„Eine sehr wichtige Phase“: Inzells Eisschnellläufer ziehen Fazit zum Sommereis
Zum Abschluss vom Inzeller Sommereis waren noch ein internationales Rennen und der „DEC-Sommercup“ auf dem Programm gestanden. Beim internationalen Rennen gab es für die DEC-Athleten einige außergewöhnlich gute Leistungen.
Inzell – So gewann Ashley Völker über 3.000 Meter mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 4:07,96 Minuten und verwies die eigentliche Spezialistin über diese Strecke, Maira Jasch, auf den zweiten Platz. „Ich bin den Wettkampf aus dem Training herausgelaufen, die Zeit war nach dem guten dreiwöchigen Lehrgang mit meiner Trainerin Claudia Pechstein ganz gut“, so Jasch. Die 21-Jährige meinte weiter: „Das Sommereis ist immer eine sehr wichtige spezifische Phase für den Trainingsaufbau im Jahr.“ Ende August will sie allerdings noch ein paar Radrennen bestreiten.
„Ich habe mich im Rennen gut gefühlt und es hat meine aktuellen Erwartungen erfüllt. Das Training läuft sehr gut und ich blicke optimistisch auf die kommende Saison“, sagte die Erstplatzierte Ashley Völker zu ihrem Lauf. Über die 1.500 Meter gewann Isabel Kraus in 1:59,52 Minuten knapp vor Anna Ostlender, Josi Heimerl kam auf den vierten Platz. „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen, es war ein schöner Testwettkampf aus dem Training heraus. Es war meine bisher zweitbeste Zeit über 1.500 Meter (1:59,74), die ich jemals gelaufen bin“, so Ostlender, die sich jetzt auf ein wenig Erholung und Urlaub freut. Die 1.000 Meter sah Dominik Mayrhofer in 1:13,75 Minuten als Sieger, Langstrecken-Spezialist Gabriel Groß wurde in neuer persönlicher Bestzeit in 1:14,59 Minuten Dritter. Die 500 Meter bewältigte er als Sechster, Dritter wurde Felix Motschmann.
Erstmals bei den „Großen“ war auch Johanna Kogler dabei und gewann über die 300 Meter in 29,12 Sekunden. In der Teamverfolgung gewann Polen vor Deutschland mit Ashley Völker und Maira Jasch und im Teamsprint gab es für die Inzeller Sportler mit Isabel Kraus, Anna Ostlender und Josi Heimerl ebenfalls den zweiten Rang.
Tatiana Kraus, die zuständige Trainerin von Isabel Kraus, Anna Ostlender, Josi Heimerl und Dominik Mayrhofer sowie Felix Motschmann sprach von drei harten, aber auch sehr schönen Trainingswochen in Inzell. „Die Sportler waren schon sehr müde. Die Aufgabe war für jeden, technisch und taktisch die Strecken zu absolvieren. Ich denke, viele haben die Aufgaben erfüllt, bei einigen hat nicht alles geklappt, aber wir wissen, woran es lag und arbeiten daran weiter.“





