Franzen startet ebenfalls heute über die 1000 und am Sonntag erneut über 500 Meter. Ihr Ziel ist dabei vor allem, die »Technik auch im Weltcup richtig umzusetzen, dann muss auch die Zeit kommen«. Schließlich habe sie im Training zuletzt »viel an der Technik gearbeitet«.
Wie gut diese wirken, soll sich nicht nur dieses Wochenende in Inzell zeigen, sondern auch Ende der Saison beim Oval Finale in Calgary. Da werden »wir noch mal einen letzten Messmoment haben, um zu gucken, ob wir die Saisonziele dann erreicht haben«.
Auch Anna Ostlender vom DEC Inzell genoss ihren Start beim Heim-Weltcup. Für die 23-Jährige ging es am Freitag über 1500 Meter los. Die Inzellerin durfte sich beim Sieg von Arina Iljatschsehenko (Kasachstan/1:55,95 Minuten) in 1:57,49 Minuten über einen fünften Platz und eine neue persönliche Bestleistung über diese Strecke freuen. »Ich bin ohne Erwartungen in das Rennen gegangen, weil es jetzt wirklich auch nochmals eine harte Trainingswoche für mich war«, sagte Ostlender. »Ich bin befreit gelaufen und es war ganz cool, meine Familie und meine Freunde zu sehen.«
Was ihr half: »Ich kenne das Eis in- und auswendig.« Sie konnte damit auch Selbstvertrauen für das Rennen am heutigen Samstag über die 1000 Meter sammeln. »Das ist für mich die wichtigste Strecke.«
Auf Anna Ostlender wartet in wenigen Wochen dann das nächste Highlight: Sie darf zu den Olympischen Winterspielen. »Das ist noch so ein wenig surreal.« Denn es hieß, dass »es nur geringe Chancen für mich gibt«. So will sie »jetzt erst einmal hier den Weltcup machen und alles andere will ich danach genießen«. jom/SB
Quelle: Traunsteiner Tagblatt





