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Saison für DEC Inzell beendet

 

Der DEC Inzell ist im Viertelfinale der Playoffs zur Eishockey-Landesliga im dritten entscheidenden Spiel am EHC Bayreuth 1b gescheitert. Die Truppe von Trainer Thomas Schwabl unterlag nach einem aufregenden Spiel bei den Oberfranken mit 5:7. Die Hausherren sorgten mit einem Blitzstart nach dreizehn Sekunden für das 1:0 durch Stephan Schmidt. Bereits in der dritten Minute gelang Kapitän Sebastian Schwabl der Ausgleich. In der Folge kassierten die Inzeller allerdings Strafzeit um Strafzeit  und gerieten nach dem ersten Drittel mit 1:3 ins Hintertreffen. Auch im zweiten Drittel änderte sich nichts in dieser Beziehung. Die Strafbank der Gäste blieb weiter gut besucht. Bayreuth zog auf 5:1 davon. Matthias Meyer brachte Sekunden vor der zweiten Pause sein Team auf 2:5 heran. „Wir haben die ersten eineinhalb Drittel schlichtweg verpennt und blöde Tore kassiert“, sagte DEC-Trainer Thomas Schwabl zum Auftritt seiner Mannschaft bis dahin. Leider fehlten ihm auch Stützen wie Rene Tödling, Hubert Hirschbichler und David Stöberl sowie zunächst auch der angeschlagene Maximilian Zauner. Dieser probierte es zumindest im Schlussdrittel. In diesem zog Bayreuth auf 7:3 bei einem Gegentreffer von Thomas Scheck davon. Angesprochen auf die Strafenflut seines Teams meinte Schwabl. „Wir waren am Limit, da passieren solche Dinge. Leider pfiff einer der Schiris sehr kleinlich.“ Der Bayreuther Spielertrainer Marco Zimmer meinte zu diesem Thema: „Ich habe gewusst, dass wir bei der Auslegung des Schiris die Klappe halten müssen. Inzell war ein Gegner auf Augenhöhe und hat uns richtig gefordert.“ Das bewies der DEC in der Schlussphase, in der mittlerweile Luggi Märkl im Tor für Sebastian Fröhlich stand. Thomas Scheck und Andreas Wieser verkürzten mit einem Doppelschlag in der 57. Minute auf 5:7. Kurz danach vergab Michael Eberlein eine Riesenchance zu einem weiteren Treffer. Schließlich brachten die Gastgeber den Sieg in trockene Tücher. „Wir haben nach der klaren Niederlage in Inzell diesmal das gemacht, was wir immer während der Saison gemacht haben. Das war der Schlüssel zum Erfolg, natürlich war die eine oder andere Ansage von mir auch dabei. Am Schluss hätte das Spiel freilich auch noch kippen können“, gab Marco Zimmer zu. Thomas Schwabl meinte nach dem Ausscheiden seiner Mannschaft aus den Playoffs: „Es hat nicht ganz gereicht. Bayreuth hat sehr druckvoll begonnen. Die Playoffs waren ein Zuckerl für uns, ich bin stolz auf meine Jungs. Wir haben eine tolle Saison gespielt.“       SHu.

Statistik: EHC Bayreuth 1b – DEC Inzell 7:5 (3:1/2:1/2:3) Tore: 1:0 Stephan Schmidt (1.), 1:1 Sebastian Schwabl (3.), 2:1/3:1 Johannes Runge (5./15.), 4:1 Florian Zeilmann (27.), 5:1 Florian Müller (29.), 5:2 Matthias Meyer (40.), 6:2 Sebastian Mayer (44.), 6:3 Thomas Scheck (47.), 7:3 Johannes Runge (48.), 7:4 Thomas Scheck (57.), 7:5 Andreas Wieser (57.). Strafen: EHC (24) – DEC (34+10), Zuschauer: 420.

Entscheidung in Spiel 3 in Bayreuth

 

Für den DEC Inzell steht heute (Fr, 20:30) das dritte und entscheidende Spiel um die Playoffs zur Eishockey-Landesliga beim EHC Bayreuth 1b auf dem Programm. Die Truppe von Trainer Thomas Schwabl überzeugte zuletzt in der heimischen Max Aicher Arena mit einem klaren 7:1-Erfolg gegen die Bayreuther. Das Hinspiel hatten die Inzeller 1:2 verloren. „Ich hoffe, dass wir mit einer schlagkräftigen Truppe antreten können“, so Schwabl der noch einige kränkelnde Spieler in seinen Reihen hat. Das Team des DEC ist hochmotiviert, schließlich war die Vorstellung zuletzt am Sonntag überzeugend. „Wir müssen wieder stark in der Defensive stehen und dürfen wenig zulassen. Auf das Verhalten in der Abwehr hatte ich bereits während der gesamten Saison ein Auge. Zuletzt haben wir das gut umsetzen können“, so der Trainer der von einer interessanten und engen Kiste spricht. Ähnlich sieht es der Spielertrainer des EHC Bayreuth 1b, Marco Zimmer. „Es wird auf alle Fälle ein hartes Spiel auf Augenhöhe. Ich hoffe, dass wir den Heimvorteil nutzen können.“ Zimmer war unmittelbar nach der Pleite in Inzell ziemlich verärgert. Dieser hat sich mittlerweile gelegt. „Gut dass die Höhe der Niederlage nicht für das Weiterkommen entscheidend ist“, meinte der Trainer bereits nach dem Spiel. Bei einem möglichen Sieg des DEC Inzell geht es für die „Schwabl-Truppe“ bereits am Sonntag im Halbfinale weiter. Es wartet der Sieger der Partie EHC Waldkraiburg 1b gegen den EHC Regensburg 1b. Sollte Waldkraiburg sich durchsetzen, muss der DEC zum EHC reisen. Im Falle eines Sieges von Regensburg besitzt Inzell wahrscheinlich wegen der weitaus besseren Tordifferenz aus dem Viertelfinale das Heimrecht. Spielbeginn wäre um 17 Uhr in der Max Aicher Arena. Bei einer Niederlage am heutigen Freitag ist die Saison für den DEC Inzell beendet.                                                          SHu.

DEC erspielt sich Spiel 3 gegen Bayreuth

 

Mit einer phänomenalen Glanzleistung hat der DEC Inzell im zweiten Spiel der Playoffs zur Eishockey-Landesliga den EHC Bayreuth 1b mit 7:1 vom Eis der Max Aicher Arena gefegt. Damit kommt es nun kommenden Freitag (20:30) zum entscheidenden dritten Spiel zum Einzug ins Halbfinale. Noch am Tag zuvor hatten die Inzeller (wie berichtet) in Bayreuth mit Pech 1:2 verloren. „Meine Jungs haben das Samstagsspiel brutal gut weggesteckt. Das war ein Traumspiel von uns“, freute sich DEC-Trainer Thomas Schwabl, der auch wieder den lange verletzten Hubert Hirschbichler einsetzen konnte. Das Spiel begann ähnlich wie in Bayreuth. Im ersten Drittel war es ein Abtasten, beide Mannschaften hatten einigen Respekt voreinander. In der 15. Minute brach Michael Eberlein den Bann, der Inzeller Torjäger verwandelte einen Penalty eiskalt zum 1:0. Das sorgte für gute Stimmung bei der Heimmannschaft und brachte für den zahlreichen Gästeanhang den ersten Dämpfer. Im zweiten Drittel dauerte es bis zur 30. Minute. Der überragende Michael Eberlein netzte nach Zuspiel von Kresimir Schildhabel zum 2:0 ein. Ein Doppelschlag in der 37. Minute brachte die Entscheidung für die Gastgeber. Thomas Scheck profitierte von der Vorarbeit von Eberlein und Kresimir Schildhabel wurde von Scheck bedient, damit führte der DEC nach dem zweiten Drittel 4:0. „Das war teilweise sensationell wie die Tore herausgespielt wurden. Den Grundstein hat aber unsere Abwehr gelegt. Wir haben kaum was zugelassen und unser Goaly Sebastian Fröhlich hat sicher gehalten, keine Abpraller zugelassen“, stellte Schwabl fest. Im letzten Drittel kamen die Gäste durch Sebastian Mayer im Überzahlspiel zum Anschlusstreffer zum 1:4. Das konnte die Inzeller allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Michael Eberlein stellte in der 53. Minute auf 5:1, Scheck glänzte dabei als Vorbereiter. Damit gingen die ersten fünf Tore komplett auf die erste Sturmreihe der Hausherren. In der Schlussphase sorgte zunächst Christian Rieder für das 6:1 (55.) und dreizehn Sekunden vor der Schlusssirene setzte Thomas Kilian mit dem 7:1 noch einen drauf. Nach dem Spiel verriet Thomas Schwabl sein erfolgreiches Geheimrezept: „Wir haben immer zum richtigen Zeitpunkt den Rückwärtsgang eingelegt und sofort die gegnerischen Stürmer an die Leine genommen. Somit konnten deren Verteidiger die Scheibe nicht genau nach vorne spielen und das hat funktioniert.“ Der Spielertrainer der Bayreuther Marco Zimmer zeigte sich maßlos enttäuscht von seiner Mannschaft. „Ohne Willen und ohne Herz kann man kein Spiel gewinnen. Wir haben nicht gut gespielt.“ Immerhin stellte er aber fest, dass die Höhe des Ergebnisses egal ist. „Wichtig ist der kommende Freitag, da haben wir es in der eigenen Hand“, so Zimmer. Gleiches gilt für das Team von Thomas Schwabl. „Wir sind für das Rückspiel motiviert. Wir werden schauen, wo für uns die Reise noch hingeht.“                                                                     SHu.

Statistik: DEC Inzell – EHC Bayreuth 1b 7:1 (1:0/3:0/3:1), Tore: 1:0 Michael Eberlein (Penalty) (15.), 2:0 Michael Eberlein (30.), 3:0 Thomas Scheck (37.), 4:0 Kresimir Schildhabel (37.), 4:1 Sebastian Mayer (47.), 5:1 Michael Eberlein (53.), 6:1 Christian Rieder (55.), 7:1 Thomas Kilian (60.), Strafen: DEC (22+10) – EHC (22), Zuschauer: 180.

Knappe Niederlage in Bayreuth

 

Der DEC Inzell hat der erste Spiel der Playoffs zur Eishockey-Landesliga beim EHC Bayreuth 1b mit 1:2 verloren. Nach der knappen und aus Sicht der Inzeller sehr unglücklichen Niederlage haderte DEC-Trainer Thomas Schwabl über einige umstrittene Szenen. „Man hat uns ein klares Tor nicht gegeben und teilweise haben die Schiris sehr fragwürdige Strafen ausgesprochen.“ Vor knapp 400 Zuschauern im „Tigerkäfig“ begann das erste Drittel mit einem Abtasten beider Teams. Vor allem den Gästen steckte die viereinhalb-stündige Busfahrt noch in den Knochen. Nach zehn Minuten gingen die Hausherren etwas glücklich in Führung. Ein Schuss von Michael Natzi wurde noch von einem Schlittschuh eines Inzellers abgefälscht. Damit hatte DEC-Goaly Sebastian Fröhlich keine Chance. Im zweiten Drittel häuften sich die Spielanteile der Inzeller und somit auch die Torchancen. Zählbares schaffte allerdings nur der EHC Bayreuth. Nach einer halben Stunde erhöhte Sergej Hausauer zum 2:0 für die zum Aufstieg verpflichteten Gastgeber. Dieses Ziel hatten die Verantwortlichen der „Tigers“ zuvor festgelegt. Im letzten Drittel drängte der DEC mächtig auf den Anschlusstreffer. Musste aber auch auf die brandgefährlichen Konter des EHC aufpassen. Thomas Scheck war es in der 43. Minute der sein Team durch das 1:2 wieder hoffen ließ. „Wir haben in dieser Phase richtig dominiert, leider haben wir in der Schlussphase einige unverständliche Strafen kassiert“, bedauerte Schwabl. Ähnlich sah es auch der Spielertrainer der Bayreuther Marco Zimmer. „Für ein Playoff-Spiel haben sie schon sehr kleinlich gepfiffen.“ Lob gab es für die Gäste aus Inzell. „Es war das erwartet harte Spiel auf Augenhöhe. Uns war schon klar, dass das kein lockerer Abend werden würde.“ Schwabl lobte abschließend die gute Leistung seiner Defensive und stellte fest. „Insgesamt waren wir die bessere Mannschaft. Was zählt ist aber leider das, was nach dem Spiel auf der Anzeigetafel steht.“ Er und sein Team hoffen nun, dass es im Rückspiel (So, 17 Uhr) seinen Jungs gelingt, den Spieß umzudrehen. Dann würde es kommenden Freitag erneut zum entscheidenden Spiel um den Einzug ins Halbfinale in Bayreuth kommen. SHu.

Statistik: EHC Bayreuth 1b – DEC Inzell 2:1 (1:0/1:0/0:1), Tore: 1:0 Michael Natzi (10.), 2:0 Sergej Hausauer (30.), 2:1 Thomas Scheck (43.), Strafen: EHC (20+10) – DEC (28), Zuschauer: 400.

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