Bei den Juniorinnen holte Neele Göpelt (ESV Berlin) den 2. Platz über 1500 m und den 4. Platz über 3000 m. Vordere Ränge gab es auch für Alexandra Sauer (Berlin) als Vierte über 1500 m, Fünfte über 500 m und Sechste über 1000 m.
Im abschließenden Massenstart zeigte sie ihr ganzes Können: In der neunten von zehn Runden übernahm sie die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Die 20-Jährige setzte sich in 5:30,06 Minuten ganz knapp vor der Italienerin Giulia Presti (5:30,09) sowie Teamkollegin Ashley Völker (5:30,33) durch. »Ashley hat über 3000 Meter einen richtig guten Lauf hingelegt und auch sonst überzeugt. Julia hat sich über ihren Sieg im Massenstart sehr gefreut. Sie hat das taktisch super gemacht. Sie ist die letzten beiden Runden von vorne gelaufen und hat sich nicht mehr überholen lassen«, freut sich DEC-Abteilungsleiterin Heike Kogler.
Sie konnte sich auch über gute Vorstellungen der Inzeller Teilnehmer beim Weltcup in Heerenveen (Niederlande) freuen: »Natürlich sticht der dritte Platz von Maira Jasch über 5000 Meter in der B-Gruppe heraus«, lobt sie. Denn die 20-Jährige schaffte damit auf den langen Distanzen den Aufstieg in die A-Gruppe und darf damit in Hamar (Norwegen) am kommenden Wochenende über 3000 Meter mit den ganzen Stars mitlaufen. Noch besser: Mit 6:53,14 Minuten stellte Jasch eine neue persönliche Bestzeit auf, und da selbst in der A-Gruppe nur vier Läuferinnen schneller waren als sie, war Jasch sogar siebtbeste Läuferin auf dieser Distanz.
Über 10 000 Meter überzeugte Gabriel Groß. »Das war auch wieder richtig gut von ihm«, lobt Kogler. Als Zwölfter der B-Gruppe erzielte Groß in 13:03,07 Minuten eine neue persönliche Bestzeit und war zugleich zweitschnellster Deutscher. »Ich bin ausgesprochen glücklich über die letzten Rennen«, bilanziert der 21-Jährige – und will nun in Norwegen über 5000 Meter nochmals eine starke Vorstellung abliefern.
Dass das Duo auch über 1500 Meter antrat, war von den Resultaten her weniger bedeutend. »Aber diese Strecke ist für Maira und Gabriel wichtig, um sich etwas Tempohärte zu holen«, weiß Kogler.
Zugleich hatte Sprinterin Anna Ostlender (Zehnte der B-Gruppe über 1000 Meter und Neunte in der B-Gruppe über 500 Meter) ordentliche Vorstellungen geboten. Doch ganz nach vorne in der B-Gruppe reichte es nicht – und damit auch nicht zu einem möglichen Aufstieg in die A-Gruppe. »Der Sprint ist einfach ein hartes Brot, die Leistungsdichte ist enorm«, weiß Heike Kogler. »Sie hat noch nicht ganz erreicht, was sie sich erhofft hatte.« Da gebe es nur ein Rezept: »Man muss einfach dranbleiben.« Am besten schon mit guten Läufen in Norwegen… who





