Der DEC Inzell hat in der Eishockey-Bezirksliga seine Hausaufgabe, den ESV Gebensbach, souverän mit 6:1 gelöst. Die Inzeller zeigten dabei in den ersten beiden Dritteln ein Geduldsspiel und zerlegten die Gäste erst im Schlussdrittel. Überragender Spieler war dabei der vierfache Torschütze Kresimir Schildhabel. Er sorgte zunächst mit zwei Toren für eine 2:0-Führung nach 40 Minuten. „Wir haben in der Abwehr überragend gutgestanden und nicht viel zugelassen“, freute sich DEC-Trainer Thomas Schwabl. Die wenigen Chancen machte Goaly Ludwig Märkl mit teilweise klasse Reflexen zunichte. „Es war zunächst ein sehr schnelles Spiel von beiden Mannschaften, wichtig war das schnelle Tor im letzten Drittel zum 3:0“, so der Trainer. Kresimir Schildhabel netzte in der 41. Minute zum vorentscheidenden Treffer ein. In der Folge dominierten die Hausherren nach Belieben und zeigten tolle Spielzüge die zu weiteren Toren durch Thomas Scheck, erneut Kresimir Schildhabel und Florian Wehle führten. „Wir haben nicht blind nach vorne gespielt und alles mit Geduld und Übersicht gemacht. Das Team hat sich an fast alles gehalten, was wir vorher besprochen haben“, so Schwabl weiter, der sich auch über drei Tore in Überzahl freuen konnte. In der sonst fairen Partie ließ sich leider Gästespieler Daniel Panthaler zu einer laut Zusatzbericht schweren Beleidigung und Beschimpfung gegenüber dem Schiedsrichter hinreißen. Dafür kassierte der ESV-Akteur eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. Ganz andere Sorgen hat in den kommenden Wochen Thomas Schwabl was seine Spielerdecke betrifft. Hubert Hirschbichler, Michael Eberlein und Thomas Plenk fehlten gegen Gebensbach und werden wohl wegen Verletzungen länger ausfallen. Kommenden Sonntag (17 Uhr) erwartet der DEC Inzell zum nächsten Punktspiel den ESC Dorfen 1b.

Statistik: DEC Inzell – ESV Gebensbach 6:1 (1:0/1:0/4:1), Tore: 1:0/2:0/3:0 Kresimir Schildhabel (18./34./41.), 4:0 Thomas Scheck (48.), 4:1 Thomas Schalk (50.), 5:1 Kresimir Schildhabel (51.), 6:1 Florian Wehle (54.). Strafen: DEC (10) – ESV (8 + 30.), Zuschauer: 130.                                            SHu.

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