) 2:0 Daniel Huber, (31.) 3:0 Daniel Huber, (34.) 4:0 Waldemar Detterer, (42.) 5:0 Oliver Ferstl, (43.) 6:0 Ruben Kapzan, (44.) 7:0 Daniel Huber, (52.) 8:0 Jürgen Lederer, (58.) 9:0 Dominik Perschl, (58.) 10:0 Daniel Huber.

Freitag in Passau - Sonntag Derby in Trostberg

Freitag in Passau - Sonntag Derby in Trostberg

Foto von SHu.: „Mike Johnstone (8) ist bei beiden Spielen wieder dabei“

Vor dem Derby in Trostberg heißt es für den DEC Inzell in der Eishockey-Landesliga das Spiel in Passau zu überstehen. DEC-Trainer Thomas Schwabl pocht darauf, die Partie beim Tabellenführer Passau am Freitag um 20 Uhr nicht als Pflichtaufgabe abzuhaken. „Das Derby kommt am Sonntag, jetzt geht’s zunächst gegen Passau. Es wird schwierig, aber wir werden uns nicht verstecken“, sagt Schwabl und baut dabei auf die gute Leistung zuletzt gegen Vilshofen. „Wenn wir das dumme Tor fünf Sekunden vor Schluss nicht kassieren, holen wir drei Punkte“, ärgert sich der Coach auch noch Tage nach dem Spiel ein wenig. In Passau und auch gegen Trostberg kann Schwabl auf seinen kompletten Kader bauen, heißt: Auch Mike Johnstone ist wieder dabei. Drei Reihen will der DEC einsetzen und clever und vor diszipliniert spielen. „Die Jungs müssen den Sonntag ausblenden“, fordert Schwabl. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten. Schließlich ist das Derby gegen die Trostberg Chiefs immer von einer gewissen Brisanz geprägt, das weiß auch Schwabl. „Wir haben was gutzumachen und wollen die Serie der Niederlagen beenden.“ Vor allem wurmt den Inzellern das 1:5 aus dem Hinspiel in dem die DEC-Puckjäger gehemmt ans Werk gegangen sind. „Derby ist Derby, die Trostberger sind schwer auszurechnen. Die sind auf alle Fälle besser, als ihr Tabellenplatz.“ Zu der Taktik verrät Schwabl nur so viel: „Wir spielen wie immer, vorne Vollgas und hinten wollen wir sicher stehen.“

Beide Teams können ohne Druck spielen

Das hat Chiefs-Abteilungsleiter Stefan Feldner registriert. „Inzell hat in den beiden letzten Spielen zwölf Tore geschossen, aber auch dreizehn kassiert. So leicht wie im Hinspiel wird es sicher nicht.“ Feldner baut vor allem auf das Erfolgserlebnis mit dem ersten Heimsieg zuletzt gegen Bad Aibling (4:1). „Da haben wir endlich den Erfolg eingefahren. Gut gespielt haben wir in den meisten Spielen, aber halt auch nur zwei Drittel mitgehalten“, so Feldner selbstkritisch. „Das Derby wollen wir gewinnen und ich denke, es wird auch ein gutes Spiel.“ Dafür spricht, dass beide Mannschaften diesmal tatsächlich wenig Druck haben, was die Tabellensituation betrifft. Die ersten vier Plätze zu den Aufstiegsplayoffs sind in weiter Ferne, vom Abstieg bedroht sind die beiden Teams aktuell auch nicht. Eine Favoritenrolle weißt der Spartenchef aber zurück. „Das Spiel ist offen, Inzell hat zuletzt überraschend gute Spiele gezeigt, aber auch wir sind gefestigt und heiß auf das Derby.“ Das Spiel zwischen den Trostberg Chiefs und dem DEC Inzell beginnt am Sonntag um 17:30 Uhr. SHu.

5 Sekunden fehlen zum Sieg

5 Sekunden fehlen zum Sieg

Bild von SHu: „Kampfbetont und spannend war das Spiel des DEC gegen Vilshofen“

Nur fünf Sekunden haben dem DEC Inzell im Spiel der Eishockey-Landesliga gegen den ESC Vilshofen zur ganz großen Sensation gefehlt. Zu diesem Zeitpunkt führten die Inzeller in der Max Aicher Arena mit 6:5. Ausgerechnet als Christian Rieder nach seiner Strafzeit wieder ins Spiel kam, gelang den Gästen der Ausgleich durch Robert Suchomski. Die Uhr an der Anzeigetafel stand zu diesem Zeitpunkt auf 19:55 Minuten. „Da hat kurz die Zuordnung bei uns nicht gestimmt und sowas lassen die sich nicht entgehen“, meinte DEC-Trainer Thomas Schwabl enttäuscht. Nach dem 6:6 musste sein Team ins Penaltyschiessen, bei dem sich die Puckjäger der beiden Mannschaften als sehr zielsicher entpuppten. Vilshofen verwandelte alle fünf, für Inzell trafen Sebastian Schwabl (2x), Matthias Schwabl und Julian Meyer, der aber auch den letzten verschoss. Damit sicherte sich der Tabellendritte aus Vilshofen den Zusatzpunkt. Doch nicht nur die Schlussphase bot den Fans beider Lager Spannung, auch das gesamte Spiel hatte großen Unterhaltungswert. So gelang im ersten Drittel nach dem 0:1 für den ESC, Christian Surauer in Unterzahl der Ausgleich. Bis zur Drittelpause führten Gäste durch drei Tore in Überzahl mit 3:1. „Da haben wir sie spielen lassen und oft nur zugeschaut. Außerdem haben wir dumme Strafzeiten kassiert“, bemängelnde Schwabl. Erst durch eine klare Pausenansprache legten die Gastgeber im zweiten Drittel alle ihre Schwächen ab und kamen durch Tore von Sebastian Schwabl und Christian Rieder zum verdienten Ausgleich. „Das ist einfach eine Truppe mit einem sehr guten Charakter“, stellte der Trainer fest. Immerhin ging die Aufholjagd der DEC-Puckjäger im Schlussdrittel weiter. Nach zwei Toren führte der nur mit zwei Reihen spielende Favorit mit 5:3. Dominik Wallner und Julian Meyer sorgten aber erneut für den Ausgleich. In den letzten beiden Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Inzell in Unterzahl und trotzdem erzielt Julian Meyer nach einem schönen Konter 40 Sekunden vor Schluss das 6:5. Der Traum von der Sensation dauerte allerdings nur bis zur ominösen Spielzeit von 19:55 Minuten. „Fehler gehören zum Spiel. Ich habe am Schluss auf zwei Reihen umgestellt und wir haben noch mal richtig Gas gegeben. Letztendlich sind meine Jungs platt gewesen. Trotzdem kann ich mit diesem Punkt leben“, meinte Schwabl abschließend. Kommenden Freitag geht es für den DEC nach Passau und am Sonntag steht das Derby bei den Trostberg Chiefs auf dem Programm. SHu.

Statistik: DEC Inzell – ESC Vilshofen 6:7 n.P. (1:3/2:0/3:3/0:1), Strafen: DEC (26+10+10) – ESC (26+10+20), Zuschauer: 140. Tore: (11.) 0:1 Patrick Geiger, (14.) 1:1 Christian Surauer, (15.) 1:2 Vladimir Gomow, (17.) 1:3 Andreas Toth, (27.) 2:3 Sebastian Schwabl, (28.) 3:3 Christian Rieder, (42.) 3:4 Robert Suchomski, (48.) 3:5 Markus Ruderer, (49.) 4:5 Dominik Wallner, (51./60.) 5:5/6:5 Julian Meyer, (60.) 6:6 Robert Suchomski. Penaltys: Für Inzell treffen Sebastian Schwabl (2x), Matthias Schwabl und Julian Meyer, der allerdings auch einen vergibt. Für Vilshofen treffen alle fünf Spieler.

Knappe Niederlage - aber Moral gezeigt

Knappe Niederlage - aber Moral gezeigt

Der DEC Inzell hat in der Eishockey-Landesliga gegen den SC Reichersbeuern mit 6:7 knapp verloren. In einem spannenden Spiel haben zunächst die Gäste aus Reichersbeuern mit ihrem Trainer Beppo Schlickenrieder wie der sichere Sieger ausgesehen. Vor allem weil Sohnemann und Ex-DEC-Spieler Josef Schlickenrieder mit zwei Toren und einem Assist einen Glanztag erwischt hat. 0:3 und 1:5 lagen die Hausherren bereits zurück und dennoch gelang es der Truppe von Thomas Schwabl die Partie bis zum Spielende offen zu halten. Geärgert hat sich Schwabl nach dem Spiel aber gleich über mehrere Dinge. „Das erste Drittel war unterirdisch, wir haben denen viel zu viel Raum gelassen und unnötige Gegentore kassiert. Dann ist es besser geworden, nur wir haben weiter haarsträubende Fehler gemacht“, kritisierte der Trainer. Nachdem Matthias Schwabl, Julian Meyer und der zweifache Torschütze Christian Rieder zur Aufholjagd geblasen hatten und Inzell auf 4:5 heranbrachten, war es wieder Josef Schlickenrieder als Spielverderber. Er stellte eine Minute nach dem 4:5 auf 4:6. „Wir haben quasi den Lohn unserer Arbeit weggeworfen. Da muss man halt eine Scheibe auch mal aus dem eigenen Drittel einfach raushauen“, meinte der ehemalige kompromisslose Abwehrspieler. In der Schlussphase verkürzte Dominik Wallner auf 5:6, postwendend aber das 5:7. Letztendlich nahm Schwabl seinen gut spielenden Goaly Sebastian Fröhlich vom Eis. Julian Meyer konnte noch einmal verkürzen, zu mehr reichte es allerdings nicht. Zudem waren nach Sicht der Inzeller in dieser Phase auch die Schiedsrichter der Heimmannschaft nicht wohl gesonnen. „Was ich loben muss, ist die Moral“, meinte Schwabl abschließend der in diesem Spiel zum ersten Mal in dieser Saison auf Thomas Kilian bauen konnte. Allerdings fehlte Mike Johnstone weil er einen Einsatz als Schiedsrichter hatte. SHu.

Statistik: DEC Inzell – SC Reichersbeuern 6:7 (0:3/3:2/3:2), Strafen: DEC (14) – SCR (12), Zuschauer: 80. Tore: (12.) 0:1 Josef Schlickenrieder, (14.) 0:2 Florian Schmid, (19.) 0:3 Peter Schreindl, (22.) 1:3 Matthias Schwabl, (29.) 1:4 Florian Schmid, (35.) 1:5 Peter Scheidl, (35.) 2:5 Julian Meyer, (37./47.) 3:5/4:5 Christian Rieder, (49.) 4:6 Josef Schlickenrieder, (50.) 5:6 Dominik Wallner, (50.) 5:7 Robert Schatton, (59.) 6:7 Julian Meyer.

Zwei Heimspiele am Wochenende

Zwei Heimspiele am Wochenende

Bild SHu.: „Volle Konzentration auf das Wochenende mit zwei Spielen für unseren DEC“

Zwei Heimspiele hat der DEC Inzell an diesem Wochenende in der Eishockey Landesliga vor der Brust. Heute am Freitag (20Uhr) gibt der SC Reichersbeuern seine Visitenkarte in der Max Aicher Arena ab, am Sonntag (18Uhr) kommt der ESC Vilshofen. Den beiden Spielen blickt DEC-Trainer Thomas Schwabl zuversichtlich entgegen. Zum ersten Mal kann sein Team wohl in dieser Saison mit drei Reihen antreten. So wird der Dauerverletzte Thomas Kilian sein Comeback geben und auch der am Knie verletzte Christian Rieder brennt wieder auf seinen Einsatz. Beim heutigen Spiel gegen Reichersbeuern gibt es ein Wiedersehen mit Josef Schlickenrieder, der in der vergangenen Saison noch für den DEC gespielt hat. Zuletzt ist es für den Tabellenfünften nicht gut gelaufen, gegen Dingolfing wurde 3:9 verloren. Trotzdem ist das Team von Trainer und Eishockeylegende Beppo Schlickenrieder leicht favorisiert. Bekanntester Neuzugang ist der Budweiser Michael Telesz der zuletzt in der ersten österreichischen Liga gespielt hat. „Auf alle Fälle wird das ein hartes Wochenende“, ist sich Thomas Schwabl sicher. Immerhin hat sein Team nach dem 2:1 im Penaltyschießen gegen Bad Aibling zuletzt Selbstvertrauen getankt. „Der Sieg war wichtig für die Psyche“, so der Trainer. „Wir müssen hinten gut stehen und brutal viel arbeiten. Vorne läuft es ganz gut“, so die Einschätzung Schwabls, was seine Mannschaft betrifft. Ein ganz starkes Kaliber ist am Sonntag der ESC Vilshofen als aktuell Vierter in der Tabelle. Zuletzt gewann der ESC unspektakulär mit 5:1 bei Bad Tölz 1b. „Die haben sehr unterschiedliche Ergebnisse bisher abgeliefert“, weiß Schwabl. Auf der Trainerbank haben seit dieser Saison die ehemaligen Spieler Vladimir Gomov und Nils Hanfstingl das Kommando übernommen. In der vergangenen Saison ist Vilshofen erst im Halbfinal-Playoff am späteren Aufsteiger Geretsried gescheitert. „Ich denke, es wird nicht leicht, aber verstecken werden wir uns auch nicht“, meint Thomas Schwabl abschließend. SHu.

Sieg nach Penaltyschießen - Zeller mit starker Leistung

Sieg nach Penaltyschießen - Zeller mit starker Leistung

Bild von SHu.: „Matthias Meyer und Bernhard Balthasar mit voller Konzentration“

Endlich – nach einer Serie von vier Niederlagen in Folge hat der DEC Inzell in der Eishockey Landesliga wieder ein Erfolgserlebnis feiern können. Gegen den EHC Bad Aibling gab es in der heimischen Max Aicher Arena einen 2:1-Sieg im Penaltyschießen. Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 gestanden. „Ich muss meiner Mannschaft gratulieren. Es haben wieder einige Leistungsträger gefehlt. Wir müssen uns bei Peter Zeller bedanken, was der gehalten hat, das war Weltklasse“, so DEC-Trainer Thomas Schwabl. Die Inzeller mussten ohne Christian Rieder und Mike Johnstone auskommen. Der Kanadier hatte einen Einsatz als Schiedsrichter, Rieder muss wegen einer Knieverletzung pausieren. So gingen die Gäste bereits nach fünf Minuten durch Stefan Rohm in Führung. In der Folge hatten beide Mannschaften einige gute Gelegenheiten, die klareren Chancen lagen vor allem auf Aiblinger Seite. Doch war es immer wieder DEC-Goaly Peter Zeller, der die Angreifer der Gäste zur Verzweiflung brachte. „Im zweiten Drittel habe ich ein paarmal schon gedacht, dass der Puck im Tor war, aber der Teufelskerl hat immer noch seine Hand dazwischen gebracht“, freute sich sein Trainer. Im letzten Drittel übernahmen die Hausherren wieder das Kommando. In der 45. Minute schaffte der sehr gut spielende Kapitän Sebastian Schwabl mit einem fulminanten Schuss den verdienten Ausgleich. Kurz zuvor waren die Inzeller mit zwei glasklaren Chancen noch vor dem Aiblinger Tor gescheitert. „Wir haben in der Schlussphase gut gespielt und uns Chancen erarbeitet. Penaltyschießen ist halt Glück, aber ich glaube wir haben uns den Zusatzpunkt verdient“, so Schwabl nach dem Spiel. In diesem Penaltyschießen war es wieder Peter Zeller, der den Gästen den Zahn zog. Beide Aiblinger scheiterten am gut aufgelegten Torhüter. Besser machten es die Inzeller, nach dem Fehlschuss von Andreas Graf überwanden Julian Meyer und Sebastian Schwabl Gästekeeper Martin Kohnle. „Ich bin froh, dass sich keiner verletzt hat. Es war auch ein sehr faires Spiel und auch die Schiris haben gut gepfiffen“, meinte der Trainer abschließend versöhnlich. Schließlich hatte das beim 6:4 der Inzeller im Hinspiel noch ganz anders ausgesehen. Nun haben die Inzeller kommendes Wochenende zwei weitere Heimspiele. Am Freitag (20Uhr) kommt Reichersbeuern und am Sonntag (18Uhr) der ESV Vilshofen. SHu.

Statistik: DEC Inzell – EHC Bad Aibling 2:1 n.P. (0:1/0:0/1:0/1:0), Strafen: DEC (12)-EHC (14+10), Zuschauer: 120. Tore: (5.) 0:1 Stefan Rohm, (46.) 1:1 Sebastian Schwabl. Penaltys: DEC (Julian Meyer und Stefan Schwabl treffen, Andreas Graf verschießt) EHC (Stefan Rohm und Sebastian Stuffler vergeben)

DEC-Jugend nach Shutout-Sieg auf 3. Tabellenplatz

(mr) – Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche war der ESC Holzkirchen in der Max Aicher Arena in Inzell bei den Jungs von Armin Schuhbeck und Sepp Strehuber zu Gast.
Die Holzkirchner hatten einige Personalumstellungen vorgenommen, wohl in der Hoffnung mit einem besseren Ergebnis aus Inzell abzureisen. Das trug zwar keine Früchte in Form von Toren für den ESC, aber man sah im Vergleich zur Vorwoche ein schnelleres und körperbetonteres Spiel, was auch den DEC-Buam sehr gut tat, da sie aufmerksamer sein und mehr Einsatz zeigen mussten. In der ersten Minute schon fiel das 1:0 für die Inzeller, und ca. 10 Minuten später das 2:0, das einer Überzahlsituation entsprang, da sich die Gäste mit zwei Spielern auf der Strafbank selbst ins Aus katapultiert hatten. Auch das dritte und letzte Tor in diesem Anfangsdrittel war ein Überzahltor, und wurde von Manuel Domke erzielt, dreifacher Torschütze dieser Partie, und einer der drei Trostberger in der Spielgemeinschaft Inzell/Trostberg.
Das vierte Tor für den DEC fiel in der fünften Minute des 2. Spielabschnitts, und in immer kürzer werdenden Intervallen folgten das fünfte, das sechste und und zum Abschluss das siebte Tor in der 12. Minute. Diese Tore waren nicht zuletzt dem Umstand zu verdanken, dass alle Spielreihen sich auf dem Eis um ein Miteinander bemühten, und man im Gegensatz zum letzten Spiel sehen konnte, wie ein Rädchen ins andere greift, und vor allen Dingen, dass Eishockey Spaß macht.
Das letzte Drittel war geprägt von den vielen Toren die nicht fielen. Es war ein Drittel der verpassten Möglichkeiten, in dem die DEC-Truppe zwar individuelles Können zeigte, aber in dem sie auch wieder in ein Schaulaufen der Eitelkeiten verfiel, bei dem jegliche Kooperation zwangsweise auf der Strecke bleiben muss, was sich natürlich immer in der Anzahl der Tore niederschlägt. Außerdem fehlte es an einem Quäntchen mehr “Massel“ und an der nötigen Ruhe und Abgebrühtheit für den ein oder anderen Torabschluss.
Das bemängelte auch Trainer Schuhbeck, der wesentlich mehr erwartet hatte, und der meinte, dieses Spiel hätte normalerweise, bei dem Klassenunterschied der zu den Holzkirchner besteht, im zweistelligen Bereich gewonnen werden müssen. Er stellte fest, dass das 7:0 über die wirklich erbrachte Leistung seiner Jungs hinwegtäuschen würde, und dass man sich unter Wert verkauft hätte. Lobende Worte fand er für Lukas Haidenthaler, welcher, speziell im letzten Drittel, die ein oder andere Torchance der Holzkirchner vereitelte.

DEC-Mannschaftsaufstellung(Tore/Vorlagen): Lukas Haidenthaler, Gerhard Vötterl(0/1), Thomas Schuhbeck, Simon Steinbacher, Anton Hallweger, Andreas Egger(0/1), Yannick Dumberger(2/1), David Stöberl(1/3), Philipp Rieder, Michael Bacher, Lukas Stöberl(1/3), Manuel Domke(3/0), Andreas Keller, Ferdinand Simon(0/1), Christian Aicher

Von hier aus gute Besserung an Yannick Dumberger und Andreas Keller die sich bei diesem Spiel verletzt haben, und hoffentlich beim nächsten Spiel in Ottobrunn wieder dabei sind.

Heimspiel steht am nächsten Wochenende nur eins an:
Am Samstag, den 21.11. um 18.00 Uhr empfangen die Inzeller Schüler Geretsried in der Max Aicher Arena.

Sonstige Ergebnisse der letzten Spiele:
Kleinschüler (SG Waldkraiburg/Trostberg/Inzell) : Passau 8 : 13
Knaben (SG Waldkraiburg/Trostberg/Inzell) : Passau 4 : 1
Knaben (SG Waldkraiburg/Trostberg/Inzell) : Klostersee 4 : 6
Schüler (SG Trostberg/Inzell) : Moosburg 0 : 10

Endlich wieder ein Heimspiel - Derby gegen Aibling

Endlich wieder ein Heimspiel - Derby gegen Aibling

Bild von SHu. „Ob Jakob Stöberl am Sonntag spielen kann, ist noch nicht sicher“

Nach fünf Auswärtsspielen in Folge steht für den DEC Inzell in der Eishockey Landesliga wieder ein Heimspiel an. Gegner ist am Sonntag (18Uhr) in der Max Aicher Arena der EHC Bad Aibling. Gegen diesen Gegner haben die Inzeller gute Erinnerungen, schließlich gelang ihnen gegen Aiblinger der letzte Saisonsieg. Danach setzte es vier Niederlagen in der Fremde. „Das wird ein typisches Derby und sehr hart werden, aber das ist normal“, so DEC-Trainer Thomas Schwabl im Vorfeld der Partie. Schwabl spricht aus Erfahrung, schließlich war das Hinspiel beim 6:4-Erfolg seines Teams schon knüppelhart. Noch unsicher ist, ob am Sonntag Christian Rieder (Knieprobleme) und Jakob Stöberl (Gehirnerschütterung) spielen können. „Das wird sich wohl kurzfristig ergeben“, meint Schwabl. Immerhin wird erneut Christian Surauer die Schlittschuhe schnüren um die Personaldecke zu entlasten. Thomas Schwabl hat auf das Spiel in der Vorbereitung auch ein wenig die psychologische Variante spielen lassen. Der Dienstag und Freitag sind trainingsfrei geblieben, nur am Donnerstag hat er seine Puckjäger auf dem Eis versammelt. „Sie müssen mal wieder runterkommen und den Kopf frei kriegen“, begründet der Trainer die Maßnahme. Was ihm weiter Kopfzerbrechen ist die mangelnde Chancenauswertung. „In Fürstenfeldbruck haben wir über 60mal aufs Tor geschossen und nur zweimal getroffen. Wir bräuchten halt einen Knipser“, so der Wunsch des Trainers und fügt hinzu: „Komischerweise gehen im Training aber die Schüsse ins Tor.“ SHu.

Jugend gewinnt 8:0 gegen Holzkirchen

(mr) – Vergangenes Wochenende empfing die DEC-Jugend den ESC Holzkirchen in der Max Aicher Arena in Inzell. Es war das vierte Saisonspiel der Schuhbeck/Strehuber-Truppe, und so wie es aussieht wird die Spielzeit 2015/16 ein Wechselbad der Gefühle werden. Den Auftakt machten die Inzeller Mitte Oktober mit ihrem ersten Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft Berchtesgaden/Waldkraiburg. Dieser misslang gründlich, denn sie mussten sich zu Hause, gegen einen in allen Belangen stärkeren Gegner, mit 1:17 geschlagen geben. Beim zweiten Heimspiel gegen den EV Mittenwald hingegen schlug das Pendel in die andere Richtung aus, und man schickte den Gegner mit 14:5 vom Eis. Eine Fortsetzung der Berg- und Talfahrt gab es beim Auswärtsspiel Ende Oktober in Bad Aibling, bei dem man, wie vorherzusehen war, eine 15:4 Schlappe einstecken musste.

So war am letzten Wochenende alles offen, noch dazu, da Holzkirchen schwer einzuschätzen war, weil sie in dieser Saison noch kein Spiel absolviert hatten. Schon im Anfangsdrittel zeigte sich eine klare Überlegenheit der Inzeller Buam, die schon nach gut einer Minute mit 1:0 durch Thomas Schuhbeck in Führung gingen. Nur kurze Zeit später ließ ein gut aufgelegter Yannick Dumberger die Scheibe im Netz zappeln, wobei er es nicht beließ, denn in der 7. Spielminute legte er noch eins nach, und schoss das 3:0 für den DEC. Dabei blieb es auch in diesem ersten Spielabschnitt, in dem vor allem die Maschinerie Schuhbeck, Dumberger und Kapitän Stöberl wunderbare Kombinationen zeigte, die dann auch drei Mal zum Ziel führten.

Im zweiten Drittel war der Spielaufbau nicht mehr so konsequent wie im Ersten, was man nicht zuletzt an der geringeren Anzahl der Tore, nämlich eins, ersehen kann. Dieses wurde von David Stöberl erzielt, der in diesem Spiel, genau wie Thomas Schuhbeck, an nicht weniger als an 6 Toren beteiligt war.
Das Schlussdrittel war geprägt von einem Run auf das gegnerische Tor, wenig Kombinationen, viele Einzelaktionen, Scheibe immer nur nach vorn, aber viele Schüsse auf das Tor, darunter vier Treffer. Dass es durchaus mehr hätten sein können, wenn die Chancenverwertung gestimmt hätte, meinte auch Trainer Schuhbeck in seinem abschließenden Fazit. Trotzdem lobte er die Mannschaft für ihre geschlossene Leistung, meinte aber dass bei mehr Trainingseifer und einer reelleren Selbsteinschätzung jedes Einzelnen das Ganze durchaus noch ausbaufähig sei.
Was am Ende zählt, ist doch das Ergebnis, dass hinten die Null steht. Und der Shutout für Goalie Lukas Haidenthaler, den Youngster der Truppe, ist auch nicht zu verachten.

Aufstellung DEC: Lukas Haidenthaler, Gerhard Vötterl, Thomas Schuhbeck, Simon Steinbacher, Anton Hallweger, Andreas Egger, Yannick Dumberger, David Stöberl, Philipp Rieder, Florian Daxenberger, Lukas Stöberl, Manuel Domke, Andreas Keller, Ferdinand Simon, Christian Aicher und Michael Bacher.

Dieses Wochenende kommt es, auf Grund dessen dass eine halbe Doppelrunde gespielt wird, in der Max Aicher Arena zu einem erneuten Zusammentreffen mit dem ESC Holzkirchen, und zwar am Freitag den 13.11., um 20.00 Uhr.

Weitere Heimspiele in der Max Aicher Arena am Wochenende:__
Am Samstag den 14.11. spielen die Kleinschüler der Spielvereinigung Waldkraiburg/Trostberg/Inzell um 10.00 Uhr gegen die EHF Passau, und ebenfalls am Samstag um 18.00 Uhr spielen die Schüler der SG Trostberg/Inzell gegen den EV Moosburg.

Zwei Doppelschläge brechen dem DEC das Genick

Zwei Doppelschläge brechen dem DEC das Genick

Bild von SHu: „Zweifacher Inzeller Torschütze in FFB Mike Johnstone (Nr. 8)“

Es hätte ein „Sechs-Punkte-Wochenende“ für den DEC Inzell in der Eishockey Landesliga werden sollen. Am Ende steht die Truppe von Trainer Thomas Schwabl mit leeren Händen da. 2:6 ging die Sonntagspartie beim EV Fürstenfeldbruck verloren. Zuvor hatte es in Bad Tölz bei der 1b eine 5:9-Niederlage gegeben. „Was soll ich sagen, ich bin jetzt etwas sprachlos“, meinte Thomas Schwabl nach den 60 Minuten in Fürstenfeldbruck. „Über 50 Minuten spielen wir gut und kassieren zweimal einen Doppelschlag und verlieren halt.“ So machten die Inzeller im „Brucker“ Freiluftstadion im ersten Drittel das Spiel und hatten Chancen über Chancen um drei Minuten vor der Pause doch mit 0:1 in Rückstand zu geraten. Wenige Sekunden vor der Pause schaffte das Inzeller Rumpfteam den verdienten Ausgleich durch Mike Johnstone. Der DEC musste ohne die Verletzten Jakob Stöberl und Christian Rieder nach ihren Blessuren in Bad Tölz antreten, dafür schnürte Christian Surauer die Schlittschuhe zum Comeback. Im zweiten Drittel dann die Hausherren mit der erneuten Führung und gleich als Zugabe, zwei schmerzhafte Doppelschläge. So klingelte es in der 30. Minute und in der 33. Minute gleich zweimal kurz hintereinander und das Spiel war entschieden. Johnstone verkürzte noch vor der Pause mit seinem zweiten Treffer auf 2:6. Im Schlussdrittel wäre das Spiel beinahe abgebrochen worden, dichter Nebel zog über die Spielfläche. Die Spieler konnten den Puck nicht mehr sehen. Nach der Aufforderung durch die Schiedsrichter an beide Mannschaften doch fleißig im Kreis zu fahren, löste sich letztendlich die Suppe etwas auf und das Spiel konnte zu Ende gebracht werden. Tore fielen in diesem Abschnitt keine mehr. „Wir haben insgesamt über 60mal aufs Tor geschossen und fast alles richtig gemacht. Nur der Puck ist halt nicht reingegangen“, haderte Schwabl und konterte aufkeimende Kritik, warum er die jungen Spieler auf der Bank sitzen ließ. „Wir haben zunächst gemerkt, da geht was. Am Schluss wollte ich sie auch nicht verheizen und vermeiden, dass wir die Hucke vollbekommen“, begründete Schwabl seine Entscheidung die er mit seinem Co-Trainer Armin Schuhbeck abgesprochen hat. „Keine Angst, die bekommen schon noch ihre Einsätze“, versprach der Trainer abschließend. Vielleicht schon kommenden Sonntag (18Uhr), dann kommt Bad Aibling in die Max Aicher Arena. SHu.

Statistik: EV Fürstenfeldbruck – DEC Inzell 6:2 (1:1/5:1/0:0), Strafen: EVF (14)-DEC (10), Zuschauer: 150. (17.) 1:0 Patrick Ullmann, (19.) 1:1 Mike Johnstone, (22.) 2:1 Patrick Mac Gehee, (30.) 3:1 Andreas Killian, (30.) 4:1 Philipp Weishaupt, (33.) 5:1 Patrick Ullmann, (30.) 6:1 Erik Mönch, (37.) 6:2 Mike Johnstone.

Zwei gute Drittel reichen nicht aus...

Zwei gute Drittel reichen nicht aus...

Bild von SHu: „Sebi Schwabl und sein DEC spielen derzeit am Limit“

Ein Eishockeyspiel dauert dreimal 20 Minuten, für den DEC Inzell war das beim Gastspiel in der Landesliga beim EC Bad Tölz 1b eine bittere Erfahrung. DEC-Trainer Thomas Schwabl hätte am liebsten nach zwei Dritteln zusammengepackt. Seine Mannschaft hatte bis dahin gut gespielt und 4:3 in Führung gelegen. Allerdings brach im Schlussdrittel das Unheil über seine Mannschaft herein am Ende stand es 5:9 und seine Puckjäger schlichen betröpfelt vom Eis. „Wir kassieren innerhalb 90 Sekunden drei Tore und dann ist uns die Luft ausgegangen“, so Schwabl auf der Suche nach Ursachen. Dabei hatte sein Mini-Kader über weite Strecken der Partie große Moral bewiesen. Im ersten Drittel lagen die Inzeller nach zwei krassen Abwehrfehlern 0:2 zurück. Mike Johnstone und Matthias Schwabl schafften bis zur Pause den Ausgleich. Nach der erneuten Führung der Hausherren waren es Matthias Meyer und erneut Matthias Schwabl die den DEC mit 4:3 in Führung brachten. „Wir haben sogar zweimal in Unterzahl getroffen“, freute sich Schwabl über das erfreuliche Zwischenergebnis. Im letzten Drittel kam es dann für die Gäste allerdings knüppeldick, nicht nur die sechs Gegentore sorgten für Schmerzen sondern auch drei schwere Verletzungen von DEC-Akteuren. Christian Rieder musste mit einer heftigen Knieverletzung vom Eis, Jakob Stöberl zog sich eine Gehirnerschütterung zu und Kapitän Sebastian Schwabl beendete nach einem Zusammenprall ebenfalls das Spiel vorzeitig. „Der Chris und der Jakob können am Sonntag in Fürstenfeldbruck (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) auf keinen Fall spielen“, so Schwabl. Dafür ist kurzfristig Christian Surauer eingesprungen. „Die ganze Misere ist unser Mini-Kader und das fordert jetzt schon seinen Tribut. Ich glaube nicht, dass das noch lange gut geht, die Jungs kommen jetzt schon auf dem Zahnfleisch daher“, so ein frustrierter Trainer. SHu.

Statistik: EC Bad Tölz 1b – DEC Inzell 9:5 (2:2/1:2/6:1), Strafen: EC1b (24)-DEC (16), Zuschauer: 50. Tore: (4.) 1:0 Jürgen Schwan, (9.) 2:0 Sebastian Schuster, (14.) 2:1 Mike Johnstone, (18.) 2:2 Matthias Schwabl, (23.) 3:2 Sebastian Schuster, (32.) 3:3 Matthias Meyer, (33.) 3:4 Matthias Schwabl, (42.) 4:4 Horka Sekesi. (43.) 5:4 Gereon Erpenbach, (43./45.) 6:4/7:4 Tobias Kirchhofer, (50.) 8:4 Patrick Walleitner, (56.) 8:5 Andreas Graf, (57.) 9:5 Johannes Fischer.

Zwei Auswärtsspiele am Wochenende

Zwei Auswärtsspiele am Wochenende

Bild SHu. „Mike Johnstone ist bei beiden Spielen am Wochenende dabei“

Zweimal in der Fremde muss der DEC Inzell an diesem Wochenende in der Eishockey-Landesliga ran. Heute am Samstag (16:30Uhr) geht es zum EC Bad Tölz1b und am Sonntag (17:15Uhr) zum EV Fürstenfeldbruck. Zwei lösbare Aufgaben für das Team um Kapitän Sebastian Schwabl. Schließlich haben die Inzeller die Tölzer zum Saisonauftakt auf eigenem Eis mit 6:3 besiegt. Gegen die „Brucker“ gab es ein 1:1 mit der anschließenden Niederlage im Penaltyschießen. Allerdings haben die DEC-Puckjäger wohl noch immer die 0:21-Pleite vom Sonntag in Dingolfing zu verdauen. „Ich denke, dass wir das aus den Köpfen der Spieler rausbringen, ich habe es noch nicht verdaut“, gibt DEC-Trainer Thomas Schwabl zu. „Trotzdem, in Tölz das ist ein Pflichtsieg“, gibt er seiner Mannschaft vor. Immerhin hat er alle Mann an Bord, wohl auch den in Dingolfing im Gesicht verletzten Thomas Plenk. „Wenn er keine Schmerzen hat, dann spielt er“, so sein Trainer. Zuletzt haben die Tölzer ihr Heimspiel gegen Fürstenfeldbruck 2:7 verloren. Ein Fingerzeig für das Spiel Morgen in Fürstenfeldbruck. „Das wird eine schwierige Aufgabe, aber leichte Spiele gibt es für uns in dieser Liga sowieso nicht. Trotzdem wäre ein Sechs-Punkte-Wochenende schön“, hofft Schwabl. Sollten die Inzeller bei den „Bruckern“ noch einmal so viele Chancen wie im Heimspiel bekommen und diesmal auch die eine oder andere verwerten, dann könnte es auch Morgen klappen. Immerhin haben Schwabl und sein Co-Trainer Armin Schuhbeck im Verlauf der Woche viele Einzelgespräche mit den Spielern geführt. „Das was in Dingolfing passiert ist, kann man so nicht stehen lassen“, meint Schwabl und bringt noch zwei positive Aspekte ins Spiel. „Wir können uns auf unsere tollen Fans auch auswärts verlassen und an diesem Wochenende ist Mike Johnstone bei beiden Partien dabei.“ SHu.

Rabenschwarzer Tag für den DEC in Dingolfing

Rabenschwarzer Tag für den DEC in Dingolfing

Foto SHu.: „Gute Besserung für Thomas Plenk (Nr. 7 im Hintergrund)“

Das ist ein Tag zum Vergessen gewesen. Bei der Partie der Eishockey Landesliga des DEC Inzell beim EV Dingolfing ist alles schief gegangen, was nur schief gehen kann. 0:21 hieß es nach deprimierenden 60 Minuten aus Inzeller Sicht gegen ein absolutes Spitzenteam. Überschattet wurde das Spiel von einer schweren Verletzung von DEC-Akteur Thomas Plenk der einen Puck mit voller Wucht mitten ins Gesicht bekommen hat. Er wurde sofort in eine Klinik nach Regensburg gebracht und dort behandelt, konnte aber noch in der Nacht die Heimreise antreten. Zuvor hatten die DEC-Puckjäger schon bei der Anreise Schwierigkeiten als der Mannschaftsbus schlapp gemacht hat. „Wir haben uns kaum auf dem Eis warmmachen können, weil wir sehr spät angekommen sind“, klagte DEC-Trainer Thomas Schwabl. Anschließend brach eine wahre Torlawine auf die bedauernswerten Akteure des DEC herein. Zu allem Überfluss fehlten auch noch der gesperrte Christian Rieder und Mike Johnstone, der einen Einsatz als Schiedsrichter hatte. „Es hat überhaupt nichts mehr gepasst, alles war ziemlich zerfahren bei uns. Die haben uns richtig auseinander genommen“, so der Trainer. Nun heißt es nach Worten Schwabls den Mund abputzen und wieder aufstehen. Schließlich stehen am Wochenende zwei weitere Auswärtsspiele an. Am Samstag (16:30) geht es zu Bad Tölz 1b. Gegen diesen Gegner konnten die Inzeller zum Saisonauftakt 6:3 gewinnen. Am Sonntag (17:15) zu Gast beim EV Fürstenfeldbruck. Hier gab es in Inzell ein 1:1 und eine Niederlage im anschließenden Penaltyschiessen. SHu.

Statistik: EV Dingolfing – DEC Inzell 21:0 (6:0/9:0/6:0), Strafen: EVD (2)-DEC (8), Zuschauer: 100. Tore: (2.) 1:0 Alexander Feisl, (5.) 2:0 Benjamin Franz, (5.) 3:0 Florian Müller, (13.) 4:0 Daniel Harrer, (14.) 5:0 Daniel Schickaneder, (16.) 6:0 Alexander Feisl, (22.) 7:0 Tobias Gilg, (24.) 8:0 Florian Müller, (27.) 9:0 Philipp Weinzerl, (28.) 10:0 Oliver Wawrotzki, (29.) 11:0 Daniel Schickaneder, (32.) 12:0 Alexander Feisl, (32.) 13:0 Tobias Gilg, (34./39.) 14:0/15:0 Alexaner Feisl, (41.) 16:0 Tobias Gilg, (43./47.) 17:0/18:0 Benjamin Franz, (49.) 19:0 Daniel Schickaneder, (56.) 20:0 Florian Müller, (59.) 21:0 Alexander Feisl.

Bittere Niederlage für den DEC

Bittere Niederlage für den DEC

Foto SHu. „Christian Rieder musste nach einem Foul mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe vom Eis“

Der DEC Inzell hat in der Eishockey Landesliga sein Auswärtsspiel bei der SG Schliersee/Miesbach mit 1:4 verloren. Eine völlig überflüssige Pleite, wie DEC-Trainer Thomas Schwabl nach den 60 Minuten feststellen musste. Schließlich lieferte seine Rumpftruppe mit 12 Feldspielern und einem Goaly im ersten und letzten Drittel eine gute Leistung. Vor 50 Zuschauern in der Miesbacher Arena brachte Mike Johnstone den DEC kurz vor der Pause in Führung. Eigentlich ist der Kanadier erst gar nicht auf dem Zettel von Schwabl gestanden. Allerdings konnte er kurzfristig seinen für Freitag anberaumten Schiedsrichtereinsatz mit einem Kollegen tauschen. Im zweiten Drittel die Gastgeber in der 23. Minute mit einem Doppelschlag durch Stefan Rizzo und Tobias Eggert zur 2:1-Führung. Das sorgte für eines an Verunsicherung beim DEC und ein unglückliches Aufeinandertreffen von Christian Rieder mit dem Ex-Inzeller Spieler Florian Guggenbichler. Guggenbichler musste nach einem Bandencheck von Rieder eine blutende Wunde behandeln lassen. Die Konsequenz für den Inzeller, eine fünf Minuten plus Spieldauerstrafe und die Sperre fürs nächste Spiel. „Eigentlich ein Foul für das es zwei Minuten gibt, allerdings bei einer blutenden Wunde bleibt dem Schiri keine Wahl, so sind die Regeln“, stellte Schwabl zähneknirschend fest. In dieser Phase nutzten die Gastgeber weiter konsequent ihre Chancen und stellten durch Stefan Rizzo und Antonio Landro auf 4:1. Im Schlussdrittel berannten die Inzeller das Tor der Heimmannschaft unentwegt, die Scheibe wollte aber nicht in die Maschen. „Unser altes Übel, wir bringen den Puck einfach nicht ins Tor. Wir haben Chancen über Chancen, es ist zum verzweifeln“, meinte Schwabl und hatte abschließend für sein Team aber auch lobende Worte: „Die haben sechzig Minuten geradelt und geackert, irgendwann werden wir dafür auch belohnt.“ SHu.

Statistik: SG Schliersee/Miesbach – DEC Inzell 4:1 (0:1/4:0/0:0), Strafen: SG (16)-DEC (15+20), Zuschauer: 50. Tore: (17.) 0:1 Mike Johnstone, (23.) 1:1 Stefan Rizzo, (23.) 2:1 Tobias Eggert, (33.) 3:1 Stefan Rizzo, (37.) 4:1 Antonio Landro.

Zwei schwere Auswärtsaufgaben für die Jungs

Zwei schwere Auswärtsaufgaben für die Jungs

Bild von SHu.: Immer den Fokus auf das Ziel gerichtet

Zwei schwere Auswärtsspiele hat an diesem Wochenende der DEC Inzell in der Eishockey-Landesliga vor der Brust. Am heutigen Freitag geht es zur SG Schliersee-Miesbach (20Uhr) und am Sonntag zum EV Dingolfing (18Uhr). „Das werden zwei harten Brocken“, ist sich DEC Trainer Thomas Schwabl sicher. Wie hart es in der Liga zugehen kann, haben die Inzeller Puckjäger vergangenen Sonntag beim Sieg in Bad Aibling erlebt. „Gott sei Dank haben wir nur ein paar blaue Flecken davongetragen“, so der Trainer. Im heutigen Spiel in der Miesbacher Eishalle muss Schwabl wohl auf seinen Top-Mann Mike Johnstone verzichten. Er hat einen Einsatz als Schiedsrichter in der Champions League. Der Kanadier ist mittlerweile Dreh- und Angelpunkt des Inzeller Spiels. Schwer einzuschätzen ist die SG auf alle Fälle. Zuletzt verlor man 2:4 beim großen Favoriten in Passau und zog sich achtbar aus der Affäre. Vergangene Saison ist das Team als Gruppenzweiter der Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen. Im Kader stehen einige Spieler mit Bayernligaerfahrung. Trainer Marcus Polivka will sich mit seinem Team sportlich weiterentwickeln, so die Ansage. Ein richtiges Spitzenteam wartet am Sonntag auf den DEC Inzell mit dem EV Dingolfing. Zuletzt setzte es eine überraschende 3:5-Niederlage beim Überraschungstabellenführer Reichersbeuern. Darauf folgte ein knappes 6:5 gegen Bad Tölz 1b. „Das wird auf alle Fälle eine harte Nuss, da brauchen wir schon eine Sahnetag“, so Schwabl, der weiter seine dünne Spielerdecke beklagt. „Wir haben halt nur zwei Reihen und die letzten sechs oder sieben Minuten sind wir richtig platt.“ Hoffnung macht den Inzellern das labile Auftreten des EV. In der vergangenen Saison sind die >Isar-Rats< mit dem siebten Platz weiter hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Jetzt hat man den Kader mit einer Reihe hochkarätiger Akteure mit teilweise Bayernliga-Erfahrung verstärkt. Florian Müller ist vom EV Landshut und Philipp Weinzierl vom ESC Vilshofen gekommen. Vom ESC Dorfen wechselte Spielertrainer Thomas Vogl nach Dingolfing und brachte gleich zwei Akteure mit. SHu.

Auswärtssieg gegen Bad Aibling

Auswärtssieg gegen Bad Aibling

Bild von SHu.: “Peter Zeller der Turm in der Schlacht von Bad Aibling”

Einen Tag nach dem 1:13-Debakel gegen Passau hat der DEC Inzell in der Eishockey-Landesliga eine überraschende Wiederauferstehung gefeiert. Beim Auswärtsspiel in Bad Aibling konnten sich Inzeller mit 6:4 durchsetzen. In einer hektischen und knüppelharten Partie, war besonders die Schlussphase nichts für schwache Nerven. Nach dem Doppelpack von Julian Meyer in der 53., bzw. 56. Minute zum 6:2 schien die Partie gelaufen. Ausgerechnet in dieser Phase kassierten die Gäste einige Strafen und plötzlich waren die Aiblinger wieder im Spiel und verkürzten auf 4:6. Beide Teams nutzten nun ihre Auszeiten, letztendlich blieb es beim verdienten Sieg des DEC Inzell. „Ich bin stolz darauf, diese Mannschaft trainieren zu dürfen“, meinte nach dem Spiel ein emotional aufgewühlter DEC-Trainer Thomas Schwabl. Nicht so nette Worte hatte er aber für den Gegner übrig. „Das war ein >dreckiges< Eishockey was die gespielt haben“, schimpfte Schwabl. Seiner Ansicht nach, waren es viele versteckte Fouls an seinen Spielern, die ihn ärgerten. Eines davon ahndeten die Schiedsrichter mit einer Matchstrafe für Johannes Seidl. „Ich bin froh, dass sich keiner verletzt hat“, so Schwabl angesichts seines eh dezimierten Kaders.

Sonderlob für Torhüter Peter Zeller

Immerhin konnte überraschend Mike Johnstone auflaufen, der als Profi- Schiedsrichter tätige Kanadier hatte seinen Einsatz erst am nächsten Tag. Den besseren Start in die Partie hatten die Hausherren die nach zwei Minuten durch Stefan Rohm in Führung gingen. Den wichtigen Ausgleich kurz vor der Drittelpause erzielte Thomas Plenk. Im zweiten Drittel brachte Christian Rieder den DEC Inzell mit 2:1 in Führung, Jan Lukats ließ wenig später den Ausgleich folgen. Bernhard Balthasar und Mike Johnstone sorgten für den 4:2 Zwischenstand ehe Julian Meyer seinen Doppelpack schnürte. „Ich bin sehr zufrieden, wir haben bis zum Schluss geradelt. Gerade nach der Pleite gegen Passau war das sensationell. Ein Sonderlob muss ich meinen Goaly, den Peter Zeller aussprechen. Der hat einige tolle Dinger rausgeholt“, gab sich Schwabl am Schluss versöhnlich. Kommenden Freitag geht es für den DEC Inzell zur SG Schliersee/Miesbach und am Sonntag haben sie die schwere Auswärtshürde in Dingolfing vor der Brust. SHu.

Statistik: EHC Bad Aibling – DEC Inzell 4:6 (1:1/1:2/2:3), Strafen: EHC (53+10, Spieldauer für Johannes Seidl)-DEC (20), Zuschauer: 160. Tore: (2.) 1:0 Stefan Rohm, (19.) 1:1 Thomas Plenk, (28.) 1:2 Christian Rieder, (29.) 2:2
Jan Lukats, (34.) 2:3 Bernhard Balthasar, (47.) 2:4 Mike Johnstone, (53./56.) 2:5/2:6 Julian Meyer, (56.) 3:6 Thomas Neumaier, (59.) 4:6 Alexander Schrödinger.

Ohne Chance gegen Aufstiegsfavorit

Ohne Chance gegen Aufstiegsfavorit

Bild von SHu: „Bezeichnend für die Übermacht – Fünf Passauer gegen zwei Inzeller“

Mindestens zwei Nummern zu groß, dass ist das Fazit des DEC Inzell im Spiel der Eishockey Landesliga gegen den EHC Passau. Mit 13:1 haben die Gäste als klarer Sieger die Max Aicher Arena verlassen. Mit schnellen Kombinationen und eiskalten Torabschlüssen unterstrichen die >Blackhawks< ihre Ansprüche auf den Meistertitel. Bereits im ersten Drittel war die Partie mit dem 4:0-Zwischenstand entschieden. „Meine Jungs haben alles probiert, keine Frage. Passau ist mit drei gleichstarken Blöcken angetreten und die machen halt aus ihren Chancen die Tore“, so DEC-Trainer Thomas Schwabl nach dem Spiel. Immerhin hatten die Hausherren im ersten Drittel auch die eine oder andere Chance, diese wurden allerdings zu umständlich vergeben. Im zweiten Drittel spielten die Passauer lautstark unterstützt von ihren Fans weitere Angriffe vor das Tor von Sebastian Fröhlich. Dieser hatte nach dem 0:8 kurz vor Ende des zweiten Drittels die Nase voll und machte für Peter Zeller Platz. Kurz nach dem Anpfiff zum letzten Drittel gelang Matthias Mayer mit einem schönen Distanzschuss der verdiente Ehrentreffer für den DEC. „Wir haben es probiert, gegen Passau werden noch ganze andere verlieren“, so Schwabl. Auf die Frage, ob sich seine Mannschaft in Anbetracht auf das Spiel einen Tag danach am Sonntag gegen Bad Aibling geschont hat, antwortete der Trainer mit einem klaren „Nein.“ Nach dem Treffer der Inzeller zogen die Passauer das Tempo erneut an. Angetrieben vom überragenden vierfachen Torschützen Daniel Huber klingelte es weitere fünfmal im Kasten von Peter Zeller. Was bleibt war eine „Lernstunde“ für den DEC. „Da kann man einiges abschauen, zum Beispiel den Torabschluss und wie die die Scheibe laufen lassen. Da wird sofort abgezogen und nicht noch einmal quer gelegt. Das müssen meine Burschen erst lernen. Auf alle Fälle sind wir heute immer den entscheidenden Tick zu langsam gewesen“, so ein selbstkritischer Schwabl. SHu.

Statistik: DEC Inzell – EHC Passau 1:13 (0:4/0:4/1:5), Strafen; DEC: (10) – EHC (2), Zuschauer: 120. Tore: (3.) 0:1 Tim Hirtreiter, (9.) 0:2 Jürgen Lederer, (12.) 0:3 Daniel Huber, (16.) 0:4 Dominik König, (32.) 0:5 Michael Dorfner, (35.) 0:6 Daniel Huber, (36.) 0:7 Tim Hirtreiter, (37.) 0:8 Andreas Popp, (41.) 1:8 Matthias Mayer, (47.) 1:9 Frantisek Mrazek, (47.) 1:10 Daniel Huber, (49.) 1:11 Stefan Friedl, (56.) 1:12 Frantisek Mrazek, (60.) 1:13 Daniel Huber.

Erstes Doppelwochenende für die Jungs

Erstes Doppelwochenende für die Jungs

Bild von SHu. „Nach der Derby-Niederlage wieder aufstehen“

Das verlorene Derby gegen die Trostberg Chiefs haben die Puckjäger des DEC Inzell mittlerweile verdaut, jetzt gilt die Konzentration dem kommenden Wochenende. Da stehen in der Eishockey-Landesliga gleich zwei Spiele auf dem Programm. Am Samstag (18Uhr) kommen die Blackhawks aus Passau in die Max Aicher Arena. Ein harter Brocken für das Team von Trainer Thomas Schwabl. Gleich am Sonntag (18:45Uhr) geht es nach Bad Aibling zu den Aibdogs. Eine durchaus lösbare Aufgabe, wäre da nicht das Spiel am Samstag. „Wir werden auch gegen Passau Gas geben, auch wenn wir nur krasser Außenseiter sind. Das sind wir unseren Fans schuldig“, sagt Schwabl. „Defensiv gut stehen und die wenigen Chancen nutzen und auf alle Fälle Strafen vermeiden“, so die Vorgabe des Trainers. Die Passauer sind in der vergangenen Saison vierter geworden. Mit demselben Kader wie aus dem Vorjahr peilen die Blackhawks den Aufstieg an. Als Neuzugang konnten die Passauer den ehemaligen tschechischen U20-Nationalspieler Frantisek Mrazek verpflichten. Neuer Chef an der Bande ist Ivan Horak, er gilt als „Meistermacher“. Zuletzt haben die Gäste das Spitzenspiel gegen Vilshofen vor über 1.100 Fans gegen Vilshofen im Penaltyschießen mit 4:3 gewonnen.

Am Sonntag ohne Johnstone in Aibling

Im Sonntagsspiel in Bad Aibling gelten die Inzeller eigentlich leicht favorisiert. Allerdings fehlt dem DEC der Kanadier Mike Johnstone der einen Schiedsrichtereinsatz hat. Mut macht den Inzellern der klare Sieg im Testspiel vor wenigen Wochen gegen die Aibdogs. „Dafür können wir uns nichts kaufen“, warnt Schwabl vor allzu viel Euphorie. „Ich hoffe, dass sich am Samstag keiner verletzt. Unsere Spielerdecke ist eh sehr dünn“, hofft der Trainer. Die Aiblinger haben gleich ihr erstes Heimspiel in der Saison gegen Reichersbeuern 1:3 verloren und dann aber Bad Tölz 1b mit 5:0 vom Eis gefegt. Stärkster Spieler der Gastgeber dürfte wohl der Este Jan Lukats ein. Zudem haben sie mit Verteidiger Alexander Schrödiger einen Spieler mit Bayernliga-Erfahrung. SHu.

Derby klar verloren...

Derby klar verloren...

Bild von SHu. „es gab spannende Zweikämpfe und ging heiß her.“

Die Trostberg Chiefs haben im Lokalderby der Eishockey Landesliga die Inzeller Festung Max Aicher Arena im Handstreich erobert. Mit 5:1 ist das Derby eine klare Sache für den Lokalrivalen von der Alz geworden. Im Mittelpunkt der Partie sind allerdings die beiden Schiedsrichter Wolfgang Franzreb (Lenggrieß) und Johann Hohenadl (Thanning) gestanden. Sie verhängten in der fairen Begegnung 110 Strafminuten, davon sechs 10-Minuten-Ausschlüsse. Damit zogen sie sich den Zorn beider Mannschaften zu, vor allem DEC-Trainer Thomas Schwabl hatte nach dem Spiel einen dicken Hals: „Klar, eine Derbyniederlage tut immer weh. Nur was da gepfiffen worden ist, das ist mir unverständlich. Mir fehlen die Worte“, so Schwabl, was vielleicht ganz gut war, möglicherweise hätte er sich noch zu weiteren Äußerungen hinreißen lassen. „Wir waren nicht schlechter als Trostberg, aber das ist unglaublich.“

Ex Inzeller sorgt für das 2:1

Zunächst waren die Chiefs vor über 600 Zuschauern mit einem lautstarken Trostberger Anhang spiel- und wortbestimmend. Folgerichtig erzielte Wayne Grapentine das schnelle 1:0. Nach dem Rückstand fingen sich die Hausherren und hatten eine reihe guter Chancen. Letztendlich war es Andi Wieser der in der 24. Minute nach Vorarbeit von Mike Johnstone den Ausgleich erzielte. „Wir waren im ersten Drittel brutal nervös und sind nicht in die Gänge gekommen“, bemerkte Schwabl. Vier Minuten nach dem Ausgleich war es ausgerechnet der Ex-Inzeller Michael Eberlein der nach einem Pfostenschuss den Abpraller über die Linie des von Peter Zeller gehüteten Gehäuses bugsierte. Die Vorentscheidung brachte in der 33. Minute das 3:1 durch Rainer Roßmanith. In der Folge wurde das Spiel immer zerfahrener und hektischer und das obwohl sich die Akteure auf dem Eis um eine faire Gangart bemühten. In einem Derby mit >angezogener Handbremse< standen die Chiefs sehr gut in der Abwehr und hatten mit Johannes Käsmaier einen guten Mann zwischen den Pfosten.

Stolz für die Chiefs zu spielen

„Wir haben in der Abwehr sehr stark gearbeitet und dadurch vorne auch die Tore gemacht“, meinte Spielertrainer Bobby Wren der im letzten Drittel im Überzahlspiel das 4:1 besorgte. „Jeder Spieler von uns ist stolz für die Chiefs aufzulaufen. Alle haben mit Herz gespielt“, so das Lob von Wren. Nachdem die Strafbank auch im Schlussdrittel von beiden Teams immer bestückt war, ist viel Platz auf dem Eis gewesen. Diesen nutzen die Trostberger besser und Wayne Grapentine setzte mit dem 5:1 (56.) den Schlusspunkt in ein alles im allen schwachen Derbys. „Wir haben bei einigen Gegentoren dumme Fehler gemacht. Solche Tore darfst du nicht kassieren“, gab Schwabl zu. Nun muss der Trainer bis zum kommenden Samstag sein Team wieder aufrichten. Da kommt um 18 Uhr der große Titelanwärter aus Passau in die Max Aicher Arena. „Wir werden das Spiel ruhig analysieren und die Fehler ansprechen. Trotzdem stinkt es mir schon, dass wir ausgerechnet das Derby verloren haben“, so ein ehrlicher Thomas Schwabl. SHu.

Statistik: DEC Inzell – Trostberg Chiefs 1:5 (0:1/1:2/0:2), Strafen: DEC (28 + 10 Andreas Wieser, +10 Andreas Graf, +10 Sebastian Schwabl, +10 Mike Johnstone) – Chiefs (22 +10 Oleg Matveenko, +10 Rainer Roßmanith), Zuschauer: 610. Tore: (7.) 0:1 Wayne Grapentine, (24.) 1:1 Andreas Wieser, (28.) 1:2 Michael Eberlein, (33.) 1:3 Rainer Roßmanith, (49.) 1:4 Bob Wren, (56.) 1:5 Wayne Grapentine.

Derby am Samstag ab 19 Uhr

Derby am Samstag ab 19 Uhr

Bild von SHu. Auch Samstag gehts wieder zur Sache.

Rund 1.000 Zuschauer erwartet der DEC Inzell am Samstag (19Uhr) zum Lokalderby der Eishockey-Landesliga gegen die Trostberg Chiefs. Für Inzells Trainer Thomas Schwabl ist vor dem Derby eines klar: „Wenn dann können wir uns eh nur selber schlagen“, so seine Kampfansage. In diesem Spiel kann der DEC zum ersten Mal in dieser Saison wieder auf den Routinier Christian Surauer und Neunzugang Heinz Neuhofer zurückgreifen. Der 28-jährige ist Abwehrspieler und hat sein Handwerk in Bad Reichenhall und bei der U20 von Red Bull Salzburg gelernt. „Er hat sich die vergangenen Jahre seinem Studium gewidmet, jetzt steigt er wieder ein“, freut sich Abteilungsleiter Olaf Becker, vor allem weil der DEC in der Abwehr eh unterbesetzt ist. Im Tor der Inzeller wird diesmal wieder Peter Zeller stehen, zuletzt gegen Fürstenfeldbruck hat Sebi Fröhlich das Gehäuse gehütet. Nach dem guten Saisonstart der Inzeller mit vier Punkten aus zwei Spielen ist das Selbstvertrauen da. „Hinten gut stehen und vorne drauf gehen“, fordert der Trainer. Einziges Manko, die Chancenauswertung zuletzt. Gegen Fürstenfeldbruck vergaben Johnstone und Co. ein Dutzend hochkarätiger Gelegenheiten. „Das werden wir im Vorfeld des Derbys verstärkt trainieren“, kündigte Schwabl an. Er sieht es als Vorteil dass sein Team bereits seit längerer Zeit Eis hat. Die Chiefs müssen immer noch in der Fremde auf Eis trainieren. Auch das erste Spiel in der neuen Saison ging in Schliersee 5:6 verloren. „Das ist natürlich nicht schön, es ist hin und her gegangen und dann haben wir auch kein Glück gehabt“, so Abteilungsleiter Stefan Feldner der in Schliersee auch unter den Torschützen zu finden gewesen ist. „Für uns kommt das Derby eindeutig zu früh. Noch kein eigenes Eis, neuer Trainer, neue Spieler, neues System und Trainingsrückstand“, meint Feldner weiter. Ein Bild von der Stärke der Inzeller haben sich die Chiefs beim Spiel gegen Fürstenfeldbruck machen können. „Wir haben nach dem Spiel in Inzell trainiert, so war das ganz praktisch“, so Feldner. Thomas Schwabl schätzt den Gegner personell als gleichstark ein, allerdings mit einer Einschränkung. Der neue Spielertrainer Bobby Wren macht ihm Sorgen. Der Kanadier hat NHL-Erfahrung und hat auch schon in der DEL und österreichischen Liga gearbeitet. „Der sticht natürlich heraus.“ Ein Wiedersehen gibt es auch mit den ehemaligen Inzeller Akteuren Michael Eberlein, Michael Sporysch und Florian Schwabl die nun für die Chiefs die Schlittschuhe schnüren. Für ein spannendes Derby ist also angerichtet. Eine Bitte noch an die Fans, diese sollten bereits eine halbe Stunde vor dem Spielbeginn um 19 Uhr da sein. Trotz des großen Andrangs soll die Partie pünktlich angepfiffen werden. SHu.

Zu viele Chancen liegengelassen - 1 Punkt geholt

Zu viele Chancen liegengelassen - 1 Punkt geholt

Bild von SHu. „Mike Johnstone hat einige Chancen liegen gelassen“

In einem dramatischen Spiel hat der DEC Inzell in der Eishockey Landesliga gegen den EV Fürstenfeldbruck einen Punkt ergattert. 1:1 hieß es nach spannenden 60 Minuten, den Zusatzpunkt holten sich schließlich die Gäste im Penaltyschießen. Eigentlich hätten die Inzeller aber in der regulären Spielzeit einen klaren Sieg einfahren müssen, das Team von Thomas Schwabl vergab beinahe ein Dutzend glasklarer Chancen. „Es ist der Wahnsinn, wenn wir ein, zwei Tore machen, sind die platt. Dann kriegen wir den Ausgleich kurz vor Schluss, weil die Zuordnung nicht stimmt“, haderte Schwabl. Dieser Ausgleich passiert neunzig Sekunden vor Schluss aus heiterem Himmel. Die bis dahin wenigen Chancen der >Brucker< entschärfte DEC-Goaly Sebastian Fröhlich souverän. Nach einem torlosen ersten Drittel war es Kapitän Sebastian Schwabl der in Überzahl in der 25. Minute das längst überfällige 1:0 der Hausherren erzielt. In der Folge spielten die Inzeller haushoch überlegen, scheiterten aber am überragenden Gäste-Goaly oder an ihrem Schusspech. „Ich kann nicht mal schimpfen mit den Jungs. Sie haben toll gespielt, nur den Puck nicht reingebracht und dann wirst du halt brutal bestraft“, so ein kopfschüttelnder Trainer. Auch das anschließende Penaltyschießen war nichts für schwache Nerven. Sieben Durchgänge waren notwendig, ehe Sven Mönch den entscheidenden im DEC-Kasten unterbrachte. Von den sieben Inzeller Penaltys konnten Andi Wieser und Michael Johnstone (2) die Scheibe unterbringen. „Penaltyschießen ist immer eine Glücksache“, bemerkte Schwabl. Er richtet nun sein Hauptaugenmerk auf den kommenden Samstag wenn die Trostberg Chiefs zum Lokalderby aufkreuzen werden. „Wir werden jetzt verstärkt den Torabschluss trainieren. Die Burschen schlagen kann eh nur einer und das sind sie selber“, so ein selbstbewusster Trainer. SHu.

Statistik: DEC Inzell – EV Fürstenfeldbruck 1:2 n.P. (0:0/1:0/0:1-Penalty: 3:4), Strafen: DEC (8) – EVF (8), Zuschauer: 170. Tore: (25.) 1:0 Sebastian Schwabl, (59.) 1:1 Sebastian Ehemann.

2. Heimspiel am Samstag - 2. Sieg?

2. Heimspiel am Samstag - 2. Sieg?

Bild von SHu. Auch Samstag sind wieder spannende Zweikämpfe zu erwarten.

Nach dem erfolgreichen Saisonstart des DEC Inzell gegen Bad Tölz 1b in der Eishockey Landesliga wollen die heimischen Puckjäger den nächsten Erfolg. Zu Gast Morgen / Heute (Sa, 19 Uhr) ist der EV Fürstenfeldbruck in der Max Aicher Arena. Dort will die Truppe von Trainer Thomas Schwabl an die Leistung beim 6:3 gegen die Tölzer anknüpfen. Betreut wird der DEC wieder von Cheftrainer Schwabl der aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. Armin Schuhbeck rückt wieder als Co-Trainer zurück. „Der hat mich ganz gut vertreten“, freute sich Schwabl. „Wenn wir die Sache diszipliniert angehen und in der Abwehr gut stehen, dann können wir was holen“, ist er sich vor dem Spiel gegen den letztjährigen Tabellenzehnten der Landesliga sicher. Dieser kommt mit einem neuen Trainer an der Bande nach Inzell, Christian Eibl ist vom SE Freising zu den >Bruckern< gewechselt. Der EV hat in der Vorbereitung fünf Testspiele bestritten und davon vier verloren. Der Kader besteht überwiegend aus jungen Eigengewächsen. „Natürlich haben wir nach dem guten Spiel gegen Tölz Selbstvertrauen. Aber mit unserem Mini-Kader müssen wir immer ans Limit gehen“, befürchtet Schwabl. Seine These ist zuletzt bestätigt worden, als die Inzeller gegen Tölz im ersten Drittel ein hohes Tempo gegangen sind und ihnen dann etwas der Dampf gefehlt hat. Verzichten muss Schwabl auf Thomas Kilian, dieser wird mindestens noch fünf Wochen fehlen. Dazu hat sich Dominik Wallner verletzt. Daher wird sich im Spiel gegen Fürstenfeldbruck wieder fast alles um Mike Johnstone drehen. Der Kanadier glänzte zuletzt mit drei Toren. Ein Sieg gegen den EV würde nicht nur dem Punktekonto gut tun, sondern auch die beste Werbung fürs nächste Heimspiel sein. Dann kommen die Trostberg Chiefs zum Lokalderby. SHu.

3 Punkte zum Saisonauftakt

3 Punkte zum Saisonauftakt

Bild von SHu. Chef an der Bande, Armin Schuhbeck

Mit einem klaren 6:3-Sieg ist der DEC Inzell in die Eishockey-Landesliga gegen den EC Bad Tölz 1b gestartet. Gut 100 Zuschauer in der Max Aicher Arena sahen eine überwiegend dominierende Heimmannschaft mit einem überragenden Mike Johnstone der drei Tore erzielen konnte. Zweimal hat es Matthias Schwabl klingeln lassen, dazu ist Thomas Plenk erfolgreich gewesen. „Ein Auftakt nach Maß, jetzt sind wir gleich mal Tabellenführer“, freute sich Co-Trainer Armin Schuhbeck nach dem Spiel. Dieser vertrat Cheftrainer Thomas Schwabl. Dieser meldete sich nach dem Spiel gleich via Facebook aus dem Urlaub und schrieb: „Gewaltig Jungs!“ Gewaltig war auch die Leistung der Inzeller im ersten Drittel. In diesem überrollten die mit nur zwei Reihen angetretenen Gastgeber die Tölzer und gingen mit 3:0 in die erste Pause. Im zweiten Drittel kehrte etwas Schlendrian ins Spiel des DEC ein. Nach dem 4:0 durch Johnstone kam postwendend der Anschlusstreffer der Gäste. „Da haben teilweise die Zuordnungen nicht gepasst, das hat mir nicht so gefallen“, bemerkte Schuhbeck. Nicht begeistert war er auch vom zweiten Treffer der Tölzer im Schlussdrittel zum 4:2. Übrigens beide Tore der Gäste fielen in Überzahl. Die nächste Überzahl nutzte der DEC dann mit einem schönen Solo durch Mike Johnstone zum 5:2. Dem ließ Matthias Schwabl kurz vor dem Spielende das 6:2 folgen. Wenig später setzte Bad Tölz einen Penalty an den Pfosten des Gehäuses von Peter Zeller. Schließlich war es Johann Rieger, der den Schlusspunkt zum versöhnlichen 3:6 aus Tölzer Sicht setzte. „Ich freue mich für die Jungs, das ist gut fürs Selbstvertrauen“, so Schuhbeck abschließend. Auf die Frage nach der Ansprache an die Mannschaft meinte er schmunzelnd: „Ich habe seit 30 Jahren den Standardspruch, man muss sein Eishockeyherz in die Hand nehmen.“ Das wird er auch kommenden Samstag im Heimspiel gegen Fürstenfeldbruck (19Uhr) sagen, dann darf Schuhbeck noch einmal Thomas Schwabl an der Bande vertreten. SHu.

Statistik: DEC Inzell – EC Bad Tölz 1b 6:3 (3:0/1:1/2:2), Strafen: DEC (14) – EC1b (19+40), Zuschauer: 110. Tore: (4.) 1:0 Matthias Schwabl, (12.) 2:0 Michael Johnstone, (13.) 3:0 Thomas Plenk, (29.) 4:0 Michael Johnstone, (31.) 4:1 Gereon Erpenbach, (46.) 4:2 Franz-Josef Seidl, (53.) 5:2 Michael Johnstone, (58.) 6:2 Matthias Schwabl, (60.) 6:3 Johann Rieger.

Saisonstart gegen Bad Tölz 1b

Saisonstart gegen Bad Tölz 1b

Bild von SHu. „Saisonauftakt für Kapitän Sebastian Schwabl und seinem DEC Inzell“

Für den DEC Inzell geht es am Samstag mit der Punkterunde in der Eishockey-Landesliga-Gruppe 2 los. Zu Gast in der Max Aicher Arena ist der EC Bad Tölz1b, ein Gegner der auf Augenhöhe mit den Gastgebern ist. Bad Tölz wäre vergangene Saison eigentlich abgestiegen, konnte dann aber durch die Aufstockung der Liga doch bleiben. Der DEC hat in der vergangenen Spielzeit mit viel Glück und einem „Last-Minute-Erfolg“ in Freising den Klassenerhalt sportlich geschafft. „Wir wollen zum Auftakt gleich die ersten Punkte holen“, gibt sich DEC-Co-Trainer Armin Schuhbeck zuversichtlich. Er steht für Cheftrainer Thomas Schwabl an der Bande, dieser ist noch im Urlaub. Verzichten muss Schuhbeck auf den verletzten Mittelstürmer Thomas Kilian, ansonsten sind alle Mann an Bord. Am Freitag ist für die Puckjäger noch ein lockeres Training angesagt. „Ich denke wir sind gut gerüstet“, ist sich Schuhbeck sicher. Schließlich hat sein Team die beiden Vorbereitungsspiele gegen Bad Aibling (5:2) und Berchtesgaden (7:1) locker gewonnen. „Wir müssen das spielen was wir können. Es gibt eine offensive und eine defensive Variante. Mehr ist bei unserem Mini-Kader nicht möglich“, so die Vorgabe des Trainers. Was das Thema Trainer betrifft, ist Gegner Bad Tölz gut aufgestellt. Der neue Mann an der Bande ist in Tölz eine Eishockeylegende. Floppo Zeller hat 13 Saisonen lang in der ersten Mannschaft der Eislöwen gespielt und es dabei auf über 600 Spiele gebracht. „Das ist ein Fuchs und der wird sein Team dementsprechend gut auf uns eingestellt haben“, ist sich Schuhbeck sicher. Das Spiel des DEC Inzell gegen den EC Bad Tölz1b am kommenden Samstag beginnt um 19 Uhr. SHu.

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