DEC verliert auch in Waldkraiburg

 

Der DEC Inzell hat auch das zweite Spiel in der Eishockey-Bezirksliga gegen den EHC Waldkraiburg 1b verloren. Nach der 2:6-Heimniederlage vor einer Woche ging auch das Auswärtsspiel verloren. 4:6 hieß es nach 60 Minuten für den EHC. Dieser erwischte so wie im Hinspiel den besseren Start und ging durch Sebastian Mair unter den Eggen nach zehn Minuten in Führung. Michael Eberlein schaffte vier Minuten später den Ausgleich. Bis zur ersten Drittelpause sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Im Mitteldrittel erspielten sich die Inzeller eine Reihe von Chancen, die Tore schossen allerdings die Gastgeber. Mit 4:1 ging es in die Pause. „Wir waren überlegen, leider fehlt uns ein richtiger Knipser. Im Gegenzug haben wir dann die Tore kassiert“, stellte DEC-Trainer Thomas Schwabl enttäuscht fest. Auch im Schlussdrittel drängte Inzell weiter und kam durch Thomas Scheck zum 2:4. Zwei Tore der Hausherren binnen einer Minute brachten dann aber die Entscheidung zugunsten des EHC der auf 6:2 davonzog. „Das war ärgerlich, leider konnten wir unser Überzahlspiel nicht nutzen. Dazu haben wir auch blöde eigene Strafen kassiert“, so Schwabl, der von einigen seltsamen Entscheidungen der Schiedsrichter sprach. Diese Überzahlsituationen konnten die Stürmer der Heimmannschaft effektiv nutzen und untermauerten damit ihre bekannte Stärke in diesen Situationen. In den letzten Minuten war es Kresimir Schildhabel der seinen DEC mit zwei Toren noch auf 4:6 heranbrachte. Zu einer entscheidenden Wende reichte das jedoch nicht mehr. „Jetzt müssen wir uns darauf konzentrieren, den zweiten Platz zu sichern“, meinte Schwabl. Dieser würde zur angestrebten Aufstiegsplayoffs reichen. Der Meistertitel scheint nach der dritten Saisonniederlage wohl in weite Ferne gerückt. Kommenden Sonntag (18:45 Uhr) geht es für den DEC Inzell zum ERSC Ottobrunn.                         SHu.

 

Statistik: EHC Waldkraiburg 1b – DEC Inzell 6:4 (1:1/3:0/2:3), Tore: 1:0 Sebastian Mair unter den Eggen (10.), 1:1 Michael Eberlein (14.), 2:1 Jan Loboda (33.), 3:1 Korbinian Schneider (37.), 4:1 Philipp Muhra (39.), 4:2 Thomas Scheck (47.), 5:2 Philipp Muhra (50.), 6:2 Georg Biller (51.), 6:3/6:4 Kresimir Schildhabel (52./55.). Strafen: EHC (22) – DEC (16). Zuschauer: 150.

Chance zur Revanche am Sonntag

Für den DEC Inzell heißt es am Sonntag (/16:45 Uhr) auf zur Revanche in der Eishockey Bezirksliga nach Waldkraiburg. Eine Woche nach der 2:6-Heimniederlage gegen die 1b steht bereits das Rückspiel auf dem Programm. „Wir haben aus unseren Fehlern gelernt und wollen es diesmal besser machen“, verspricht DEC-Trainer Thomas Schwabl vor dem Spiel gegen den Tabellenführer. Die Inzeller stehen dabei schon etwas unter Zugzwang um nicht den direkten Anschluss zur Spitze zu verlieren. „Die Jungs sind heiß und wissen um was es geht“, weiß Schwabl. Er kann fast auf den kompletten Kader bauen. Leider wird Kapitän Sebastian Schwabl fehlen. Er ist nach der unfairen Attacke im Hinspiel am Sonntag verletzt und wird der Abwehr fehlen. „Das ist schon eine Schwächung“, weiß der Trainer, baut aber auf die Stärke seiner Hintermannschaft im bisherigen Verlauf der Saison. Immerhin hat sich der DEC kürzlich mit Stephan Bozner, dem ehemaligen Spieler der Trostberg Chiefs verstärken können. Insgesamt erwartet Thomas Schwabl ein Spiel auf Augenhöhe in dem wohl die Tagesform den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben wird. „Die Kleinigkeiten werden es sein“, so der  Coach vielsagend.                                                                                                SHu.

 

DEC unterliegt dem Tabellenführer

Der DEC Inzell hat das Spitzenspiel der Eishockey Bezirksliga gegen den EHC Waldkraiburg 1b mit 2:6 verloren. Das Spiel in der heimischen Max Aicher Arena verdiente dabei in jeder Phase das Prädikat „Spitzenspiel“. Allerdings hatte es einen faden Beigeschmack. Ausgerechnet der Ex-Inzeller Martin Hagemeister ließ sich zu einer sehr unsportlichen Attacke gegen DEC-Kapitän Sebastian Schwabl hinreißen und beleidigte ihn laut Spielbericht des Schiedsrichters massiv. Die Quittung, zunächst eine 5+Spieldauerstrafe, nachdem er auch noch seinen Schläger gegen die Plexiglasscheibe schmetterte, setzte es eine Matchstrafe hinterher. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste mit 2:0. Mussten allerdings nach der Strafe gegen Hagemeister zehn Minuten in Unterzahl spielen. Jürgen Lederer hatte mit einem Blitzstart den Tabellenführer in Führung geschossen. Es folgten wütende Angriffe der Hausherren mit einem Pfostenschuss von Michael Eberlein. In der zwölften Minute brachte ein Konter das 2:0 von Sebastian Mair unter den Eggen. Kurz danach gab es zunächst einen Stockstich eines Waldkraiburgers in den Unterleib von Maximilian Zauner der keine Strafe nach sich zog. Anschließend folgte der Stockschlag von Hagemeister gegen Schwabl, für den das Spiel damit wegen Verletzung zu Ende war. „Der Martin (Hagemeister) hat sich nach dem Spiel bei mir entschuldigt, trotzdem war es keine schöne Sache“, beklagte Trainer Thomas Schwabl die Szene. Auch Hagemeister äußerte sich zu dem Vorfall und bedauerte die Verletzung seines Gegenspielers. „Zunächst habe ich gemeint, er täuscht eine Verletzung vor und will, dass ich eine Spieldauer bekomme. Als ich erfahren habe, dass er sich weh getan hat, war mein Ärger weg und das schlechte Gewissen da. Ich hoffe, dass er bald wieder fit ist. Das alles tut mir leid.“ In der Folge stand dann wieder der Sport im Mittelpunkt. Binnen einer Minute erzielten Michael Eberlein und Thomas Scheck den Ausgleich zum 2:2. Im zweiten Drittel drängte der DEC vehement auf den dritten Treffer, vergab aber Chancen über Chancen in der andauerten Überzahl. Vier Minuten vor Ende des zweiten Drittels setzte Waldkraiburg erneut einen Konter und Daniel Pamula schloss zum 3:2 ab. Es war den Gästen anzusehen, dass sie unbedingt die überraschende 4:5 Niederlage am Freitag gegen Dorfen wettmachen wollten. Im Schlussdrittel brachte Schwabl für den unglücklich agierenden Goaly Peter Zeller, Sebastian Fröhlich. Doch auch er musste sich nach einem Konter in der 44. Minute zum 2:4 durch Georg Biller geschlagen geben. „Das war wohl der Knackpunkt. Durch die Szene mit Sebastian Schwabl waren wir wohl nicht frei im Kopf. Wir hatten uns zwar viele Chancen herausgespielt und Pech gehabt, aber Waldkraiburg ist halt auch eine erfahrene Mannschaft“, gab der Trainer zu. So war es in der Schlussphase Tobias Jakob, der den Puck zweimal im Tor der Inzeller unterbrachte. Das 6:2 fiel, als Torhüter Sebastian Fröhlich seinen Platz zugunsten eines weiteren Feldspielers geräumt hatte. „Irgendwie haben wir heute nicht das gezeigt, was wir können. Ich glaube wir haben zu viel Respekt gehabt“, meinte Thomas Schwabl abschließend. Seinen Einstand beim DEC feierte übrigens Stepan Bozner. Er hatte zuletzt bei den Trostberg Chiefs gespielt und drei Jahre eine spielerische Pause eingelegt. Nun wird er für den DEC die Schlittschuhe schnüren. Kommenden Sonntag (16:45 Uhr) gibt es für den DEC Inzell bereits Gelegenheit zur Revanche. Dann geht es zum EHC Waldkraiburg 1b. SHu.

Statistik: DEC Inzell – EHC Waldkraiburg 1b 2:6 (2:2/0:1/0:3), Tore: 0:1 Jürgen Lederer (1.), 0:2 Sebastian Mair unter den Eggen (12.), 1:2 Michael Eberlein (16.), 2:2 Thomas Scheck (17.), 2:3 Daniel Pamula (36.), 2:4 Georg Biller (44.), 2:5/2:6 Tobias Jakob (53./59.). Strafen: DEC (14) – EHC (44+20), Zuschauer: 150.