DEC gerüstet für die kommenden schweren Spiele

Der DEC Inzell hat in der Eishockey Bezirksliga am Wochenende die von Trainer Thomas Schwabl geforderten zwei Siege eingefahren. Gegen den ERSC Ottobrunn gewann der DEC in der heimischen Max Aicher Arena mit 14:1. Zuvor gab es bei der 1b in Bad Aibling einen 4:0-Erfolg. Damit gelang den Inzellern der Sprung auf den zweiten Tabellenplatz, dieser würde zur Teilnahme an den Aufstiegsplayoff berechtigen. „Das war eine klare Sache, wir haben die Tore sehr schön herausgespielt“, freute sich Schwabl nach dem Kantersieg gegen Ottobrunn. Vor allem im ersten und zweiten Drittel wirbelten die Hausherren die Gästeabwehr gehörig durcheinander und führten bereits 13:1. Im Schlussdrittel schaltete der DEC ein paar Gänge zurück und verwaltete den klaren Sieg geschickt. Den Torreigen eröffnete Christian Rieder nach drei Minuten, Thomas Scheck legte zwei Treffer nach, ehe Ottobrunn auf 1:3 verkürzte. Zweimal Michael Eberlein, Kresimir Schildhabel und Andreas Wieser schraubten das Ergebnis zum 7:1 nach dem ersten Drittel. Im zweiten Drittel war es Kresimir Schildhabel, der mit drei Toren großen Anteil am Schützenfest seiner Mannschaft hatte. Dazu waren Michael Eberlein, Maximilian Zauner´und Andreas Wieser erfolgreich. „Ottobrunn hat uns voll in die Karten gespielt. Sie wollten mitspielen und haben sich nicht wie die meisten anderen Teams gegen uns, hinten reingestellt“, bemerkte Schwabl. Im letzten Drittel war es Thomas Scheck vorbehalten, mit dem 14:1 das Ergebnis zu manifestieren. Damit schoss die erste Reihe mit Schildhabel, Eberlein und Scheck zehn Treffer. „Ich muss aber auch die anderen Reihen loben“, so der Trainer der wieder eine kompakt stehende Hintermannschaft sah und einen gutaufgelegten Goaly Peter Zeller. Dieser musste allerdings mit einer Zerrung vom Eis, so dass Dirk Voss in der Schlussphase ins Tor musste. Der 50-jährige hielt seinen Kasten sauber. Nun kommen für die Inzeller die entscheidenden vier Spiele um die vorderen zwei Plätze. Kommenden Sonntag (17 Uhr) kommt der Vorjahresmeister EV Aich nach Inzell. Die sind in der Tabelle aber bereits ziemlich abgeschlagen. „Wir haben alles selber in unserer Hand und das wollen wir nützen“, meine Thomas Schwabl abschließend.                                 SHu.

 

Statistik: DEC Inzell – ERSC Ottobrunn 14:1 (7:1/6:0/1:0), Tore: 1:0 Christian Rieder (3.), 2:0/3:0 Thomas Scheck (5./12.), 3:1 Markus Hulm (14.), 4:1 Kresimir Schildhabel (14.), 5:1 Michael Eberlein (18.), 6:1 Andreas Wieser (19.), 7:1 Michael Eberlein (20.), 8:1 Kresimir Schildhabel (24.), 9:1 Maximilian Zauner (30.), 10:1/11:1 Kresimir Schildhabel (32./36.) 12:1 Andreas Wieser (37.), 13:1 Michael Eberlein (38.), 14:1 Thomas Scheck (51.), Strafen: DEC (10) – ERSC (10), Zuschauer:80.

 

DEC in Bad Aibling mit Shoot-Out

 

Der DEC Inzell hat das Gastspiel der Eishockey-Bezirksliga beim EHC Bad Aibling 1b mit 4:0 gewonnen. Entscheidender Akteur der Gäste war Kresimir Schildhabel der mit drei Toren die Hausherren im Alleingang erledigte. Für DEC-Trainer Thomas Schwabl stach aber vor allem seine Abwehr heraus, die zum ersten Mal in dieser Saison keinen Treffer zuließ. Damit feierte Goaly Peter Zeller einen „Shutout“. „Das freut mich sehr, der Peter hat einige gute Schüsse abgewehrt“, lobte der Trainer seinen Torhüter. Immerhin setzten die Aiblinger diesmal fünf Akteure der ersten Mannschaft ein, so dass der Tabellenletzte nicht als „Kanonenfutter“ angetreten war. Es dauerte  eine Viertelstunde ehe Kresimir Schildhabel das 1:0 für den DEC erzielte. Zwei Minuten später stellte Verteidiger Andreas Graf mit dem 2:0 die Weichen auf Sieg. In der Folge spielte Inzell sein Pensum routiniert herunter, Schildhabel ließ noch zwei Treffer zum 4:0-Endstand folgen. „Wir haben sie gut im Griff gehabt, es hat Spaß gemacht, den Jungs zuzuschauen“, freute sich Schwabl. Er musste kurzfristig auf Michael Eberlein und Rene Tödling sowie Hubert Hirschbichler verzichten. Hirschbichler verletzte sich beim Abschlusstraining schwer an der Schulter und wird für den Rest der Saison ausfallen. „Der wird uns jetzt schon fehlen, wir haben nur noch harte Spiele vor uns und brauchen jeden Mann“, so Schwabl. Neu im Kader ist Christian Lang. Der 20-jährige stammt aus dem eigenen Nachwuchs und hatte eigentlich aufgehört. Nun will er wieder die Schlittschuhe schnüren. „Er war im Nachwuchs einer der Besten und hat sich im Training sehr gut gemacht“, so Abteilungsleiter Olaf Becker.                                       SHu.

 

Statistik: EHC Bad Aibling 1b – DEC Inzell 0:4 (0:2/0:1/0:1), Tore: 0:1 Kresimir Schildhabel (15.), 0:2 Andreas Graf (17.), 0:3/0:4 Kresimir Schildhabel (26./47.), Strafen: EHC (10) – DEC (10), Zuschauer: 80.

Doppelwochenende für den DEC

 

Vor zwei Pflichtaufgaben steht der DEC Inzell an diesem Wochenende in der Eishockey-Bezirksliga. Am  Freitag (19:30) geht es zum Schlusslicht nach Bad Aibling, am Sonntag (17:00) kommt der ERSC Ottobrunn in die Max Aicher Arena. „Da sollten wir sechs Punkte holen“, sagt DEC-Trainer Thomas Schwabl in Vorausschau auf das Restprogramm seines Teams. Da kommen für die Inzeller nur noch „Knaller“. Neben zweimal gegen den EV Aich heißen die Gegner Dofen 1b und Gebensbach. „Das sind die entscheidenden Spiele für die Aufstiegsplayoff“, weiß der Trainer. Zunächst gilt das Hauptaugenmerk dem  Spiel beim EHC Bad Aibling 1b. „Das muss erst einmal gespielt werden. Die Erste von denen ist spielfrei, also werden sie stärker aufgestellt sein als beim Spiel in Inzell“, ist sich Schwabl sicher. Das Spiel auf eigenem Eis hat der DEC klar mit 13:2 gewonnen. Auch das Heimspiel gegen den ERSC Ottobrunn wird möglicherweise kein Selbstläufer. Beim Spiel im Ottobrunner Freiluftstadion hatten die Inzeller lange zu tun, um den Gegner zu knacken und einen 8:4-Sieg heimzufahren. „Ich kann auf den ganzen Kader bauen. Wir haben diese Woche wegen des Feiertages nur einmal trainiert, ich denke die Jungs sind fit und wissen um was geht“, ist sich der Trainer sicher. Rechenspiele betreiben die DEC-Puckjäger in Sachen Aufstiegsplayoff noch nicht. Platz 1 oder 2 soll es am Ende aber sein. Möglicherweise entscheidet auch das Torverhältnis das bei Punktgleichheit herangezogen wird. Mit 73 erzielten Treffern hat der DEC die meisten und bei 31 die zweitwenigsten kassiert. Mit einer Differenz von plus 42 zählt der DEC zum absoluten Top-Team.                                                  SHu.

 

DEC mit Derbysieg

 

Eine klare Angelegenheit ist das Lokalderby des DEC Inzell in der Eishockey-Bezirksliga gegen den EV Berchtesgaden gewesen. Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse mit 380 Besuchern gewann der DEC mit 9:1. Die Hausherren machten dabei schon alles im ersten Drittel klar. Hubert Hirschbichler brach nach zehn Minuten den Bann und erzielte nach einer schönen Kombination das 1:0. Zwei Minuten später stocherte Kresimir Schildhabel im Nachsetzen den Puck zum 2:0 ins Netz. Nach weiteren schönen Spielzügen schossen Rene Tödling, Michael Eberlein und erneut Kresimir Schildhabel die Treffer zum 5:0- Zwischenstand. In diesem ersten Drittel zeigten sich die Gäste völlig überfordert, geschuldet auch den kleinen Kader mit nur zehn Feldspielern. „Das war eher eine lockere Trainingseinheit“, meinte DEC-Trainer Thomas Schwabl angesichts der Überlegenheit seiner Truppe. „Im weiteren Spielverlauf hatte ich den Eindruck, dass unsere Spieler etwas die Lust verloren haben, Berchtesgaden hat nur die Scheibe aus ihrem Drittel heraus gedroschen“, so Schwabl weiter. Im zweiten Drittel besann sich der EV aber mehr darauf, dass Eishockey ein körperbetontes Spiel ist und kam im Überzahlspiel durch Stefan Fegg zum Ehrentreffer. Zuvor hatte Thomas Scheck das 6:0 für den DEC erzielt. Kurz vor der nächsten Drittelpause erhöhten Kresimir Schildhabel und Michael Eberlein auf 8:1. Im Schlussdrittel ließen es die Inzeller gemütlicher angehen, erspielten sich trotzdem eine ganze Reihe toller Chancen. David Stöberl brachte eine davon im Gehäuse von Fabio Fürlinger zum 9:1-Endstand unter. „Na ja, bei so einem Spielverlauf spielst du halt auch die Scheibe ein wenig links und dann ein wenig rechts. Auch haben meine Spieler die Checks nicht fertig gefahren, weil sie es auch nicht gebracht haben. Für uns ist das ein schöner Jahresabschluss und alles ist gut“, meinte Schwabl abschließend. Die Partie verlief bemerkenswert fair, Berchtesgaden kam mit vier- und Inzell mit acht Strafminuten über die Runden. Vor dem Spiel überreichte die Mannschaft ihren Abteilungsleiter Olaf Becker ein kleines Geschenk, Becker wurde für seine 10-jährige Tätigkeit als Spartenchef geehrt.                                                                                    SHu.

Bild von Ernst Wukits: Abteilungsleiter Olaf Becker wurde von der Abteilung Eishockey und der Mannschaft für seine 10-jährige Tätigkeit als Abteilungsleiter geehrt.

Statistik: DEC Inzell – EV Berchtesgaden 9:1 (5:0/3:1/1:0), Tore: 1: Hubert Hirschbichler (10.), 2:0 Kresimir Schildhabel (12.), 3:0 Rene Tödling (16.), 4:0 Michael Eberlein (18.), 5:0 Kresimir Schildhabel (20.), 6:0 Thomas Scheck (22.) 6:1 Stefan Fegg (27.), 7:1 Kresimir Schildhabel (38.), 8:1 Michael Eberlein (39.), 9:1 David Stöberl (49.). Strafen: DEC (8) – EVB (4), Zuschauer: 380.

 

Sonntag Derby gegen den EV Berchtesgaden

 

Im letzten Spiel des Jahres kommt es am Sonntag (17 Uhr) in der Eishockey-Bezirksliga zum Lokalderby zwischen dem DEC Inzell und dem EV Berchtesgaden. Klarer Favorit sind die Gastgeber in der Max Aicher Arena, bereits das Hinspiel hat die „Schwabl-Truppe“ klar mit 8:1 gewonnen. „Wir wollen gewinnen, alle unsere Spieler sind fit, ich bin zuversichtlich“, so Inzells Trainer Thomas Schwabl. Ähnlich sieht es auch Gästetrainer Andreas Stöckl: „Wir haben wenig Hoffnung, aber wir wollen die Inzeller schon ein wenig ärgern.“ Der EV Berchtesgaden hat sich zuletzt mit einem 5:3 gegen Bad Aibling auf den sechsten Tabellenplatz vorgearbeitet. Inzell hatte zuvor gegen Bad Aibling einen 13:2-Kantersieg gefeiert. „Ich hoffe auf viele Zuschauer, zuletzt sind es schon deutlich mehr gewesen“, so der Wunsch von Schwabl nach dem Zuschauerrückgang in der vergangenen Spielzeit. Offen lässt er noch die Position des Torhüters. Nachdem zuletzt Ludwig Märkl gegen Bad Aibling im Kasten stand, wird Schwabl diesmal zwischen Peter Zeller und Sebastian Fröhlich wählen. Für sein Team ist ein Sieg unbedingt Pflicht, schließlich hat Tabellenführer Waldkraiburg 1b zuletzt in Gebensbach mit 3:6 überraschend verloren. Damit ist der DEC Inzell als aktuell Vierter wieder im Geschäft um den ersten Platz. „Das alles sind Rechenspiele, wird denken von Spiel zu Spiel und schauen was letztendlich herauskommt“, gibt Schwabl seiner Mannschaft und den Fans mit auf den Weg ins neue Jahr.                                           SHu.