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Berichte Saison 2013/14



Dufter und Heimerl erfolgreich bei Europacupfinale im Short Track

Dufter und Heimerl erfolgreich bei Europacupfinale im Short Track

Für den diesjährigen Saisonhöhepunkt der Junioren im Shorttrack, dem JUNIOR Europa Cup Finale konnten sich mit tollen Leistungen während der gesamten Saison zwei Athleten des DEC Inzell qualifizieren.
Joel Dufter und Josephine Heimerl machten sich auf die Reise nach Sofia (Bulgarien), wo in diesem Jahr dieses Event, was auch als Europameisterschaft der Junioren zu betrachten ist, stattfand. Für beide Athleten war es schon ein großer Erfolg sich für diesen Wettkampf qualifiziert zu haben, nichts desto trotz wollten Beide mit diesem letzten Wettkampf der Saison ihre tollen Leistungen im Vorfeld krönen. Josephine Heimerl, die in der Kategorie Junioren bis 13 Jahre startete absolvierte einen tollen Wettkampf und konnte sich nach anfänglicher Nervosität sehr gut in den Wettkampf hinein kämpfen und bot der europäischen Konkurrenz tolle Duelle. Auf den 1000m erreichte sie einen tollen 5.Platz und auf 500m einen ebenfalls hervorragenden 6.Platz. Auf den abschließenden 777m lag Josephine wiederum auf Finalkurs und einer damit verbundenen Top 4 Platzierung, leider stürzte sie im Halbfinale, so dass es in der Streckenwertung noch zu einem immer noch guten 8.Platz reichte. In der Endabrechnung bedeutete dies den 7.Gesamtplatz, was gleichfalls die beste deutsche Platzierung in dieser Kategorie bedeutete.
Joel Dufter, der sich in dieser Saison bereits mit tollen Ergebnissen auf internationaler Bühne im Eisschnelllauf (unter anderem 1.Weltcupsieg über 1000m beim Junioren-Weltcup) seine Lorbeeren verdient hat, hatte sich mit einem sehr starken Feld von ausschließlich Junioren Weltmeisterschaftsteilnehmern auseinanderzusetzen. Er zeigte tolle, sehr ambitionierte Rennen, hatte allerdings mit 2 Stürzen und einem Penalty durchaus etwas mit seiner Fortuna zu kämpfen. Er ließ sich jedoch nie aus dem Konzept bringen und ging in jedem neuen Rennen mit maximaler Motivation und Risikofreudigkeit an die Sache was ihm am Ende die Platzierungen 9.(1500m), 10.(500m) und 14.(1000m) einbrachte. In der Gesamtwertung erkämpfte er sich den 14.Platz.
Zusammengefasst ist zu bilanzieren, dass sich unsere Athleten in der europäischen Spitze etabliert haben und durchaus mit den Besten mithalten können.

Danny Leger (Trainer DEC Inzell)


Erfolgreicher Abschluss Saison für den DEC Inzell

Erfolgreicher Abschluss Saison für den DEC Inzell

Zum Ende der Saison ist dem Inzeller Eisschnelllaufnachwuchs noch einiges an Topplatzierungen gelungen. So war der DEC Inzell mit vier Startern bei den deutschen Meisterschaften der AK 13/14 in Berlin sogar ein Podestplatz. Josephine Heimerl schaffte unter 29 Teilnehmern die Bronzemedaille. Über 500 und 1.000 Meter kam sie auf den dritten und über 300 Meter auf den zweiten Platz. Für Marie Saurler blieb am Ende nur ein undankbarer vierter Platz. Sie stürzte über 1.000 Meter, über 1.500 kam sie auf den zweiten Rang. Lennart Jasch sicherte sich den neunten Gesamtplatz und Tamira Brunner hatte mit plötzlichen Hüftschmerzen zu kämpfen und konnte sich nicht unter den Top12 platzieren. Dafür reichte es in der Mädchenstaffel noch zum dritten Platz.

Gut vertreten waren die Inzeller auch bei den Munich Open im Shorttrack mit zwölf Eisschnellläufern. 120 Sportler aus Frankreich, der Schweiz, Belgien, Tschechien und Slowakei sowie Österreich lieferten sich mit den Deutschen spannende Rennen in der Olympiahalle. So kämpfte sich die jüngste im Team, Stina Letteboer am Ende in der AK8 auf den 16. Platz. Maria Jasch wurde in AK9 14te. Für Annika Letteboer (AK10) und Thomas Schmaus (AK11) reichte es jeweils zum dritten Platz. Gabriel Groß (AK10) wurde zwölfter. Für Josephine Heimerl reichte es nach einem Sturz im A-Finale über 500 Meter immerhin noch zum vierten Platz. Johanna Gschwendner war die erfahrenste Starterin aus Inzeller Sicht. Aufgrund von einer zurückliegenden Verletzung fehlte ihr die Kraft so dass sie letztendlich auf dem zehnten Platz landete. Bleiben noch der 14. Platz von Julia Bachl, der 15. Rang von Laura Müllinger, der 22. von Maxi Geppert und der 17. Platz von Lennart Jasch.

Auch bei den Bayrischen Meisterschaften im Shorttrack in Grafing zeigten acht Sportler vom DEC Inzell ihr Können. Strahlende Sieger wurden in ihren Leistungsklassen Annika Letteboer und Thomas Schmaus. Nina Mayerhofer holte sich den zweiten und ihre Schwester Leonie den dritten Platz. Den fünften Platz schaffte Bruder Dominik Mayerhofer. Für Gabriel Groß sprang der dritte Platz in seiner Leistungsklasse heraus. Jeweils fünfte Plätze sprangen für die jüngsten im Team, Stina Letteboer und Tim Knabe heraus.
SHu.


Joel Dufter bei den Junioren Weltmeisterschaft in Norwegen

Joel Dufter bei den Junioren Weltmeisterschaft in Norwegen

Joel Dufter (Archivbild)

Während in der Inzeller Max Aicher Arena der Eisschnelllauf-Weltcup über die Bühne ging, konnte sich Joel Dufter vom heimischen DEC seine Lorbeeren in Norwegen verdienen.
Dort ging der 19jährige bei der Junioren Weltmeisterschaft an den Start. Dazu muss man sagen, bei den Eisschnellläufern denn Dufter hätte sich auch für Juniorenweltmeisterschaften im Shorttrack qualifiziert. Allerdings fanden beide Bewerbe zur selben Zeit statt.
Ein Woche zuvor startete er beim Junioren-Weltcup im hohen Norden und konnte dort über 1.000 Meter seinen ersten Sieg in 1:13,01 Minuten feiern. Dazu kamen ein 10. Platz über 500 (37,72) und ein 13. Platz über 1.500 Meter (1:56,05). Mit diesem Polster im Gepäck konnte das Talent relativ locker die Weltmeisterschaft angehen. Mit einem vierten Rang über 1.000 Meter in 1:13,54 Minuten bestätigte er seine gute Form. Über 500 Meter sicherte er sich den 7. Platz und stellte mit 37:03 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung auf. Nicht ganz so gut klappte es über die 1.500 Meter mit dem 23. Platz.
Zu seinen Ergebnissen sagt Dufter, es seien vor allem beim Junioren-Weltcup sehr harte Rennen gewesen. Im Teamwettbewerb habe er noch einmal alles hineinlegen wollen. Am Ende war es der fünfte Rang. Für seine Lieblingsstrecke nahm sich der 19jährige über die 1.000 Meter einiges vor. „Ich wusste, wenn ich einen perfekten Lauf bringe, dann kann ich vorne mitmischen“, sagte Dufter. Letztendlich gelang ihm ein Traumlauf und er gewann das Rennen. Damit belegte er in der Endabrechnung im Gesamtweltcup den dritten Platz.
Eine Woche später stand dann die WM auf dem Programm und es galt während der Woche noch einmal Kräfte zu sammeln und sich gut zu regenerieren. Bei den 500-Metern schaffte er es mit zwei guten Läufen sich seinen Platz unter den besten Sieben der Welt zu etablieren. Die 1.500 Meter verliefen eher durchwachsen so dass er sich wieder auf seine Sahnestrecke über 1.000 Meter konzentrieren wollte. Hier verpasste er das Podest nur knapp und wurde Vierter. Genau 16hunderstel fehlten zur Medaille.
Zum Abschluss kam Joel Dufter mit dem deutschen Team auf den fünften Platz. Im Lauf gegen Kanada gelang zwar eine starke Leistung, allerdings reichte es auch hier nicht ganz zu Podest. „Trotzdem waren es für mich hier in Bjugn tolle Tage und ich hatte viel Spaß. Jetzt kann ich mich in der kommenden Saison bei den Senioren blicken lassen“, meinte der 19jährige zufrieden.

SHu.


Eisschnelllauf Weltcup in Inzell: tolle Leistungen und klasse Stimmung 4 Inzeller mit dabei – 150 Helfer aktiv

Eisschnelllauf Weltcup in Inzell: tolle Leistungen und klasse Stimmung 4 Inzeller mit dabei – 150 Helfer aktiv

Moritz Geisreiter

Tag 1: Silber und Bronze für Deutschland – Weltklasse zu Gast in Inzell
Moritz Geisreiter unzufrieden – Roxanne Dufter stürzt

Was bedeutet der Begriff „Heimspiel“? Einerseits verschärfte Beobachtung, andererseits aber jede Menge Ansporn und öffentliches Interesse. Wenn man diese Faktoren berücksichtigt sorgten die ersten drei Entscheidungen des Weltcups in Inzell für viel Zuversicht, erst recht nach den weniger erfolgreichen Olympischen Spielen. Judith Hesse gewann Silber im Sprint. Patrick Beckert eroberte zum zweiten Mal in dieser Saison das Treppchen: Dritter über 5000 m. Jenny Wolf (5.) und Monique Angermüller als Zehnte über 1500 m sorgten für einen rundum gelungenen Auftakt.
„Der absolute Hammer“, entfuhr es Judith Hesse nach einem fulminanten 500-m-Rennen. Nur eine Hundertstel trennten sie von Gold, das an Heather Richardson (USA) ging. „Ich bin wütend gestartet, gleichzeitig aber auch ängstlich“ Beobachter der Sotschi-Spiele wissen warum: anstatt in Topform Olympia zu ihrer Plattform zu machen, folgte die Disqualifikation durch zwei Fehlstarts. „Der schwärzeste Tag meiner Karriere“, blickt die 31-jährige Erfurterin. Aber: Rang 2 in einem Weltklassefeld mit starken 37,86 Sekunden, der erste Podiumsplatz beim Weltcup über 500 Meter. Dank Inzell, so die Glückliche. “Für mich immer eine gute Bahn“, dann folgte der Dank ans Publikum, das schon nach dem ultraschnellen Angang (10,25) spürte, wieviel Feuer im Lauf der Judith Hesse steckte.
Für Moritz Geisreiter kam es über 5000 m wie befürchtet. „Eine Woche ohne Training, mit schweren Beinen“ mühte sich der Lange – und kam nicht in Schwung. „Kein Punch. Doch ich bin ein schlechter Verlierer und das nervt mich jetzt schon.“ Platz 14. Sieger wurde 10.000-m-Olympiasieger Jorrit Bergsma (Niederlande)
Monique Angermüller nannte ihren 10. Platz über 1.500 Meter in 1:57,12 „versöhnlich“ – nach schmerzhaften Sotschi-Erfahrungen. „Vielleicht war es der beste Lauf der Saison. Dass einige aber deutlich schneller liefen, steht auf einem anderen Blatt.“ Wen wundert’s: Die Niederländerin Ireen Wüst bewies einmal mehr ihre Sonderklasse und gewann unter dem Jubel der vielen holländischen Fans auch in Inzell.
Die Inzellerin Roxanne Dufter wurde über in der B-Gruppe über diese Distanz durch einen Sturz ihrer Hoffnungen beraubt.

Tag 2: Starke Sprinter – Massenstart als Eyecatcher

„Ein guter Tag im Sprintbereich“ für die DESG-Athleten, so Teamleader Helge Jasch. „Angefressen“ nach den ersten 500 Metern hatte sich Jenny Wolf vor ihrem letzten Start in Inzell zurückgezogen – um an Tag 2 stark zu kontern. In 37,89 Sekunden skatete sie sich zu Bronze. Ein Regisseur hätte es kaum dramatischer arrangieren können: „Servus“ auf dem Podest. Dann folgte ein stilvoller Abschied: mit zwei Blumensträußen absolvierte die Berlinerin ihre Ehrenrunde, ergriffen und glücklich, gefeiert von den Fans
Judith Hesse, Zweite vom Vortag, die im direkten Duell mit Wolf gleich nach dem Start entscheidende Zeit „liegen ließ“ lief auf Platz 7 (38,25).
Auf Platz 3 lief Nico Ihle über 500 m. Daran kann man sich gewöhnen, es ist noch nicht lange her, da schienen Top10-Ergebnisse außer Reichweite. Nun erwiesen sich 35,05 Sekunden als Entree aufs Treppchen. Sieger über 500 Meter war der Niederländer Ronald Mulder . Dann folgten echte Nico-Statements: „Wir haben hier zurückgeschlagen. Das war die beste Antwort nach Olympia.“ Und damit meinte er die gesamte Eisschnelllauf-Spezies. Sein Lauf sei keineswegs „optimal“ gewesen, die Motivation dagegen auf allerhöchstem Level. Dass über 1000 Meter Publikumsliebling Shani Davis seinen olympischen Durchhänger mit einem souveränen Sieg tilgte, unterstrich, dass schon kurz nach dem Saison-Highlight andere Gesetze gelten.
Über 3000 m der Damen aber setzte Ireen Wüst ihre eindrucksvolle Siegesfahrt fort, einige Olympia-Helden, auch die überragenden Oranjes, aber hatten zu beißen. Insgesamt waren viele gesundheitlich angeschlagen aus Russland zurückgekehrt. Claudia Pechstein trat dennoch an. „Sie hat es probiert“, so Helge Jasch, doch der Runden-Plan mit 31,8er-Zeiten ließ sich nicht realisieren. Bente Kraus (10.) fühlte sich wohl. „Ich bin zu schnell losgelaufen – und das Endergebnis entspricht dem, was ich im Moment kann. Jetzt bin ich bereit, noch konsequenter künftig höhere Ziele anzupeilen.“
Als Stimmungs-Bringer nach über acht Stunden Eis-Spektakel erwies sich der Massenstart: 21 Herren, 20 Runden, Full Speed – die Zuschauer skandierten: „Das war Spitze“. Hohes Tempo, Zwischenspurts, mal aufgereiht wie an der Perlenkette, dann auseinandergerissen sauste das Kufen-Peloton um die 400-m-Bahn. Moderator Pino Dufter animierte die Fans „make noise“ zum Mitmachen, dann zeigte u.a. Felix Rijhnen als Mitglied einer Dreier-Gruppe, was gehen kann. „Ich denke, wir haben eine gute Show abgeliefert, ich habe die Offensive gesucht.“ Auf der Ziellinie dominierten die Oranje-Spezialisten, beachtlich schlug sich Weltcup-Debütant Felix Maly als Neunter. „Dass ich hier überhaupt dabei sein konnte…“ freute sich der 20-jährige Erfurter, „und der Massenstart macht wirklich Spaß.“ Gegen die Verletzungsgefahr schützen Schienbeinschoner, schnittfeste Socken und Handschuhe, die Kufenenden sind rundgeschliffen.
Im B Lauf über 1.000 Meter belegte der Inzeller Hubert Hirschbichler über 1.000 Meter in 1:11,41 den 11. Platz.

Tag 3: Starke Sprinter – Roxanne Dufter wird Dritte

Der letzte Weltcup-Tag in Inzell entsprach bayerischen Gepflogenheiten. Frühlingshaftes Kaiserwetter draußen – und in der Max-Aicher-Arena eine dicke Überraschung. Nico Ihle versilberte seine Bronzemedaille, holte über 500 m einen weiteren Podestplatz, hinter dem Niederländer Jan Smeekens. Labsal für manche nach Olympia geschundene Seele. Die deutschen Eisschnellläufer haben einen Teil ihres Terrains zurückerobert. Und die Gegner zollten Respekt. In seinem Lauf hatte er Ronald Mulder bezwungen, seine Bestzeit (auf einer Flachlandbahn) von 34,99 auf 34,97 Sekunden gedrückt. Der Chemnitzer war im letzten Paar gestartet. Ein Ausdruck mehr für die künftige Sprint-Hierarchie – mit deutscher Beteiligung. Das sorgte für „innere Anspannung“, aber der 28-Jährige bewahrte seine Lockerheit, legte eine blitzsaubere zweite Kurve hin – und überholte mit mehr Speed den niederländischen Favoriten.
Monique Angermüller belegte, wie schon über 1500 m, auf der 1000-m-Strecke den 10. Rang. Beim Start büßt sie regelmäßig 3,4 Zehntelsekunden ein, die “sich auf den Runden dann potenzieren“, so die Berlinerin. Ihre Läufe von Inzell aber „haben gepasst“. Da geraten die Sotschi-Spiele etwas in Vergessenheit. Auch für die Inzellerin Gabi Hirschbichler, die nach ihrem 16. Platz guten Mutes ist, einen Startplatz für Heerenveen zu ergattern. Siegerin über 1.000 Meter wurde die USA-Amerikanerin Heather Richardson.
Vorher hatte Roxanne Dufter im B-Lauf als Dritte erste Weltcup-Punkte gesammelt – und Selbstvertrauen getankt. Jetzt lautet die Devise der blonden Inzellerin „in der nächsten Saison bei allen Weltcups“ präsent zu sein. Hubert Hirschbichler wurde in der B-Gruppe über 1.500 Meter in 1:50,26 9er, während Brian Hansen die 1.500 Meter in der A-Gruppe gewann(Bild 14).
Massenstart ist revolutionär, hat Zukunft (2015 im WM-Programm) – und bleibt gefährlich. Beim Rennen der Damen zog sich Roxanne Dufter bei einem Crash in die Bande Schnittverletzungen an der Nase zu, auch Konkurrentinnen mussten von den Sanitätern „verpflastert“ werden. „Trotzdem macht das Spaß“, so Roxanne tapfer. Vor allem gefiel es Claudia Pechstein. „Mit 42 gewinnen nicht viele einen Weltcup“, sagte sie. Wie zwei Ausreißer beim Radsport hatten sich die Berlinerin und die Niederländerin Ensing taktisch clever abgesetzt, sich optimal während sechs Runden abgelöst, das Finish gehörte Claudia.
Der auch attraktive Teamsprint mit jeweils drei Startern steckt in den Kinderschuhen, da zu wenige Nationen dem Beispiel der Deutschen (mit Hubert Hirschbichler) und Niederländer mit einer eigenen Mannschaft folgten.
Für Macher Hubert Graf und 150 ehrenamtliche Helfer hat sich der Einsatz einmal mehr gelohnt. „Was hier in den Tagen des Weltcups, aber auch davor und danach von den Helfern geleistet wurde, verdient höchste Anerkennung“ lobt Graf seine Leute. Weil sich auch viele Einheimische von den „Vibrations“ der niederländischen Fans samt der Glasblazers-Kapelle anstecken ließen. „Von der Stimmung sicherlich das Beste auf Weltcup-Niveau.“ Rund 5.000 Zuschauer sorgten für einen tollen Besuch. „Und wir werden uns jederzeit wieder für Top-Events bewerben“, kündigte Graf an. Übergesprungen war der Funke auf der allabendlichen „Medal Plaza à la Inzell“ mit allen Stars. Organisiert von „Vision Ice“ zeigten hier die Inzeller einmal mehr, zu was sie in der Lage sind, wenn sie zusammen stehen. Marcus Geppert, Abteilungsleiter Eisschnelllauf beim DEC kündigte an: „Auch wenn ich vier Tage kaum Schlaf fand, ich freue mich auf das nächste Mal!“
Sportlich zog Chef-Bundestrainer Markus Eicher das Fazit. „Wir waren hier bedeutend besser als in Sotschi. Mit diesem Rückenwind kann man wieder optimistischer in die neue Saison gehen.“

Wilfried Hess


Joel Dufter Deutscher Mehrkampf-Meister

Joel Dufter Deutscher Mehrkampf-Meister

Joel Dufter

Bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften der Junioren in Erfurt im Eisschnelllaufen zeigte sich Joel Dufter vom DEC Inzell in herausragender Form. Dufter gewann die ersten drei Strecken über 500, 1.500 und 3.000 Meter souverän.
Den abschließenden 5.000 Meter Lauf ging er taktisch und kontrolliert an und wurde letztendlich dritter. Damit fuhr er nicht nur den Gesamtsieg ein, sondern qualifizierte sich auch für die Junioren Weltmeisterschaften Anfang März in Norwegen.
Qualifiziert ist der Inzeller aber auch für die Junioren-Shortrack Weltmeisterschaft. Laut seines Trainers Danny Leger fallen beide Weltmeisterschaften auf dasselbe Wochenende, so dass Dufter nun sich zusammen mit seinen Coach für eine Teilnahme an der Eisschnelllauf-WM entschieden hat.

Neben Joel Dufter nahmen fünf weitere Sportler des DEC Inzell an den Meisterschaften in Erfurt teil. Bei den 18-19jährigen waren es noch Florian Becker und der Inliner Fabian Dieterle. Bei den 16-17jährigen gingen Lena Hochreiter, Johanna Gschwendner und ein weiterer Inliner, Patrick Reuter an den Start.
Für Florian Becker war es ein durchwachsenes Wochenende. Wegen einer Erkrankung konnte er an seine guten Leistungen während der gesamten Saison nicht anknüpfen. Immerhin hatte ihm sein Trainer einen Platz unter den besten sechs zugetraut. So kam er in der Endabrechnung auf den 11. Platz in der Gesamtwertung. Inliner Dieterle kam bei seinem ersten großen Eisschnelllauf-Wettkampf immerhin auf den achten Gesamtplatz. „Er hat großes Potenzial, auf allen vier Strecken ist er persönliche Bestzeiten gelaufen“, bescheinigte ihm Danny Leger.
Richtig Pech hatte Johanna Gschwendner. Bevor sie einen Meter im Wettkampf laufen konnte, zerstörte sie in der Vorbereitung auf die erste Distanz ihre Kufen.
Eine sehr starke Leistung lieferte Lena Hochreiter ab. In der Schlussabrechnung schaffte sie den dritten Platz. Über 500 und 1.000 Meter wurde sie vierte, über 1.500 Meter dritte und über 3.000 Meter fünfte. „Diesmal hat sie wirklich zum Saisonhöhepunkt durch Nervenstärke und überragende Leistungen überzeugt“, freute sich Leger. Durch diese Leistung darf Lena Hochreiter nun am sogenannten Viking Race in Holland teilnehmen, dieser Wettkampf gilt als inoffizielle Europameisterschaft. Schließlich gab es für den Inliner Patrick Reuter noch den 20. Gesamtplatz.

Auch bei den Internationalen „Sprint – Classics“ in Inzell zeigte Joel Dufter im Konzert bei den Erwachsenen gute Leistungen. Über 500 Meter siegte er in 36,50 Sekunden mit deutschem Jugendrekord vor Hubert Hirschbichler (36,67) ebenfalls vom DEC Inzell. Über 1.000 Meter gewann dann Hirschbichler (1:11,02) vor Joel Dufter (1:11,75 ebenfalls Deutscher Jugendrekord). Dazu gab es vierte Plätze von Georg Lisowski (500) und Florian Becker (1.000) Lisowski holte sich dann noch den Tagessieg über 1.500.
Bei den Frauen siegte Roxanne Dufter über 500 Meter in 40,79 Sekunden, als dritte kam Lena Hochreiter ins Ziel. Auch die 1.500 Meter holte sich Roxanne Dufter in 2:02,76 Minuten.

SHu.


Heimerl und Dumberger beim Short Track StarClas Finale in Bormio

Heimerl und Dumberger beim Short Track StarClas Finale in Bormio

Foto: Josephine Heimerl

Beim zweiten StarClas Finale der westeuropäischen Short Tracker am 24.-26.01.2014 in Bormio (Italien) wuchs Josephine Heimerl in der AK 13 (D2) über sich hinaus. Konzentriert startete sie in die ersten Rennen, schaffte es über 1000m bis ins A-Finale. In Führung liegend war der Sieg zum Greifen nah, doch durch die Berührung gegnerischer Kufen kam es zum Sturz und es wurde nur Platz 6. Frei nach dem Motto „Aufstehen, Krone richten, weiterlaufen“ siegte sie dann im B-Finale über 500m (Einzelstrecke Platz 5) und auch im B-Finale über 777m (Einzelstrecke Platz 5). Hier lief sie sogar eine schnellere Zeit, als die Athleten im A-Finale.
Anita Dumberger (AK14), geschwächt durch eine fiebrige Erkältung in der Vorwoche, startete mit den ein Jahr älteren Sportlerinnen AK 14 und 15 gemeinsam. Es war ihre erste Teilnahme am StarClas-Wettkampf. Über 1500m erreichte sie im D-Finale Platz 3, über 500m das D-Finale Platz 2 und über 1000m das E-Finale Platz 5. Auch Anita lief hervorragende persönliche Bestzeiten und war von dem internationalem Flair begeistert.

Es waren sehr knappe Entscheidungen, da mindestens zehn Sportlerinnen für den Gesamtsieg in Frage kamen. Mit hervorragenden Bestzeiten, einem Gesamtrang 7 in Bormio und ihrem Gesamtrang 8 in Oberstdorf im November 2013 qualifizierte sich Josephine neben Joel Dufter (AK 18) für den Gesamteuropacup Ende März 2014 in Sofia. Bei dieser Junioren Europameisterschaft gehen jeweils die 8 besten Short Tracker aus Ost- und Westeuropa in den Altersklassen 13-18 an den Start. Mit viel Selbstvertrauen im Gepäck trainiert Josephine auf diesen Höhepunkt hin.

Zuvor möchten beide Athletinnen aber noch bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin im Long Track (Eisschnelllauf) sowie bei der Deutschen Meisterschaft in Oberstdorf im Short Track erfolgreich sein.

M. Restner
Trainer


Regio-Cup Finale in Innsbruck

Regio-Cup Finale in Innsbruck

Mit 20 Podestplätzen waren die jungen Eisschnellläufer des DEC Inzell dafür verantwortlich, dass ihr Verein der erfolgreichste beim Regiocup war. Rund 100 Kufenflitzer bis 15 Jahren aus sieben deutschen und österreichischen Vereinen nahmen an der Rennserie teil.
Gelaufen wurde in Inzell, München und Innsbruck. Das bemerkenswerteste Ergebnis erreichten die Inzeller in der Klasse F1 bei den jüngsten wo es einen 5fach-Erfolg gab. Es siegte Sophie Patz vor Stina Letteboer und Julia Geutner. Dahinter platzierten sich Maria Steyrer und die erst 5jährige Lotta Letteboer.
Ebenfalls ein gutes Ergebnis gab es in der E1 in der sich vier Inzellerinnen ganz vorne in die Siegerlisten eintragen konnten. Hier gewann Nina Mayrhofer vor Annika Letteboer und Leonie Mayrhofer sowie Leonie Patz. Weitere Klassensiege heimsten Maria Jasch und Thomas Schmauss sowie Tim Knabe ein. Dazu kamen zweite Plätze von Romy Wichers, Julia Bachl und Lukas Salzinger. Abgerundet wurde das gute Ergebnis durch die dritten Ränge von Maxi Geppert, Laura Müllinger, Josephine Heimerl, Max Patz und Lennart Jasch.
„Mit diesen Ergebnissen haben wir gezeigt, dass unsere Nachwuchsarbeit sich sehen lassen kann“, meinte Abteilungsleiter Marcus Geppert zu den Ergebnissen.
SHu.


Erfolgreiche internationale Premiere im Short Track für Josephine Heimerl

Erfolgreiche internationale Premiere im Short Track für Josephine Heimerl

Im Rahmen einer dualen Ausbildung am Bundesstützpunkt Inzell trainiert Josephine zusätzlich zum Eisschnelllauf (Speedskating) auch die Sportart Short Track. Diese Rennen auf der Kurzbahn sind sehr abwechslungsreich und spannend, weil sich die Starter (jeweils 4-5) bis zum Finale in Vor-/Viertel-und Halbfinalläufen immer wieder neu qualifizieren müssen. Dabei ist in den Rennen weniger die Zeit, sondern die jeweilige Platzierung maßgebend, denn nur die ersten beiden Plätze kommen weiter. Deshalb spielen körperliche Verfassung und Lauftechnik, aber auch Taktik und Durchsetzungsvermögen der Rennläufer eine wichtige Rolle.

Am letzten Wochenende (22.-24.11.2013) startete Josephine erstmals in Oberstdorf bei der StarClas Wettkampfserie die aus drei westeuropäischen Wettkämpfen der Altersgruppe D (12-13 Jahre) und C (14-15 Jahre) besteht.

Die besten zwei Ergebnisse der einzelnen Veranstaltungen werden gewertet und die acht besten Sportler aus der StarClas- Wettkampfserie qualifizieren sich für das StarClas- Finale in Sofia.
Parallel zur StarClas- Wettkampfserie in Westeuropa, findet auch eine Wettkampfserie in Osteuropa statt, die nach dem gleichem Reglement abläuft und aus der sich wiederum die acht besten Sportler für das StarClas- Finale in Sofia quallifizieren. In Sofia wird dann der Europacupsieger ermittelt.

Da Josephine im internationalen Shorttrackgeschehen noch ein unbeschriebenes Blatt war konnte sie mit ihrem explosivem Start und aufgrund ihrer Erfahrung auf der 400m- Langbahn, die ausländische Konkurrenz überraschen und hinter sich lassen.

Durch die zweitbeste Vorlaufzeit des Starterfeldes auf 500m schöpfte Josephine Selbstvertrauen für den darauffolgenden Tag.
Ein A- Finalstart auf 500m am zweiten Wettkampftag wurde nur durch ihre Unerfahrenheit und Nervosität vereitelt. Dennoch erreichte sie mit neuen persönlichen Bestzeiten Platz 2 im B-Finale sowie über 1000m Platz 1 im B-Finale.

Am dritten Tag konnte sie all ihr Können im Halbfinale ausspielen und somit in das A- Finale der 777m Strecke (7 Runden) aufsteigen.
Platz 4 in diesem A- Finale war ein deutlicher Fingerzeig in die Richtung, in die es gehen soll.

In der Gesamtwertung belegte Josephine von 31 Teilnehmerinnen als beste deutsche Starterin den 8.Rang.

Entsprechend begeistert kam sie Sonntagabend aus Oberstdorf zurück und erzählte von ihren Gegnerinnen aus Italien, Belgien, Luxembourg, Holland, Frankreich und Großbritannien und den vielen Eindrücken auf dieser internationalen Bühne.

Josephine freut sich schon auf das nächste StarClas-Rennen Ende Januar 2014 in Bormio (Italien) und auf ein Wiedersehen mit ihren Konkurrentinnen.

Trainer M. Restner
25.11.2013


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