Katja Franzen (36): Sie startet über 500 und 1000 Meter. Die Älteste im Inzeller Team betont: »Ich will diesen Weltcup ganz bewusst genießen. Ich möchte die technischen Fortschritte aus dem Training im Wettkampf zeigen.« Seit einiger Zeit arbeitet sie mit einem Psychologen zusammen, um hier Fortschritte zu zeigen. »Auf der Bahn in Inzell, auf der ich jahrelang trainiert habe und die sich wie Zuhause anfühlt, ist das ganz was Besonderes«, weiß die 36-Jährige. »Vor vertrauten Gesichtern auf der Tribüne zu laufen und gemeinsam mit meinen Teamkollegen auf dem Eis zu stehen, macht diesen Weltcup für mich etwas Einmaliges.« Sie hofft auch auf einen Einsatz im Team-Sprint.
Maira Jasch (20): Sie startet über 3000 Meter. »Ich freue mich besonders, in Inzell zu laufen, denn auf dieser Bahn bin ich groß geworden. Mir gefällt die Bahn und das Umfeld ist hier sehr gut«, schwärmt sie. »Für mich ist es sehr wichtig, dass meine Familie und Freunde hier sein können«, fügt sie hinzu. Sie hatte zuletzt eine Trainingsphase eingelegt. »Die war notwendig, denn der Weltcup in Inzell ist ein wichtiger Einstieg, um wieder an das internationale Wettkampfgeschehen reinzukommen auf dem Weg zu den Olympischen Spielen«, so Maira Jasch. Deswegen dämpft sie zu hohe Erwartungen: »Aber ich werde mein Bestes geben.«
Ashley Völker (21): Sie startet über 3000 Meter. »Ich freue mich riesig, dass ich mich durch meine starken Leistungen qualifizieren konnte. Ich trainiere täglich hier in der Max-Aicher-Arena und bin sehr stolz, hier bei den Senioren laufen zu können«, freut sich die 21-Jährige. Unterstützt wird sie von ihrer Familie und Freunden bei ihrem ersten Weltcup. »Das erhöht natürlich auch ein wenig mehr meine Aufregung, aber die Stimmung in der hoffentlich gut gefüllten Halle wird sicher super werden«, hofft sie. Trainiert wird Ashley Völker von der ehemaligen Weltklasse-Läuferin Claudia Pechstein, die in Inzell Stützpunkttrainerin ist. »Sie gibt mir auf den Weg, dass ich die tolle Atmosphäre genießen soll und meine starke Leistung zeigen darf«, sagt sie. »Ich habe nichts zu verlieren und soll Spaß haben, dann kommt auch ein gutes Ergebnis heraus«, ist sie sich sicher. »Claudia wird mich auf dem Eis coachen, wir sind ein tolles Team«, ergänzt sie..
Gabriel Groß (21): Er startet über 1500 und 5000 Meter. »Wir befinden uns mitten in einem Trainingsblock für Olympia und wir trainieren hart. Daher wird das hier in Inzell mehr ein Trainingswettkampf«, verrät der Ruhpoldinger. »Die Qualifikation für Olympia ist nun bekannt. Wir hatten eine optimale Vorbereitung dafür«, sagt Gabriel Groß, der aus einer sportlichen Familie kommt. Vater Ricco Groß war ein Weltklasse-Biathlet, Mutter Kathrin eine Alpin-Skifahrerin. Die Brüder Marco und Simon waren als Biathleten unterwegs. »Natürlich ist es etwas Besonderes, auf der Heimat-Bahn zu laufen, zudem noch bei einem ‚Groß-Ereignis’«, meint er schmunzelnd in Anspielung auf seinen Namen. »Um fair zu sein, steht der Weltcup etwas im Schatten von Mailand. Es ist allerdings schön, dass sich Inzell präsentieren kann«, sagt er.
Josephine Heimerl (25): Sie startet über 500 und 1000 Meter: Heimerl gehört zu den erfahrenen Sportlerinnen, trotzdem ist ihre Freude riesig: »Bei einem Heimweltcup am Start zu stehen, ist ein kleiner Kindheitstraum, der für mich in Erfüllung geht. Sportlich gesehen wünsche ich mir, die besten Rennen meiner bisherigen Saison zeigen zu können.« Einer ihrer größten Fans ist ihre Nachbarin, die Sängerin Stefanie Hertel. »Ich will persönliche Bestzeiten laufen – das ist auf jeden Fall mein Anspruch. Ich weiß, dass ich schnell laufen kann und es im Training oft gut klappt. Das will ich auch im Wettkampf zeigen«, hofft Heimerl. SHu





