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Berichte Saison 2015/16



„Als Bonus darf Roxanne Dufter zur Mehrkampf WM nach Berlin“

„Als Bonus darf Roxanne Dufter zur Mehrkampf WM nach Berlin“

Die Inzellerin Roxanne Dufter hat sich überraschend das Ticket für die Mehrkampf-Weltmeisterschaft im Eisschnelllaufen ab 5. März in Berlin gesichert. Bei einem Ausscheidungswettkampf in Erfurt musste die 24-jährige mit Bente Kraus um den freien Platz kämpfen.
Nach vier Strecken, wobei drei zur WM-Quali zählten, setzte sich Roxanne Dufter gegen die höher eingeschätzte Kraus durch. „Damit habe ich wirklich nicht gerechnet“, freute sich Dufter. „Natürlich habe ich gewusst, dass ich eine Chance habe. Ich bin aber ohne Druck in die Rennen gegangen. Das ist ein zusätzlicher Bonus für mich“, sagte die Sportlerin, die noch vor einem dreiviertel Jahr am Scheideweg ihrer Karriere stand. Die Inzellerin setzte sich zunächst über 500 Meter in 41:43 Sekunden und 1.500 Meter in 2:00,85 Minuten gegen ihre Berliner Konkurrentin durch. Im entscheidenden 3.000 Meter-Lauf hatte Kraus zwar die Nase vorne, allerdings lief Dufter ein taktisches Rennen. Mit 4:21,22 Minuten konnte sie ihren Punktevorsprung auf Kraus verteidigen.
Die für die Qualifikation bedeutungslosen 1.000 Meter gewann Dufter ebenfalls in einer Zeit von 1:20,47 Minuten. „Die WM werde ich genießen, vor allem vor heimischen Publikum macht das einen riesen Spaß. Ich werde versuchen, gut zu laufen und alles zu geben“, so Roxanne Dufter.
Ebenfalls in Berlin mit am Start ist Moritz Geisreiter vom DEC Inzell. Teamkollegin Gabi Hirschbichler ist derweil mit ihrem Trainer Danny Leger gut in Seoul/Südkorea eingetroffen. Dort geht es Ende der Woche um die Sprintweltmeisterschaft.

SHu.


DEC Inzell feiert 8 Bayerische Meistertitel

DEC Inzell feiert 8 Bayerische Meistertitel

Neben den Eisschnellläufern aus München, München-Ottobrunn und Grafing gehörten bei der diesjährigen Bayerischen Meisterschaft von 87 Startern 40 dem DEC Inzell an.
Am 06./07.02.2016 sprinteten aus den Altersgruppen 8 bis 18 die Athleten auf dem schnellen Eis der Max-Aicher-Arena in Inzell um die Landestitel 2016.

Schon die Jüngsten boten sich spannende Duelle über 100m und 300m, bei denen der eine oder andere gar vergaß, wo die Ziellinie war und das Rennen zu früh beendete. Auch Stürze auf der Geraden oder in den Kurven blieben leider nicht aus.
In der Gruppe F1 belegte Lotta Letteboer den 2. Platz und ihre beiden Teamkolleginnen Carolin Schmuck und Elisabeth Käufler die Plätze 4 und 5. Bei den Buben dieser Altersgruppe holte sich ganz souverän Fabian Wrona den Sieg und damit seinen ersten Bayerischen Meistertitel. Teamkollege Leo Huber wurde Bayerischer Vizemeister und beide strahlten mit dem Pokal in der Hand auf dem Podest vor Freude um die Wette. Marcus Dufter und Jonathan Keller erkämpften sich die Plätze 4 und 5. Bei den ein Jahr älteren Mädchen war die Short Trackerin Sina Kroner aus Grafing den Mädels vom DEC überlegen und entschied mit zwei Siegen den Wettkampf für sich. Ein Sturz über 100m verhinderte, dass Marielle Razenberg in dieser Gruppe als Zweite auf dem Podium stand. Dennoch erreichte sie aufgrund ihrer sehr guten Zeit über 300m noch den dritten Rang. Vizemeisterin in der Gruppe F2 wurde somit Maria Steyerer. Platz 4 belegte Sarah Ferchichi und Platz 5 ging an Melanie Schröcker. Max Patz (F2) zeigte enormen Kampfgeist und gewann bei den Buben alle 4 Strecken in seiner Altersklasse. Ganz oben auf dem Treppchen freute er sich zusammen mit seinem Teamkollegen Anton Schweiger, der den dritten Podestplatz erreichte. Samuel Vogt belegte Platz 4.
Max’ Schwester Sophie Patz (E1) jagte Stina Letteboer im letzten entscheidenden 500m Rennen doch noch die Führung in der Gesamtwertung ab. Stina lag mit einem Dreistreckensieg in Front. Doch Sophies siegeswilliger und couragierter Lauf über 500m, in dem sie ihre bisherige Bestzeit gleich um 2 sec unterbot, verschaffte ihr am Ende den Bayerischen Meistertitel. Aber auch Stina schmückte die Meisterschaft mit zwei persönlichen Laufbestzeiten und ist verdient Bayerische Vizemeisterin 2016. Teamkollegin Julia Geutner (E1) verpasste nur ganz knapp um 0,02 Punkte den Sprung aufs Treppchen und musste sich trotz einer persönlichen Bestzeit über 300m mit Platz 4 begnügen. Pia Trautner kam auf Platz 5.
Die Jungs Andreas Meindl, Fabian Emmer und Dominik Meindl belegten in der Altersklasse E2 die Plätze 7, 8 und 10. Eine bittere Erfahrung musste leider Maira Jasch (E2) am ersten Wettkampftag über 300m machen. Ein Sturz auf dieser Strecke ließ alle Erwartungen und Hoffnungen auf den Bayerischen Meistertitel platzen. War sie doch die Favoritin auf den Titel. Trotz ihres Dreistreckensieges in sehr starken persönlichen Laufbestzeiten über 100m (12,87sec), 300m (30,86sec) und 500m (49,04 sec) kam Maira in der Gesamtwertung nur auf den undankbaren 4. Platz. Freuen über Laufbestzeiten konnte sich zum Saisonhöhepunkt und zugleich ihrem 11. Geburtstag auch Yuki Keller in der Gruppe E2. Sie unterbot in jedem Rennen ihre persönlichen Laufbestzeiten und belegte am Ende einen sehr guten 7. Rang.
Leider war auch Nina Mayrhofer (D1) vom Pech verfolgt und vergab durch ihren Sturz über 1000m und der anschließenden Disqualifikation aufgrund des Verlassens ihrer Laufbahn den 3.Platz. Diesen belegte dafür ihre Schwester Leonie. Erfreulicher verlief es in dieser Altersgruppe für Annika Letteboer. Sie sicherte sich mit einem Vierstreckensieg ganz klar den Bayerischen Meistertitel in der Gruppe D1. Louisa Patz glänzte in dieser Gruppe mit zwei neuen persönlichen Laufbestzeiten über 300m und 1000m und hat sich damit den Vizemeistertitel mehr als verdient. Bei den Jungen der Gruppe D1 machte Gabriel Groß mit sehr guten persönlichen Laufbestzeiten über 500m (48,93), 1000m (1:43,45) und 1500m (2:34,83) auf sich aufmerksam und wurde mit Platz 3 belohnt. Eine Nominierung zur Deutschen Meisterschaft verfehlte er nur ganz knapp. Sein Teamkollege Dominik Mayrhofer erkämpfte sich trotz krankheitsbedingtem Trainingsrückstand mit zwei neuen persönlichen Bestzeiten einen tollen 4.Platz.
In der Altersgruppe D2 wuchs Jakob Steyerer mit drei persönlichen Laufbestzeiten um mehr als 12 Sekunden über 1500m, 9 Sekunden über 1000m und über mehr als 2 Sekunden über 500m über sich hinaus und beschenkte sich an seinem 13. Geburtstag mit einem tollen 5. Platz.
Trainer Michi Randl war ebenfalls mit den Leistungen seiner Athleten zufrieden. So ist Julia Bachl (D2) einen sehr souveränen WK gelaufen. Über jede Strecke erreichte Julia eine persönliche Bestzeit. Die 1.000m lief sie in grandiosen 1:37.53 min und sicherte sich somit den Titel.
Nach einer krankheitsbedingten Pause meldete sich Maxi Geppert (D2) mit drei neuen Bestzeiten über 500m bis 1.500m zurück. Entsprechend seinem Trainingszustand sind das erfreuliche Tendenzen. Er belegte Platz 4.
Auch Clea Zimmermann hat sich über die 500m und 1.000m verbessert. Für die Langstrecke fehlen der Ruhpoldingerin noch die letzten Körner, sie erreichte aber einen guten 3. Platz. Den 2.Platz sicherte sich Laura Müllinger aus Schleching. Sie lieferte sich mit der Ottobrunnerin Marie Motschmann ein heißes Duell. Ihre guten 1.500m (2:31.73) und die persönliche Bestzeit über 1.000m reichten jedoch nur knapp für Platz 2.
In der AK 14 der Jungen konnte sich Lukas Salzinger souverän vor seinem Trainingspartner Marco Grittner aus Oberstdorf durchsetzen und stand am Stockerl ganz oben. Der Inzeller war hoch motiviert, bewies Kampfgeist und überraschte mit deutlichen persönlichen Bestzeiten über alle Strecken. Damit erreichte er in letzter Sekunde alle nötigen Qualifikationszeiten für die DM in Chemnitz.
Für Trainer Michi Restner wurde mit der BM am vergangenen Wochenende die Vorbereitung auf die DM eingeläutet. Er machte klar, dass mit dem derzeitigen Trainingszustand der Sportler keineswegs von einem Höhepunkt die Rede sein kann. Dennoch waren die erreichten Zeiten ein deutlicher Fingerzeig in Richtung DM. Anita Dumberger (B1) erfreute mit ihrer enorm ansteigenden Form und erzielte über 1500m und 3000m persönliche Bestzeiten (Gesamtrang 3).
Lennart Jasch (C2) kontrollierte seine Altersklasse souverän mit vier Streckensiegen und persönlichen Bestzeiten über 500m,1000m, 1500m und 3000m. Seine 3000m Zeit 4.21,73 ist momentan Deutsche Saisonbestzeit in seiner Altersgruppe.
Ebenso sicherte sich Marie Saurler (B1) mit vier Streckensiegen und einer persönlichen Bestzeit über 3000m in 4.35,84, gleichzeitig auch Deutsche Saisonbestzeit, den Titel der Bayrischen Meisterin.

Thomas Schmaus und Josephine Heimerl fehlten dem DEC Inzell leider krankheitsbedingt.
Der DEC Inzell ist mit dem Erreichen von 8 Bayerischen Meistertiteln dennoch hoch zufrieden und wünscht allen Nominierten viel Glück und Erfolg bei den kommenden Deutschen Meisterschaften.

Gitta Heimerl
Trainerin DEC Inzell


Großes Kuscheltier-Cup Finale bei den Inzeller Eisflitzern

Großes Kuscheltier-Cup Finale bei den Inzeller Eisflitzern

Am 17.01.2016 konnten es die 6- bis 12- jährigen Eisflitzer kaum erwarten, an den Start des letzten von drei Kuscheltier-Cups in der Max-Aicher-Arena zu gehen. Begonnen wurde wieder mit einem Eisgewandheitslauf, bei dem die Mädchen und Jungen rückwärts und vorwärts durch einen Parcours laufen mussten. Im Anschluss daran folgten die entsprechenden Short Track Rennen mit Vor- und Finalläufen für die einzelnen Altersgruppen.
Begleitet von vielen Anfeuerungsrufen der anwesenden Zuschauer und Sportkameraden lieferten sich die 35 jungen Eisschnellläufer beim Eisgewandheitslauf spannende Duelle, bei dem der eine oder andere auch mal auf dem Eis landete oder gar vergaß, einen Kegel zu umlaufen. Lotta Letteboer erkämpfte sich in der Altersgruppe F1 weiblich ganz souverän auch in der Gesamtwertung den 1. Platz vor Carolin Schmuck und Emilia Hopf. Bei den Jungen in der F1 Gruppe konnte sich Jonathan Keller vor Ben Trautner und Vinzenz Öttl den Sieg sichern. Spannend wie eh und je ging es auch bei den Mädels in der Gruppe F2-E1 zu. Stina Letteboer gewann die Tageswertung im Gewandheitslauf vor Sophie Patz und Julia Geutner. In der Gesamtwertung holte sich jedoch Sophie Patz um 0,2 sec den 1. Platz vor Stina Letteboer und Julia Geutner. Hervorzuheben ist auch die Leistung von der 1 Jahr jüngeren Marielle Razenberg (F2), die auch ohne Spezialkufen eine hervorragende Leistung ablieferte und den Trainern positiv auffiel. Ihr vierter Platz war mehr als verdient.
Bei den Buben der Gruppe F2-E1 siegte überzeugend Max Patz im Gewandheitslauf sowie im Short Track vor seinen Teamkollegen Anton Schwaiger und Markus Dufter.
In der Gruppe Mädchen E2-D1 dominierte vom ersten bis zum letzten Wettkampf Annika Letteboer. Sie war weder im Gewandheitslauf noch in den Short Track Rennen zu schlagen. Eine deutliche Leistungssteigerung in den drei Cups hatte Louisa Patz zu verzeichnen. Sie trennten am Ende nur 0,02 Sekunden zu Platz 3. Diesen musste sie Leonie Mayrhofer überlassen. Leonies Schwester Nina belegte den 2. Platz. Bei den Jungen der Altersgruppe E2-D1 kamen nur drei Sportler in die Wertung. Cupsieger wurde Dominik Mayrhofer vor Gabriel Gross, der sich trotz Sturz im Short Track Rennen noch vor Fabian Emmer Platz 2 sichern konnte.
Bei der abschließenden Siegerehrung freuten sich nicht nur die Erstplatzierten riesig über ihre Kuscheltiertrophäe, sondern auch als große Überraschung die Mädchen und Jungen auf den weiteren Stockerlplätzen. Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde sowie ein Schokoladen-Überraschungsei.
Die Grundidee für diesen Wettkampf ist unser Konzept der dualen Ausbildung, dass wir Trainer als Basis für die schlittschuhtechnische Weiterentwicklung der jungen Sportler sehen.
Für die vielen Eltern, die uns abermals bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Wettkampfes auf dem Eishockeyfeld unterstützt und geholfen haben, möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken.

Gitta Heimerl, stellvertretend für alle Trainer DEC Inzell


Schmerzhaftes Debüt beim Junioren-Weltcup

Schmerzhaftes Debüt beim Junioren-Weltcup

Aufgrund ihrer bisherigen hervorragenden Saisonergebnisse wurden Josephine Heimerl
(Altersklasse 15/C2) sowie Marie Saurler (Altersklasse 16/B1) von der DESG für den Junioren-Weltcup am 16./17.01.16 in Baselga di Pine/Trento und den anschließenden ISU (International Skating Union)-Lehrgang in Klobenstein/Bozen nominiert. Voller Freude und Begeisterung reisten die beiden Nachwuchstalente des DEC Inzell mit dem deutschen Team in den Süden.
Obwohl beide Sportlerinnen am JWC ohne besondere Vorbereitung teilnahmen, erreichte Josephine als jüngste Teilnehmerin unter den bis zu 19-jährigen Konkurrentinnen in einem engagierten Rennen in 42,96 sec als beste Deutsche Platz 21 und Marie in einer Zeit von 44,46 sec Platz 29. Auch über 1500m konnte Josephine auf der ungewohnten Freiluftbahn mit einem 20. Platz in einer Zeit von 2.16,71 min als zweitbeste Deutsche überzeugen. Marie erkämpfte sich über diese Strecke mit 2.20,55 min Platz 26. Über 3000m bestätigte Marie mit einer Zeit von 4.53,87 min und einem 15. Platz die Erwartungen ihres Trainers Michi Restner. Um ihre Leistung auf 3000m entsprechend einzuschätzen ist anzufügen, dass nur zwei Starterinnen im Feld aus Maries Altersgruppe schneller waren.
Beide Läuferinnen des DEC Inzell präsentierten sich also in bemerkenswert guter Form und waren stolz über ihre ersten Weltcup-Punkte.
Am zweiten Wettkampftag stürzte Josephine leider beim 1000m Rennen nach hervorragenden Durchgangszeiten in der vorletzten Kurve und zog sich dabei eine schwere Schnittverletzung am rechten Fuß zu. Möglicherweise waren die Ursache für diesen unglücklichen Sturz schwierige Licht- und Schattenverhältnisse auf der Eisbahn.
Nach Aussage der behandelnden Ärzte ist davon auszugehen, dass Josephine für den Rest der Saison leider keine Wettkämpfe mehr bestreiten kann. So bitter diese Erkenntnis im Moment für sie war, sieht sie ihre Situation doch schon wieder etwas zuversichtlicher. Wir alle hoffen und wünschen, dass für Josephine der Heilungsprozess schnell und positiv verläuft und sie schon bald wieder ins Training einsteigen kann.

Aufgrund der Verletzung von Josephine konnte, aus Inzeller Sicht, leider nur noch Marie Saurler gemeinsam mit vier weiteren Junioren aus der DESG an dem einwöchigen ISU- Lehrgang in Klobenstein teilnehmen.
Zu diesem Lehrgang, der von der ISU für talentierte Eisschnellläufer ins Leben gerufen wurde und auch finanziert wird, wurden neben Deutschland unter anderem auch Österreich, Tschechien, Litauen, Rumänien, Polen, Schweiz und Weißrussland eingeladen.
Als sportlicher Höhepunkt dieser Woche am Ritten fand zum Abschluß am Wochenende noch ein Wettkampf statt – die Finstral Trophy.
Nach einem eher mäßigen Einstieg auf den kürzeren Strecken steigerte sich Marie im Laufe des Wettkampfs enorm. Durch einen Streckensieg über 3000m konnte Marie sich am Ende einen soliden 4. Gesamtrang sichern.
Für Marie beginnt nach diesem Lehrgang nun die direkte Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft am 20./21.02. in Erfurt, bei der Marie aufgrund der bisher gezeigten Trainingsleistungen wieder auf erfreuliche Ergebnisse hoffen lässt.

M. Restner


Inzeller Eisflitzer in Dresden Spitze

Inzeller Eisflitzer in Dresden Spitze

Die DESG (Deutsche Eisschnelllaufgemeinschaft) führte am letzten Wochenende (09./10.01.16) in Dresden zum ersten Mal einen dualen Wettkampf durch. Dabei messen sich die Sportler zwischen 11 und 13 Jahren in den Disziplinen Eisschnelllauf(Long Track) und Short Track. Ziel eines solchen Wettkampfes soll es sein, den Leistungsstand in der dualen Ausbildung an den deutschen Leistungsstützpunkten festzustellen.

Inzell ist Vorreiter in Deutschland und ermöglicht seinen Athleten seit fünf Jahren neben dem Eisschnelllauf auch Short Track zu trainieren. Durch dieses duale Konzept erlernen die Kinder frühzeitig den unterschiedlichen Einsatz der Schlittschuhkanten sowie eine tiefe Laufposition. Kurvenverhalten und Balance können damit besser geschult und im Longtrack übernommen werden.

Am ersten Wettkampftag im Eisschnelllauf auf der 333m Kunsteis-Freiluftbahn musste eine Strecke über 200m in der AK 11 und 300m in den Altersklassen 12 und 13 sowie ein Massenstart absolviert werden. Nach den Rennen lagen vom DEC Inzell Maira Jasch AK 11 und Thomas Schmaus AK 12 in Führung. Maxi Geppert AK 13 erreichte Rang 2 und Annika Letteboer AK 12 erkämpfte sich nach einem famosen Massenstartrennen auf Platz 2 in der vorübergehenden Gesamtwertung – ebenso wie Gabriel Groß – Rang 4.

Weitere Zwischenplatzierungen:
AK 11: Yuki Keller Rang 10/ Fabian Emmer Rang 10
AK 12: Louisa Patz Rang 10/ Leonie Mayrhofer Rang 12/ Nina Mayrhofer Rang 15/ Dominik Mayrhofer Rang 5
AK 13: Julia Bachl Rang 8/ Jakob Steyerer Rang 5(musste verletzungsbedingt aufgeben)

Am Sonntag fanden die Short Track Rennen auf dem Eishockeyfeld in der Eishalle statt. Hier lieferten die Inzeller nicht nur optisch eine Top Leistung ab. In tiefer Position und mit ruhigem Oberkörper drehten sie beeindruckend rasant ihre Runden und gewannen zumeist ihre Heads (Vorläufe), Semifinals (Halbfinalläufe) sowie Finals (Finalläufe).
Im Gegensatz zu den Berliner, Chemnitzer und Dresdner Eisschnellläufern gingen sie mit Mut und Selbstvertrauen in den Wettkampf, da ihnen der Ablauf und die Sportart schon vertraut waren. Mit dieser Sicherheit und ihrem Leistungsvermögen konnten fast alle ihre Platzierungen vom Vortag nochmals toppen und schoben sich in der abschließenden dualen Gesamtwertung auf folgende Plätze:

AK 11: Maira Jasch Platz 1 Yuki Keller Platz 10 Fabian Emmer Platz 10
AK 12: Thomas Schmaus Platz 1 Gabriel Groß Platz 2 Dominik Mayrhofer Platz 8 Annika Letteboer Platz 3 Nina Mayrhofer Platz 6 Louisa Patz Platz 12 Leonie Mayrhofer Platz 14
AK 13: Maxi Geppert Platz 1 Julia Bachl Platz 5

Sehr beeindruckend war die Verbesserung von Nina Mayrhofer von Rang 15 auf Platz 6. Aber auch Gabriel Groß bewies Nervenstärke und setzte das im Training Erlernte perfekt um. Thomas Schmaus und Maira Jasch sind eine Klasse für sich. Sie verfügen schon jetzt sowohl auf der Langbahn als auch im Short Track über einen sehr guten Laufstil. Ihrer Konkurrenz ließen sie damit kaum eine Chance.

Wie auch die Zuschauer feststellen konnten, haben beide Sportarten ihre Eigenheiten. Die Praxis hat gezeigt, dass dennoch beide Sportarten voneinander profitieren.
Diese Erkenntnis hat der DEC Inzell – wie die Ergebnisse zeigen – bereits frühzeitig genutzt.

Vor dem Training am Freitag war bei strahlendem Sonnenschein noch Zeit für einen Fußmarsch durch die schöne Dresdner Altstadt. Angefangen beim Zwinger, der zu den bedeutenden Bauwerken des Barocks gehört, ging es über die Brühlschen Terrassen bis hin zur imposanten Frauenkirche, dem bekanntesten Baudenkmal Dresdens. Dieser Ausflug, der Zusammenhalt im Team und die hervorragenden sportlichen Erfolge hinterließen für alle einen unvergesslichen Eindruck.

Gitta Heimerl
Trainerin DEC Inzell


Vor dem Heimweltcup – Inzeller in Form

Vor dem Heimweltcup – Inzeller in Form

Die Inzeller Eisschnellläufer haben kurz vor ihrem Heimweltcup in der Max Aicher Arena beste Eigenwerbung betrieben. Beim Weltcup in der amerikanischen Olympiastadt Salt Lake City sicherten sich gleich drei aus dem Lager des DEC einen Startplatz in der A-Gruppe. Vor allem Roxanne Dufter sorgte mit einem dritten Platz über 1.500 Meter in der B-Gruppe für einen Paukenschlag. In 1:56,05 Minuten schaffte die in den letzten Jahren nicht vom Glück verfolgte Xeni eine persönliche Bestzeit. Diese schaffte auch Moritz Geisreiter über die 10.000 Meter in der B-Gruppe. Der Lohn, ein dritter Platz und mit 12:55,47 Minuten kratzte der „Lange“ am deutschen Rekord. Bleibt noch Gabi Hirschbichler die in SLC die Höhen und Tiefen ihres Sports erlebte. Über 1.500 Meter reichte es nur zu Platz 19 und das bedeutet, Abstieg in die B-Gruppe. Das wollte die 31-jährige nicht auf sich sitzen lassen und lieferte über 1.000 Meter in der A-Gruppe mit dem achten Rang ein Top-10 Ergebnis ab. Mit 1:14,68 Minuten war die Gabi noch nie so schnell über den Kilometer. Einen beachtlichen fünften Platz erreichten Hubert Hirschbichler, Joel Dufter und Nico Ihle im Teamsprint. Hubert Hirschbichler konnte im 1.000 Meter B-Rennen den siebten Platz ergattern. Selbstverständlich auch in persönlicher Bestzeit. Fazit, alle fünf Inzeller Kufenflitzer konnten ihre Zeiten teilweise erheblich steigern. Die Vorfreude auf den Weltcup vom 4. bis 6. Dezember steigt. Jetzt müssen nur noch die Zuschauer diese Leistungen honorieren und unsere Sportler in der Halle kräftig anfeuern.

Siegi Huber


Eisschnelllauf-Junioren erfolgreich in Berlin

Eisschnelllauf-Junioren erfolgreich in Berlin

Eisschnelllauf-Junioren erfolgreich in Berlin

Am letzten Wochenende stand der erste geplante Höhepunkt in der Wettkampfsaison 2015/2016 bei den Junioren in Berlin an. Beim ersten von drei Deutschen Junioren Cups zur Leistungsüberprüfung und Kadereinstufung wurden die Erwartungen bestätigt und teilweise sogar übertroffen.
Josephine Heimerl AK 15 hat das Sommertraining voll umsetzen können und die Konkurrenz auf allen Strecken mit hervorragenden Zeiten souverän beherrscht. Die Ergebnisse über 500m(42,35 sec), 1000m(1:24,72 min), 500m(42,52 sec) und 1500m(2:12,30min) verhalfen ihr nicht nur zu einem grandiosen Vier-Streckensieg sondern sie unterbot damit auch die geforderten und höchst anspruchsvollen
C-Kaderzeiten.
Lennart Jasch AK 15 war am ersten Tag aufgrund Magen-Darmproblemen nicht 100% leistungsfähig, hat aber trotzdem überzeugt und ist am zweiten Tag vor allem auf den 3000m (4:25,55min) mit Rang 3 über sich hinausgewachsen. In der Gesamtwertung erreichte er Platz 4. Die geforderten DC-Kaderzeiten sind in greifbarer Nähe und absolut realistisch.
Marie Saurler AK 16 hat ihre Schnellkraftfähigkeit noch nicht ganz ausgebildet, wird aber bei den nächsten Wettkämpfen gerade auf den Strecken 500m, 1000m und 1500m noch enorme Fortschritte machen. Dennoch hatte Marie mit diesem Wettkampf einen hervorragenden Saisonstart und lässt auf weitere gute Ergebnisse sowie das Erreichen der C-Kadernorm hoffen. Gesamtrang 3 und der Streckensieg über 3000m(4:44,20min) sprechen für eine gelungene Vorbereitung in den Sommermonaten.
Anita Dumberger AK 16 konnte die Erwartungen auf der Langbahn leider noch nicht erfüllen, wird aber am kommenden Wochenende beim Shorttrack Europacup in Malmö ihr Talent unterstreichen. Die Priorität wird bei Anita trotz der im Verhältnis besseren Leistungen im Shorttrack weiterhin auf der Langbahn bleiben. Ich bin überzeugt, dass sie uns auch hier über kurz oder lang ihr Talent anhand von Platzierungen im vordersten Bereich beweisen wird.
Aufgrund ihrer Leistungen qualifizierten sich Josephine und Marie zudem für den Drei-Länderkampf (Holland-Norwegen-Deutschland) am 5./6.12.2015 in Erfurt.

M.Restner/G.Heimerl
(Trainer)


1. Regio-Cup in Inzell

1. Regio-Cup in Inzell

Mini-3-Bahnen-Tournee eröffnet

Beim Regio Cup der Jugend treffen sich bereits seit 6 Jahren junge Eisschnellläufer im Alter von 6 bis 12 Jahren um ihre Leistungen unter Beweis zu stellen. Am vergangenen Samstag fand der erste der insgesamt drei Wettkampftage in der Max-Aicher-Arena statt. Insgesamt 65 Sportler von den zwei Münchner Vereinen (MEV, ERO), fünf österreichischen Clubs und natürlich dem DEC Inzell waren am Start.

Bei besten Eisbedingungen wurde zuerst eine metrische Strecke, je nach Alter zwischen 100 bis 500 Meter gelaufen. Anschließend wurde in den einzelnen Altersgruppen im Massenstart, auch hier abhängig von der „Größe“ zwischen 100 m plus 1/2 oder 3 Runden gekämpft. Für alle Sportler war dies der erste Massenstart des Jahres, für einige der erste überhaupt. Hier wurde gefightet, gekämpft und bei den Älteren auch schon taktiert. So manche Stürze, glücklicherweise alle ohne Verletzung waren auch dabei. Insgesamt eine äußerst attraktive Darbietung des Eisschnelllaufsports. Besonders von den Jüngsten war das Publikum sehr angetan.
Aus Inzeller Sicht war die Bilanz mit insgesamt 10 ersten, 10 zweiten und 9 dritten Plätzen erfreulich. Gerade bei den Mädchen in den Altersklassen 10 und 12 sind wir mit Platz 1-3 bzw. 1-4 stark vertreten.
Für die Platzierungen werden sowohl in der Einzelstrecke, als auch im Massenstart, je nach Rang sogenannte „Final Points“ vergeben. Nach Abschluss der Tournee addieren sich diese und ein Gesamtsieger wird ermittelt.

Zusätzlich liefen im Rahmenprogramm unsere Vereinssportler Markus Salzinger und Michael Wels 500 und 1.500 Meter, sowie Tommi Schmauss sein erstes Rennen über diese Mittelstreckendistanz.

Die Fortsetzung des Regio Cups findet am 23. Januar in Innsbruck und 27. Februar in München statt. Dort wird findet auch die Siegerehrung statt, von der vermutlich viele Kufenflitzer Pokale mit nach Hause nehmen können.

Vielen Dank an die Eltern für die tolle Verpflegung und an alle Helfer und Helferinnen für ihre Unterstützung.

Die Zwischenergebnisse (Platz 1-3) im Einzelnen:
100m
AK 8
weibl.: 2. Lotta Letteboer (15,73s)
männl.: 2. Jonathan Keller (16,41s), 3. Ben Trautner (17,64s)
AK 9
weibl.: 1. Maria Steyerer (14,74s)
männl.: 1. Maxi Patz (14,19s)

300m
AK 10
weibl.: 1. Sophie Patz (33,99s), 2. Julia Geutner (35,85s), 3. Stina Letteboer (36,05s)
AK 11
männl.: 2. Fabian Emmer (36,20s)

500m
AK12
weibl.: 1. Annika Letteboer (50,64s), 2. Nina Mayrhofer (50,98s), Leonie Mayrhofer (53,30s)
männl.: 2. Tommi Schmaus (45,53s)
AK 13 weibl.: 1. Julia Bachl (49,40s)

Massenstart
100m und 1 Runde
AK 8
weibl.: 3. Lotta Letteboer
männl.: 1. Fabian Wrona, 2. Jonathan Keller
AK 9
weibl. 2. Maria Steyerer, 3. Marielle Razenberg
männl. 1. Maxi Patz


Inzeller beim 1. Weltcup in Calgary in Topform

Inzeller beim 1. Weltcup in Calgary in Topform

„Alle Inzeller waren in Topform und haben das fortgesetzt, was sie bei den deutschen Meisterschaften abgeliefert haben“, so das Lob von Trainer Danny Leger an seine Weltcupstarter in Calgary. So zeigte vor allem Langstreckenspezialist Moritz Geisreiter über 5.000 Meter in der B-Gruppe eine herausragende Leistung. Am Ende sprang der dritte Platz mit einer Topzeit von 6:17,31 Minuten heraus. Das hätte in der A-Gruppe den siebten Rang bedeutet. „Meine Form war eine kleine Wundertüte, letztendlich ist auch das Richtige drin gewesen. Ich freu mich“, so der Inzeller glücklich. Nachdem Geisreiter lange verletzt gewesen ist und wegen eines Virus auch noch bei der DM passen musste, war der Start in Calgary laut Leger auch mit einem gewissen Risiko verbunden. „Wir haben entschieden, den Weltcup aus dem Training heraus zu laufen. Wir wollten einfach den restlichen Saisonverlauf und den Weltcup in Inzell nicht gefährden. Auch auf die Gefahr hin, dass der erste Weltcup nicht so gut laufen würde“, erklärt Leger die schwierige Situation. Nun stehen die Chancen gut, dass Geisreiter bei seinem Heimweltcup in der A-Gruppe starten darf. Aufgrund seiner guten Leistung durfte er auch noch im Team zusammen mit Hubert Hirschbichler laufen, das Ergebnis, der siebte Platz.

Hubert Hirschbichler stark über 1.000 Meter

Gabi Hirschbichler hatte nach ihren starken Vorleistungen ein gesteigertes Anspruchsniveau. „Das heißt, in diesem Jahr will sie unter die Top14 und besser. In Calgary hat sie sehr gute, aber nicht perfekte Rennen gezeigt“, bescheinigte Leger der 31-jährigen. „Ich denke, da geht noch einiges mehr.“ Am Ende blieben für sie der sechste Platz im Team und die Plätze 14 über 1.000, 16 über 1.500 und 20 über 500 Meter. „Trotzdem ist das ihr bester Start in ihrer Karriere in den Weltcup gewesen“, lobt der Trainer. Bruder Hubert Hirschbichler hat sich mit einem Top-Rennen über die 1.000 Meter präsentieren können und den Abstand zur internationalen Spitze deutlich verringern können. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:09,15 Minuten kam er in der B-Gruppe auf den 10. Platz. Besonders begeistert zeigte sich der Trainer von den Leistungen von Joel Dufter. „Er konnte seine sehr guten Vorleistungen bestätigen und sogar noch weiter toppen“, sagte Leger. Über 500 Meter stellte er in 35,55 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung auf. Auch über die 1.000 Meter kam er in der A-Gruppe in einer persönlichen Bestzeit von 1:09,28 Minuten auf den 18. Platz. „Er ist mit seinem jungen Alter schon viel weiter als man von ihm erwarten hätte können“, so der Coach.
Licht und ein wenig Schatten bei Roxanne Dufter

Sehr viel Licht und ein wenig Schatten, so schaut die Bilanz von Roxanne Dufter aus. Über die 1.000 Meter lieferte die 23-jährige einen Traumlauf ab und konnte mit dem 16. Platz sogar den Verbleib in der A-Gruppe sichern. Ihre persönliche Bestleistung verbesserte sie um 2,68 Sekunden auf 1:15,90 Minuten. Als Belohnung durfte sie zusammen mit Gabi Hirschbichler und Claudia Pechstein den Teamlauf bestreiten. Am Ende sprang ein guter sechster Platz heraus. Leider hatte Dufter am zweiten Wettkampftag Pech und stürzte wegen einer Unachtsamkeit über die 1.500 Meter. „Ich bin mir sicher, am Wochenende in Salt Lake wird sie auch hier zeigen, was sie kann“, ist Leger überzeugt. Abschließend ist Leger stolz, dass von den insgesamt drei Damen und drei Herren im Team-Lauf, vier Inzeller am Start gewesen sind. Nun geht es für das deutsche Team nach Salt Lake City zum nächsten Weltcup und dann steht der Heimweltcup in Inzell vom 4. bis 6. Dezember auf dem Programm.

SHu


Top Platzierungen für Eisschnellläufer beim Skatespecials -Cup in Inzell 14./15.11.2015

Top Platzierungen für Eisschnellläufer beim Skatespecials -Cup in Inzell 14./15.11.2015

Mit Begeisterung gingen letztes Wochenende insgesamt 19 Mädels und Jungen vom
DEC Inzell in den Altersklasse 10-15 an den Start des Internationalen Skatespecials-Cups.
Neben den Teams aus ganz Deutschland hatten auch Eisschnellläufer aus Österreich, Schweiz und Tschechien das Ziel, schnelle Rennen abzuliefern und am Ende auf dem Siegerpodest zu stehen.

Insgesamt kämpften 224 junge Athleten auf den Strecken über 300m, 500m, 1000m und 1500m um die Medaillen.
Gleich bei den Jüngsten holte sich Sophie Patz mit einem Dreistreckensieg (300m/500m/500m) in der AK 10 Gold und somit Platz 1 in der Gesamtwertung. Ihre beiden Trainingskameradinnen Stina Letteboer und Julia Geutner belegten die Ränge 3 und 4.
In der AK 11 gelang es Maira Jasch in einem grandiosen 500m Lauf am zweiten Wettkampftag das gesamte Starterfeld von 25 Athletinnen hinter sich zu lassen. Sie errang damit am Ende Platz 3 in der Gesamtwertung hinter ihren beiden Münchner Konkurrentinnen. Erleichtert und hoch erfreut hielt Maira ihren Pokal in den Händen und erreichte mit dieser Platzierung den begehrten Startplatz für den DESG Wanderpokal in Dresden.
Die Mädchen der Altersklasse 12 waren mit 30 Starterinnen zahlenmäßig die stärkste Gruppe.
Annika Letteboer erkämpfte sich einen tollen 9. Platz und bestätigte damit ihre Top-ten Platzierung in Deutschland.
Thomas Schmaus lieferte sich einen spannenden Wettkampf in der AK 12 mit seinen Konkurrenten aus München und Tschechien. Auch wenn er seinen Erzrivalen Felix Motschmann aus München nicht besiegen konnte, so hatte er doch in den Rennen gegen den tschechischen Läufer einmal mehr die Nase vorn und stand somit am Ende verdient auf dem zweiten Stockerlplatz.
Bei den großen Mädels der AK 15 bot sich ebenfalls ein erfreuliches Ergebnis. Der Abstand zu den bislang dominierenden zwei Mädchen aus Berlin war längst nicht mehr so groß wie in der vorherigen Saison. Im Gegenteil, Josephine Heimerl erkämpfte sich mit drei persönlichen Bestzeiten über 500m/1000m und 1500m hinter der überraschend verbesserten Chantal Müller aus Chemnitz in der Gesamtwertung einen hervorragenden zweiten Platz. Somit ist sie für den am kommenden Wochenende anstehenden Kader-Überprüfungswettkampf in Berlin hoch motiviert.
Auch Lennart Jasch machte in der AK 15 mit einem starken 4.Platz in der Gesamtwertung auf sich aufmerksam. In ihm stecken noch viele Potentiale, die noch Zeit brauchen, um zu reifen. Auch er wird versuchen, sich am kommenden Wochenende in Berlin nochmals zu steigern.

Ein herzliches Dankeschön gilt Willem Blakborn und seiner Firma Skatespecials.com.
Denn neben den Pokalen erhielten die erfolgreichen Eisschnellläufer in jeder Altersklasse von Platz 1-3 hochwertige und attraktive Sachpreise aus dem Eisschnelllaufsport. Zur Freude einiger Sportler wurden in einer anschließenden Verlosung obendrein noch weitere wertvolle Trainingsmaterialien der Firma Skatespecials.com an die Sportler verlost.

Insgesamt sind die Trainer Michi Randl, Michi Restner und Gitta Heimerl über das Abschneiden ihrer Sportler und Sportlerinnen hoch zufrieden. Neben den fünf Top Platzierungen lief jeder DEC Athlet persönliche Laufbestzeiten und unterstrich damit seine sportliche Weiterentwicklung. Zudem stellten Trainer und auch Eltern fest, dass die Eisschnellläufer des DEC Inzell auch in der technischen Ausbildung im Vergleich zu anderen Clubs erhebliche Fortschritte erzielen konnten.

Platzierungen:
AK10 Mädchen
Platz 1 Sophie Patz
Platz 3 Stina Letteboer
Platz 4 Julia Geutner

AK 11 Mädchen
Platz 3 Maira Jasch
Platz 26 Yuki Keller

AK 11 Jungen
Platz 16 Fabian Emmer

AK 12 Mädchen
Platz 9 Annika Letteboer
Platz 15 Nina Mayrhofer
Platz 20 Leonie Mayrhofer
Platz 25 Louisa Patz

AK 12 Jungen
Platz 2 Thomas Schmaus
Platz 14 Gabriel Groß

AK 13 Mädchen
Platz 15 Julia Bachl

AK 13 Jungen
Platz 10 Maximilian Geppert
Platz 12 Jakob Steyerer (leider disqualifiziert)

AK 14 Mädchen
Platz 19 Laura Müllinger
Platz 20 Clea Zimmermann

AK 15 Mädchen
Platz 2 Josephine Heimerl

AK 15 Jungen
Platz 4 Lennart Jasch

G. Heimerl


DEC Inzell erfolgreich beim Deutschland Cup Short Track

DEC Inzell erfolgreich beim Deutschland Cup Short Track

Als dualer Ausbildungsstützpunkt für die Eisdisziplinen Eisschnelllauf und Short Track war den Trainern Michael Restner, Michael Randl und Gitta Heimerl vom DEC Inzell die Teilnahme ihrer Sportler beim Deutschland Cup in München am letzten Wochenende sehr wichtig. Die ganz spezielle Kurventechnik im Short Track ist auch für die Verbesserung der Lauftechnik im Eisschnelllauf (Longtrack) wertvoll. Voraussetzung für eine Teilnahme war das Erreichen einer Normzeit über 500m in 1:01,5 min.
Der DEC Inzell reiste mit 13 Athleten in den Altersklassen 11-16 in der Olympiahalle in München an. Entsprechend ihren bisher erbrachten Laufleistungen und ihres Alters wurden sie in verschiedene Startgruppen unterteilt. Bis auf die Damen- und Herrengruppe wurde kein Unterschied von Mädchen und Jungen gemacht. Somit starteten in der Bronze Gruppe Maira Jasch, Nina Mayrhofer, Gabriel Groß, Annika Letteboer, Maxi Geppert und Julia Bachl. In der Silbergruppe kämpften Laura Müllinger und Thomas Schmaus und in der Goldgruppe starteten Lennart Jasch und Josephine Heimerl. Anita Dumberger, Marie Saurler und Michael Wels wurden in die Gruppe Damen Junioren bzw. Herren Junioren eingeteilt.
Die DEC Sportler schlugen sich im Startfeld der insgesamt 90 Short Tracker aus dem gesamten Bundesgebiet sehr erfolgreich. Neben der Top Platzierung von Julia Bachl mit Platz 2 in der Bronze Gruppe sowie Rang 5 für Josephine Heimerl in der Goldgruppe und Rang 6 von Anita Dumberger bei den Damen Junioren waren die Trainer auch über die zahlreichen neuen Laufbestzeiten ihrer Sportler hoch erfreut. Josephine Heimerl erreichte mit ihrem Wettkampfergebnis bereits die C-Kader Norm im Short Track.
Vor allem den jüngeren Athleten fehlte die Wettkampferfahrung auf diesem Eisoval.
Manch eine Träne floss nach einem oder mehreren Stürzen. Sich nach solchen Situationen stets wieder aufzurichten und sich zu motivieren um zu kämpfen, ist eine sehr wertvolle Schule und stärkt das Selbstbewusstsein der Sportler.

Bronze Gruppe
Julia Bachl Platz 2
Annika Letteboer Platz 7
Maxi Geppert Platz 8
Gabriel Groß Platz 9
Maira Jasch Platz 16
Nina Mayrhofer Platz 20

Silber Gruppe
Tommi Schmaus Platz 10
Laura Müllinger Platz 18

Gold Gruppe
Josephine Heimerl Platz 5
Lennart Jasch Platz 7

Damen Junioren
Anita Dumberger Platz 6
Marie Saurler Platz 12

Herren Junioren
Michael Wels Platz 15

G. Heimerl Trainerin DEC


Inzeller machten aus der DM, "Inzeller-Meisterschaften"

Inzeller machten aus der DM, "Inzeller-Meisterschaften"

„Siegerpodest beim 1.500 Meter-Rennen der Frauen mit Roxanne Dufter (2.) und Gabi Hirschbichler (1.)“

Gleich fünf Sportler des DEC Inzell sind in diesen Tagen am Koffer packen. Sie haben sich für den ersten Block im Eisschnelllaufweltcup qualifiziert und dieser beginnt in Nordamerika. Grundlage dafür sind die Erfolge bei den Deutschen Einzelstreckenmeisterschaften am Wochenende in der heimischen Max Aicher Arena gewesen. Am Donnerstag geht es per Flugzeug nach Calgary, dann nach Salt Lake City und zurück zum Heimweltcup in Inzell Anfang Dezember. „Wir haben einen guten Job gemacht, vor allem die Sportler“, so der Trainer der Inzeller Kadersportler, Danny Leger. Da Inzell die Hälfte der zehn nominierten Sportler stellt, wird Leger die Reise über den großen Teich mitmachen. Die Frage, ob er den jetzt der Pep Gardiola der Eisschnellläufer sei, verneint er lachend. „Das ist gleich zum Saisonauftakt so gut klappt, ist ideal“, meint er bescheiden. Vor allem die zwei Titel von Gabi Hirschbichler über die 1.000 und 1.500 Meter sind die herausragenden Ergebnisse aus Inzeller Sicht gewesen. Mit 1:16,54 und 1:57,67 Minuten stellte die 31jährige zwei europäische Bestzeiten auf. „Sie ist vor drei Jahren einen mutigen Schritt mit ihrem eigenen Weg gegangen. Im Moment hat sie immer noch Reserven und es ist noch mehr möglich“, ist sich Leger sicher. „Mit Danny als Trainer geht hier in Inzell einiges voran“, so das Lob zurück von der Sportlerin.

Roxanne Dufter meistert unheimlichen Druck

Mit den zwei Titeln hat sie auch ihrer Mama zum 60. Geburtstag am Sonntag ein tolles Geschenk gemacht. „In Übersee will ich jetzt noch schnellere Zeiten laufen. In der Höhe von Calgary und Salt Lake City ist das auch möglich“, so Hirschbichler. Mit einem großen Druck musste Roxanne Dufter fertig werden. Der Verband forderte ein Zeitlimit über 1.500 und 3.000 Meter, ansonsten würde sie ihren Kaderstatus verlieren. Diese Aufgabe löste sie souverän und als Draufgabe konnte sie sich mit einer Fabelzeit von 1:57,77 Minuten über 1.500 Meter sogar das Weltcup-Ticket sichern. „Das ist der absolute Hammer gewesen“, freute sich Leger über Dufter die in Karriere von Unfällen, Verletzungen und Krankheiten heimgesucht worden ist. „Ich habe mich vor den 1.500 gut gefühlt und auch einen Tag zuvor über die 3.000. Durch die gute Zeit über die lange Strecke ist viel Druck abgefallen. Dann zusammen mit Gabi auch noch so ein tolles Rennen vor der Familie und den Freunden laufen zu dürfen, macht Spaß“, meinte sie ziemlich bewegt und fügte hinzu: „Der Druck war brutal und es hat geklappt. Sonst hätten die mich am Montag rausgeworfen.“ Große Freude herrschte auch bei Bruder Joel. Der Jüngste im Team konnte sich in einer fast unheimlichen Ruhe und Souveränität für den Weltcup qualifizieren. Über 1.000 Meter wurde er in persönlicher Bestzeit von 1:10,42 Minuten Zweiter über 1.500 Meter in einer weiteren Bestzeit von 1:49,06 Minuten Dritter.

Hubert Hirschbichler im Sog der Schwester

Das brachte auch seinen Trainer ins Schwärmen, schließlich hätte Dufter auch als Shorttracker eine große Karriere machen können. „Der Entschluss von ihm, sich nur auf das Eisschnelllaufen zu konzentrieren, war der beste Schritt für unseren Stützpunkt. Er ist auch die Zukunft für uns und er hat ein riesiges Potenzial.“ „Das ist große Klasse gewesen“, freute sich Joel Dufter. „Ich hätte das selber nicht geglaubt. Alles hat gepasst, es ist beinahe ein Selbstläufer gewesen. Jetzt freue ich mich auf die Weltcuprennen, hier kann man nur gute Leistungen bringen“, so der Youngster. „Der Knoten ist gelöst, er wird sich noch steigern“, so ordnete Leger die Leistung von Hubert Hirschbichler ein. Über 1.000 Meter schaffte er in einer Zeit von 1:10,60 Minuten den dritten Platz und über 1.500 Meter wurde er Vizemeister mit einer persönlichen Bestzeit von 1:47,90 Minuten.“Ich habe gewusst, dass ich gut drauf bin. Habe mich aber im Vorfeld bedeckt gehalten und meine Erwartungen gedämpft um keinen Druck aufzubauen“, meinte er als mittlerweile sehr gereifter Sportler. „Ich freue mich brutal über meine Zeiten und es war ein schönes Wochenende für die Hirschbichlers. Natürlich wollte ich auf der Welle von meiner Schwester Gabi mit schwimmen. Aber es ist für das ganze Team gut gelaufen.“ Wobei beim Thema gut gelaufen einer der Teammitglieder etwas traurig auf der Tribüne die Rennen verfolgte. Moritz Geisreiter musste wegen einer Virus-Infektion passen. Die gute Nachricht, er wird trotzdem den ersten Weltcupblock bestreiten. „Wenn er fit gewesen wäre, hätte er um den Titel mitlaufen können. Unser primäres Ziel ist es, bei Olympia 2018 um eine Medaille zu laufen. „Ich habe die ganze Woche versucht, fit zu werden. Habe dann aber einsehen müssen, dass der Virus-Infekt halt länger dauert. Ein Wettkampf hätte keinen Sinn gemacht.“
SHu.


Erster Kuscheltier Cup in der Max-Aicher-Arena

Erster Kuscheltier Cup in der Max-Aicher-Arena

Hoch motiviert gingen am 25.10.2015 26 junge Eisschnellläufer der AK 5-12 an den Start des ersten von drei Kuscheltier Wettbewerben. Bereits zum fünften Mal trägt der DEC Inzell diesen Nachwuchswettkampf aus, bei dem neben Geschicklichkeit und Kantengefühl auch Schnelligkeit abverlangt werden.
Der erste Teil des Wettbewerbs besteht aus einem von der DESG vorgegebenen Gewandheitslauf, bei dem gebremst sowie rückwärts und vorwärts um Kegel gelaufen werden muss.
Im zweiten Teil bestreiten die Kinder der AK 5-10 ein Short Track Rennen über 333m und die Sportler der AK 11/12 ein Short Track Rennen über 500m bestehend aus Vor- und Finalläufen.
Dank der Mithilfe vieler Eltern waren ausreichend Zeitnehmer und Schiedsrichter vor Ort und ermöglichten somit die Durchführung dieses Wettkampfes.
Bevor Robert Lauber den ersten Startschuss abgab, erklärte er allen Sportlern sorgfältig die Regeln.
Mit hoher Konzentration und Kampfgeist bestritten die Kids der Trainingsgruppen „Pinguine“ und „Eisbären“ spannende Rennen. Lautstarke Anfeuerungsrufe von den Trainingskameraden, Trainern und Eltern beflügelten die jungen Eisflitzer um ein Vielfaches. Im Gewandheitslauf setzten sich in der Altersgruppe F1 Lotta Letteboer und bei den Jungs Jonathan Keller stark in Szene.
In der Gruppe F2-E1 siegte Sophie Patz vor Stina Letteboer und Julia Geutner. Max Patz gewann in der Gruppe F2-E1. Bei den Mädchen E2-D1 holte sich Annika Letteboer eindrucksvoll den Sieg. Leonie Mayrhofer und Louisa Patz belegten zeitgleich Rang 2. Gabriel Groß schnappte sich vor Dominik Mayrhofer Platz 1.
In den Short Track Rennen ergaben sich bis auf die Altersgruppe E2-D1 die gleichen Platzierungen wie im Eisgewandheitslauf. Spektakulär waren die 500m Short Track Läufe der älteren Mädchen. Hier schieden in der letzten Runde auf Grund eines Sturzes gleich drei Favoriten aus. Annika Letteboer, Nina Mayhofer und Maira Jasch mussten somit ihren Mitstreiterinnen den Vorrang lassen. Unbeeindruckt von dem Zwischenfall lief Leonie Mayrhofer eine fabelhafte Zeit von 59,80 sec und belegte den ersten Platz. Gefolgt von Louisa Patz, die sich in der neuen Saison sehr gut entwickelt hat. Platz drei ging verdient an Yuki Keller. Einen Start-Ziel Sieg holte sich Dominik Mayrhofer, nachdem er im Gewandheitslauf Gabriel Gross den Vortritt lassen musste.
Die Trainer waren mit den erbrachten Leistungen der Kinder sehr zufrieden und alle freuen sich auf den nächsten Kuscheltier Cup am 19.12.2015.

Gitta Heimerl
Trainerin DEC Inzell

© 2017 DEC Inzell