DEC erspielt sich Spiel 3

 

Mit einer phänomenalen Glanzleistung hat der DEC Inzell im zweiten Spiel der Playoffs zur Eishockey-Landesliga den EHC Bayreuth 1b mit 7:1 vom Eis der Max Aicher Arena gefegt. Damit kommt es nun kommenden Freitag (20:30) zum entscheidenden dritten Spiel zum Einzug ins Halbfinale. Noch am Tag zuvor hatten die Inzeller (wie berichtet) in Bayreuth mit Pech 1:2 verloren. „Meine Jungs haben das Samstagsspiel brutal gut weggesteckt. Das war ein Traumspiel von uns“, freute sich DEC-Trainer Thomas Schwabl, der auch wieder den lange verletzten Hubert Hirschbichler einsetzen konnte. Das Spiel begann ähnlich wie in Bayreuth. Im ersten Drittel war es ein Abtasten, beide Mannschaften hatten einigen Respekt voreinander. In der 15. Minute brach Michael Eberlein den Bann, der Inzeller Torjäger verwandelte einen Penalty eiskalt zum 1:0. Das sorgte für gute Stimmung bei der Heimmannschaft und brachte für den zahlreichen Gästeanhang den ersten Dämpfer. Im zweiten Drittel dauerte es bis zur 30. Minute. Der überragende Michael Eberlein netzte nach Zuspiel von Kresimir Schildhabel zum 2:0 ein. Ein Doppelschlag in der 37. Minute brachte die Entscheidung für die Gastgeber. Thomas Scheck profitierte von der Vorarbeit von Eberlein und Kresimir Schildhabel wurde von Scheck bedient, damit führte der DEC nach dem zweiten Drittel 4:0. „Das war teilweise sensationell wie die Tore herausgespielt wurden. Den Grundstein hat aber unsere Abwehr gelegt. Wir haben kaum was zugelassen und unser Goaly Sebastian Fröhlich hat sicher gehalten, keine Abpraller zugelassen“, stellte Schwabl fest. Im letzten Drittel kamen die Gäste durch Sebastian Mayer im Überzahlspiel zum Anschlusstreffer zum 1:4. Das konnte die Inzeller allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Michael Eberlein stellte in der 53. Minute auf 5:1, Scheck glänzte dabei als Vorbereiter. Damit gingen die ersten fünf Tore komplett auf die erste Sturmreihe der Hausherren. In der Schlussphase sorgte zunächst Christian Rieder für das 6:1 (55.) und dreizehn Sekunden vor der Schlusssirene setzte Thomas Kilian mit dem 7:1 noch einen drauf. Nach dem Spiel verriet Thomas Schwabl sein erfolgreiches Geheimrezept: „Wir haben immer zum richtigen Zeitpunkt den Rückwärtsgang eingelegt und sofort die gegnerischen Stürmer an die Leine genommen. Somit konnten deren Verteidiger die Scheibe nicht genau nach vorne spielen und das hat funktioniert.“ Der Spielertrainer der Bayreuther Marco Zimmer zeigte sich maßlos enttäuscht von seiner Mannschaft. „Ohne Willen und ohne Herz kann man kein Spiel gewinnen. Wir haben nicht gut gespielt.“ Immerhin stellte er aber fest, dass die Höhe des Ergebnisses egal ist. „Wichtig ist der kommende Freitag, da haben wir es in der eigenen Hand“, so Zimmer. Gleiches gilt für das Team von Thomas Schwabl. „Wir sind für das Rückspiel motiviert. Wir werden schauen, wo für uns die Reise noch hingeht.“                                                                     SHu.

Statistik: DEC Inzell – EHC Bayreuth 1b 7:1 (1:0/3:0/3:1), Tore: 1:0 Michael Eberlein (Penalty) (15.), 2:0 Michael Eberlein (30.), 3:0 Thomas Scheck (37.), 4:0 Kresimir Schildhabel (37.), 4:1 Sebastian Mayer (47.), 5:1 Michael Eberlein (53.), 6:1 Christian Rieder (55.), 7:1 Thomas Kilian (60.), Strafen: DEC (22+10) – EHC (22), Zuschauer: 180.

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