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Wettkämpfe Saison 2011/2012



Sensationell: Geisreiter WM Vierter

Sensationell: Geisreiter WM Vierter

Toller Erfolg für Moritz Geisreiter, bei der Einzelstrecken WM in Heerenveen wird er über 10000m Vierter (Foto von W.Hess)

Moritz Geisreiter sorgt bei der Einzelstrecken WM für das absolute Highlight

Zum Abschluss einer sehr langen und Kräfteraubenden Saison, reiste die Deutsche Mannschaft noch einmal ins Eisschnelllauf Mekka, nach Heerenveen. Dort wurde vor Rund 12000 begeisterten Zuschauern der absolute Höhepunkt, die Einzelstrecken WM ausgetragen. Die jeweils schnellsten Männer und Frauen von 500 bis 10000m wurden gesucht.

Die besten Aussichten auf eine der heiß begehrten Medaillen hatten erneut unsere Mehrkampf Damen Stephanie Beckert und Claudia Pechstein. Bereits am ersten von insgesamt vier Wettkampftagen sicherte sich Beckert hinter ihrer Dauerrivalen Martina Sablikova, Silber über die 3000m. Auch die etwas längeren 5000m lies sich die Tschechin nicht nehmen. Den zweiten Platz holte sich wieder die Erfurterin und Bronze ging nach Berlin an Claudia Pechstein. Die somit ihrer 57. Medaille bei internationalen Rennen, mit nach Hause nehmen konnte.

Für das absolute Highlight aus Deutscher Sicht sorgte aber ein Inzeller. Moritz Geisreiter ging über die 10000m im dritten Paar, gegen Teamkollege Alexej Baumgärtner an den Start. Der 24-Jährige konnte von Anfang an das Rennen steuern und blieb technisch sauber. „ Als ich 10 Runden vor Schluss immer noch Kopf an Kopf mit Alexej war, dachte ich mir, dass ich vielleicht jetzt schon attackieren sollte. Das war zwar dann verdammt lang, aber bei einer WM muss ich mir das wohl geben,“ lächelte Geisreiter. „ Im Ziel wusste ich , dass ich mich teuer verkauft hatte, doch wie viel die Zeit gegen die noch verbleibenden Läufer wert war, überraschte mich selbst,“ erklärte der Inzeller richtig, denn bis zur letzten Paarung befand sich Moritz auf Medaillenkurs. Am Ende sprang für ihn mit einer Zeit von 13:21,10min ein sensationeller vierter Platz heraus. Gold gewann der Topfavorit aus Holland Bob de Jong , vor Jorrit Bergsma und dem Amerikaner Jonathan Kuck. „ Für Moritz ist das mit Abstand sein bester Erfolg und eine internationale Topleistung,“ freute sich Trainerin Marion Wohlrab. „ Das er am Saisonende noch einmal so gut laufen würde, war für mich jedoch keine Überraschung. Der Trainingsaufbau war so wie im letzten Jahr, dort ist er im März auch noch schnell unterwegs gewesen. Ihm kam entgegen dass diese Saison die WM noch zwei Wochen später stattfand,“ fügte Wohlrab hinzu.

Geisreiters zweite und eigentlich stärkere Strecke, die 5000m rückten dabei fast etwas in den Hintergrund. Obwohl der Inzeller auch dort mit dem neunten Rang, auf sich aufmerksam machen konnte. „ Eigentlich hätte ich ihm eine besser Leistung über diese Distanz zugetraut, aber da hat er in den letzten zwei Runden etwas zu viel Zeit liegen lassen. Insgesamt hatte Moritz aber eine grandiose Saison und wir können damit höchst zufrieden sein,“ freute sich seine Trainerin. „ Mit der WM in Heerenveen hat für mich dieses Jahr ein knallendes Ende gefunden. Nach einem kurzen Durchhänger im Januar bin ich froh, dass mein gutes Laufgefühl rechtzeitig wieder zurück kam. Ein solches Ergebnis gibt mir Anlass, den Menschen zu danken, die mich im Sport mit Freude und Begeisterung begleiten,“ bedankte sich Geisreiter.
„ Ich habe es geschafft mich in der Weltklasse der Langstreckler zu etablieren , dass motiviert mich ungemein. Das Ziel Sochi 2014 habe ich somit klar ins Auge gefasst,“ fügte der Inzeller abschließend hinzu.
Auch Gabi Hirschbichler durfte über zwei Strecken starten. Leider konnte sie sich mit dem 20. und 21. Platz über 1500 bzw. 1000m nicht zufrieden geben. „ Ähnlich wie in der letzten Saison ist ihr konditionelles Niveau über die Saison stark abgefallen, denn eigentlich hat Gabi viel mehr drauf. In den kommenden zwei Jahren wird es entscheidenden sein, dass der Bundestrainer das Programm so gestaltet, dass die Form von Oktober bis März gehalten werden kann,“ analysierte Trainerin Marion Wohlrab.

Die Dritte im Bunde und somit ebenfalls für den DEC unterwegs, war Heike Hartmann. Sie hatte sich mit einer tollen Zeit über 1000m für die WM in Heerenveen qualifiziert. Am Ende sprang für sie der 22. Platz heraus. Für die sympathische Sportlerin wird es wohl der letzter Auftritt bei einer internationalen Eisschnelllaufveranstaltung gewesen sein. Nach vielen tollen Erfolgen wird Heike ihre Schlittschuhe an den Nagel hängen und neue Projekte starten. Dazu wünschen wir ihr nur das Beste.
Für die Inzeller Eisschnellläufer geht mit dem Wettkampfwochenende im Thialf Stadion die Saison zu Ende. Die nächsten Wochen werden zur Regeneration genutzt. Bevor es dann weiter in die Sommertrainingslager geht.

Roxanne Dufter


Viele Top 10 Plätze in Dresden

Viele Top 10 Plätze in Dresden

Erfolgreiche Inzellerinnen: Vanessa Suneritsch (Platz 3), Johanna Gschwendtner (Platz 4) und Lena Hochreiter (Platz 6) (von links nach rechts)

Inzeller Short Tracker überzeugen bei Deutscher Meisterschaft

„Für uns geht eine sehr erfolgreiche Saison zu Ende“, lächelte Trainer Danny Leger als er Sonntag Abend von der letzter Wettkampfreise 2011/2012 in die Heimat zurück kehrte. Drei Tage zuvor hatte er sich zusammen mit Kollege Michael Restner und den besten Inzeller Short Trackern, ins Sachsens Hauptstadt aufgemacht, um an den Deutschen Junioren Meisterschaften teilzunehmen.
Bei einem Starterfeld von rund 80 Athleten sollten sich seine Schützlinge noch einmal gut verkaufen und möglichst viele Top Resultate einfahren.

Bereits die jüngeren Mädls der Novice Konkurrenz gingen völlig motiviert in das letzte Wettkampfwochenende. Als beste Inzellerin präsentierte sich dabei Anita Dumberger. Sie kam über die 500m auf einen guten zehnten Platz und konnte über die 333m mit dem achten Rang, sogar noch eine Schippe drauflegen. „Anita gelang es optimal ihr Leistungsvermögen abzurufen. Mit den beiden Laufzeiten und dem neunten Platz in der Gesamtwertungen, können wir sehr zufrieden sein,“ freute sich Trainerin Gitta Heimerl. Aber auch Dumbergers Teamkolleginnen Marie Saurler und Tamira Brunner zeigen sich mit Rang 13 und 14 von ihrer besten Seiten. Etwas Pech hatte die sonst so souveräne Josephine Heimerl. Nach einem Sturz im ersten Rennen, konnte sich die talentierte Inzellerin, am zweiten Tag, immer hin noch auf Platz 16 retten. Susanna Becker kam im Gesamtklassement auf einen zufrieden stellenden 19. Rang.

Bei den Juniorinnen der Altersklasse C waren gleich vier DEC Sportlerinnen unter den Top 12 zu finden. Johanna Gschwendtner verpasst mit ihrem vierten Platz, sogar nur knapp das Podium. Dazu Trainer Danny Leger: „Hanna machte einen tollen Wettkampf, hätte sie auf der dritten Strecke keinen Penalty bekommen, wäre sicher eine Medaille drinnen gewesen.“ Lena Hochreiter wurde mit ihrem sechsten Platz, leider etwas unter Wert geschlagen. „Die Läufe waren in Ordnung und sie konnte trotzdem wichtige Erfahrungen für die nächste Saison sammeln,“ erklärte Leger. Die Dritte im Bunde Maya Finke landete am Ende auf Position neun und Tamara Kühn holte sich den 12 Rang.

Ihre männlichen Altersgenossen liefen in den Tagen von Dresden glatt zur Höchstform auf. Markus Salzinger überzeugte durchgehend mit tollen Rennen. Der Inzeller wurde über 1000 und 777m Sechster, die 500m beendete er als Siebter. Neben vieler starker persönlichen Bestleistungen kam Markus insgesamt auf einen überragenden sechsten Platz. Auch sein Trainingspartner Michael Wels rutschte mit seinem neunten Rang, noch in die Top 10.

Die älteren Athleten starteten in der B Konkurrenz. Dabei ist besonders Vanessa Suneritsch hervorzuheben. Die 16-Jährige sorgte mit dem zweiten Platz über 500 und 1500m für eine regelrechte Überraschung. „Vanessa zeigte ein paar sehr gute Läufe. Leider verliefen die abschließenden 1000m etwas unglücklich und sie rutsche noch auf den Bronze Rang ab,“ berichtete ihr Trainer. Joel Dufter reiste als einer der Topfavoriten nach Dresden, da sein größter Rivale Christoph Schubert Krankheitsbedingt absagen musste. Dieser Rolle wurde der 17-Jährige bereits im ersten Rennen gerecht und gewann die 1500m. Leider verliefen die 500 und 1000m mit Rang vier und neun nicht nach Plan. „Im Großen und Ganzen hatte Joel ein gutes Wettkampfwochenende. Doch er wurde durch sehr fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen eingeschränkt, sonst wäre der Titel absolut möglich gewesen,“ ärgerte sich Danny Leger. Am Ende musste sich Dufter mit Platz vier im Gesamtklassement zufrieden geben. Sein Trainingspartner Florian Becker hatte hingegen mehr Glück und machte laut Trainer Leger, die besten Läufe seiner Saison. Mit Rang fünf, sechs und acht über die Einzelstrecken sicherte sich der Inzeller in der Gesamtwertung einen hervorragenden siebten Platz. „Flo hat zum Abschluss der Saison einen großen Schritt an die nationale Spitze gemacht. Nächstes Jahr kann er durchaus nach Podiumsplätze greifen,“ verkündete seine Trainer optimistisch.

Zusammenfassend waren sich die Trainer nach einer sehr erfolgreichen und Kräftezerrenden Saison einig: „Wir sind überaus glücklich, dass sich die Sportler für die harte Arbeit im Training, mit tollen Platzierung bei den verschieden Wettkämpfen belohnt haben. Wir befinden uns auf dem richtigen Weg und freuen uns auf die bevorstehenden Aufgaben der nächsten Saison.“ Die kommenden Wochen werden die Athleten zur Regeneration nutzen, denn dann startet bereits das Sommertraining. Dazu wünschen wir viel Spaß und Durchhaltevermögen.

Roxanne Dufter


DEC stellte 4 Bayerische Meister und 6 Vize Meister.

DEC stellte 4 Bayerische Meister und 6 Vize Meister.

DEC Inzell dominiert bei den BM.

Inzeller Junioren dominieren bei den Bayerischen Meisterschaften im Short Track

Mit über 40 Kinder an Bord starteten wir am frühen Sonntag morgen gegen 5.45 Uhr in Richtung Grafing zu den Bayerischen Meisterschaften im Short Track.
Die Frage war wie wir uns gegen die auf Short Track spezialisierten Vereine aus Oberstdorf, Klostersee und dem Slic aus München schlagen würden.

Bereits in den Vorläufen zeigten unsere Sportler hervorragende Leistungen und qualifizierten sich für die anstehenden Halbfinals und späteren Finalläufe.

Der DEC stellte am Ende 4 Bayerische Meister, 6 Vize Meister und 4 Sportler auf dem Bronzeplatz.
Bei den Junioren B gelang uns durch Joel Dufter, Florian Becker und Moritz Geisreiter ein Dreifachsieg.
In den Altersklassen Juniorinnen F ( Julia Bachl vor Julia Schwabl ) und Juniorinnen D (Anna-Lena Plereiter vor Anita Dumberger ) konnten wir zwei Doppelsiege verbuchen.
Josephine Heimerl konnte sich ebenfalls souverän den Meistertitel sichern.

Gut gerüstet können wir nun zu den Deutschen Meisterschaften, die am kommenden Wochenende in Dresden stattfinden, fahren.

Wir wünschen unseren Trainern und Sportlern viel Erfolg beim letzten Wettkampf einer langen Saison 2011/2012.

MG


Geisreiter erneut in den Top 10 in Berlin

Geisreiter erneut in den Top 10 in Berlin

Moritz Geisreiter sichert sich im Gesamtweltcup den neunten Rang (Bild von W. Hess)

Deutsche Mannschaft überzeugt bei Weltcup Finale in Berlin

Nach jeweils sechs anstrengenden Weltcupwochenenden ging es sowohl für die Deutschen Sprinter als auch Mehrkämpfer nach Berlin zum finalen Kräfte messen. Die Zielstellung war deutlich, es sollten vor heimischen Publikum nochmal möglichst viele top Platzierungen her, denn man würde für seine Leistungen mit 50% mehr Punkten belohnt werden. In den drei Wettkampftagen wurden also in der deutschen Hauptstadt die jeweiligen Weltcupgesamtsieger gesucht.

Bereits in der ersten Disziplin, den 500m der Damen war es für die Gastgeber spannend. Lokalmatadorin Jenny Wolf wollte sich ihren 6. Gesamtsieg sichern. Doch leider reichten am Ende Platz drei und vier nicht, um sich gegen die starke Konkurrenz aus Asien durchsetzten zu können. Die Berlinerin kam hinter der Chinesen Jing Yu und der Koreanerin Sang-Hwa Lee auf den dritten Rang.

Über die 3000m ging der Gesamtweltcup an die Tschechin Martina Sablikova. Stefanie Beckert zeigte ein tolles Rennen und holte sich nur mit 5 Punkte Abstand den zweiten Rang, vor Teamkollegin Claudia Pechstein.

Die Berlinerin konnte sich aber über einen anderen Erfolg noch etwas mehr freuen. Im abschließenden Massenstartrennen der Damen, gewann die 40-Jährige ihr erstes Weltcuprennen nach der zweijährigen Sperre. Pechstein zeigte sich hoch zufrieden und kam in der Gesamtwertung auf den Silberrang.

In der Teamverfolgung der Herren ging es darum den dritten Platz im Klassement zu halten.
Das gelang Patrick Beckert, Marco Weber und Robert Lehmann. Das Trio kam zwar in Berlin nur auf den vierten Platz, in der Endabrechnung reichte es aber für den Bronze Rang.

Vom DEC Inzell war dieses mal nur Moritz Geisreiter am Start. Der Langstreckenspezialist wollte noch einmal einen guten Lauf über die 5000m zeigen. Mit 6:26,07 holte sich der Inzeller den sechsten Top 10 Platz im sechsten Rennen. Am Ende sprang für Moritz in Berlin der zehnte Rang raus, womit er erneut vor Patrick Beckert, Marco Weber und Alexej Baumgärtner bester Deutscher war. Im Gesamtweltcup sicherte sich Geisreiter mit 213 Punkten einen grandiosen neunten Rang.
Mit diesem Endresultat ist der 24-Jägrige nun in der Weltspitze angekommen. Um dieser hervorragenden Saison noch die Krone aufsetzten zu können, will Moritz bei den Einzelstrecken Weltmeisterschaften in zwei Wochen wieder ein Top 10 Ergebnis erzielen.

Ab dem 22.03.2012 startet im Eisschnelllauf Mekka von Heerenveen der Saisonhöhepunkt. Neben Geisreiter wird dann auch wieder Gabi Hirschbichler ins Geschehen eingreifen. Wir wünschen den beiden jetzt schon mal viel Glück.

Roxanne Dufter


Wichtige Erfahrungen für Dufter bei Junioren WM in Australien

Wichtige Erfahrungen für Dufter bei Junioren WM in Australien

Archivbild

Trotz starker Konkurrenz überzeugt Deutsche Staffel in Australien

„Die vergangenen zwei Wochen werde ich so schnell nicht vergessen”, erklärte Joel Dufter lächelnd bei seiner Ankunft in Inzell. Der 16-Jährige durfte für Deutschland bei den Junioren Weltmeisterschaften im Short Track starten. Für dieses Großereignis flog die Mannschaft ans andere Ende der Welt, nach Australien.

In einem Teilnehmerfeld von knapp 60 Athleten aus 29 Nationen, zählte der Inzeller zu den Jüngsten. Bei dieser starken internationalen Konkurrenz rückte das Medaillen gewinnen in den Hintergrund. “Hauptziel für diesen Wettkampf ist es so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln und natürlich das Rennen als Belohnung für eine harte und erfolgreiche Saison zu sehen”, meinte Trainer Danny Leger.
Ganz ohne sportliche Ambitionen wollte Dufter die WM jedoch nicht angehen und setzte sich ein Ziel. “Wenn alles passt, kann ich bei den Einzelrennen unter die besten 24 laufen”, verkündete Joel selbstbewusst.

Leider konnte für den Inzeller dieser Wunsch nicht in Erfüllung gehen und er verpasste über die 500, 1000 und 1500m die Top 30. “Mit dem Verlauf der ersten Strecken bin ich nicht zufrieden, eigentlich hätte ich in jedem Rennen eine Runde weiter kommen müssen”, kritisierte der Inzeller. Sein Trainer Danny Leger kann sich diese Ergebnisse so erklären: “Joel fehlte in den Vorläufen das Quäntchen Glück und er leistete sich dazu noch einige taktische Fehler.”

Nun lagen alle Hoffnungen auf den abschließenden Staffelläufen, wo Dufter zusammen mit Christoph Schubert ( Dresden ) und den beiden Münchnern Felix Spiegel und Leon Kaufmann-Ludwig um einen Top 10 Platz mitmischen wollte. In ihrem Vorlauf gelang es den vier Deutschen ihre Gegner unter Druck zu setzen und sie schalteten sogar Mitfavorit Canada aus. Das Viertelfinale legte der Mannschaft jedoch dann schwere Steine in den Weg. Gleich drei Topanwärter für die Goldmedaille warteten auf das Deutsche Team. “Gegen Korea, Japan und der USA können wir uns einfach nicht durchsetzten, die laufen auf einem anderen Niveau”, gab Dufter anerkennend zu. Trotzdem konnten die Vier am Ende mit ihrem achten Rang sehr zufrieden sein. Ein positives Resume zog auch Trainer Leger: “Ich bin mit der Leistung von Joel, bei der JWM mehr als glücklich, da die Qualifikation an sich schon das Höchste überhaupt war.” “Für die nächsten Jahre müssen die Ziele natürlich weiter oben angesetzt werden, so dass in seinem letzten Juniorenjahr durchaus von einer Medaillenjagd die Rede sein darf”, erklärte Leger für denn zukünftigen Verlauf.

Bevor die Deutsche Mannschaft in den Flieger Richtung Heimat stieg, nutzten sie die letzten Tage um sich die wunderbare Landschaft Australiens anzuschauen. “Die abschließenden Sightseeing Tour war der krönende Abschluss für zwei aufregende Wochen. Diese Zeit hat mir wirklich Spaß gemacht”, fügte Dufter hinzu.

Roxanne Dufter


Dufter gewinnt Silber auf Großbahn

Dufter gewinnt Silber auf Großbahn

Vanessa Suneritsch lief drei Persönliche Bestleistungen und kam auf Rang neun ( Bild von W.Hess)

Inzeller Jugend präsentiert sich stark bei Deutscher Mehrkampf Meisterschaft

„ Nun geht es von der Kleinen wieder auf die Große Bahn,“ verkündete Trainer Danny Leger, nachdem er und seine Gruppe erfolgreich aus Dresden zurückgekommen waren. Denn vergangendes Wochenende stand die Deutsche Mehrkampf Meisterschaft der Altersklasse 16-19 auf dem Wettkampfprogramm der Inzeller. Das bedeutete für die Athleten, weg mit dem Short Track Material und rein in den Klappschlittschuh. Trotz der kurzen Umstellungsphase reiste Leger mit großen Erwartungen nach Berlin: „ Eine Medaille im Eisschnelllauf Mehrkampf wäre schön!“

Diese Aussage bezog Joel Dufter auf sich und kämpfte von der ersten bis zur vierten Strecke sogar mit um den Meistertitel. Die 500m beendete der 16-Jährige auf Rang drei und war aber damit nicht zufrieden: „ Ich wollte die Sprintstrecke gewinnen, da ich die schnellste persönliche Bestzeit habe.“
Die darauffolgenden 1500m verliefen eher durchwachsen meinte Trainer Leger: „ Joel hat die erste Runde verschlafen und kann sich mit Platz sechs nicht zufrieden geben.“ Um weiterhin eine Chance auf eine Medaille im Gesamtklassement zu haben, musste Dufter am zweiten Tag eine Schippe drauf legen. Und das tat der Inzeller. Auf seiner Lieblingsstrecke den 1000m lies er die Konkurrenz weit hinter sich und gewann in 1:17,46. Vor den abschließenden 3000m lag das Feld nun dicht zusammen. Doch Joel bewies Nervenstärke und siegte auch über die Langstrecke in tollen 4:17,20. In der Gesamtwertung reichte es für den Inzeller um unglaubliche 4/100 Sekunden nicht für Gold. „ Mit dem zweiten Rang können wir dennoch sehr zufrieden sein. Es ist schön das Joel sowohl beim Short Track als auch im Eisschnelllauf erfolgreich ist,“ lobte Trainer Leger.

Auch die restlichen Athleten des DEC schafften den Spagat zwischen den beiden Sportarten. Florian Becker zeigte ein tolles Rennen über 500m und sicherte sich vorerst den achten Rang. Leider hatte der Inzeller am zweiten Tag einige Probleme über 3000m und musste ein paar Plätze einbüßen. Am Ende kam er dennoch auf einen zufrieden stellenden 14. Rang. „ Flo gehört im ganzen Teilnehmerfeld zu den Jüngsten und braucht somit noch ein zwei Jahre um ganze vorne mitlaufen zu können,“ erklärte sein Trainer.

Florians Trainingspartner Moritz Geisreiter war in der Alterklasse 18/19 am Start. Er lief ein starkes Rennen über 1500m und gewann in 2:00,76 Silber. Im Gesamtklassement verpasste er um winzige 7/10 Sekunden das Podium und landete auf Rang vier. „ Mit Moritzs Leistung bin ich wirklich zufrieden, er hat bewiesen dass er in seinem Altersbereich vorne mitmischen kann,“ meinte Danny Leger.

Die beiden Mädls aus der Inzeller Mannschaft absolvierten ebenfalls einen guten Wettkampf. Besonders Vanessa Suneritsch wuchs über sich hinaus. Die 16-Jährige lief gleich drei persönliche Bestzeiten über 500, 1500 und 3000m und kam im Gesamtklassement auf einen hervorragenden neunten Rang. „ Vanessa hat in dieser Saison einen großen Sprung nach vorne gemacht und nun bekommt sie den Lohn dafür,“ lobte Leger seine Sportlerin.

Teamkollegin Mona Geisreiter setzte ebenfalls ihre persönliche Bestmarke über 1500 und 3000m weiter nach unten und sicherte sich um 1000m den sechsten Rang. Das entsprach auch ihrer Gesamtplatzierung. „ Mona zeigte einen guten Wettkampf, dennoch bin ich davon überzeugt, dass noch viel mehr in ihr steckt und sie eigentlich um das Podest mitlaufen könnte,“ erklärte ihr Trainer.

Das Team um Danny Leger wird die nächsten Tage nutzen, sich von den Wettkämpfen zu regenerieren, denn Ende März steht noch die Deutsche Meisterschaft im Short Track an, dazu drücken wir natürlich wieder die Daumen.

Roxanne Dufter


Geisreiter mischt auch in Hamar vorne mit

Geisreiter mischt auch in Hamar vorne mit

Moritz Geisreiter weiter oben auf; in Hamar sichert er sich Platz sieben über 5000m

Trotz schwankender Form kann Moritz Geisreiter in Norwegen überzeugen

Vergangenes Wochenende trafen sich die besten Eisschnellläufer im berühmten Vikingerschiff von Hamar, zum nächsten Weltcup. Nachdem in den letzten Wochen vor allem die Sprinter gefordert wurden, waren in Norwegen mal wieder die Mehrkämpfer an der Reihe.

Das Deutsche Allround Team reiste mit großen Erwartungen in den Hohen Norden, Top Platzierungen mussten her.

An diese Forderung hielt sich vor allem Stephanie Beckert. Die Erfurterin absolvierte die 3000m in starken 4:06,42 und musste sich am Ende nur Weltmeisterin Martina Sablikova geschlagen geben.

Ihr Teamkollegin und Mitfavoritin Claudia Pechstein konnte aufgrund eines Infekts nicht am Wettkampf teilnehmen.

In der Mannschaftsverfolgung der Herren, holte sich unser Deutsches Trio erneut den Bronze Rang.
Patrick Beckert, Robert Lehmann und Alexej Baumgärtner kamen nur knapp hinter den Russen und Koreanern ins Ziel.

Unser Langstreckenass Moritz Geisreiter war nur auf den Einzelstrecken unterwegs. Auf seiner Paradedisziplin, den 5000m konnte der Inzeller seine tollen Platzierungen aus den ersten Weltcups bestätigen. Als bester Deutscher kam er mit guten 6:32,71 auf Rang sieben. „ Mit der Platzierung kann Moritz wirklich zufrieden sein. Dennoch steht noch ein bisschen Arbeit bevor, da er zeitlich weiter vom Podium weg ist als im Herbst,“ erklärte Trainerin Marion Wohlrab. Dieses Ergebnis war für den Inzeller nicht selbstverständlich, da die letzten Trainingswochen eher durchwachsen liefen. Dass er sein Leistungsniveau momentan noch nicht ganz ausschöpfen kann, war deutlich auf den 1500m zusehen. In 1:50,95 musste sich Moritz am Ende der A-Gruppe einreihen. Dazu Wohlrab: „ Er hatte in der letzten Trainingsphase, Probleme wieder in Schwung zu kommen, ihm fehlt noch etwas die Geschwindigkeit.“ „ Dennoch wird Moritz in nächster Zeit wieder zu seiner Form, die er im Herbst hatte, zurückkommen,“ fügte die Trainerin positiv hinzu.

Der DEC hatte noch zwei weitere Eisen im Feuer. Gabi und Hubert Hirschbichler waren ebenfalls in Hamar am Start. Die große Schwester lief die 1500m in der B-Konkurrenz. Leider konnte Gabi ihre Leistungen der vergangenen Rennen nicht abrufen und beendete den ersten Wettkampftag nur mit Platz acht. Am Sonntag wurde sie im Teamlauf eingesetzt. „ Sie hinter lies als Sprinterin einen guten Eindruck und hat sich als Ersatzläuferin empfohlen,“ meinte Trainerin Wohlrab. Bei den letzten Rennen der Saison will sich Gabi vor allem auf die 1000m konzentrieren. Auf dieser Strecke wird sie in Heerenveen in der A-Gruppe starten. Dort gilt es genügend Punkte zu sammeln, um am Weltcupfinale teilnehmen zu können.

Ihr jüngerer Bruder Hubert nahm Dank seines erfolgreichen Qualifikationsrennens, ebenfalls in Norwegen teil. Leider tat sich auch der 20-Jährige auf den 1500m schwer und lief seiner Form aus den vergangenen Wochen hinterher. Am Ende reichte es nur für einen 16. Platz in der B-Konkurrenz. „ Hubert soll seinen Fokus die restliche Saison, auf die 1000m legen, um seinen Stand innerhalb Deutschlands festigen zu können,“ empfahl Marion Wohlrab.

Für unser Inzeller Trio werden die kommenden Tage noch mal zum Kräfte tanken genutzt, bevor dann Anfang März der Weltcup in Heerenveen die letzte Wettkampfphase einleitet.

Roxanne Dufter


Dufter schafft Sprung nach Australien zur Junioren WM

Dufter schafft Sprung nach Australien zur Junioren WM

Inzeller Short Track Nachwuchs präsentiert sich stark bei Deutschland Cup

„Besser hätte der Wettkampf für uns nicht laufen können!“ Das waren die abschließenden Worte von Trainer Danny Leger, nach einem erfolgreichen Wochenende in Dresden. Zur letzten Station der Deutschland Cup Serie, reiste ein ausgewähltes Inzeller Nachwuchsteam, in Sachsens Landeshauptstadt. In der Short Track Hochburg wollten alle DEC Athleten ihr Können unter Beweis stellen und um die vorderen Platzierungen mitkämpfen.

Am Besten gelang dies wiedermal Joel Dufter. Der 16-Jährige zeigte auf allen Distanzen sein hohes Niveau. Gleich am ersten Wettkampftag absolvierte Dufter die 1500m in persönlicher Bestzeit. Mit 2:23,83 min musste er sich nur dem Dresdner Christoph Schubert geschlagen geben. Die Vorläufe der ungeliebten 500m verliefen dieses mal Reibungslos und Joel nominierte sich für das A-Finale. Dort verpasste er am Sonntag nur um 4/10 Sekunden den Sieg. Wieder gewann der Lokalmatador. Dennoch zeigte sich Dufter zufrieden: „ Ich bin froh dass ich die 500m ohne Sturz überstanden habe und sogar eine neue Bestleistung aufstellen konnte.“ Auf den abschließenden 1000 Metern macht der Inzeller das Tripel komplett und gewann erneut Silber.

Mit dieser toller Gesamtleistung hat sich Joel verdientermaßen für die Junioren WM, Ende Februar, in Australien qualifiziert. „ Das harte Training der letzten Wochen hat sich ausgezahlt,“ freut sich Dufter. „ Die Junioren WM bietet mir endlich die Chance, mich mit der weltweiten Konkurrenz messen zu können. Ich will dort meinen besten Wettkampf machen,“ erklärt er zielsicher.

„ Diesen Erfolg hat Joel vor allem auch seinem Chef Hannes Spannring zu verdanken. Der Betreib unterstützt seine sportliche Karriere durch Freistellungen für Wettkämpfe und Trainingslager. Durch diese tolle Kooperation kann Joel sowohl seine Ausbildung zum Schreiner als auch sein Trainingspensum meistern,“ fügt Trainer Danny Leger dankend hinzu.

Doch auch die restlichen Athleten des DEC präsentierten sich von ihrer besten Seite. Florian Becker zeigte drei tolle Rennen und holte sich sowohl auf den 500, auf den 1000 als auch auf den 1500m den neunten Rang. Sein Teamkollege Johannes Holzner schaffte sogar den Sprung aufs Treppchen. Der 14-Jährige gewann über 1000m Bronze und kam in der Gesamtwertung auf einen hervorragenden vierten Platz.

Die Mädls aus der Trainingsgruppe Leger standen keines Wegs im Schatten der Jungs. Besonders Johanna Gschwendtner gelang ein Top Wochenende in Dresden. Die Inzellerin sicherte sich den vierten Rang über 1000 und 1500m und kam auf der Kurzstrecke ( 500m) sogar auf Platz drei. Im Gesamtklassement bedeutet das für Gschwendtner Bronze. Ihr Trainingskolleginnen mussten sich etwas hinter ihr einreihen, zeigten aber durchaus zufrieden stellende Leistungen. Am Ende landete Mona Geisreiter auf Platz 5, Lena Hochreiter auf Rang 7 und Vanessa Suneritsch kam als Zwölfte ins Ziel.

Die Sportler aus der jüngeren Gruppe von Michael Restner liefen die vergangenen Tage glatt zur Höchstform auf. Annalena Plereiter holte sich in der C1 Silberkonkurrenz den zweiten über 500m und den dritten Platz über 777m. Insgesamt kam sie auf einen tollen dritten Platz. Ihre Freundin Anita Dumberger startete eine Alterklasse tiefer in C1 Bronze. Die Inzellerin absolvierte gute Rennen und kam in der Gesamtwertung ebenfalls auf Rang drei. Ihr männlicher Teamkollege Markus Salzinger lief in seinem Starterfeld auf den achten Platz.

Auf unsere Kleinsten aus der Trainingsgruppe von Gitta Heimerl war wie immer verlass. Allen voran Marie Sauler. Sie gewann nicht nur in ihrer Altersklasse die 500m, nein sie holte sich auch den Gesamtsieg. Knapp dahinter platzierte sich ihre Vereinskollegin Josephine Heimerl. Sie siegte über die 333m und kam nach Sturz auf den 500m immer noch auf den Silberrang. Susanna Becker beendete beide Rennen als Fünfte. Was auch ihre Endplatzierung wurde.

Der Deutschland Cup in Dresden war für den DEC Inzell, dank vieler guter Platzierungen, ein voller Erfolg. Dann bleibt nur zu sagen, „ weiter so!“

Roxanne Dufter


Qualifikationsrennen in Erfurt 04.02 - 05.02.2012

Qualifikationsrennen in Erfurt 04.02 - 05.02.2012

Hubert Hirschbichler wird nächste Woche in Norwegen an den Start gehen

Inzeller lösen Ticket für Norwegen

Hubert und Gabi Hirschbichler schaffen Qualifikation für Hamar Weltcup

Nachdem sich die Geschwister Hirschbichler von ihrer Salt Lake City Reise regeneriert und den Jetlag überstanden hatten, ging es vergangendes Wochenende schon wieder weiter im Wettkampf geschehen. In der Thüringer Landeshauptstadt wurde das letzte Qualifikationsrennen für den zweiten Weltcupblock ausgetragen. Die restlichen freien Plätze für den kommenden Allround Weltcup im norwegischen Hamar, sollten vergeben werden. Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen waren nur noch zwei Tickets für die 1500m offen. Dazu trafen in Erfurt die schnellsten Langstreckler und die Ausdauerfähigsten Sprinter in der Königsdiziplin, den 1500m aufeinander.

Gabi Hirschbichler war als einzigste Kurzstreckenspezialisten, bei den Damen am Start. Trotz einer Menge Respekt vor der ungeliebten Mittelstrecke, konnte sich die Inzellerin durchsetzten. In 2:05,80 min gewann Sie sogar das Ausscheidungsrennen und verwies die beiden Mehrkämpferinnen Kraus und Mattscherodt, auf Rang zwei und drei.

Ihr jüngerer Bruder Hubert war ebenfalls alleiniger Sprinter in seinem Starterfeld. Der 20-Jährige zeigte ein tolles Rennen und stellte seine Ausdauerfähigkeiten unter Beweis. Am Ende musste er sich nur dem Berliner Robert Lehmann um 1/10 Sekunde geschlagen geben. Hirschbichlers 1:52,26 reichte somit um in Hamar mit dabei zu sein. Zusammen mit Moritz Geisreiter, der dank seiner tollen ersten Saisonhälfte bereits vornominiert war, geht es für die Beiden bereits am Donnerstag in den Hohen Norden.

Dort dürfen wir spannende Wettkämpfe erwarten und drücken unserm Inzeller Trio die Daumen.

Roxanne Dufter


2. DESG Wanderpokal am 21.01. bis 22.01.2012

2. DESG Wanderpokal am 21.01. bis 22.01.2012

Am Wochenende trafen sich die Nachwuchs-Landesauswahlmannschaften aus insgesamt
fünf Bundesländern zum DESG Wanderpokal in der Max-Aicher Eisschnelllauf Arena in Inzell.
Es galt die sehr guten Zwischenergebnisse vom ersten Teil des Wanderpokals am 03./04.11.2011 in Dresden nochmals in Inzell zu bestätigen oder bestenfalls zu steigern.

Die bayerische Landestrainerin Andrea Höhse sowie die Heimtrainer Michael Restner und Gitta Heimerl waren mit den Ergebnissen ihrer nominierten Sportler aus München und Inzell sehr zufrieden. Josephine Heimerl vom DEC Inzell gelang es abermals in AK 11 ihre 12 Konkurrentinnen aus Berlin, Sachsen, Thüringen und Nordrhein Westfalen zu bezwingen und erzielte mit einer fabelhaften persönlichen Bestzeit über 500 m in der Gesamtwertung sowie beim separat gewerteten Massenstart den ersten Rang. Ihre Trainingskameradin Annalena Plereiter
AK 13 schloss an diese sehr guten Ergebnisse an und erreichte in persönlicher Bestzeit über 500 m den dritten Podestplatz. Auch Marie Saurler machte in AK 12 mit persönlicher Bestzeit über 500 m und 300 m in ihrer Altersklasse 12 auf sich aufmerksam und erreichte einen tollen 4. Rang in der Gesamtwertung.

Tamira Brunner AK 12 und Anna-Maria Pichler AK 13 erreichten ebenfalls mit persönlichen Bestzeiten jeweils den 6. Platz. Viel Kampfgeist bewies Tamira Brunner beim Massenstart und erreichte den 3. Platz. Bei den Jungen in AK 13 schafften es die beiden Münchner Adrian Taubner und Yannick Le Guay auf die Plätze 6 und 7.

Ein Sturz über 200 m hinderte leider Susanna Becker AK 11 daran, eine gute Platzierung im Mittelfeld zu erzielen. Die Short – Track – Läuferin Julia Hümpfner aus München zeigte viel Ehrgeiz und wurde in AK 11 mit Platz 8 belohnt. Markus Salzinger schaffte in seiner Altersgruppe der Vierzehnjährigen den 8. Rang und der Münchner Felix Taubner Rang 9. Chichi Odenigbo aus München belegte vor Eva Kastenbauer aus Inzell in AK 14 Rang 7.

In der Wertung der Nachwuchs-Landesauswahlmannschaften hatte die bayerische Delegation leider ein Nachsehen, da nicht alle Altersklassen mit Sportlern besetzt werden konnten. Immerhin ließen sie noch das Bundesland NRW hinter sich.

Gitta Heimerl


Sprint Weltcup in Salt Lake City 21.01. bis 22.01.2012

Sprint Weltcup in Salt Lake City 21.01. bis 22.01.2012

Inzeller Trio stark auf Zaubereis

Gabi Hirschbichler schafft Aufstieg in A-Gruppe

Vor zwei Wochen ging es für die Besten Deutschen Sprinter über den großen Teich, ins amerikanische Salt Lake City. Die kommenden zehn Tage sollten dazu genutzt werden, sich an die Zeitumstellung zu gewöhnen und mit dem schnellen Eis vertraut zu werden. Denn die Bahn von Salt Lake City liegt auf gut 1400m. Durch den geringen Luftdruck bietet das Stadion, optimale Bedingungen um gute Zeiten zu laufen.

Nach der Anpassungs- und Trainingsphase wurde es am vergangenen Wochenende für die Athleten ernst. Zweimal 500 und 1000m standen im Rahmen des Sprintweltcups auf dem Programm.

Weltmeisterin Jenny Wolf wollte an ihrem eigenen Weltrekord kratzen und beweisen, dass sie immer noch die Schnellste ist. Leider patzte sie im ersten 500m Lauf und kam auf einen enttäuschenden 11. Rang. Damit wollte sich die Berlinerin nicht zufrieden geben und erkämpfte sich daraufhin im zweiten Rennen einen guten dritten Platz. Für die Überraschung des Wochenendes sorgte jedoch ihre Teamkollegin Monique Angermüller. Sie holte sich über die 1000m, in tollen 1:14,83 Sekunden, Bronze.

Vom DEC Inzell waren gleich drei Sportler im Olympic Oval am Start. Trainerin Marion Wohlrab hoffte auf gute Ergebnisse ihrer Schützlinge. „ Bei diesen Top Bedingungen haben sie die Chance schnelle Zeiten zu laufen.“

Mit persönlicher Bestleistung startete Hubert Hirschbichler in den Wettkampf. Er nutze das Zaubereis und verbesserte sich über die 1000m, um 1,5 Sekunden. Am Ende kam er mit tollen 1:09,74 Sek auf den 11. Rang in der B-Gruppe. Der zweite Lauf wurde dann etwas langsamer, aber Wohlrab zeigte sich dennoch sehr zufrieden. „ Hubert hat eine tolle Entwicklung gemacht und ist mit einer Zeit unter 1:10,00, durchaus international konkurrenzfähig.“

Seine große Schwester Gabi war mit ihren vergangenen Rennen nicht ganz zufrieden und wollte deshalb in Salt Lake wieder einen Sprung nach vorne machen. Das gelang der Inzellerin im zweiten Rennen über 1000m. In guten 1:16,10 Sek gewann sie überraschenden die B-Gruppe und stieg somit wieder in die A-Gruppe auf. „ Gabi hat die Möglichkeit genutzt, ihr Niveau zu zeigen und wird beim nächsten Weltcup in Heerenveen im Topfeld der A-Konkurrenz zu finden sein,“ freute sich Trainerin Marion Wohlrab.
Heike Hartmann machte das Inzeller Trio komplett. Sie ging sowohl über die 500m als auch über die 1000m an den Start. Bereits am ersten Wettkampftag zeigte sie beachtliche Leistungen. In der B-Gruppe sicherte sich Heike den achten und über 1000m sogar den dritten Platz. Auch Rennen drei und vier verliefen gut. Hartmann kam über beide Distanzen auf Rang sechs. „Zum Glück hat sie nach der eher schwachen ersten Saisonhälfte, endlich wieder den Spaß am Schlittschuhlaufen gefunden,“ stellte Wohlrab lächelnd fest.

Am Dienstag landen unsere drei Sprinter in Deutschland und werden nach einigen Tagen Jetlag, wieder in den Trainingsalltag einsteigen. Erst Anfang März geht es dann zum nächsten Weltcup nach Heerenveen.

Roxanne Dufter


3. DEC Kuscheltier-Cup am 14.01.2012 in Inzell

3. DEC Kuscheltier-Cup am 14.01.2012 in Inzell

Die ersten Kuscheltiere haben ein neues zu Hause

Wieder über 40 Kufenflitzer im Alter von 5 bis 13 Jahren trafen sich zum dritten Mal in der Max Aicher Arena zu dem neu eingeführten Wettbewerb. Er besteht aus insgesamt 5 Wettkämpfen, bei denen es für die Sieger und Siegerinnen ab AK 7 ein Kuscheltier als Wanderpokal zu gewinnen gibt.
Als erstes stand der 100 m Sprint auf der 400 m Eisschnelllaufbahn auf dem Programm. Wie die Großen mussten auch die kleinen Sprinter auf Kommando des Starters ihre Position einnehmen und mit dem Startschuss auf die Strecke gehen. In ihren Rennanzügen sahen sie nicht nur schnell aus, sondern erzielten auch tolle Zeiten.
Nach dreimaligem Gewinn der 100 m Strecke oder des Eisgewandtheitslaufs geht das Kuscheltier in den Besitz des Sportlers über.

Bereits drei Siege nach drei Wettkämpfen konnten in der AK 6 Stina Letteboer, Maira Jasch und Tim Knabe, in der AK 8/9 Tommi Schmaus, in der AK 10 Eva Helminger und Lukas Salzinger, in der AK 11 Josephine Heimerl sowie in der AK 13 Markus Schenk verbuchen.

Der nächste Kuscheltier Cup findet am 04.Februar wieder in der Max Aicher Arena statt.
Viele Kuscheltiere warten noch auf Ihr neues zu Hause.

Wir gratulieren allen Sportlern zu Ihren tollen Leistungen
Marcus Geppert


Europameisterschaft Allround vom 6.-8.1.12 in Budapest

Europameisterschaft Allround vom 6.-8.1.12 in Budapest

Moritz Geisreiter

Vom Winde verweht

Geisreiter tut sich schwer bei Europameisterschaft in Budapest

„ Ich habe meinen Schritt und meinen Rhythmus in allen Rennen nicht gefunden!“ So lautet der Abschlusskommentar von Moritz Geisreiter nach seinem verpatzen Wochenende in Budapest. In der ungarischen Hauptstadt wurde vom 6.1.12-8.1.12 die Europameisterschaft ausgetragen. Zum Ärger vieler Sportler bedeutet das, Freilufteis und somit schwierige Bedingungen für den Kräftezerrenden Vierkampf. Die Athleten blieben zwar die drei Tage über von Regen und Schnee verschont, jedoch wehte ein durchgehend starker Wind über die Eisfläche.

Die Mehrkampf Damen musste sich als erstes der ungewöhnlichen Herausforderung stellen und eröffneten das Wettkampfwochenende mit den 500m. Mitfavoritin Claudia Pechstein glänzte trotz zahlreicher Böen und holte sich in guten 40,67 Sekunden, den fünften Rang. Zur waren Windlotterie entwickelten sich die anschließenden 3000m der Damen. Viele Mädls blieben unter den Erwartungen, wie auch Weltmeisterin Ireen Wüst, die sich mit einem schwachen fünften Platz zufrieden geben musste. Pechstein jedoch zeigte erneut ihr klasse Niveau und war in der Zwischenwertung nach zwei Strecken auf Titelkurs.

Am Zweiten Tag griffen auch die Herren ins Wettkampfgeschehen ein, mit dabei der Inzeller Moritz Geisreiter. Bereits mit der ersten Strecke, die 500m, konnte der 24-Jährige nicht wirklich zufrieden sein. Er fand sich auf Platz 26 wieder. Mehr Hoffnungen setzte er in seine Paradedisziplin den 5000m. Hier wollte sich Geisreiter unter die Top acht einreihen, um sich seinen WM Platz sichern zu können. Jedoch kam der Inzeller mit dem ungewohnt weichen Eis und dem Wind nicht zurecht. „ Moritz hat auf Grund seiner Körpergröße einen sehr langen Schritt, der sich perfekt für hartes Halleneis eignet. Auf einer Freiluftbahn wie in Budapest, tut er sich mit seiner Technik einfach schwer,“ erklärt Trainerin Marion Wohlrab. Am Ende reichte es nur für Rang 12.

Bei den Damen standen die 1500m auf dem Programm. Die Führende Pechstein patze über die Mittelstrecke und rutsche vor den abschließenden 5000m auf Platz vier in der Gesamtwertung. Olympiasiegerin Martina Sablikova dominierte wie immer die 5km Strecke und gewann verdient die Europameisterschaft. Pechstein erholte sich schnell nach ihrem kleinen Durchhänger und lief ein starkes Rennen über die 5000m. Insgesamt wurde es für die Berlinerin die Silbermedaille, vor der Holländerin Ireen Wüst, die sich Bronze sicherte.

Auch die 1500m der Herren brachten Moritz nicht den erwünschten Erfolg. Er blieb weit hinter den Erwartungen und konnte sich nicht für die abschließenden 10000m qualifizieren. Nur die besten 12 Mehrkämpfer gingen an den Start. Topfavorit Sven Kramer ließ keine Zweifel aufkommen und gewann Gold vor seinem Teamkollegen Jan Blockhuijsen und dem Norweger Havard Bokko.
Für Moritz war es leider ein Wettkampf zum Abhacken. Die nächsten Wochen werden noch einmal zum trainieren genutzt, bevor der zweite Weltcupblock in Hamar gestartet wird. Dort erwartet den Inzeller wieder eine Halleneisbahn und er kann seine tollen Ergebnisse aus der ersten Saisonhälfte wiederholen. Dazu wünschen wir ihm Viel Glück und drücken die Daumen.

Roxanne Dufter


Deutscher Meisterschaft in Berlin 07. - 08.01.2012

Deutscher Meisterschaft in Berlin 07. - 08.01.2012

Heike Hartmann ist Deutsche Vizemeisterin

Alle Sprinter qualifiziert für Amerika

Inzeller Sportler überzeugen bei Deutscher Meisterschaft in Berlin

Ein Teil der deutschen Nationalmannschaft kämpfte am vergangenen Wochenende um den EM Titel, in Budapest, die restlichen Athleten reisten nach Berlin um die letzten Tickets für den zweiten Weltcupblock zu lösen. Dazu fand in der Eishalle/ Hohenschönhausen die Deutsche Mehrkampfmeisterschaft für die Sprinter und Allrounder statt. Der DEC Inzell war mit sechs Sportlern am Start und wollte um die Titel mitmischen.

Sprintmehrkampf, dass bedeutet für unsere schnellen Mädls und Jungs, zweimal 500 und 1000m.
Die Besten konnten sich für den Weltcup in Salt Lake City, bzw. für die Weltmeisterschaft in Calgary, Ende Januar nominieren.

Eine souveräne Mehrkampfleistung zeigte Heike Hartmann. Bereits am ersten Wettkampftag sicherte sie sich mit 39,30 sek und 1:18,45 sek, ihren Startplatz in Salt Lake. Nach vier Strecken kam sie auf einen hervorragenden zweiten Platz in der Gesamtwertung, und unterstrich somit ihr bestehendes Niveau. Gold gewann die Berlinerin Monique Angermüller.

Teamkollegin Gabi Hirschbichler hingegen absolvierte die ersten beiden Rennen eher durchwachsen. Mit dem jeweils fünften Rang über 500 und 1000m, sollte sie am zweiten Tag noch eine Schippe drauf packen, um ihr Ticket für Amerika fix machen zu können. Leider erlitt die Inzellerin, Sonntag Früh eine Magenverstimmung und musste somit auf ihren Start verzichten.

Mittlerweile geht es Gabi aber wieder besser und sie wurde für die 1000m in Salt Lake City nominiert.
Ihr jüngerer Bruder Hubert Hirschbichler bewies, dass er mittlerweile zu den schnellsten Männern in Deutschland zählt. Er erreichte solide Ergebnisse über die 500m und holte sich auf seiner Lieblingsstrecke, den 1000m, zweimal Silber. Sogar die Persönliche Bestzeit konnte er auf 1.11,22 Sek drücken. Im Gesamtklassement kam der 20-Jährige auf Platz drei und verpasst somit nur um 5/10 Sekunden die sichere WM Teilnahme in Calgary. Dennoch zeigte sich Hirschbichler zufrieden und hofft auf dem Zaubereis in Salt Lake City, die 1:11,00 Marke knacken zu können.

Neu in der Trainingsgruppe von Marion Wohlrab ist der Frankfurter Etienne Ramali. Er kommt ursprünglich vom Skaten und trainiert seit letztem September in Inzell auf dem Eis. Für ihn galt es in Berlin Erfahrungen zu sammeln und sich national einzuordnen. Ramali nutze die Chance und lief Bestzeit über 500m in 37,53 Sek, das bedeutet Rang sieben. Deutscher Sprintmeister wurde Topfavorit Samuel Schwarz aus Berlin.

Der Allround Mehrkampf wurde ebenfalls über vier Strecken ausgetragen. Bei den Frauen war als Einzige Inzellerin Roxanne Dufter am Start. Über die 500m hatte sie einen guten Lauf und kam auf Platz 2. Auf den 1500 und 3000m patze die 19-Jährige jedoch. Die abschließenden 5000m liefen wieder besser und Dufter konnte sich im Gesamtklassement den Bronzerang hinter Kathrin Mattscherodt und Jennifer Bay sichern.

Bei den Männern versuchte Georg Lisowski vorne mitzumischen. Der Inzeller stellte über die langen Strecken ( 5000m, 10000m) neue Persönliche Bestzeiten auf und kam insgesamt auf einen zufriedenstellenden vierten Platz. Georg wird in zwei Wochen zusammen mit Roxanne in Collalbo/Italien einen Wettkampf bestreiten.

Hubert, Gabi und Heike befinden sich bereits in Salt Lake City und werden im Weltcup hoffentlich top Leistungen zeigen, dazu Viel Glück.

Roxanne Dufter


Bayerische Meisterschaft in Inzell 06.-07.01.2012

Bayerische Meisterschaft in Inzell 06.-07.01.2012

Am vergangenem Wochenende fanden in der Inzeller Max Aicher Arena die bayerischen Meisterschaften im Eisschnelllaufen AK 9 bis 19 statt. Mit einer überragenden Bilanz mit 11 von möglichen 15 Titeln konnte der DEC Inzell/Frillensee das Jahr 2012 überaus erfolgreich beginnen. Auch die Bilanz der 22 von möglichen 45 Podiumsplätzen spricht für den DEC und lässt erkennen, dass auch die Breite größer geworden ist. Der diesjährigen bayerischen Meisterschaft stellten sich die Vereine SLIC München, ERO Ottbrunn, MEV München, ECK Grafing und natürlich der ausrichtende Verein DEC Inzell/Frillensee. Mit ca. 80 Athleten war dies eines der größten Starterfelder der letzten Jahre.

In der Altersklasse der 9 jährigen Mädchen konnte der DEC einen tollen 3fach Sieg landen. Bayerische Meisterin wurde hier Julia Bachl, vor Julia Schwabl und Indira Widnyana. Bei den Jungs dieser Altersklasse konnte Maxi Geppert souverän den bayerischen Meistertitel gewinnen.
Bei den 10 jährigen Jungs wurde Lukas Salzinger in der Endabrechnung sehr guter zweiter.
Dadurch, dass in der AK 10 weiblich nur 2 Mädchen gemeldet waren, wurden diese dem Reglement entsprechend bei den Mädels der AK 11 mit eingegliedert und somit auch mit gewertet. Die zwei besagten Mädchen waren Eva Helminger und Clea Zimmermann vom DEC und Sie zeigten trotz dieser Benachteiligung tolle Rennen und konnten in der Endwertung sogar zwei 11jährige Mädchen hinter sich lassen und belegten somit Platz 9 und 10. Die Gesamtwertung der AK 11 weiblich konnte der DEC mit einem Doppelsieg durch Josephine Heimerl (Platz 1) und Susanna Becker für sich entscheiden. Romy Wichers wurde gute 6. Bei den Jungs dieser AK hatte der DEC Lennart Jasch am Start, der einen guten 3. Platz erlaufen konnte.

In der AK 12 ist im Gegensatz zur AK 10 weiblich, der männliche Bereich das schwache Geschlecht, sodass nicht genügend Meldungen eingingen. Dafür waren die Mädchen auch hier wieder enorm stark und konnten durch Marie Saurler (Platz 1) und Tamira Brunner ebenfalls einen Doppelsieg landen.
In der AK 13 weiblich sah es auch lange Zeit nach einem Doppelsieg für den DEC aus, leider musste Anna Maria Pichler auf dem 2.Platz liegend am 2.Tag krankheitsbedingt passen und fiel somit aus der Wertung. Dafür konnte Annalena Plereiter einen überragenden Gesamtsieg einfahren. Carolin Suneritsch wurde hier gute achte.

Knapper gings es bei den Mädchen der AK 14 zu, wo sich die DEC’lerin Eva Kastenbauer in einem Herzschlagfinale am letzten Tag mit 2 zehntel Sekunden doch noch durchsetzen konnte und damit bayerische Meisterin werden konnte. Platz 3 erlief sich hier Lisa Dufter. Bei den Jungs dieser Altersklasse war der DEC mit 4 Jungs stark vertreten und konnte mit Markus Salzinger auch hier den bayerischen Meister stellen. Johannes Holzner erkämpfte sich einen sehr guten 3. Platz, kurz gefolgt von Michael Wels auf Platz 4. Der vierte im Bunde, Markus Schenk wurde 7.
Die Mädchen der AK 15 erreichten auch einen tollen Doppelsieg durch Lena Hochreiter (Platz 1) und Maja Finke für den DEC. Tamara Kühn wurde hier fünfte. Bei den Jungs dieser AK hatte der DEC leider nur einen Teilnehmer, Simon Graf, am Start, der sich jedoch trotz Sturz in der Gesamtwertung noch den 3. Gesamtplatz erkämpfen konnte.
Die AK 16/17 hatte der DEC sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungs fest im Griff. Bei den Mädchen gewann Vanessa Suneritsch souverän und bei den Jungs erreichte der DEC sogar wieder einen Doppelsieg durch Joel Dufter (Platz 1) und Florian Becker.
In der höchsten Kategorie der bayrischen Meisterschaft, den 18/19 jährigen kam auch hier leider nur ein Wettkampf bei den Jungs zustande, welchen der DEC Sportler Moritz Geisreiter dominierte und deutlich für sich entscheiden konnte.
Abschließend fand noch in allen Altersklassen der Massenstart statt, der in einer extra Wertung gewertet wurde. Auch in dieser noch recht jungen Wettkampfform konnte der DEC mit seinen Athleten brillieren und viele Titel und Podestplatzierungen verbuchen.
Bei den 9 jährigen gestaltete sich der Zieleinlauf identisch zu den vorangegangenen Ergebnissen. Bei den Mädchen entschied Julia Bachl das Rennen für sich und Julia Schwabl und Indira Widnyana folgen ihr auf den Plätzen zwei und drei. Bei den Jungs gewann Maxi Geppert das Rennen souverän.
Lukas Salzinger eroberte sich bei den 10jährigen Jungs einen tollen 2. Platz.
Josephine Heimerl gewann auch hier in einem tollen Rennen vor Susanna Becker. Auf den weiteren Plätzen konnten Romy Wichers (Platz 8), Clea Zimmermann (10 Jahre/Platz 9) und Eva Helminger (10 Jahre/Platz 10) das sehr gute Ergebnis für den DEC komplettieren. Bei den 11jährigen Jungs konnte sich Lennart Jasch mit einem super Finish noch den 2.Platz erkämpfen.
Marie Saurler (Platz 1) und Tamira Brunner (Platz 2) dominierten bei den Mädels in der AK 12.
In der AK 13 konnte sich Annalena Plereiter mit einem beherzten Lauf den Titel sichern. Hier rundete Carolin Suneritsch mit Platz 6 das sehr gute Ergebnis ab.
Mit 4 von 6 möglichen Podiumsplätzen war der DEC in der AK 14 ebenfalls eine Macht. Bei den Mädchen wurde Eva Kastenbauer vor Lisa Dufter 2. Und bei den Jungs konnte sich hier wiederum Markus Salzinger als Meister küren lassen wobei Johannes Holzner (Platz 3), Michael Wels (Platz 4) und Markus Schenk (Platz 7) die Stärke der DEC’ler verdeutlichten.
Lena Hochreiter und Maja Finke dominierten mit Platz 1. und 2. die AK 15 bei den Damen. Simon Graf erkämpfte sich in dieser Altersklasse den 3.Platz.
Die Titel in der AK 16/17 gingen dann wieder in beiden Kategorien wieder an den DEC. Vanessa Suneritsch bei den Damen und Joel Dufter bei den Herren waren hier die Titelträger. Florian Becker komplettierte auch hier das Inzeller Ergebnis mit einem hervorragenden 2. Platz bei den Herren.
Im letzten Rennen dieser bayrischen Meisterschaft machte es Moritz Geisreiter lange spannend, entschied das Rennen dann mit einem langen Endspurt über fast 2 Runden dann doch deutlich für sich.
Insgesamt gilt festzuhalten, dass sich der DEC mit seinen vielen Nachwuchsathleten sehr stark präsentierte und am Ende mit riesigem Vorsprung als stärkster Verein in Bayern hervortrat.

Danny Leger


Regio Cup in Innsbruck 29.12.2011

Regio Cup in Innsbruck 29.12.2011

Großes Teilnehmerfeld aus Inzell

Der DEC Inzell war mit insgesamt 43 Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren auf der olympischen Freiluft-Bahn am Start.

Bei widrigen Witterungsbedingungen machte sich der DEC Nachwuchs mit seinen Trainern
Michi Restner, Robert Lauber und Gitta Heimerl auf den Weg nach Innsbruck zum zweiten Teil des Regiocups. Es galt die sehr guten Zwischenergebnisse vom ersten Regio Cup in Inzell in Medaillen umzusetzen.

Unbeeindruckt vom schlechten Wetter gingen vom DEC Inzell insgesamt 43 Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren auf der olympischen Freiluftbahn an den Start. Von österreichischer Seite waren 23 Sportler und Sportlerinnen dabei. Jüngster Teilnehmer vom DEC war Max Patz, der am selben Tag seinen 5. Geburtstag feierte.

Schneefall und starke Winde ließen zwar keine Bestzeiten auf den Distanzen über 100 m, 300 m oder 500 m zu, aber dennoch erkämpfte sich der DEC in der Gesamtwertung 12 Siege,
12 Silber- und 7 Bronzeplätze. Der abschließende Massenstart war besonders für die Zuschauer interessant. So manches Rennen verlief auf der schneebedeckten Eisfläche leider nicht ohne Sturz.

Das Geburtstagskind Max Patz freute sich über Platz 2 in AK 6 und seine Schwester Sophia jubelte über Platz 1 in der selben AK. Timm Knabe AK 6, Maira Jasch AK 7, Nina Mayerhofer AK 8 und Thomas Schmaus AK 8 erfreuten sich zusammen mit ihrem Trainer Robert Lauber an den schönen aus Glas angefertigten Siegerpokalen.

Aber auch die zweitplatzierten Sportler und Sportlerinnen Stina Letteboer AK 6, Yuki Keller AK 7, Annika Letteboer AK 8, Lukas Heinicke AK 8 und die drittplatzierten Jungen und Mädchen Johanna Lackerbauer AK 7, Louisa Patz AK 8 und Gabriel Gross AK 8 erhielten für ihre tollen Leistungen kleinere Glaspokale. Weitere Platzierungen AK 8: Leonie Mayrhofer Platz 4, Vroni Dufter Platz 5, Diana Wegscheider Platz 6, Lea Hillebrand und Magdalena Lackerbauer zusammen Platz 7.

In den weiteren Alterklassen freute sich Trainerin Gitta Heimerl besonders über den gemeinsamen Sieg von Julia Bachl und Julia Schwabl in AK 9. Platz 3 belegte knapp dahinter Indira Widnyana.
Maxi Geppert belegte souverän in seiner AK 9 den ersten Platz. Aber auch die Mädels Clea Zimmermann und Eva Helminger in AK 10 belohnten sich mit den Plätzen 2 und 3. Bei den Buben in der AK 10 kämpfte sich Lukas Salzinger auf einen hervorragenden 2. Platz.

Josephine Heimerl, Susanna Becker und Romy Wichers belegten überlegen in der AK 11 die Plätze 1, 2 und 3. Lennart Jasch konnte sich in AK 11 einen sehr guten 2. Platz sichern genau so wie Marie Saurler in AK 12. Tamira Brunner AK 12 schaffte es auf einen 4. Platz. Anita Dumberger kam leider nicht in die Wertung, da sie krankheitsbedingt auf einen Start in Innsbruck verzichten musste.

Ein Kopf an Kopf Rennen in der Gesamtwertung AK 13 boten sich Annalena Plereiter und die Österreicherin Melanie Oberdanner. Beide belegten am Ende den 1. Platz. Trainer Michi Restner war über den Ausgang sehr glücklich. Caroline Suneritsch kam auf Platz 6.

Eva Kastenbauer errang in AK 14 den 3. Platz und Lisa Dufter belegte Platz 5. Souverän spurtete Markus Salzinger vor Micheal Wels auf den 1. Platz. Simon Graf AK 15 rundete die Ergebnisse ebenfalls mit einem 1. Platz ab.

Obendrein erhielten alle Athleten zur Erinnerung an den tollen Wettbewerb noch ein schickes Langarm-Shirt.

Das besondere an diesem Regio Cup ist, dass die Kinder über die Grenzen hinaus mit österreichischen Sportlern in Kontakt kommen und daraus Bekanntschaften entstehen.
Auch bei der gemeinsamen Busfahrt und dem gemütlichen Mittagessen lernt sich der DEC Nachwuchs untereinander besser kennen.

Sie waren sich nicht nur wegen des schlechten Wetters sondern auch wegen der Eisqualität einig, dass sie die moderne Eisschnelllaufhalle in Inzell nicht mehr missen wollen.

Sie Inzeller Kufenflitzer sind deshalb froh und glücklich, dass die Bayerischen Meisterschaften am 06./07.01.2012 auch dort ausgetragen werden.

Gitta Heimerl


2. DEC Kuscheltier-Cup am 17.12.2011 in Inzell

2. DEC Kuscheltier-Cup am 17.12.2011 in Inzell

Siegerehrung

Hochmotivierte DEC-Nachwuchssportler

Über 40 Kufenflitzer im Alter von 5 bis 13 Jahren trafen sich zum zweiten Mal in der neuen Max Aicher Arena zu einem neu eingeführten Wettbewerb. Er besteht aus insgesamt 5 Wettkämpfen, bei denen es für die Sieger und Siegerinnen ab AK 7 ein Kuscheltier als Wanderpokal zu gewinnen gibt.

Als erstes stand der 100 m Sprint auf der 400 m Eisschnelllaufbahn auf dem Programm. Wie die Großen mussten auch die kleinen Sprinter auf Kommando des Starters ihre Position einnehmen und mit dem Startschuss auf die Strecke gehen. In ihren Rennanzügen sahen sie nicht nur schnell aus, sondern erzielten auch tolle Zeiten.

Als nächstes mussten sie ihre Geschicklichkeit auf dem Eis in einem Gewandtheitslauf unter Beweis stellen. Hier zeigte sich, wer in den Trainingseinheiten fleißig geübt hatte und den Parcours am schnellsten bewältigen konnte. Bemerkenswert war dabei die Begeisterung und der Ehrgeiz der jüngsten Starter. Interessant ist es bei diesem Wettbewerb, dass auch langsamere Läufer durch mehr Geschicklichkeit ihre Leistungen ausgleichen können und umgekehrt.

Besonders stark vertreten war die AK 7/8. Hier konnte Annika Letteboer zum zweiten Mal beide Rennen für sich entscheiden und strahlte, als sie den Pinguin und den Hasen wieder in ihren Arm halten konnte.

Bei den Buben in AK 8/9 ist dies Thomas Schmaus gelungen. Er setzte die Trainingsinhalte bestens im Wettkampf um und absolvierte vor allem beim Gewandheitsparcours einen technisch guten Lauf.
Auch er freute sich erneut, seinen Eisbären und Löwen wieder mit nach Hause nehmen zu dürfen.

Bundestrainer Markus Eicher war wieder von der zahlreichen Teilnahme beeindruckt. Zwei bereits sehr erfolgreiche Sportlerinnen des DEC Inzell Heike Hartmann und Xeni Dufter überreichten allen Kindern bei der anschließenden Siegerehrung Urkunden und den stolzen Siegern und Siegerinnen jeder Disziplin ein Kuscheltier.

Die Besonderheit dieses Wettbewerbs liegt darin, dass dieses Kuscheltier erst dann in den endgültigen Besitz übergeht, wenn es 3 mal gewonnen wurde.

Gitta Heimerl

Ergebnisse


DM Sprint- und Einzelstreckenmeisterschaft in Chemnitz

DM Sprint- und Einzelstreckenmeisterschaft in Chemnitz

Archivbild Lena Hochreiter

Inzeller überzeugen trotz stürmischer Bedingungen

Johanna Gschwendtner verpasst nur knapp das Podest

„Zum Glück haben wir Zuhause eine Halle“, waren die ersten Worte der Sportler nach ihrer Ankunft in Inzell, vergangenen Sonntag. Denn die Trainingsgruppe von Danny Leger war zur Deutschen Sprint- und Einzelstreckenmeisterschaft im Eisschnelllauf nach Chemnitz gereist, wo eine Freiluftbahn auf sie wartet. Obwohl die Inzeller mittlerweile nur optimale Bedingungen von der Max Aicher Arena gewöhnt sind, bestritten sie beide Wettkampftage trotz zahlreicher Windböen, erfolgreich.

Bei den jüngeren Athleten der Altersklasse 14-15 wurde die und der schnellste Sprinter nach vier Strecken ( 100m, 300m, 300m, 500m) gesucht. Der DEC war mit drei Sportlerinnen am Start. Am besten präsentierte sich Johanna Geschwendtner, die mit einem zweiten, dritten und vierten Platz, vor den abschließenden 500m sogar auf Medaillenkurs lag. Leider war Johanna am Ende nicht auf dem Siegerpodest zu finden, sicherte sich aber einen tollen vierten Rang. Ihre Trainingskollegin Lena Hochreiter zeigte am ersten Tag eine gute Leistung, schwächelte jedoch am Zweiten. Am Ende kam sie auf Platz fünf im Gesamtklassement. Trainer Danny Leger meinte dazu: „ Lena kann mit ihrem Wettkampf zufrieden sein. Es scheint aber als würde sie ihre Berufung auf den etwas längeren Strecken finden.“ Maya Finke machte das Inzeller Trio komplett. Vor der letzten Distanz lag sie sogar auf Platz sechs, leistet sich aber einige Fehler auf den 500m und fiel schließlich auf den achten Rang zurück. „Insgesamt muss man jedoch festhalten, dass es für den DEC ein tolles Ergebnis ist, drei Sportler unter den Top acht zu haben,“ lächelte Leger.

In der AK 16-19 kämpften die Sportler um die Deutschen Meister Titel, auf den Einzelstrecken. Mona Geisreiter war unter anderem über die 500m am Start und brachte mit Rang sieben, eine solide Leistung. Auf der doppelten Distanz erreicht sie nur Platz 12. Danny Leger zeigte sich trotzdem zufrieden: „ Die 1000m ist Mona meiner Meinung nach sehr gut gelaufen und der Abstand nach vorne war gering.“ Auch im Massenstartrennen war die Konkurrenz eng beisammen. Geisreiter kam vor einer starken Vanessa Suneritsch, als Siebte ins Ziel. Der Trainer erklärte begeistert: „ Vanessa hat das Rennen, Dank Anwendung taktischer Elemente aus dem Short Track, toll absolviert.“
Abschließend, holten sich die Beiden zusammen mit der Münchnerin Beate Plendl, doch noch die verdiente Medaille. Das Dreiergespann kam im Team Persuit als Drittes über die Ziellinie.

Im männlichen Starterfeld war über 1500m, als Einziger Inzeller, der 18-Jährige Moritz Geisreiter zu finden. „ Er hat leider die zweite Runde etwas verschlafen, sonst wäre ein Podiumsplatz drinnen gewesen, aber mit Rang acht sind wir auch zufrieden“, analysierte sein Trainer nach dem Lauf. Dass er eine richtige Kämpfernatur ist, bewies Geisreiter über die 3km und kam bei den doch sehr schwierigen Freiluftbedingungen, auf einen hervorragenden fünften Platz.
Joel Dufter versuchte am vergangenen Wochenende seine Sprinterqualitäten zu demonstrieren und ging über die 500 und 1000m an den Start. Bei seiner ersten Deutschen Einzelstreckenmeisterschaft konnte der junge Inzeller durchaus mit der starken Konkurrenz mithalten. Am Ende sprang für ihn ein sechster Platz über die 500m und ein zehnter Rang über die 1000m heraus. Dazu Trainer Danny Leger: „ Joel lieferte zwei gute 500m Läufe ab, hatte aber reichlich mit den Windböen auf den 1000m zu kämpfen.“ Im Team Persuit der Jungs machte Florian Becker das Trio komplett und sicherte sich nach einer starken ersten Rennhälfte einen tollen fünften Platz.
Wie bei den Mädchen wurde zum Abschluss der Massenlauf ausgetragen. Die DEC Starter zeigten dabei eine geschlossen Mannschaftsleistung und bewiesen ihr taktisches Können, dass sie sich in den vielen Short Track Einheiten angeeignet haben. Moritz Geisreiter kam nach einem tollen Finish auf den 5. Rang, Teamkollege Joel Dufter sicherte sich trotz Sturz Platz sieben und Florian Becker komplettierte das super DEC Ergebnis, mit Rang sechs.

Trainer Danny Leger zog nach den Tagen in Chemnitz eine positive Bilanz : „ Ich bin mit der Leistung meiner Sportler zufrieden. Außerdem gilt zu beachten, dass in der DM Einzelstreckenwertung , alle Athleten im Altersbereich 16 bis 19 zusammengenommen werden und wir doch noch eine sehr junge Mannschaft am Start hatten. Im nächsten Jahr können wir dann sicherlich ganz vorne mitmischen.“
Für die Gruppe beginnt nun nach vielen anstrengenden Wettkämpfen im Short Track und Eisschnelllauf eine kurze Regenerationsphase, bevor man wieder in den Trainingsalltag einsteigt.

Roxanne Dufter


Heerenveen (NED) 02. - 04.12.2011

Heerenveen (NED) 02. - 04.12.2011

Hubert Hirschbichler (Archivbild)

Inzeller Quartett im Eisschnelllauf- Mekka

Geisreiter wieder Top 10 – Hirschbichler überzeugt mit Bestzeit über 1000m

Zum Abschluss des ersten Weltcupblocks, ging es für die Eisschnellläufer ins berühmte Thialf Stadion, nach Heerenveen. Alle Athleten konnten so noch einmal eine traumhafte Kulisse mit tausenden jubelnden Fans geniessen, bevor es dann in der Winterpause, zurück an die heimischen Trainingsstützpunkte geht.

Das deutsche Team erweiterte seine Mannschaft um einige Sportler, welche aus finanziellen Gründen an den ersten beiden internationalen Vergleichen nicht teilnehmen konnten. So wurde aus unserem Inzeller Duett (Moritz Geisreiter, Gabi Hirschbichler) , mit dem jungen Hubert Hirschbichler, ein starkes Dreiergespann. Wenige Tage vor Wettkampfbeginn musste Judith Hesse aus gesundheitlichen Gründen ihren Startplatz freigeben und Heike Hartmann durfte als Ersatz, doch noch ins Weltcupgeschehen eingreifen. Somit waren vom DEC Inzell insgesamt vier Sportler in der Eisschnelllauf Hochburg am Start.

Für die Plätze auf dem Podium sorgten jedoch Andere aus der Nationalmannschaft. Die Berlinerin Claudia Pechstein bewies erneut ihre Klasse und holte über 5000m den zweiten Rang. Ihr erstes Top 3 Resultat sicherte sich Stephanie Beckert und kam hinter Pechstein auf Platz 3. Weltmeisterin Jenny Wolf lief am Freitag zwar nur die fünftschnellste Zeit über 500m, war aber nach dem zweiten Rennen wie gewohnt auf dem Stockerl zu finden, Platz 2 in 38,19 sek. Wie bereits in Chelyabinsk kamen die deutschen Männer Patrick Beckert, Marco Weber und Alexej Baumgärtner , im Team Persuit, mit einer fabelhaften Zeit ins Ziel. Am Ende mussten sie sich nur den Trios aus Holland und Korea geschlagen geben.

Dank seinem tollen Resultat in Kasachstan, bestritt Moritz Geisreiter als einziger Deutscher, die 1500m in der A-Gruppe. Der 23-Jährige hatte erneut einen sehr guten Lauf und kam bis auf 3/100 Sekunden an seine Bestzeit heran. Jedoch ist es hart in dieser Konkurrenz zu bestehen, denn auf der Distanz treffen sich die 1000m Sprinter mit den schnellsten 5000m Läufern. „ Moritz läuft zwar sehr gute Runden, aber seine momentan Startschnelligkeit lässt keine bessere Angangszeit zu, so dass ihm dieser Zeitverlust abgeht, um im oberen Drittel mitmischen zu können“, erklärt Marion Wohlrab. Diese fehlende Explosivität benötigte er über seine zweite Strecke den 10km, definitiv nicht. Geisreiter konnte die Leistung aus Inzell bestätigen und lief auf Platz 10. In der Zwischenwertung des Gesamtweltcups, bleibt er jedoch nach seinen hervorragenden 5000m Läufen auf dem 6. Rang.

Für Gabi Hirschbichler verlief das achte Rennwochenende in Folge nicht wie gewünscht. Auf den 1500m kam sie in einer Zeit von 2:02,84 nur auf einen 13. Platz in der B-Gruppe und blieb somit zwei Sekunden hinter ihrer Leistung aus der vergangenen Woche. Dazu Wohlrab: „ In der letzten Runde hatte sie nichts mehr hinzuzusetzen und es ist deutlich zu spüren, dass die vielen Rennen nicht spurlos an ihr vorbeigehen.“ Auf den abschliessenden 1000m konnte sie sich nochmals leicht verbessern und lief auf Platz 10.

Der jüngere Bruder Hubert Hirschbichler feierte in Heerenveen seinen diesjährigen Weltcupauftakt , musste sich jedoch über seine erste Strecke den 1500m ärgern. Leider konnte der 20-Jährige seine Leistung von den Deutschen Meisterschaften nicht bestätigen und kam nur auf Platz 17 in der B-Gruppe. Das wollte er am Sonntag über die 1000m auf jeden Fall besser machen. In persönlicher Bestzeit ( 1:11,30) lief er als Zehnter über die Ziellinie und war am Ende doch noch zufrieden. „ Hubert fehlt noch die Konstanz in seinen Rennen, aber er ist jung und lernt mit jedem Rennen dazu,“ lächelte Wohlrab.

Die Vierte aus dem Quartett, Heike Hartmann, hatte Probleme in ihren Lauf zu kommen. Mit einem 13. und 17. Platz, konnte sie leider nicht zufrieden sein.

Nach diesem letztem, Kräfte raubenden Weltcup Wochenende in Heerenveen, sind die Inzeller Sportler bereits Sonntag Abend nach Hause gefahren. Die nächsten Tage werden zur Regeneration genutzt, bevor dann Mitte Dezember das Training für den zweiten Weltcupblock beginnt. Die Qualifikation dafür, findet bereits Anfang Januar in Berlin statt.

R.D.


Deutschland Cup in Inzell 03. - 04.12.2011

Deutschland Cup in Inzell 03. - 04.12.2011

Siegerehrung Podest fest in Inzeller Hand

Riesen Starterfeld bei Deutschland Cup

Inzeller Jugend kann mithalten

„Go to the start…..ready…..go!“
Konnte man am vergangenen Wochenende in der Max Aicher Arena sehr oft hören. Denn der DEC Inzell war Ausrichter des 2. Deutschland Cups im Short Track und ein internationales Teilnehmerfeld folgte der Einladung. Knapp 200 Athleten aus Rostock, Dresden, Oberstdorf, München, Mannheim, sowie aus Österreich, Tschechien und natürlich Inzell kämpften an den beiden Wettkampftagen um Top Platzierungen und lieferten sich spannende Rennen. Oft entschied nur das schneller vorschieben der Kufenspitze über Sieg oder Niederlage.

Als erstes waren die Kids A/B an der Reihe. Nach Vorläufen, Viertelfinalen, Halbfinalen, wurden die Finalläufe über 333m ausgetragen. Bester Inzeller war dabei Maxi Geppert, der sich Platz 7 sichern konnte. 8.Platz Indira Widnyana DEC; 11. Platz Romy Wichers DEC; 12. Platz Julia Schwabl DEC; 14. Platz Thomas Schmaus DEC; 20. Platz Clea Zimmermann DEC; 21.Platz Patrick Mühlberger DEC; 24. Platz Marco Mühlberger. Die jünsten Sportler ( 6-8 Jahre) liefen die 222m Distanz. Auf dieser Strecke waren fast nur Inzeller Kids unterwegs. Den Sieg holte sich Eva Helminger, vor ihren Teamkameraden Quirin Schroth und Lukas Heinicke.

Die nächst höhere Kategorie C1 Novice Bronze 2/3 ging über die 500m an den Start. Dort erwies sich die auswärtige Konkurrenz als sehr stark. Beste Inzellerin war am Ende Tamira Brunner auf Rang 10. 20.Platz Carolin Suneritsch DEC; 29. Platz Julia Bachl DEC; 31.Platz Markus Schenk DEC; 32. Platz Lisa Dufter DEC.

Die etwas stärkeren Läufer liefen die viereinhalb Runden zweimal und sind deshalb in C1 Novice Bronze 1 gestartet. Die einzige Athletin des DEC war hierbei Eva Kastenbauer, die sich in der Gesamtwertung auf Rang 14 kam.

Auch die C1 Novice Silber absolvierten zwei 500m Läufe. Michael Wels zeigte super Rennen in den Vorläufen, gewann sein Halbfinale und war deswegen im A Finale zu finden. Dort stürzte er leider und sicherte sich dennoch hinter Isabel Klatt aus Oberstdorf und Janina Becker aus Rostock , einen hervorragenden dritten Platz.

Johannes Holzner startete in C1 Novice Gold. In den ersten 500m Rennen, gewann er souverän seinen Vorlauf und sein Halbfinale und stand deswegen verdient im A Finallauf. Dort erhielt er jedoch leider einen Penalty. Am nächsten Tag hatte er wieder Pech und wurde gleich im Vorlauf mit einem Penalty bestraft. Im Gesamtklassement kam er trotzdem noch auf Rang fünf.

Bei den ältersten Sportlern wurde wieder zwischen Juniorinnen und Junioren unterschieden. Über die 500m kam Johanna Gschwendtner auf Platz zwei vor ihrer Vereinskameradin Mona Geisreiter. Auf der doppelten Distanz, holte sich Lena Hochreiter den Bronze Rang. In der Gesamtwertung hatte Mona Geisreiter die höchste Punktzahl und wurde somit Dritte. 4.Platz Johanna Gschwendtner; 5. Platz Lena Hochreiter; 12.Platz Vanessa Suneritsch; 14.Platz Maya Finke.
Die Junioren hatten mit 28 Teilnehmern ein großes Starterfeld. Joel Dufter holte sich als bester Inzeller über 500m den 7. Platz und kam mit einer super Zeit ( 1:31,0) , als Sechster über 1000m ins Ziel. Im Gesamtklassement sicherte sich der 16-Jährige Rang sieben. Sein Trainingspartner Florian Becker wurde 13. und 12. und kam insgesamt auf Platz 11. 25.Platz Simon Graf; 26. Platz Moritz Geisreiter.

Die beiden langen Wettkampftage verliefen reibungslos, was ohne die vielen Helfer nie zu schaffen gewesen wäre. Deshalb möchten wir uns noch einmal bei allen Fleißigen recht herzlich bedanken.

R.D.


Astana (KAZ) 25. - 27.11.2011

Astana (KAZ) 25. - 27.11.2011

Gabi Hirschbichler (Archivbild)

Deutsche Mannschaft stark in Astana

Geisreiter nicht zu stoppen – Deutscher Rekord über 5000m

Für die Deutsche Mannschaft ging es nach einem erfolgreichen Weltcupauftakt in Chelyabinsk, in die Kasachische Hauptstadt Astana. In der neu erbauten Eishalle wollte das Team an die Leistungen der vergangenen Woche anknüpfen und sich auf die Jagd nach möglichst vielen Weltcuppunkten machen.

Bereits am ersten Wettkampftag wurde klar, dass die kasachischen Eismeister gute Arbeit geleistet hatten. Dies nutzten die deutschen Sportler. Claudia Pechstein lief die 3000m in einer Fabelzeit (4:03,59) und holte sich knapp hinter Sablikova die Silbermedaille. Jenny Wolf, meldete sich nach einem eher durchwachsenen ersten Weltcupwochenende, Eindrucksvoll zurück. Im ersten 500m Lauf musste sie sich noch der Koreanerin Sang-Hwa Lee geschlagen geben. Doch im zweiten Rennen knackte die Berlinerin die 38-Sekunden-Marke und holte sich in 37,98 ihren ersten Saisonsieg.

In der Deutschen Herrenmannschaft gab es wohl Einen, der besonders viel zu lachen hatte, Moritz Geisreiter. Gleich am ersten Tag bewies der 23-Jährige, dass er auch auf der Mittelstrecke 1500m fit ist. In persönlicher Bestzeit kam der Inzeller in der B-Gruppe auf den zweiten Rang und hat sich somit den Aufstieg in die A-Gruppe ermöglicht. Doch seine eigentliche Paradedisziplin, die 5000m, standen noch bevor. Im Drittletzten Paar ging er an den Start, und konnte seine Weltklasseleistung von vergangener Woche bestätigen. In fantastischen 6:19,31 sicherte sich Moritz wieder Platz 6 und lief Deutschen Rekord! An diese starke Zeit, kam nicht einmal Weltmeister Bob de Jong heran und musste sich mit Rang 7 zufrieden geben. Trainerin Marion Wohlrab zeigte sich äußerst zufrieden: „ Das war ein sehr gutes Rennen und mit dem Deutschen Rekord auf einer Bahn außerhalb von Salt Lake City und Calgary, hat er sein klasse Niveau unterstrichen.“ Dank der Top-Platzierungen ist Moritz bereits für die Europameisterschaft in Budapest Anfang Januar vornominiert. Nächste Woche greift er aber erst einmal über die 10km an, die ihm ebenfalls sehr gut liegen. Dazu meint Wohlrab optimistisch: „ Der hat jetzt richtig Spass am schnell laufen!“

Bei Gabi Hirschbichler lief es in Astana eher durchwachsen. Obwohl sie ein gutes Gefühl hatte, konnte sie ihre Chance auf den 1500m nicht ganz nutzen und kam mit einer etwas zu langsamen ersten und letzten Runde, nicht auf die gewünschte Platzierung. In Heerenveen muss Gabi auf ein paar Absagen ihrer Konkurrentinnen hoffen, um in der A-Gruppe verbleiben zu können. Auf den 1000m konnte die Inzellerin aber wieder ihre Klasse zeigen. Die Zeit stoppte bei guten 1:17, 57. Für Gabi war am Ende „nur“ Platz 16 drinnen, da sich das Starterfeld der Damen äußerst stark präsentierte. Trainerin Wohlrab über die Leistung ihrer Sportlerin: „ Gabi hatte über 1000m ein sehr ordentliches Rennen, leider waren die letzten 400m nicht ganz so stark, wie die der Konkurrenz. Sie war aber nur 1,45 Sekunden vom Podium weg und braucht nächste Woche nur mal einen Knaller rauslassen.“
Bereits kommenden Freitag startet für die Eisschnellläufer der 3.Weltcup in Heerenveen. Dort wird neben Moritz Geisreiter und Gabi Hirschbichler , auch Hubert Hirschbichler an den Start gehen. Wit drücken unserem Trio die Daumen und hoffen auf weitere Top-Leistungen.

R.D.


Regio Cup Inzell 27.11.2011

Regio Cup Inzell 27.11.2011

1. Regio Cup in Max Aicher Arena

Inzeller Jugend kann überzeugen

Am vergangenen Wochenende fand der erste von drei Regio Cups in der Max Aicher Arena statt. Rund 60 Teilnehmer aus Innsbruck, München und Inzell zeigten auf der Eisbahn ihr Bestes. Der Wettkampf setzte sich aus zwei Disziplinen zusammen. Anfangs absolvierten die jungen Eisschnellläufer eine Sprintstrecke und liefen anschließend einen Massenstart von einer bis drei Runden.

Zuerst gingen die kleinsten der Altersklasse 6-9, über 100m an den Start. Bei den Mädchen war das Podium in rein Inzeller Hand. Bachl Julia, gewann vor Schwabl Julia und Widnyana Indira. Auch bei den Jungs dominierten die Sportler des DEC. Schmaus Thomas siegte vor Geppert Maxi und Heinicke Lukas. Beim Massenstart gab es nach einer Runde einen sehr knappen Zieleinlauf, deshalb wurden die Platzierungen gleich mehrfach besetzt. Mädchen: Platz 1: Patz Sophie DEC, Jasch Maira DEC, Letteboer Annika DEC, Schwabl Julia DEC; Platz 2: Letteboer Stina DEC, Keller Juki DEC, Patz Louisa DEC, Bachl Julia DEC; Platz 3: Mayrhofer Nina DEC, Widnyana Indira DEC ; Jungen: Platz 1 : Knabe Timm DEC, Schmaus Thomas DEC, Geppert Maxi DEC; Platz 2: Patz Max DEC, Heinicke Lukas DEC; Platz 3: Wegscheider Markus DEC

Die älteren Mädls und Jungs der Altersklasse 10-11 liefen die 300m. Die Inzellerin Josephine Heimerl gewann in Persönlicher Bestzeit ( 30,06), vor ihrer Vereinskameradin Susanne Becker und der Österreicherin Anna Petutschnigg. Bei den Jungs gab es einen Doppelsieg für die Innsbrucker. Salzinger Lukas konnte sich noch den dritten Rang sichern. Der Massenstart ging in dieser Altersgruppe über zwei Runden und das Resultat war ebenso eng. Mädchen: Platz 1: Heimerl Josephine DEC; Platz 2: Becker Susanne DEC; Platz 3: Wichers Romy DEC; Jungen: Platz 2 Salzinger Lukas DEC, Jasch Lennart DEC;

Über 500m wurde die und der Schnellste der AK 12-13 gesucht. Eine Österreicherin konnte sich in sehr guten 45,18 durchsetzten und verwies die beiden Inzellerinnen Annalena Plereiter und Anita Dumberger auf den zweiten und dritten Rang. Bei den Jungs waren nur Sportler aus Innsbruck am Start. Das Massenstartrennen wurde hier über 3 Runden ausgetragen und die Mädls des DEC nutzen den Heimvorteil. Platz 1: Annalena Plereiter; Platz 2 : Anita Dumberger; Platz 3: Marie Saurler

Bei den 14-15 Jährigen ging der Sieg sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen an DEC Athleten. Maya Finke konnte sich über 500m durchsetzten und Markus Salzinger gewann über die selbe Distanz. Simon Graf und Michael Wels sicherten sich noch den zweiten und dritten Rang. Auch hier war der Massenstart das abschließende Rennen und führte dreimal um die Eisbahn. Mädchen: Platz 1: Finke Maja DEC; Platz 2: Kastenbauer Eva DEC; Jungen: Platz 1: Salzinger Markus DEC, Graf Simon DEC; Platz 2 : Wels Michael DEC

Der Regio Cup konnte ohne Probleme durchgeführt werden, Dank vieler helfender Hände. Besonders die Sportlerverpflegung lies keine Wünsche offen. Die Fortsetzung dieses Wettkampfes findet am 29.12. in Innsbruck statt. Nächstes Wochenende steht bereits das nächste Event in der Max Aicher Arena an, der Deutschland Cup im Short Track. Wir würden uns wieder über viele Zuschauer freuen, um die jungen Sportler anzufeuern.

R.D.


Chelyabinsk (RUS) 18. - 20.11.2011

Chelyabinsk (RUS) 18. - 20.11.2011

Moritz Geisreiter (Archivbild)

Erfolgreicher Weltcupauftakt in Chelyabinsk

Sensationeller 6. Platz für Moritz Geisreiter über 5000m

Nach dem absolvierten Meisterschaftswochenende in Inzell, ging es für die 16 schnellsten Athleten der Deutschen Eisschnelllauf- Gemeinschaft ins ferne, russische Chelyabinsk. Auf dieser noch völlig unbekannten Eisbahn sollte der Weltcupauftakt der Saison 2011/12 stattfinden.
Mit dabei auch die Inzeller Gabi Hirschbichler und Moritz Geisreiter.

In drei Tagen wurden sowohl die Sprintdistanzen als auch die Allroundstrecken auf dem überraschend , schnellen, russischen Eis ausgetragen. Die Deutsche Mannschaft konnte durchaus sehr gute Leistungen vorweisen.

Den Anfang machte Claudia Pechstein, mit ihrem 3. Platz über 3000m. Weltmeisterin Jenny Wolf zeigte nur am ersten Tag mit einem ungewohnten 7. Platz über 500m Schwäche. Doch bereits 24 Stunden später, konnte sie wieder an die Weltspitze anknüpfen und beendete den zweiten 500m Lauf als Dritte. Für die größte Überraschung sorgte jedoch das Herren Team Persuit, mit Alexej Baumgärtner, Marco Weber und Patrick Beckert. Sie kamen nach einem starken Finish als Dritter hinter den Favoriten aus Holland und den USA über die Ziellinie.

Aber auch der Deutsche Meister über 5000m, Moritz Geisreiter zeigte sich von seiner besten Seite. Er absolvierte die selbe Strecke in der A-Gruppe. Der sympatische Inzeller ging im 5ten von 12 Paaren an den Start und konnte seine tolle Leistung von Inzell bestätigen. Die Zeit blieb dieses Mal bei 6:25,52 stehen, und brachte dem 23-Jährigen einen hervorragenden 6. Platz. „ Moritz war sogar nur 3,7 Sekunden vom Podium, was aus einem holländischen Trio bestand, entfernt“, stellt seine Trainerin Marion Wohlrab begeisternd fest. Die Inzellerin lobt ihren Schützling weiter und blickt bereits in die Zukunft: „ Mit dieser super Leistung hat Moritz klar seine Ziele in Richtung Sochi 2014 definiert und unterstrichen.“

Gabi Hirschbichler durfte Dank ihren guten Platzierungen, ebenso in Chelyabinsk an den Start gehen. Über 1500m erreichte sie in der B-Gruppe mit einer guten Zeit ( 2:00,62), den dritten Rang. „Gabi hat so genügend Punkte für den Aufstieg und wird deshalb bei Weltcup Nummer zwei, in Astana in der A-Gruppe zu finden sein,“ nimmt Wohlrab erfreulich zur Kenntnis. Über 1000m konnte die Inzellerin jedoch eine weniger gute Leistung abrufen. Das Resultat Platz 17 in der A-Gruppe. Dazu ihre Trainerin: „ Mit etwas Glück kann sie in Kasachstan in der A-Gruppe bleiben, jedoch braucht sie dort einen sehr guten Lauf, um ihren Platz verteidigen und so die Ergebnisse aus der letzten Saison bestätigen zu können.“

Bereits am kommenden Wochenende geht es für die Deutschen Eisschnellläufer weiter im Weltcupalltag. Zweite Station ist die kasachische Hauptstadt Astana. Dort wurde in den letzten Jahren eine riesige Eishalle gebaut und alle sind gespannt, ob man auf die neue 400m-Bahn schnelle Zeiten zaubern kann.

Moritz und Gabi werden ihr Bestes geben und versuchen ihre Leistungen aus Chelyabinsk zu bestätigen oder sogar zu steigern. Dazu wünschen wir ihnen viel Erfolg und drücken die Daumen.

R.D.


1. DEC Mehrkampf 19. und 20. November 2011

1. DEC Mehrkampf 19. und 20. November 2011

Johannes Holzner

Der DEC Mehrkampf wurde dieses Jahr zum ersten Mal ausgetragen. Am Wettbewerb beteiligten sich über 40 Nachwuchssportler des DEC in den Altersklassen 6-15. Im Gegensatz zu den normalen Rennen, die ausschließlich auf dem 400 Meter Oval ausgetragen werden, ist bei diesem Wettbewerb ein hohes Maß an Vielseitigkeit gefragt.
Am ersten Tag wurden die Sprintstrecken über 100m (AK 6-11) und über 500m (AK 12-15) absolviert. Anschließend ging es von der Max Aicher Arena aus in die gegenüberliegende Sporthalle. Hier stand eine Mischung aus Geschicklichkeit und Sprintfähigkeit (Kasten Bumerang )und Kraft (Dreierhopp) für die AK 6-11, sowie Antrittsfähigkeit und Ausdauer (Stäbelauf) für die AK 12-15 auf dem Programm. Am zweiten Tag wurde dann wieder zuerst auf gewohntem Untergrund mit einer längeren Eisdistanz gestartet.
Die AK 6-9 starteten über 300m, die AK 10-12 über 700m und die AK 13-15 über 1500m.
Beim abschließenden Crosslauf gaben die Nachwuchssportler nochmal alles und erreichten alle das Ziel.
Der rundum gelungene Wettkampf wird sicherlich eine Wiederholung in der nächsten Saison erfahren.
Unser Dank richtet sich besonders an die Vielzahl an Helfern und Eltern, ohne diese ein solcher Wettkampf nicht zu meistern wäre.

MG


Fossil Cup 12. und 13. November 2011

Fossil Cup 12. und 13. November 2011

Josephine Heimerl

Beim diesjährigen internationalen Fossil Cup gingen über 240 Sportler der Altersklassen 10 bis 15 an den Start. Neben den einheimischen Sportlern aus Inzell, waren auch die Vereine aus München, Sachsen, Erfurt und Berlin zahlreich vertreten. Aus dem Ausland reisten Sportler aus Tschechien, Österreich, der Schweiz und Russland an. Der Wettkampf war gleichzeitig Qualifikationswettkampf für den DESG Wanderpokal der Altersklassen 11-14.
Die überragende Leistung aus Inzell erzielte Josephine Heimerl, mit Ihrem Gesamtsieg in der AK 11 nach 3 Strecken. Hierbei konnte Josephine alle drei Strecken für sich entscheiden.
Auch alle weiteren Nachwuchsläufer des DEC präsentierten sich bereits zu diesem sehr frühen Zeitpunkt der Saison in guter Form.

Die weiteren Gesamtplatzierungen aus Inzeller Sicht.
AK 10 w: 5. Platz Eva Helminger und 9. Platz Clea Zimmermann
AK 11 w: 1. Platz Josephine Heimerl, 11. Platz Susanna Becker und 18. Platz Romy Wichers
AK 12 w: 5. Platz Marie Saurler und 9. Platz Tamira Brunner
AK 13 w: 4. Platz Anna Maria Pichler und 6. Platz Annalena Plereiter
AK 14 w: 13. Platz Eva Kastenbauer und 18. Platz Lisa Dufter
AK 14 m: 7. Platz Johannes Holzner, 8. Platz Markus Salzinger und 13. Platz Michael Wels
AK 15 w: 5. Platz Lena Hochreiter, 8. Platz Johanna Gschwendtner und 14. Platz Maja Finke
AK 15 m: 18. Platz Simon Graf

Wir bedanken uns recht herzlich beim Gmiasteigerl (Ute und Hans Klein) in Inzell für die 2 gestifteten Kisten Bananen.

MG


DM Einzelstrecken Damen und Herren 2012

DM Einzelstrecken Damen und Herren 2012

Inzeller Sportler sind für die kommenden Weltcups gerüstet !

Vier Podestplätze für Inzeller Herren.
Moritz Geisreiter gewann sowohl den Titel über die 5000m, in der Superzeit von 6,24,11 min, vor dem Titelverteidiger Patrick Beckert und Marco Weber, als auch den Titel über die 10 000m in 13,18,84 min.
Die Leistungen zeigen seinen Aufstieg in die Internationale Klasse. Es wird sehr interessant sein,
wie sich Moritz bei den anstehenden Weltcups schlagen wird.
Er sollte mit diesen Leistungen unter die Top 10 kommen können.

Einen sehr guten Eindruck konnte auch Hubert Hirschbichler hinterlassen, Platz 3 über die 1000 m, Platz 3 über die 1500 m und Platz 4 über die 500 m sind für Hubert ein weiterer Schritt in die Weltklasse, damit fährt er zum 3. Weltcup Anfang Dezember in Heerenveen.

Gabi Hirschbichler war auf Grund ihrer Vorleistung der letzten Saison bereits für den WC vornominiert. Bei der DM erreichte sie PLATZ 4 über die 1000m , Platz 4 über die 1500m und Platz 6 über die 500m

Eine sehr positive Entwicklung war bei Roxanne Dufter zu erkennen, bei allen Strecken, an denen sie am Start war, konnte sie ihre persönlichen Bestzeiten erheblich steigern. Durch diese positive Leistungsentwicklung kann sich Roxanne noch Hoffnungen für den Weltcup in Heerenveen machen. Sollte sie in den nächsten Wochen bei nationalen Wettkämpfen den positiven Trend weiterhin fortsetzen .

Heike Hartmann lief gute Wettkämpfe, leider reichten die Platzierungen nicht für das Weltcupticket aus, Sie erreichte Platz 5 über die 500m in 39,04s und 39,11sec und Platz 6 über die 1000m.

Positiv war auch die Entwicklung des jungen Georg Lisowski, der endlich den erhofften Leistungssprung zeigen konnte, jetzt gilt es ür Georg, weiter hart zu arbeiten, um in die Nationale Spitze zu gelangen.

Die Meisterschaft hier in Inzell, bei super Eisbedingungen hat ein sehr hohes Leistungsniveau gezeigt.


1. DEC Kuscheltier-Cup am 03.11.2011 in Inzell

1. DEC Kuscheltier-Cup am 03.11.2011 in Inzell

Über 40 Kufenflitzer im Alter von 5 bis 13 Jahren trafen sich in der neuen Max Aicher Arena zu einem neu eingeführten Wettbewerb. Er besteht aus insgesamt 5 Wettkämpfen, bei denen es für die Sieger und Siegerinnen ab AK 7 ein Kuscheltier als Wanderpokal zu gewinnen gibt.

Als erstes mussten sie ihre Geschicklichkeit auf dem Eis in einem Gewandtheitslauf unter Beweis stellen. Hier zeigte sich, wer in den Trainingseinheiten fleißig geübt hatte und den Parcours am schnellsten bewältigen konnte. Bemerkenswert war dabei die Begeisterung und der Ehrgeiz der jüngsten Starter.

Als nächstes stand der 100 m Sprint auf der 400 m Eisschnelllaufbahn auf dem Programm. Wie die Großen mussten auch die kleinen Sprinter auf Kommando des Starters ihre Position einnehmen und mit dem Startschuss auf die Strecke gehen. In ihren Rennanzügen sahen sie nicht nur schnell aus, sondern erzielten auch tolle Zeiten. Interessant ist es bei diesem Wettbewerb, dass auch langsamere Läufer durch mehr Geschicklichkeit ihre Leistungen ausgleichen können und umgekehrt.

Auch Bundestrainer Markus Eicher war von der zahlreichen Teilnahme beeindruckt und überreichte allen Kindern bei der anschließenden Siegerehrung Urkunden und den stolzen Siegern und Siegerinnen jeder Disziplin ein Kuscheltier.

Die Besonderheit dieses Wettbewerbs liegt darin, dass dieses Kuscheltier erst dann in den endgültigen Besitz übergeht, wenn es 3 mal gewonnen wurde.


Frillensee-Cup 29.10.2011

Frillensee-Cup 29.10.2011

Beim ersten Eisschnelllaufwettkampf der Saison 2011/2012 für die Kufenflitzer Ak 12- 15 in der Max Aicher Arena, stellten die Eisschnelläufer des DEC Frillensee Inzell der Altersklasse 12 – 15 ihre über den Sommer hart erarbeite Form unter Beweis.
Der Wettkampf am vergangenem Samstag wurde nur als Trainingsmaßnahme genutzt und es wurde sich auch dementsprechend vorbereitet. Dennoch kamen reihenweise persönliche Bestzeiten dabei heraus und sie können somit deutschlandweit in ihrer Altersklasse mitmischen.
Anita Dumberger konnte trotz eines verpatzten Wechsels auf 500m und eines Alleingangs
auf 1000m ihre Bestzeiten auf 50,52 und 1.44,73 verbessern. Tamira Brunner kam über 500m auf 50,26 und blieb somit über fünf Sekunden unter ihrer bisherigen Bestzeit, auf 1000m erreichte sie 1.44,29. Annalena Plereiter verbesserte sich um fast zwei Sekunden über 500m auf 47,54 und erreichte auf 1000m 1.39,90. Anna Maria Pichler konnte nach einem Sturz über 500m noch eine sehr gute Zeit mit 1.37,02 auf 1000m hervor zaubern.
Eva Kastenbauer festigte mit zwei soliden Läufen über 500m 51,02 und 1000m 1.46,37, ebenfalls persönliche Bestzeiten, ihre Aussichten für die kommende Saison. Maja Finke erzielte mit 47,13 über 500m und 1.37,67 über 1000m ebenfalls zwei persönliche Bestzeiten.
Michael Wels verbesserte seine 500m- Zeit auf 48,68 und seine 1000m- Zeit um 20 Sekunden auf 1.42,68. Markus Salzinger kam über 500m auf 44,99 und war somit zwei Sekunden, und über 1000m auf 1.32,40 und blieb somit vier Sekunden unter seiner bisherigen Bestzeit. Simon Graf verbesserte seine 500m- Zeit auf 45,27 und seine 1000m- Zeit auf 1.36,31.
Das Trainerteam der Kufenflitzer AK 12-15 blickt zuversichtlich in die kommende Saison 2011/2012 und ist sich sicher, dass mit einer zielgerichteten Vorbereitung auf die Saisonhöhepunkte noch einige Zeiten purzeln werden.


Inzeller Shorttracker mit guten Ergebnissen in Rostock.

Inzeller Shorttracker mit guten Ergebnissen in Rostock.

Mit sehr guten Ergebnissen hat die Inzeller Shorttrack-Gruppe von Danny Leger beim ersten Juniorenwettkampf in dieser Saison abgeschlossen. Sieben Athleten haben die Reise nach Rostock unternommen. Gestartet wurde zum ersten Mal in zwei Altersgruppen und zwar der 15-19jährigen nach Geschlechter getrennt und in der jüngeren Altersgruppe mit allen 14jährigen und jünger ohne Trennung der Geschlechter. Am besten schlugen sich die Inzeller bei den 15 bis 19jährigen Mädels, dort kam Mona Geisreiter auf den zweiten Gesamtplatz. Sowohl über 500 als auch über 1 000 Meter wurde sie jeweils Zweite. Johanna Gschwendner kam zunächst nach einem tollen Lauf über 500 Meter als dritte ins Ziel, am zweiten Tag wurde sie über 1000 Meter disqualifiziert. Am Ende reichte es zum vierten Platz. Lena Hochreiter erreichte schließlich den achten Rang. Bei den 15 bis 19jährigen Jungs zeigte Joel Dufter seine gute Form, die er bereits vor einer Woche bei den deutschen Meisterschaften der Senioren in Inzell unter Beweis stellte. Laut Trainer Danny Leger zeigte er einmal umso mehr seine Risikofreudigkeit und seinen Kampfgeist. Nach einem Sturz im Finale über 500 Meter wurde er Fünfter. Nach etwas Pech mit dem Material und aus Legers Sicht unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen fiel er am zweiten Tag auf den siebten Platz zurück. In seinem ersten Wettkampf in dieser Saison kam Florian Becker auf den 13. Platz. In der Altersklasse 14 waren Johannes Holzner und Michael Wels am Start. Nach seinen guten Leistungen in der vergangenen Saison durfte Johannes Holzner in der sogenannten “Gold-Gruppe” starten und zeigte vor allem am ersten Wettkampftag gute Leistungen und wurde über 500 Meter Fünfter. Über 777 Meter hatte er Sturzpech und lief auf den 12. Platz was in der Gesamtwertung zum neunten Rang reichte. In der “Silber-Gruppe” musste Michael Wels an den Start. Er stürzte zwei Mal, kämpfte sich aber tapfer durch die Rennen und wurde in seiner Gruppe 13ter. “Insgesamt bin ich mit dem Wettkampf sehr zufrieden. Die Reise hat sich auf jedem Fall gelohnt und lässt für die weitere Saison gute Ergebnisse erwarten”, sagte Leger abschließend.


Jenny Wolf und Samuel Schwarz gehen hoch

Jenny Wolf und Samuel Schwarz gehen hoch

... hoch hinaus :-)

Nationalteam trainiert in Inzell – Inzeller nehmen sich viel vor!

Ein fast dreiwöchiges Trainingslager hat die Deutsche Eisschnelllauf Nationalmannschaft in der Inzeller Max Aicher Arena absolviert. Allerdings nutzten die Asse wie Jenny Wolf und Stephanie Beckert nicht nur das frühe Eis auf der 400Meterbahn, sondern auch den herrlichen Altweibersommer zum intensiven Radtraining und zu einer besonderen Bergtour. Bundestrainer Markus Eicher führte sein Team als „Seilschaft“ auf den Falkenstein und genoss dabei die grandiose Aussicht auf die im Tal liegende neue Arena. Letztendlich durften ein Teil der Sportler unter Anleitung von Eismeister Hubert Dufter auch noch auf das Dach des Stadions. „Natürlich waren uns große Trainingsumfänge auf dem Eis mit vielen Trainingskilometern im Grundlagen- und Übergangsbereich wichtig“, so Eicher. So mussten die Sprinter aber auch ein intensives Krafttraining bewältigen und für Langstreckler standen Radeinheiten zwei bis drei Mal wöchentlich über 100 Kilometer auf dem Trainingsplan. Profitieren konnten die deutschen und auch anwesenden ausländischen Sportler wieder von den tollen Eisbedingungen, die von den Eismeistern geliefert wurden. Sprint und Lauftraining wurden teilweise auf der Tartanbahn im Ruhpoldinger Waldstadion genutzt. Allerdings wurden nach den umfangreichen Trainingsmaßnahmen gegen Ende des Lehrgangs viele der Sportler von Erkältungskrankheiten geplagt. „Das ist der Nachteil des schönen Wetters, wenn man von der kalten Halle ins Freie kommt. Unsere Ärzte hatten viel zu tun, um alle wieder fit zu bekommen“, so Eicher.

Inzeller Läufer haben einiges vor

In diesem Winter erwartet Markus Eicher speziell von seinen Inzeller Läufern einiges. Moritz Geisreiter, Gabi und Hubert Hirschbichler sowie Heike Hartmann zeigten im Training gute Leistungen. Einen deutlichen Leistungssprung nach vorne erwartet der Coach von Roxanne Dufter und Georg Lisowski. Im Nachwuchsbereich soll Trainer Danny Leger die C und D/C Kader Sportler laut Eicher zu einem wörtlich gewaltigen Leistungssprung verhelfen. Auch die Aktivitäten im Schulsport hat der DESG Cheftrainer im Auge. „Ich hoffe, dass die Schulen in Siegsdorf und Ruhpolding sowie Inzell jetzt sogar verstärkt die Kinder aufs Eis schicken. Wintersport unter dem Dach ist schließlich angenehmer als in der Vergangenheit auf der Freiluftbahn bei Kälte und Schneefall.“ Laut Markus Eicher werden die Grundlagen ab der AK16 auf der 400Meterbahn gelegt, um ganz oben an der Weltspitze zu landen. Höhepunkte in diesem Winter sind für den Trainer die Einzelstrecken WM im holländischen Heerenveen. Aber auch im Weltcup sollen Jenny Wolf, Stephanie Beckert und Claudia Pechstein Podestplätze einheimsen. Auch der Aufwärtstrend des vergangenen Jahres bei den Herren soll weitergehen. Bereits in dieser Woche werden die Sprinter mit Bundestrainer Thomas Schubert ihre Zelte erneut 14 Tage in Inzell aufschlagen, die Langstreckenläufer sind in Erfurt auf dem Eis. Anfang November kommt der komplette DESG-Kader wieder in die Max Aicher Arena, schließlich gehen dort vom 04. – 06. November die deutschen Meisterschaften über die Bühne. Diese Titelkämpfe sind gleichzeitig auch die Qualifikation für die Weltcupplätze in diesem Winter.


Trainingseinheit mit Jenny Wolf

Trainingseinheit mit Jenny Wolf

Training mit Jenny

Kids begeistert – Danke Jenny

Eine unvergessliche Trainingsstunde haben die Kinder des DEC Inzell aus der Trainingsgruppe „Eisbären“ erleben dürfen. Die Jugendlichen im Alter zwischen 8 und 14 Jahren konnten mit 500Meter-Weltmeisterin Jenny Wolf in der Max Aicher Arena einige Trainingseinheiten bestreiten. Die sympathische Sportlerin übte mit den Nachwuchs-Eisflitzern Starts und gab gute Tipps. Abschließend demonstrierte sie einige Runden Technik anschaulich in Zeitlupe. Danach zeigten sich die Inzeller Kinder restlos begeistert, die Berlinerin erfüllte Autogramm- und Fotowünsche. Mit dieser Aktion hat Jenny Wolf mit Sicherheit viele neue Fans in Inzell gewonnen. Ermöglicht hat diese Aktion Marcus Geppert von den Chiemgau Appartements in Inzell


Short Track: Deutsche Meisterschaften erstmals in Inzell

Short Track: Deutsche Meisterschaften erstmals in Inzell

Mona Geisreiter - toll gelaufen!

Mona Geisreiter und Joel Dufter mit dabei!

Mit der Deutschen Meisterschaft am Samstag 24. September (ganztägig) und Sonntag 25. September (vormittags) in Inzell beginnt eine neue Zeitrechnung im Short Track in Inzell. Zum ersten Mal werden im in der Max Aicher Arena Deutsche Meisterschaften im Short Track veranstaltet. „Eine willkommene Herausforderung für uns“ findet Stadionleiter und DEC-Vorsitzender Hubert Graf. Mit den Inzeller Sportlern und Trainern nimmt er diese Herausforderung aber gerne an. Für den DEC Inzell sind Mona Geisreiter und Joel Dufter bei den Deutschen Meisterschaften am Start. Natürlich drücken wir beiden die Daumen für einen erfolgreichen Verlauf. Und sie laufen noch besser, wenn sie von hoffentlich zahlreich anwesenden Inzellern lautstark unterstützt werden!

Für die Freunde des Eisschnelllaufens wird sicher vieles ungewohnt sein. Und nicht jedes Reglement wird allen bekannt sein. Deshalb einige allgemeine Infos zu dieser spektakulären Sportart: Short Track wird auf einer 111,12m langen, ovalen Bahn einer Eishockeyfläche mit den Maßen 30m x 60m betrieben. Dadurch, dass die Kurven sehr eng sind, werden die Banden der Eisfläche mit Matten bedeckt um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Short Track ist seit 1992 olympisch. Der größte Unterschied zum klassischen Eisschnelllauf besteht darin, dass die Läufer nicht in Paaren auf eigenen, abgetrennten Bahnen laufen sondern Vier bis acht Läufer auf einer Bahn um den Sieg kämpfen müssen. Entscheidend ist nicht die beste Zeit, sondern das taktische Geschick der einzelnen Läufer. Die Platzierung wird erst im Finale ermittelt denn Short Track Rennen finden im K.O. System statt: Die Wettkämpfe beginnen mit Vorläufen, bei denen sich in der Regel immer die ersten beiden Läufer für die nächst höhere Runde qualifizieren. Ziel ist es, das Finale zu erreichen um dann den Sieger ermitteln zu können. Bei den Mehrkampfwettkämpfen (Meisterschaften, keine Weltcups) treten Frauen und Männer über 3 Einzelstrecken an: 500m, 1000m und 1500m. Um aus den Bestplatzierten der Einzelstrecken einen Gesamtsieger, also Mehrkampfsieger, zu ermitteln wird bei den Frauen und Herren ein 3000m Superfinale gelaufen. Außerdem werden bei jedem Weltcup und bei den Welt- und Europameisterschaften Staffelwettbewerbe ausgetragen.

Die Strecke der Frauen beträgt in der Staffel 300m und bei den Herren beträgt die Strecke 5000m. Jede Staffel besteht aus 4 Staffelläufer. Staffelwechsel werden nicht durch die Übergabe eines Staffelstabes vollzogen sondern durch anschieben des nächsten Läufers. Olympische Medaillen werden jedoch nur auf den Einzelstrecken vergeben. Insgesamt 5 Schiedsrichter sorgen für einen fairen Verlauf der Wettkämpfe. Ein Hauptschiedsrichter und 2 Schiedsrichterassistenten stehen in der Mitte der Eisfläche, zusätzlich steht außerhalb der Eisfläche an jeder Kurve noch jeweils ein Schiedsrichter. Der Hauptschiedsrichter kann Läufer im Falle einer Regelwidrigkeit disqualifizieren. Dies geschieht in enger Abstimmung mit seinen Assistenten. Die Zeitmessung erfolgt elektronisch, die restlichen Runden werden für die Läufer gut sichtbar angezeigt, die letzte Runde wird mit einer Glocke eingeläutet und jedes Rennen endet mit einem Photo-Finish. Track Stewards auf der Eisfläche sorgen für die richtige Bahnmarkierung und bereiten das Eis zwischen den Rennen auf. Der Wettkampfablauf wird durch den Competitor Steward geleitet. Er oder sie setzen die Läufe an, sorgen für die richtige Punkteverteilung und für einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfs bis hin zur Siegerehrung. Die Rennen finden gegen den Uhrzeigersinn statt. Das Überholen ist erlaubt, der Läufer der einen anderen Läufer überholen will ist jedoch dafür verantwortlich den anderen Läufer nicht zu behindern oder sogar zu Fall zu bringen. Der zu überholende Läufer darf jedoch auch keine unlauteren Mittel unternehmen um den Überholenden abzuwehren. Läufer, die disqualifiziert wurden, bekommen für diesen Lauf keine Punkte und dürfen an weiteren Rennen über diese Distanz nicht mehr teilnehmen. Körperkontakt ist strikt untersagt! In so einem Fall werden die Läufer nach dem Zieleinlauf durch den Hauptschiedsrichter disqualifiziert.

Gründe für Disqualifizierungen sind unter anderem:
2 FEHLSTARTS, durch denselben Läufer
OFF-TRACK: wenn man einen oder mehrere Klötzer innen passiert, es sei denn man läuft „freiwillig“ wieder zurück, um die Markierungen regelgerecht an der rechten Seite zu passieren
IMPEDING: der meistgenannte Grund für eine Disqualifikation; darunter zählt absichtliches Behindern anderer Läufer, Blockieren eines Überholenden, Drücken, Schieben oder anderweitiges Stören fremder Läufer mit dem eigenen Körper
CROSSTRACK: den Laufweg des anderen Läufers mutwillig kreuzen
ASSISTANCE: körperliche Hilfestellungen während des Laufes durch Offizielle oder Trainer
TEAM SKATING: gegenseitige Hilfestellungen der Sportler untereinander zum Nachteil Anderer
KICKING OUT: Gefährliches Anheben der Kufe auf der Ziellinie

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